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 Das Tor

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Samezaki Hebi
Jo-Nin aus Konoha
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BeitragThema: Re: Das Tor   Di 25 Jan 2011, 07:20

Hebi wurde am Kragen gepackt und hochgehoben. Der Mann war zwar etwa gleichgroß, doch wirkliche Probleme sollte er damit nicht haben… immerhin war der schwarzhaarige Chuunin trotz seiner Süßigkeitenliebe ein Leichtgewicht. Seine Augen fixierten nun endlich vollkommen den Strohhutbesitzer… zeigten allerdings keine Furcht. Eher deutete der Ausdruck in Ihnen darauf hin dass er sich gelangweilt fühlte und kein Verständnis für soviel Ignoranz hatte. Dementsprechend führte er das Gespräch auch weiter. “Ich bezweifle das Tsunade sich ans Tor bewegt nur für einen Mann ohne Papiere.“ er hob das Klemmbrett in seiner Hand an und schielte hinauf. “Wenn sie mir jedoch wenigstens etwas zeigen würden was darauf hinweist das sie hier wohnen und sich bereit erklären all ihre Waffen hier abzugeben, könnte ich sie zum Hokagen bringen sagte er.“ dabei war er in Gedanken schon gar nicht mehr bei Arashi und seinem Problem. Viel mehr beschäftigte ihn der Kleinkriminelle. Er würde die Gelegenheit nutzen können und Tsunade Bericht erstatten. Die Probleme des Fremden waren dann eine andere Sache.
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Arashi Nara
Jou-Nin aus Konoha
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BeitragThema: Re: Das Tor   Di 25 Jan 2011, 07:30

Er deutete auf das Konoha-Stirnband an seinem Oberarm. Das sollte ja wohl Beweis genug sein. Und es störte den Nara nicht, sich von seinen Waffen zu trennen. er warf ihm das ganze Zeug vor die Füße. Aus dem Weg du Qualle! Wenn er sich an Samezakis Tempo hielt, so vermutete Arashii, würde er Wochen brauchen um Tsunades Büro zu erreichen. Wie sollte er ihn auch aufhalten. Wenn sich ihm der Müde Knilch wieder in den Weg stellen sollte, würde der Strohhutbesitzer keine Gnade mehr zeigen und einfach zuschlagen. Ja, dafür würde man ihm vermutlich ne Strafe verpassen, doch das war dem schwarzhaarigen im Augenblick einerlei. Unglaublich. Vermutlich konnte Konoha in den nchsten 30 Sekunden in die Luft fliegen und das krumme etwas würde trotzdem irgendwelche Papiere von ihm sehen wollen. Solche Leute konnten einem wirklich auf die Nerven gehen. Er durfte nur nicht die Kontrolle über sich verlieren. Zumindest noch nicht.

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reden denken//rest

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Samezaki Hebi
Jo-Nin aus Konoha
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BeitragThema: Re: Das Tor   Di 25 Jan 2011, 08:07

Ah er hatte also sein eigenes Stirnband bemerkt. Hebi war fasziniert. Als ihm dann ein Haufen Waffen vor die Füße geworfen wurde war der Chuunin zufrieden. “Ich würde sie ja auch einfach durchlassen, ich darf nur nicht.“ erklärte er dem Strohhutkerl, drehte sich dann aber kurz um. Gut sein Partner hatte alles gesehen. Dann sah er ins Dorf hinein. Noch beinahe provozierend langsam, fischte er zwei Bonbons aus seiner Tasche und stopfte sie sich in den Mund. “Dann los, ich nehme an sie kennen den Weg.“ Noch einmal fuhren seine Augen über das Papier dann… sicher Hebi war nicht auf Geschwindigkeit ausgelegt, aber verglichen mit der Ruhe die er sonst ausstrahlte war das Tempo das er vorlegte doch unglaublich. Und dabei schien er doch noch immer leicht gebeugt, halb zu kriechen.

Tbc: Hokagebüro
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BeitragThema: Re: Das Tor   So 30 Jan 2011, 22:12

Sakura kam angeschlagen, gefrustet und mit mehreren Schrammen ins Dorf...unterwegs wurde sie von einem Kirinin verfolgt und konnte ihn entkommen. Doch war es ein hartes Stück arbeit gewesen. Sie hätte sich heilen können, doch hätte der Fremde ihr Chakra dann gespührt. Daher liess sie sich für die nacht in einer Höhle nieder und war nur auf Wanderschaft gewesen um ihn loszuwerden. Als sie sicher war das er fort war machte sie sich auf den Weg ins Dorf und kam zur Mittagszeit endlich an.

Sie winkte den Wachen zu und wurde mit verwirrten Blicken bedacht. Mit Sakura hatte heute niemand gerechnet. Sie war Tage fort gewesen was sie kaum mitbekommen hatte und an sich war Kakashi zurück geblieben um weitere Infos zu bekommen.
Verdammt...
Sie hasste es mit schlechten Neuigkeiten zu Tsuande zu gehen. Doch wie sie bisher mitbekommen hatte, war der Raikage fort...verschwunden und die Hatake war ebenfalls fort...
Sie ging durch die Strassen in Richtung Hokage Anwesen.

tbc. Hokage Anwesen
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Gast
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BeitragThema: Re: Das Tor   Mi 16 März 2011, 11:53

*Hisagi erscheinte vor den Toren und wird von zwei Konoha-nins aufgehalten. Seine Papiere werden verlangt. Hisagi kramte in seiner Tasche herum und holte anschließend seinen Ausweis heraus und hielt ihn den Shinobis vor Gesicht. Einer der Shinobis schaute ihn fragend an und wollte etwas wissen* Wie lautet deine Mission? *Hisagi schaute den Shinobi mit einem kühlen Blick an und ging an ihm vorbei. Er blieb noch kurz stehen und drehte sich um um zu antworten.* Tut mir leid aber diese Mission ist von großer wichtigkeit.... Ich habe nicht die Erlaubnis darüber Informationen preis zu geben.... *Hisagi drehte sich nach diesen Worten wieder um und machte sich weiter auf den Weg nach Kiri-gakure um seine erhaltene Mission zu erledigen.*
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Nanikami Ryoko
Yumi's Liebling
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BeitragThema: Re: Das Tor   So 12 Jun 2011, 00:45

Cf: Mitten im Wald am Rande des Reiches 

Sie waren zwar langsam unterwegs, dafür gab es auf der Reise keinerlei Zwischenfälle, sah man einmal davon ab, dass die Gruppe nicht wirklich als Gruppe reiste und sie sich größtenteils mit Kana unterhielt. Es musste jetzt früher Nachmittag sein und so langsam machte sich in Ryos Magen ein herrisches Hungergefühl breit, welches sie nicht mehr allzu lang unbeachtet lassen konnte. Ihrer Schulter ging es erstaunlicherweise eher besser als schlechter und das war nicht allein der Verdienst des Alkohols, allerdings auch kein Wunder, wenn man denn wissen würde, was man für Vorfahren besaß.
So hing ihr das Schwert immerhin wieder um die Hüfte und auch wenn sie ihren Arm halbwegs bewegen konnte, erkannte man selbst bei nicht so genauen hinschauen die großen Hämatome an Schulter, Hals und Bauch, welche nicht gerade ansprechend aussahen. Überhaupt gab Ryoko in diesem Moment als sie an das Tor schritt, kein wirklich stimmiges Bild ab. Gekleidet wie eine Nachtclubtänzerin, mit einem Katana um die Taille und ganz offensichtlich erst vor kurzem in eine Kampfhandlung verwickelt, machte sie nicht gerade einen vertrauenswürdigen Eindruck. Doch da sie mit einem unverschämten Glück gesegnet war, erkannte sie bereits ein paar Meter vor dem Tor eine ihr mehr als vertraute Person – einen Bekannten ihres Bruder um genau zu sein. „Überlasst alles mir, ich bring uns da rein!“ wies sie die drei Anderen an und hoffte auch darauf, dass sie sich jetzt nicht einmischten. Freudestrahlend lief sie auf den gut gebauten, rothaarigen Mann, zu dem sicher auch Kana noch aufblicken müsste, zu und umarmte ihn überschwänglich. „Akira lange nicht gesehen. Wie geht’s Dir? Was machst du denn am Tor?“ begann die Fragentirade auf welche der Mann vollkommen ruhig reagierte. „Dein Bruder meinte, es würde Dir sicher gefallen, wenn ich dich wieder in Konoha begrüßen würde.“ meinte er nicht ohne etwas Ironie in der Stimme. „Mir geht es hervorragend, aber du scheinst wieder in Schwierigkeiten geraten zu sein was?“ skeptisch besah er die blauen Flecken und schüttelte den Kopf. Ryoko winkte ab. „Ach, dass ist nichts weiter … aber hör zu Akira-kun: Ich habe alte Bekannte auf dem Weg von Suna hierher getroffen und ich habe gehofft, dass ich sie irgendwie hier rein schleusen kann. Sie sind alle vollkommen harmlos, die blonde Schönheit ist Yumiko, die zusammen mit ihrem Freund, dessen Namen ich immer vergesse, auf Reisen ist. Leider hat er sich bei einem Missgeschick seinen Arm gebrochen und braucht dringend einen Arzt. Die Brünette da ist Kana, sie stellt Untersuchungen über die regionalen Trinkgewohnheiten der einzelnen Reiche an. Ein wirklich faszinierendes Projekt … also, was ist, dürfen wir passieren?“ Manchmal war es schon erstaunlich, wie gut sie ihre Lügengeschichten verpacken konnte, besonders dass sie auch dem Weißhaarigen eine Chance auf eine Behandlung verschaffte, war bemerkenswert, aber bei einem alten Bekannten hatte sie zusätzlich leichtes Spiel. Immerhin wollten sie sie ja wieder im Blätterdorf haben und so versuchte Akira auch gar nicht, noch irgendetwas auszuhandeln. Wichtig war, dass sie tatsächlich die Abmachung eingehalten hatte.
„Ihr müsst euch alle in die Liste eintragen und dann könnt ihr eurer Wege gehen – ohne Unsinn zu machen. Ach ja, ich soll Dir ausrichten, dass Takeshi auf dich wartet.“ sagte er mit einem süffisanten Grinsen, schließlich wusste er, dass wo Ryoko auftauchte, Ärger immer vorprogrammiert war, egal welcher Art. Triumphierend und mittlerweile auch wieder nüchtern winkte sie den Anderen zu, die bis jetzt nur zu Statisten degradiert worden waren und rief ihnen ein „Alles Klar!“ entgegen. Hah, wie sehr sich die Schwarzhaarige schon darauf freute ihren Bruder wiederzusehen, ließ sich nur schwer in Worte fassen, doch sie hoffte inständig, dass er nicht genau so ein verschrobener Freak wie seine Schwester geworden war … .


Zuletzt von Nanikami Ryoko am Mo 13 Jun 2011, 01:03 bearbeitet, insgesamt 1 mal bearbeitet
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Kana Alberona



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BeitragThema: Re: Das Tor   So 12 Jun 2011, 04:49

Es war eine recht langsame Art der Fortbewegung gewesen. Alleine wäre Kana sicher schneller gewesen. Nun hätte sie den Weg gewusst. Immerhin war es angenehm. Halbwegs. Das helle Blondchen wechselte den ganzen Marsch lang kein Wort mit ihr und auch der Weißhaarige Kerl mit dem gebrochenen Arm hielt sich eher zurück. Nun wenigstens konnte sie sich mit Al ganz gut unterhalten. Was sie auch die meiste Zeit tat. Als sie dann endlich das Tor erreichten… übernahm die Schwarzhaarige vollkommen spontan und vor allem übereilt das Ruder. Letzteres stellte Kana erst später fest. Sie dachte nämlich, dass Al ur mit den Anderen beiden sprach. Also hielt sie sich dezent im Hintergrund und hörte einfach zu. Vorerst. Das alles konnte ja soweit seine Richtigkeit haben. Erst als die junge Frau auf einmal ihren eigenen Namen hörte stutzte sie. Was behauptete sie denn da einfach? War sie vollkommen übergeschnappt? Die Brünette wusste nicht inwiefern die anderen beiden hier in Konoha erwünscht waren, aber sie wusste dass sie ziemlich am Arsch war wenn sie mit dieser Lügengeschichte durch das Tor treten würde. Deswegen schritt sie auch lieber gleich ein. Sie zog ihr Stirnband aus der Tasche sowieso eine alt wirkende kleine Schriftrolle... dann trat sie vor. “Entschuldigen sie ich würde da gerne etwas richtig stellen!“ meinte sie mit Blick auf Al und auch wenn sie nicht sauer schien… konnte man ihr eindeutig anmerken, dass sie wenig begeistert davon war einfach so mit in die Lüge der Anderen einbezogen worden zu sein, sie übergab dem Mann ihr das alte Dokument und legte das Stirnband um. “Mein Name ist Kana Alberona, derzeitige Meisterin des Saketon und dieses Dokument, welches mir das Recht gibt zu kommen und gehen wie ich will wurde bereits von Hashirama Senju unterschrieben“ ratterte sie den Text runter den sie immer bringen musste wenn sie einer Wache begegnete die das ganze noch nicht kannte. Dann nahm sie dem Mann die Schriftrolle wieder ab. Es war recht unwahrscheinlich, dass er den ganzen Mist darauf schon gelesen hatte, aber wenigstens die Unterschrift des Shodai Hokage musste er gesehen haben. “Danke“ meinte sie nur noch… und wartete ob die Anderen jetzt ohne große Anstalten auch noch durchkommen würden.
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Gast
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BeitragThema: Re: Das Tor   Di 14 Jun 2011, 02:39

Als sie aufbrachen fühlte insbesondere Hiros Schritt sich nicht in der Lage, ein den anderen zumutbares Reisetempo aufrecht zu erhalten. Dennoch gewährte der Weißhaarige ihnen keine Schonung, sondern passte sich der ohnehin schon gemäßigten Geschwindigkeit seiner Reisebegleiter an. Und nach einiger Zeit beruhigte sich der unangenehme Schmerz tatsächlich und damit wurden auch seine Mordgedanken gegen Ryoko deutlich weniger. Ganz legen würden sie sich zwar vermutlich erst, wenn die Frau ihren Teil der Abmachung einlöste, aber darauf musste Hiro wohl noch warten, falls es überhaupt dazu käme. Noch stand der Jonin dem nämlich eher skeptisch gegenüber.
Anstatt sich an sinnfreien Unterhaltungen zu beteiligen beobachtete Hiro unterwegs ihre Umgebung und machte sich Gedanken darüber, wie er weiter verfahren sollte, nachdem er wieder kampffähig war. Zunächst musste er Yumiko wohl sein Schwert wieder abnehmen. Ohne das war er nämlich weiterhin nur eingeschränkt von Nutzen. Und anschließend sollte er anfangen zu trainieren und Informationen zu sammeln. Wie er sich während der kommenden Zeit über Wasser halten sollte war ihm jedoch schleierhaft. Er konnte schließlich nicht als Shinobi arbeiten, denn sobald er Yumiko verließ machte er auch seine Ausrede zunichte, von ihr 'entführt' worden zu sein. Aber irgendwie würde er schon überleben, wenn er auch sicherlich keine gesetzlosen Aufträge übernehmen würde. Schließlich war er keiner dieser Abtrünnigen, die für Geld mordeten.
Gut eine halbe Stunde bevor sie die Tore Konohas erreichten war Hiro dann damit beschäftigt, einen kleinen, grünen Käfer zu beobachten, welcher sich auf Yumikos Rücken gesetzt hatte. Kaum größer als ein Fingernagel fiel er der Frau selbst vermutlich gar nicht auf, während er ihre Schultern nach etwas essbarem absuchte. Es dauerte eine ganze Weile, ehe er dieses Vorhaben aufgab, offenbar hatte er nichts brauchbares gefunden. Als flog er davon, setzte sich ein Stück entfernt auf den Boden - und wurde einen Augenblick später von Ryoko platt getreten. Hiro seufzte kaum hörbar und wandte seine Aufmerksamkeit wieder etwas anderem zu. Das meiste was er fand war interessanter als die Gespräche, die Ryoko mit Kana führte.
Kana... diese seltsame Frau. Hiro wurde nicht schlau aus ihr. Nicht nur, dass er sich nicht vorstellen konnte, dass jemand wie sie, der betrunken auf eine Gruppe Nuke stieß und s ich nichts dabei dachte, ein Shinobi sein sollte, es kam auch noch hinzu, dass sie während der ganzen Zeit keinerlei Misstrauen zeigte. Entweder nahm sie ihren Beruf nicht sonderlich ernst oder war eine gute Schauspielerin. Hiro hoffte als letzteres, schließlich war es kein schöner Gedanke, dass sein Berufsstand vor die Hunde ging.
Ryoko schien sich hingegen blendend mit der Frau zu verstehen. Ein wenig kam Hiro der verdacht, dass die Dunkelhaarige sich generell mit Frauen verstand. Schließlich schien sie auch zu Yumi eine durchaus innige Beziehung zu pflegen. Sah sie Hiro vielleicht als Konkurrenten an? Gut möglich, auch wenn diese Idee aus Hiros Sicht abwegiger nicht hätte sein können. Schließlich hatte der Weißhaarige weder Interesse an Yumiko, noch an irgendeiner anderen Frau - oder einem anderen Mann. Aber woher sollte Ryoko das auch wissen, schließlich war sie wohl die letzte Person mit der Hiro derzeit über seine nicht vorhandenen Vorlieben gesprochen hätte.
Ein wenig enttäuscht war der Weißhaarige noch immer, dass das Wiedersehen mit Yumiko auf diese Weise verlaufen war. Von ihrer einstmaligen Freundschaft war offenbar nicht mehr allzu viel geblieben, außer vielleicht eine milde Sympathie, eine grundlegende Hilfsbereitschaft, die Yumikos Verhalten ihm gegenüber zu anderen unterschied. Vermutlich hatten sie sich beide verändert, während die junge Frau abwesend gewesen war. Was erwartete man auch nach so einer langen Zeit, in der besonders Yumikos Lebensumstände alles andere als einfach gewesen zu sein schienen.
Hiro hätte Gedanken dieser Art noch weiter verfolgt, doch zum einen gingen ihm die Gruppenmitglieder aus, über die er sinnieren konnte und zum anderen hatten sie die Tore Konohas erreicht. Ryoko schien die Führung übernehmen zu wollen, was nur recht und billig war, schließlich war sie der Eintrittsschein der Gruppe ins Dorf. Nun blieb noch zu hoffen, dass alles glatt ging, doch viel konnte nicht passieren. Schließlich war Hiro kein gesuchter Verbrecher und so hatte er vermutlich vorerst nicht viel zu befürchten. Er musste nur darauf achten, nach Möglichkeit keine Spuren zu hinterlassen, damit man seinen Weg am Ende nicht nachvollziehen konnte. Vorerst konnte er seinen Decknamen vermutlich behalten. Schaden konnte es wohl kaum.
Es verwunderte Hiro mehr als erwartet, dass Ryoko die Abmachung einhielt und sich um eine medizinische Versorgung für den Weißhaarigen bemühte. Es erleichterte jenen ein wenig und brachte der Frau einige Sympathiepunkte ein. Offenbar war sie zumindest in mancher Hinsicht fair, wenn auch nicht was den Kampf betraf. Und das war ihr vermutlich auch nicht wirklich zu verübeln, bedachte man, was sie für ein Leben zu führen schien. Da traf man vermutlich nicht immer auf freundliche Gegner, die sich wie Hiro an die Regeln hielten. Vielleicht sollte er sich das auch abgewöhnen... aber nein, so tief war er noch nicht gesunken und es bestand ja auch noch kein Bedarf daran.
Mit deutlich besserer Laune als er sie die letzten Tage gehabt hatte trug Hiro seinen falschen Namen in die Liste ein. Da Ryoko sie vor der Ausweiskontrolle bewahrt hatte, sollte es damit nicht zu Schwierigkeiten kommen. Anschließend stellte Hiro sich zum Rest der Gruppe und wartete, dass Ryoko wieder die Führung übernahm. Schließlich war sie die einzige, die sich hier auskannte. Kanas kleiner Sonderauftritt entlockte Hiros sonst teilnahmslosen Gesicht ein Stirnrunzeln, jedoch keinen Kommentar. Offenbar schien die Frau doch wichtiger zu sein als angenommen, aber das sollte ihn nicht stören. Von hier an hatte Kana schließlich nichts weiter mit der kleinen Gruppe zu tun.
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Hiruma Yumiko
Missing-Nin aus Kumo
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BeitragThema: Re: Das Tor   Mi 13 Jul 2011, 04:55

Endlich waren sie am Tor angekommen. Yumi hätte die Gesellschaft der trinkenden Brünetten wohl auch nicht mehr viel länger ausgehalten. Sie verabscheute das Mädchen einfach und wusste nicht einmal warum. Wahrscheinlich war sie nur eifersüchtig weil Ryoko ihr soviel Aufmerksamkeit schenkte. Man mochte es vielleicht nicht vermuten, aber Yumiko wollte auch Aufmerksamkeit von ihrem schwarzhaarigen Engel. Leider wurde es am Tor nicht besser. Dieser... Akira konnte sich glücklich schätzen, dass er eine Torwache war und es sehr auffällig gewesen wäre ihm jetzt auf der Stelle das Herz aus der Brust zu reißen. Nervös zuckte ihr rechter Ringfinger. Ein eindeutiges Zeichen, dass sie Probleme hatte Aggressionen zu unterdrücken – sehr eindeutig und vor allem eigentlich ein sehr seltener Anblick. Zorn gehört nicht zu den Emotionen mit denen sie sich sehr oft beschäftigen musste. Nur in letzter Zeit wieder erschreckend oft. Nach unendlich langer Zeit war das Gespräch zwischen den bekannten Torwächter und Ryoko beendet. Gut sie konnten nun also ohne weiteres passieren. Sehr positiv. Und vielleicht würde ihr dann auch wieder mehr Aufmerksamkeit von der jungen Missing-Nin aus Takigakure geschenkt. Leider gab es noch einen Störfaktor bevor Yumi sich in die verdammte Liste eintragen konnte. Die gute Frau Alkohol hatte nämlich noch etwas zu sagen. Es war recht überraschend. Sie schien tatsächlich etwas zu sein. Auch wenn Yumi sich fragte was zur Hölle Saketon sein sollte. Davon hatte sie nämlich noch nie etwas gehört. Und warum hatte sie ein solches Dokument. Für einen Moment ließ Yumi von ihrer Ryo-Fixiertheit ab und musterte die junge Frau skeptisch. Das Zeichen auf ihrem Stirnband konnte sie ja gerade noch erkennen, dass war nämlich das für Sake... aber welchem Dorf diente sie? Besser gefragt... von wem hatte sie das Stirnband bekommen? Keines der fünf Großreiche würde ein solch lächerliches Stirnband an einen seiner Shinobi ausgeben. Darüber länger nachzudenken würde ja doch nichts bringen... Yumi machte einen Schritt nach vorne und trug sich nun als letzter endlich in die Liste ein. Als Decknamen wählte sie etwas unheimlich kreatives. Hiruma, Yumiko Suzuna.

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Nanikami Ryoko
Yumi's Liebling
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BeitragThema: Re: Das Tor   Mi 13 Jul 2011, 22:05

Zufrieden beobachtete Ryoko, wie einfach es doch war 2 Missing und eine … Saketonmeisterin, was auch immer das schon wieder war, nach Konoha zu schleusen, wenn man nur die richtigen Leute kannte. Nachdem diese administrativen Angelegenheiten geklärt waren, konnte sich die Schwarzhaarige auch endlich mit wichtigeren Dingen beschäftigen: Yumiko zum Beispiel, Ihre strahlende Schönheit wurde durch einen kleinen Schatten des Ärgers bedeckt wie es schien, doch da Ryoko eher ein Mädchen der Tat, als des sich-Gedanken-machens war, schritt sie freudestrahlend auf die noch an der Liste Stehende zu, nahm Yumis Gesicht in ihre Hände und drückte ihr zu allem Überfluss auch noch einen Kuss auf die faltenlose Stirn. „Es wird hier nicht so wie in Suna enden, dass verspreche ich Dir.“ flüsterte Ryoko ihr sanft zu und noch bevor die Hiruma eine Gelegenheit hatte sich zu äußern, hob die eigentlich Verletzte sie hoch und trug sie auf Händen durch das Tor und noch ein kleines Stück weiter, bevor ihr die Schulter endgültig den Dienst versagte. Behutsam setzte sie Yumiko jedoch wieder auf ihre eigenen Beine und lächelte dabei tapfer ihren Schmerz weg, obwohl dieser durchaus das Potenzial hatte, ihr die Tränen in die Augen zu treiben. So langsam sollte sie damit anfangen, sich etwas mehr zu schonen, sonst würde sie nochmal als Krüppel enden und wer wollte das schon?
Während die Nanikami also noch etwas mit sich selbst kämpfte, entdeckte sie Jemanden, den sie zwar nicht richtig kannte, ihr in diesem Moment aber durchaus nützlich war. „Hanae!“ rief und lief sie der kleinen Frau nach und klein war wirklich als klein zu verstehen, denn mit ihren zierlichen 1,55 m waren selbst Kinder größer als sie. Überrascht blickte sich die Angesprochene um und erblickte ein ihr ebenso wenig vertrautes Gesicht. „Hallo …. ähm …. Ryoko, richtig?“ Jetzt musste die Frau wirklich überlegen, wie diejenige hieß, die vor ihr stand. Für Hanae war es nur schwer zu verstehen, wie man so offenherzig und freizügig als Shinobi sein konnte, wie dieses Mädchen. Eine gewisse exotische Schönheit konnte man ihr jedoch nicht absprechen und wenn sie nicht gerade die Schwester von ihrem Mann wäre, würde Hanae sie sicher sehr gut im Auge behalten müssen, wenn sie das nicht so schon tun sollte.
Die Schwarzhaarige selbst ahnte nichts von den Gedankengängen der Grünhaarigen. Für sie war die Frau ihres Bruders schlicht und ergreifend eine Ärztin, die sich jetzt um den Weißhaarigen kümmern sollte. „Richtig.“ bestätigte sie ohne Umschweife und kam gleich zum Wesentlichen, indem sie auf den Hahn im Korb zeigte. „Der Junge da ist verletzt. Kannst du dich jetzt gleich um ihn kümmern?“ hoffentlich merkte Hanae, dass diese Worte weder eine Frage, noch eine Bitte war.
Frau Doktor verstand es, auch wenn sie diese Art der Konversation ein wenig unverschämt fand. Und um sich nicht gleich über ihre Schwägerin aufzuregen, widmete sie sich dem Weißhaarigen. „Na dann gehen wir mal ins Krankenhaus und auf dem Weg dahin erzählst du mir von deinen Verletzungen. Bis später.“ meinte sie, sah Ryo mit einem Blick an, der sagen wollte „und das ihr mir ja keinen Unsinn anstellt“ und ging voran in Richtung Krankenhaus.
Die Schwarzhaarige war froh gleich zwei, für sie nicht gerade Sympathiebomben, losgeworden zu sein und nun wieder Zeit für Yumi zu haben. Aber Moment! Da war ja noch Jemand! Kana. Die Brünette konnte sie jetzt auch nicht einfach so stehen lassen, weswegen sich Ryoko auch an die Saketonmeisterin und nicht an die Missing wandte. Hätte sie eine Ahnung von der Eifersucht Yumikos gehabt, würde sie sicher anders handeln, doch so dachte sie, dass die Schöne nur von der Tatsache beunruhigt war, dass sie erneut zu einem der Nanikami Geschwister Vertrauen zeigen musste.
„So, was wirst du jetzt machen Kana? Kann ich Dir noch irgendwas zeigen oder kommst du von jetzt an allein zurecht?“ fragte sie die große Brünette höflich, nicht ahnend, dass sie für Yumis Geschmack eventuell schon wieder zu weit gegangen sein könnte … .
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Das Tor

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