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 Hütte der Sekaís

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Sekaí Tsúmi
Ge-Nin aus Konoha
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BeitragThema: Hütte der Sekaís   Mo 03 Okt 2011, 16:27

CF: Tor Neu-Konohas

Tsúmi und Beyond erreichten das Wohnviertel ohne irgendwelche Komplikationen. Niemand hatte bemerkt, dass ihr Vater fehlte oder das er sich gar in des Jonins Hosentasche befand.
Die Hütte machte ihrem Namen alle Ehre, denn sie war klein, ohne jeglichen Komfort und man konnte von Glück sagen, wenn sie den nächsten Regenguss überstand. Tsúmi würde dieser Behausung also nicht wirklich nachtrauern. Doch, eine Alternative hatte sie auch nicht, noch nicht.
Die kleine Waise machte ein nachdenkliches Gesicht während sie sich in dem Wohnraum umsah. Etwas ratlos taxierte sie den Schwarzhaarigen mit ihren blauen Augen. „Was ist danach? Ich kann ja nicht ewig im Krankenhaus bleiben und er hat mir nichts hinterlassen, womit ich mir etwas Neues aufbauen könnte und wie du weißt, habe ich keinerlei Verwandte mehr … was tut man also mit so armen Kindern wie mir?“ fragte sie, während sie ihn mit ihrem unverwechselbaren Hundeblick ansah. Wenn Beyond sie nicht vollkommen nutzlos fand, würde er sie jetzt hoffentlich wieder einmal zu sich nach Hause einladen. Darauf spekulierte das Mädchen. Wenn er sie abblitzen ließ, dann müsste sie sich wohl wirklich um ein neues Zuhause bemühen – nach ihrem Aufenthalt in der Heil und Pflegeanstalt.
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Samezaki Hebi
Jo-Nin aus Konoha
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BeitragThema: Re: Hütte der Sekaís   Mo 03 Okt 2011, 17:00

Schweigend waren sie einfach wieder ins Dorf spaziert und bis in das Viertel hinein. Beyond merkte erst jetzt in was für erbärmlichen Hütten die Menschen immer noch hausten... hatte er schon erwähnt dass er zurzeit alleine ein ganzes Haus bewohnte? Apro pro Haus. Noch bevor Beyond etwas sagen konnte ergriff Tsumi das Wort und fragte was danach passierte. “Nun heimatlose Kinder finden Zuflucht im Waisenhaus... auch wenn ich befürchte dass es derzeit nicht mehr als eine Hütte wie diese hier ist nur mit sehr viel mehr Kindern“ erklärte er sachlich, aber die sonst so emotionsleeren schwarzen Augen konnten eine gewisse Schadenfreude nicht verbergen. “Vielleicht ist es dort etwas aufgeräumter als hier, ich weiß gar nicht wie du das aushältst!“ Immerhin kämpfte er schon seit sie diese Entschuldigung einer hütte betreten hatten gegen den Drang zum aufräumen an. Hebi verunstaltete wenigstens nur ein Zimmer und er brauchte nie mehr als eine Stunde um alles fein säuberlich weggepackt zu haben. “Du allerdings wirst bei mir oder besser gesagt Hebi einziehen“ aber vorher würde sie neue Sachen brauchen und sich vernünftig waschen müssen. Eigentlich wäre es ihm lieber wenn sie vorher auch noch diese Hütte aufräumen würden, aber da sie das Ding wahrscheinlich mit der Explosion in viele tausend Stücke zerbombem würden, wäre das eine reine Zeitverschwendung. Wieder griff der Jonin in seine Taschen und zog die Schriftrolle mit dem Leichnam des alten Mannes heraus und warf sie Tsumi zu. “Platzier ihn irgendwo knapp neben seinem normalen Schlafplatz und dann... tu was auch immer du sonst tust, bereite dich vor und... na ja leg dich schlafen... ich werde irgendwann vorbeikommen und euch hochjagen...“ erklärte er den weiteren Plan. Warum er nicht einfach sagte er würde es in zwei stunden tun? Nun je mehr sie wusste desto eher fand man heraus dass sie bescheid wusste und desto eher war er total am Arsch. Außerdem war es so auch für Beyond lustiger... und er geriet nicht unter Zeitdruck falls gerade ein anderer Shinobi durch das Gebiet patroullierte.
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Sekaí Tsúmi
Ge-Nin aus Konoha
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BeitragThema: Re: Hütte der Sekaís   Mo 03 Okt 2011, 19:12

Tsúmi war wirklich erleichtert als Beyond sie quasi bei sich aufnahm. War ja auch das mindeste, was er für sie hätte tun können, schließlich waren sie sowas wie Freunde, Freunde die gelegentlich auch mal das Bett teilten.
Das der Jonin sich über das Chaos ärgerte, störte die Sekaí nicht. Sie hatte es aufgeben den ganzen Müll, den ihr verstorbener Vater, mag irgendwer ihn selig haben, produzierte, immer wieder aufs Neue wegzuräumen. Das tat sie höchstens einmal in der Woche unter Zeter und Mordio und nach dieser Nacht, würde sie es wohl nie wieder tun, welch ein glücklicher Umstand.
Aber nachdem nun alles wichtige geklärt war, wurde es Zeit, das Beyond ihr Quartier verließ, damit nicht irgendjemand Verdacht schöpfen konnte, dass er sich einer Mittäterschaft schuldig gemacht hatte.
Nett formuliert, schmiss sie ihn also mit den Worten „Bis später!“ hinaus und platzierte die Explosionstags, die Kunais und die Leiche, so wie der Jonin es ihr aufgetragen hatte. Und für einen kurzen Moment kam ihr auch der Gedanke, dass sie sich jetzt wunderbar wegschleichen konnte, um der Explosion zu entkommen, doch damit würde sie ihr schön durchdachtes Schauspiel zerstören und das brachte sie nicht über ihr kaltes Herz. Schließlich liebte sie ebenso wie Beyond Inszenierungen, voller Blut und Gewalt. Zwar nicht gerade an sich selbst, aber manchmal musste man kleine Opfer bringen.
So blieb sie also in dem Hüttchen, wusch sich noch einmal, zog ihre alten Sachen wieder an, langweilte sich, nahm sich ein Bild, um sich etwas die Zeit zu vertreiben, legte sich auf die Pritsche, die sie seit über einem Jahr ihr Bett nennen musste und schloß die Augen. Tsúmi hasste es zu warten, noch dazu, wenn sie nicht wusste, wie lange sie noch warten musste. Ungeduldig spielte sie mit ihren Haaren und rekapitulierte ihr gesamtes Shinobiwissen, in dem sie es leise vor sich her murmelte. So verging etwas die zähfließende Zeit, so brachte sie vielleicht eine oder auch zwei Stunden herum, eine genaue Einschätzung war ihr jetzt nicht möglich, denn aufgrund der Dunkelheit in dieser mondlosen Nacht hatte sie keinen Orientierungspunkt für eine Zeitspanne.
Sie hoffte nur, dass Beyond seinen kleinen Hintern möglichst bald hier her bewegte und mit bald meinte Tsúmi JETZT!
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Samezaki Hebi
Jo-Nin aus Konoha
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BeitragThema: Re: Hütte der Sekaís   Mo 03 Okt 2011, 19:34

Grinsend drehte sich Beyond nachdem er mehr oder weniger hinausgeworfen wurde um und verließ die Hütte. Er hatte jetzt einiges an Zeit zu vertreiben und er wusste schon genau was er anstellen würde. Er wusste ja was passieren würde, also musste er sich später nicht die Mühe machen und aufschreiben was passiert war sondern konnte das gleich erledigen. So ging er also nach Hause... fälschte ein paar Einträge im Notizbuch des jungen Jonin. Wusch das Geschirr ab, wischte den Flur... man könnte fast meinen er sei gar kein geistig gestörter Junge mit dem Drang zu morden sondern nur eine Putzkraft. Lag wohl an seinem Hang zur Sauberkeit. Auf jeden Fall war schon einige Zeit vergangen bis alles blitzte und blinkte. Genauso wie er sich unbedingt neue Klammoten hatte anziehen müssen. Diese Hütte der armen kleinen Chuunin hatte sie vollkommen dreckig gemacht. Das mit dem Wäsche waschen würde er aber erst tun wenn er zurück war... nun stand dann der schwarzgekleidete Jonin wieder in der Straße in der auch diese vermaledeite Hütte stand und seine Augen fuhren immer wieder hektisch über die Umgebung. Es war keiner zu sehen. Es war tiefste Nacht. Allerdings war es auch sehr dunkel. Wenn jemand ähnlich dunkel wie er gekleidet war würde er diese Person sowieso erst auf fünf Metern Entfernung erkennen. Er musste nur hoffen dass während des Sprengvorgangs niemand sich ihm auf diese Distanz näherte... immerhin stand er mitten auf offener Straße. Leise, wohl für niemanden zu hören, seufzte Beyond und schloss die Augen. Er konzentrierte sich darauf seine Siegel zu finden. Gerade der ehemalige ANBU war da eine gute Anlaufstelle... er war sowas wie ein riesiger leuchtender Punkt in einem komplett schwarzen Meer. Aber leich anzupeilen. Er musste nur die wenigen leutenden Punkten in seiner Umgebung auch anvisieren und. “Kaboom!“ nicht dass man dieses Kaboom hätte hören können, immerhin hatte er in diesem Moment seine nicht wenigen Siegel gezündet und ein weitaus lauteres KABOOM ertönte. Außerdem war es für einen Moment ziemlich hell in der Straße. Verdammt vielleicht hatte er es mit der Anzahl doch etwas übertrieben. Hoffentlich hatte sich Tsumi nicht unbedingt direkt an die Leiche gekuschelt... denn es würde ihn wundern wenn von irgendetwas das sich noch in der näheren Umgebung des ehemaligen Vaters befand mehr als Staub übrig war. Aber hey jetzt waren zumindest alle hier wach und strömten panisch auf die Straße... während Beyond lieber den Schatten aufsuchte und Tsumi ihrem Schicksal überließ. Er würde morgen ins Krankenhaus gehen. Er oder Hebi... um nach der Kleinen zu sehen. Für die nächste Stunde würde sicher nur eine leichte Spur seiner Chakrasignatur in der Luft hängen und es wäre eher unschön wenn sie ihn dann zum direkten Vergleich dabeistehen haben würden.

Tbc: KH
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Sekaí Tsúmi
Ge-Nin aus Konoha
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BeitragThema: Re: Hütte der Sekaís   Mo 03 Okt 2011, 20:13

Endlich, endlich passierte etwas!
Allerdings hatte Tsúmi nicht mit SOVIEL Sprengkraft gerechnet und auch nicht damit, dass umher fliegende Trümmerteile einen so unangenehm stechenden Schmerz verursachen konnten. Während sie also in der zusammenstürzenden Hütte umherflog und auch langsam etwas ins Schwitzen kam, ob der illustren Brandherde, die sich überall bildeten, bemerkte das kleine Biest, als sie wieder auf dem Boden der Tatsachen angekommen war, dass dieser stechende Schmerz nicht von den Trümmern, sondern von dem Dolch stammte, den ihr toter Vater noch aus ANBU Zeiten besaß. So rächte sich dieser Mistkerl also noch aus dem Jenseits an ihr, indem er seiner dämlichen Klinge befahl ihre inneren Organe zu durchbohren. Verdammt, warum hatte sie nicht an diese Waffe gedacht, warum hatte sie diese nicht entfernt, es hätte alles so glimpflich ausgehen können, wenn sie erst für einen Moment ihr Gehirn richtig eingeschaltet hätte.
Dummerweise machte es ihr das Messer in ihrem Bauch unmöglich, noch von selbst die Flucht zu ergreifen, sondern bescherte ihr eher eine unangenehme Ohnmacht, inmitten des brennenden Inventars. Erfreulicherweise gab es in Konoha noch wahre Helden und so geschah es, dass die kleine Tsúmi von einem mutigen jungen Mann aus den Flammen errettet und sogleich in das nächstgelegene, wenn auch einzige Krankenhaus in ganz Konoha gebracht wurde.
Für ihren Vater jedoch, kam jede Hilfe zu spät. Es konnten nur noch unzusammenhängende Einzelteile von ihm geborgen werden und auch diese waren bis zur Unkenntlichkeit verbrannt. Armer, armer Yusaku, aber so war es nun mal für alle Beteiligten das beste.


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