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 Hinter den Bergen ....

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Hiruma Yumiko
Missing-Nin aus Kumo
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BeitragThema: Re: Hinter den Bergen ....   Mi 05 Okt 2011, 05:00

Jaaha eine durchaus berechtigte Frage. Halt nein moment das war alles andere als eine berechtigte Frage. Wie kam Ryoko überhaupt auf so etwas. Nun im Prinzip war es ja auch vollkommen egal. Yumi hatte kein Problem mit dieser Art von Frage – wie auch sie lebte schon eine zeit lang mit der wunderbaren Missing-NIn aus Takigakure zusammen und na ja selbst wenn sie das nicht immer noch nicht von jeglicher Schüchternheit in dieser Richtung befreit hatte, so hatte sie ja nicht unbedingt von vielen Dingen zu berichten. Also um genau zu sein von gar keinen. Ganz so als müsste sie wirklich überlegen legte Yumiko einen Zeigefinger an die Unterlippe. “Mhh... Hikari... habe ich einmal geküsst uuund... ja das wars“ schloss sie kurz und bündig das Kapitel ihrer wilden Sexabenteuer in den Jahren bevor sie ihren schwarzhaarigen Engel traf. Wo zur Hölle steckte jetzt eigentlich Yoichi... er war nun doch schon etwas länger als gewöhnlich ruhig. Ist eigentlich niemanden aufgefallen dass sie nicht einmal an die arme Kinderseele gedacht hatten und nicht die Güte hatten das Zimmer abzuschließen? Nur weil er nicht da war hieß das ja nicht das er nicht wieder auftauchten konnte. Ob sie Ryoko auch fragen sollte? Vielleicht wollte die ehemalige Jonin das ja, aber... nach langen Überlegungen die etwa 4 Sekunden dauerten war sich Yumiko relativ sicher dass sie das gar nicht wissen wollte.

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Nanikami Ryoko
Yumi's Liebling
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BeitragThema: Re: Hinter den Bergen ....   Mi 05 Okt 2011, 09:48

Ryoko konnte es Yumi nicht so richtig glauben, dass sie förmlich noch „jungfräulich“ war. Aus diesem Grund bohrte sie neugierig weiter. „Du hattest noch nie was mit einem Mann?“ fragte die Schwarzhaarige erstaunt, vor allem weil sie ja etwas mehr Erfahrung auf diesem Gebiet hatte und sich einfach nicht vorstellen konnte, dass so ein wundervolles Wesen wie Yumi, bevor sie sich kennenlernten, noch keinerlei Übung in Liebesdingen haben sollte. Und Ryo fühlte sich, auch ohne eine Frage von der hübschen Blonden, dazu genötigt, etwas zum Thema beizutragen. „Ich hatte schon einige Männer, viele waren unwichtig, nur einer nicht … ja und dann kamst auch schon du!“meinte sie lächelnd und kuschelte sich noch ein wenig näher an die Hiruma. Ryoko liebte es Yumis streichelzarte Haut zu berühren und sie liebte es auch, einfach neben ihr zu liegen und nichts zu tun. Unter anderem. Denn eigentlich dachte sie schon wieder an ziemlich unanständige Dinge, aber sie wollte ihre zierliche Yumiko ja nicht mit ihrer ungestümen Leidenschaft überfordern. Deshalb fragte sie weiter, einfach um ein bisschen Zeit totzuschlagen. „Wissen … deine Eltern eigentlich davon … dass du Mädchen so gern magst?“ Ryo kam sich vor wie in ihrer Jugendzeit, in der sie sich mit ihrer Freundin über ihre ersten körperlichen Erfahrungen austauschte – Nur das sie nie so eine Freundin hatte, zumindest nicht bis zu diesem Zeitpunkt.
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Hiruma Yumiko
Missing-Nin aus Kumo
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BeitragThema: Re: Hinter den Bergen ....   Do 06 Okt 2011, 11:32

Und trotzdem erwähnte Ryoko ihre früheren Liebschaften. Und wie erwartet gefiel Yumi diese Vorstellung gar nicht. Natürlich sie wusste es – immerhin war sie schon einer dieser ehemaligen Liebschaften begegnet... und sie hatte miterlebt wie die Ex-Geliebte einer anderen Liebschaft ihren letzten Atemzug tat. Hach gute alte Zeiten. Damals haben sie vollkommen sinnlos gemordet und jetzt... zogen sie ein Kind auf?! Irgendwas war falsch gelaufen. Wie dem auch sei... Yumi war nicht dumm oder naiv sie wusste dass sie damit leben musste, aber die Vorstellung dass jemand anders IHREN Engel... nun das schlug ihr auf den Magen. Deswegen hatte sie ja auch eigentlich gelernt es so schön zu verdrängen. Bevor aber die Vorstellung den Drang irgendwas ein wenig komplett zu zerstören gab wechselte die Schwarzhaarige bereits wieder das Thema. Zum Thema „Drang etwas zu zerstören“: Yumiko war eine ehemalige Jonin die erst seit recht kurzer Zeit wieder sesshaft war... sie hatte allgemein das Bedürfnis wieder etwas körperlich anstrengendes zu tun... etwas was mehr Arbeit als Vergnügen war. Sie musste reisen, kämpfen... solche Sachen halt. Aber zuerst musste sie eine Frage beantworten. “Mhh ja – sie haben kein Problem damit“ Warum die ehemalige Kumo-Kunoichi bei ihrem letzten Satz so genervt klang konnte man wohl nur verstehen wenn man die Geschichte dazu kannte. Immerhin war das in ihrer total rebellischen Phase als sie versuchte ein Problem für ihre Eltern zu sein. Obwohl wenn sie es recht bedachte... ein Jahr später war sie schon streng genommen etwas rebellischer. Sie war ja noch gar nicht so lange Unterwegs... 3 Jahre... da hatte sie ja selbst länger als Chuunin gedient... und schon dachte sie darüber nach zurückzukriechen. Deprimierend. Vor Allem wollte sie jetzt aber nicht mehr über dieses Thema nachdenken. Sie würde die Zeit ohne Yoichi nur mit ihrer Ryoko voll auskosten, da sie definitiv nichts mit dem Kleinen schreiben würde. Bitte was? Sie verstand ihren eigenen gedanklichen Satz nicht wirklich, aber das war nicht weiter schlimm. Sie verstand den ersten Teil und somit das für sie wichtigste. Für eine dritte Person wäre der zweite Teil wohl viel wichtiger – bedeutete er doch Arbeit. Yumi hätte sicher die gleiche Frage auch Ryoko stellen können und dass auf ihre Geschwister ausweiten können, aber dann würden sie noch morgen früh hier liegen und nur den Worten der ehemaligen Jonin aus dem Land dass heute nicht einmal mehr in seiner damaligen Form existierte lauschen. Die Blonde würde das zwar in Kauf nehmen nur um den angenehmen Klang dieser wundervollen Stimme stundenlang ihre Seele streicheln zu lassen, aber das wäre dann doch sehr langweilig für die Leser. Die Leser wollten mehr Zensurvorhänge. Na ja die Leser vielleicht nicht, aber Yumi die keine Zuschauer mochte war recht dankbar für diese Erfindung. Sie sagte doch sie wollte die Zeit voll auskosten.

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Nanikami Ryoko
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BeitragThema: Re: Hinter den Bergen ....   Fr 07 Okt 2011, 03:11

Es war wundervoll, dass der Zensurvorhang beinahe für den Rest des Tages herunterfiel. Doch das schränkt natürlich auch die kreativen Möglichkeiten für den Erzähler ungemein ein. Schließlich durfte nichts, aber auch gar nichts, dass sich hinter dem Vorhang abspielte, nach außen gelangen. Der Chef dieses Ladens hier kommt dem Erzähler immer mit dem bösen Wort „Jugendschutz“, bei dem sich unsere Wörterschmiedin zähneknirschend zurückhalten muss.
Während die beiden Verliebten sich also fast den ganzen Tag im Bett aufhielten, wurde es dunkel und es wurde Abend. Ryoko, die sich entfernt daran erinnern konnte, dass Haruka den kleinen Satansbraten abends wiederbringen wollte, verließ für einen Augenblick ihre göttliche Yumiko, um sich ein wenig frisch zu machen und sich wieder etwas anzuziehen. Viel Auswahl gab es nicht gerade, aber die Schwarzhaarige fand etwas Kartoffelsackartiges, dass ihr die Bauersfrau zum Arbeiten überlassen hatte und band es sich in der Taille mit einer Schnur zusammen. Und sie sah in dem Fetzen keineswegs wie ein Dorftrampel aus, nein, erstaunlicherweise machte die Nanikami darin eine gute Figur, was vielleicht auch daran lag, dass sie eine ebensolche besaß.
Bevor sie es schaffte wieder zu Yumi ins Bett zu krabbeln, klopfte es an der Tür, die Ryo auch gleich öffnete. Nett lächelnd stand Haruka mit Yoichi an der Hand davor. „So da ist der kleine Schatz schon wieder! Er war den ganzen Tag über sehr lieb, hat mir geholfen wo er nur konnte und er hat auch schon was gegessen. Jetzt muss er also nur noch selig ins Bettchen fallen. Du siehst wirklich schon viel besser als heute früh aus Rin … wo ist eigentlich Misa, ich hab sie lange nicht mehr gesehen. Es geht ihr doch hoffentlich gut?“ erzählte und fragte sie vergnügt und verlangte damit von Ryoko indirekt dieselbe Freundlichkeit. Glücklicherweise hatte auch sie lange genug auf dem Dorf gewohnt, um sich diese Art des Gespräches anzueignen, auch wenn sie etwas Mühe damit hatte, ihr Unglauben über das was sie über Yoichi gesagt hatte, zu verbergen.
„Vielen Dank nochmal für alles Haruka! So ein freier Tag hat mir gefehlt und Misa auch. Ihr geht es gut, sie kümmert sich nur lieber um das Essen, als mit Shiro in der Kälte zu sein.“ plapperte Ryo irgendwas daher. Die alte Frau musste ja nicht alles wissen. Der Missing wurde nur gerade immer deutlicher bewusst, was für ein Scheiß Name Misa doch war.
„Ja, das glaube ich gern! So Shiro, jetzt muss ich wieder zurück, sonst macht sich Daichi noch Sorgen um mich. Sei schön brav, ja?“ Haruka tätschelte seine Wange als sie mit ihm sprach. „Ich versprechs Tante Haruka. Ich werde ganz lieb sein!“ sicherte der Fünfjährige ihr zu. Ryoko hatte noch nie solch nette Worte aus seinem Mund vernommen, hatte die Alte ihn vielleicht verhext oder so etwas in der Art? „Sehr schön, aber dass mir auch wirklich keine Klagen kommen! Und Rin, wenn ihr morgen zum Arbeiten kommt, könnt ihr ihn gern wieder mitbringen. Ich finde schon eine kleine Beschäftigung für ihn. Also dann, bis dahin!“ winkend verabschiedete sich die Bäuerin in die Dunkelheit und Yoichi winkte ihr auch anständig nach, solange sie ihn noch sehen konnte. Danach trat er wortlos in die Höhle und steuerte zielstrebig in die Küche. Ryoko zuckte nur mit den Schultern, schloß die Tür und folgte ihm. Gerade noch rechtzeitig erreichte sie den Raum, bevor Yoichi damit beginnen konnte den Korb mit den leckeren Sachen zu plündern. Mit einem beherzten „Finger weg!“ griff sie mit ihrer rechten Hand nach seinem Handgelenk. Als Antwort streckte er ihr nur die Zunge entgegen, riss sich los und stürmte lärmend zu Yumi ins Schlafzimmer, die sich bestimmt sehr über seine Wiederkehr freute.
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