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Samezaki Hebi Jo-Nin aus Konoha


Anzahl der Beiträge: 158 Anmeldedatum: 02.09.10
 | Thema: Re: Das Tor von Neu-Konoha Sa 03 Sep 2011, 01:03 | |
| Beyond nahm den Fuß vom Kopf des alten Mannes und stellte erstmal sicher dass er keinen Schaden davongetragen hatte. Und mit Schaden meinte er dass er nicht komplett blutbefleckt war. Wie er Unordnung hasste. Als Tsumi dann meinte sie müssten ihn wegschaffen... nun es stimmte wohl. Das er tot war würde nicht viel aufsehen erregen. Allerdings wollte er ungern mit dem Tod in Verbindung gebracht werden. Es war noch zu früh dafür dass jemand von geplanten Morden die aus Spaß an der Sache stattfanden erfuhr. “Wir bringen ihn in den Wald – dort sehen wir weiter“ meinte der Junge und... ging einfach los. Er dachte ja nicht einmal daran die traurigen Überreste dieses seltsamen Mannes zu tragen. Die Vorstellung deswegen vollkommen dreckig zu werden. Widerlich. Immerhin war es ja auch Tsumis Vater. Nicht seiner. Er hatte sowas nicht und war darüber auch ganz glücklich. So konnte er es sich sparen ihn umzubringen. “Beeil dich~ Wenn man uns sieht bist du fällig.“ meinte er lachend. Das Hebi schon beinahe fanatisch das Gesetz durchsetzte hatte auch seine Vorteile. Das er selber dafür eben jenes gerne auch ignorierte hatten weder er noch Beyond irgendjemanden auf die Nase gebunden. Das wäre ja mehr als dumm. “Meinst du wir sollen ihn anzünden oder verscharren?“ fragte der junge Jonin beinahe schon im Plauderton. Jemand der ihre Sprache nicht beherrschte und nur den Tonfall erkannte würde wohl eher vermuten dass er über das schöne Wetter sprach. |
|  | | Sekaí Tsúmi Ge-Nin aus Konoha


Anzahl der Beiträge: 366 Anmeldedatum: 15.10.10 Alter: 16
 | Thema: Re: Das Tor von Neu-Konoha Sa 03 Sep 2011, 03:34 | |
| Als Beyond mit ihr übereinstimmte, dass sie das leblose Ding tiefer in den Wald schaffen mussten, dachte die Brünette eigentlich, dass er mit anfasste – doch er ging einfach vor. „Willst du mich verarschen? Hilf mir gefälligst!“ Schrie sie ihm in einem etwas leiseren Ton als üblich hinterher, doch der Schwarzhaarige reagierte nicht mal. Wutentbrannt schnappte sie sich die unversehrten Füße ihres ehemaligen Vaters und zog ihn mühsam und Stück für Stück hinter sich her. Währenddessen belegte sie Birthday mit Flüchen, Beleidigungen, bösartigsten Tiernamen, welche natürlich nicht explizit aufgeführt werden können, weil sie die Zensur sowieso nicht überstehen würden, und schwor Rache für seine nicht geleistete Hilfestellung. „Dann wenn du nicht mehr daran denkst, wirst du mir für das eben grade büßen.“ zischte sie ihn an, ließ keuchend die Beine los und wischte sich ein paar kleine Schweißtropfen von der Stirn. Zum streiten blieb jetzt keine Zeit, sie mussten gemeinsam überlegen, wie sie die Existenz des alten Mannes vollständig auslöschen konnten, denn sich erwischen lassen, gab sicher nicht nur einen bösen Eintrag in die Personalakte. Als Kriminelle bloß gestellt zu werden, würde sich nur schwer mit ihrer neu gewonnenen Freiheit vereinbaren lassen. Aber zurück zur Beweismittelbeseitigung. An das Verbrennen hatte sie ebenfalls gedacht, es wäre auch die körperlich am geringsten anstrengende Möglichkeit, sich seiner zu entledigen. Allerdings bestand hier auch die Gefahr, dass Jemand den Rauch oder den Gestank wahrnahm. Das Verscharren war mit erheblich mehr Arbeit verbunden und so richtig sicher war es in den ersten Monaten, bis die vollständige Verwesung eingetreten war, auch nicht. Was gab es noch? Sie konnten ihn auch ins Wasser werfen und hoffen, dass er von den Fischen aufgefressen wurde. Wenn es um das Auffressen ging, konnten sie ihn auch im Wald liegen lassen und auf die Wölfe oder anderes Getier warten, doch das war nicht das was sie wollte. Vielleicht sollten sie einfach mehrere Möglichkeiten miteinander kombinieren? „Was hältst du davon, sein Gesicht endgültig unkenntlich zu machen, ebenso alles was an deine ANBU Zeit erinnert und ihn dann im See versenken?“ auch Tsúmi wirkte bei diesem Thema sehr heiter und ausgelassen, obwohl sie Beyond immer noch hätte erschlagen können für seine elendige Faulheit. Hoffentlich war er jetzt in der Stimmung etwas besser mitzuarbeiten. |
|  | | Samezaki Hebi Jo-Nin aus Konoha


Anzahl der Beiträge: 158 Anmeldedatum: 02.09.10
 | Thema: Re: Das Tor von Neu-Konoha Di 13 Sep 2011, 02:43 | |
| Beyond gähnte herzhaft und sah dann Tsumi an. “Und was sagst du dann? Das dein Vater einfach verschwunden ist – der Mann auf den du aufpassen solltest? Wir haben ihn nicht in den Wald gebracht um ihn zu verstecken sondern um ihn zu präparieren“ meinte er und zog eine Schriftrolle aus der Tasche. Weite Taschen waren großartig. Darin befanden sich hauptsächlich Explosionssiegel, aber auch Kunais. Danach konnte man wunderbar eine Leiche darin verstauen. Ja das hätte man in der Tat auch vorher schon tun können, aber der Schwarzhaarige hatte einen Heidenspaß an den Flüchen der schwächlichen Chuunin gefunden – außerdem nahm er ihr die Explosion auf seinem Rücken immer noch übel. Deswegen würden sie auch streng nach seinem Plan gehen – ein Plan in dem sie auch ein wenig in die Luft gejagt wurde. Jaja... sie konnten ja schlecht sagen, dass sie nicht verletzt wurde bei dem schrecklichen Angriff auf ihren Vater. Das sie gerade ausnahmsweise mal ihren eigenen Dingen nachging, konnten sie wahrscheinlich durchbringen, aber das fand Hebi langweilig. Und nach Gründen fragten diese Idioten in Konoha sowieso nie. Da hieß es immer nur jemanden zur Rechenschaft ziehen... nun und wenn nicht reichte jeder Grund den sich Hebi dann ausdenken konnte. Ja der Kleine spielte eine nicht unerhebliche Rolle im Plan des Wahnsinnigen. Er nahm um genau zu sein die zweitgrößte ein... gleich nach der riesigen Explosion. |
|  | | Sekaí Tsúmi Ge-Nin aus Konoha


Anzahl der Beiträge: 366 Anmeldedatum: 15.10.10 Alter: 16
 | Thema: Re: Das Tor von Neu-Konoha Di 27 Sep 2011, 19:25 | |
| Manchmal zweifelt der Leser sicher an der Intelligenz der kleinen Tsúmi. Diese kritische Einschätzung ist auch durchaus berechtigt, denn unser Sonnenschein, kann schließlich nur so clever sein, wie die alte Frau, die ihre Geschichte schreibt. Tja, und manchmal hat diese ältere Dame leichte Schwierigkeiten ihr Gehirn effizient arbeiten zu lassen. Nun zurück zu den jungen Menschen. Die Brünette bereute schon kurz nachdem sie ihren Vorschlag Beyond laut mitgeteilt hatte, was sie da eben außer Acht gelassen hatte. Natürlich konnten sie ihren Vater nicht einfach irgendwo verscharren, nicht solange sie ihre Aufsichtspflicht ihm gegenüber erfüllen musste. Das sie dieses Detail nicht berücksichtigt hatte, würde sie noch lange ärgern. Am Ende dachte Beyond noch, dass sie selbst, während der langen Zeit allein mit ihrem Erzeuger, unzurechnungsfähig geworden war. Das durfte auf keinen Fall geschehen! Doch es war nicht nur der Ärger über sich selbst und ihr gekränkter Stolz, der sie beschäftigte, es ging auch um den Plan des Schwarzhaarigen. Der Leichnam musste wieder zurück nach Konoha und dort am besten noch in die armselige Hütte. Danach müssten sie es so aussehen lassen, als wären Yusaku und Tsúmi die Opfer eines brutalen Überfalls, also so würde sie das zumindest organisieren, wenn sie länger darüber nachdachte. Allerdings hatte die kleine Chuunin so ein Gefühl, dass sie diese Inszenierung nicht ganz unbeschadet überstehen würde. Schließlich hatte jetzt Beyond das sagen – eine grausige Vorstellung, bei diesem grausamen Typen. Eine andere Wahl hatte die Vollwaise jedoch auch nicht und so sah sie ihm bei der Arbeit zu und fragte nach einer langen Pause, die ohne ein Wort vergangen war: „Was soll ich dabei tun?“ Das war nun keine einfältige „Ich weiß nicht was ich machen soll!“, sondern eher ein „Erläutere mir deinen Plan, ich alles zu deiner Zufriedenheit ausführen!“-Frage. |
|  | | Samezaki Hebi Jo-Nin aus Konoha


Anzahl der Beiträge: 158 Anmeldedatum: 02.09.10
 | Thema: Re: Das Tor von Neu-Konoha So 02 Okt 2011, 23:03 | |
| Und ein Siegel dort und ein Siegel da. Eigentlich hüllte Hebi den Leichnahm in Explosionssiegeln ein. Man könnte auch meinen er bereitete ihn für eine ganz normale Beerdigung vor – na ja ganz davon abgesehen dass er hin und wieder ein Kunai ins tote Fleisch stieß oder ihm damit Kratzer verpasste. Ja mit bloßen Augen würde man davon sowieso nichts mehr sehen, aber das bedeutete nicht dass er fahrlässig sein durfte. Chakra benutzte er keines um den Körper zu schaden. Er konnte es nicht gebrauchen dass nachher noch jemand ganz schwach seine Chakrasignatur wahrnahm. Konoha sollte zwar andere Dinge zu tun haben als sich um den Mord eines ehemaligen ANBU zu kümmern, doch das Feuerdorf hatte schon immer seltsame Prioritäten. Nach einiger Zeit stellte Tsumi dann aber endlich die Frage was sie tun sollte... als Antwort landeten erst einige Kunai und Explosionssiegel vor ihren Füßen. “Sei weit genug weg von der Explosion um nicht zu sterben, aber du darfst nicht mit einem Krankenhausaufhalt unter zwei Wochen davon kommen.“ Inzwischen war tatsächlich der gesamte Körper des toten Mannes mit sauber gereihten Siegeln bedeckt. Das schmerzte zwar selbst Beyond der sich aus sowas nichts machte in der Geldbörse, aber er konnte diesen ekligen Anblick einfach nicht ertragen. Er war so dreckig gewesen. Widerlich. Nun legte er seine bereits benutzte Schriftrolle auf den Leichnam, formte ein einzelnes Fingerzeichen und schon konnte er sich die Leiche hervorragend in die Hosentasche stecken. “Ach so und befestige wenn wir gleich in eurer erbärmlichen Hütte sind die drei Siegel an die und mindestens eines der Kunais sollte dich schon wirklich getroffen haben... dein Part ist es dich so weit über die Reeling des Lebens zu beugen wie möglich ohne runterzufallen!“ meinte er mit einem zufriedenen Grinsen und machte Anstalten wieder zu gehen. Vielleicht... wäre es aber auch gar nicht so übel wenn sie ihrem Vater ins Jenseits folgte. |
|  | | Sekaí Tsúmi Ge-Nin aus Konoha


Anzahl der Beiträge: 366 Anmeldedatum: 15.10.10 Alter: 16
 | Thema: Re: Das Tor von Neu-Konoha Mo 03 Okt 2011, 05:25 | |
| Wie Beyond den leblosen Körper ihres ehemaligen Vaters bearbeitete, hatte schon etwas meditatives. Tsúmi jedenfalls hätte sich darin verlieren können, also zumindest bis zu dem Zeitpunkt, als der Schwarzhaarige ihr etwas vor die Füße warf. Er wollte sie wirklich allen Ernstes in dem Haus lassen und sie mit in die Luft jagen, so wie sie es sich vorgestellt hatte. Nun, aber wenn es sich die Brünette genauer überlegte, so ein bisschen Ruhe konnte ihr ja nicht schaden, auch wenn sie diese verletzt im Krankenhaus ausleben musste. Wenn sie es geschickt anstellte, musste sie ja nicht schwer verletzt werden. Doch Beyond sah aus, als wenn er gehen wollte – das konnte er gerne haben, Tsúmi hielt nichts mehr im Wald. Je eher diese Sache erledigt war, desto besser. „Danke das du mir hilfst!“ formulierte sie knapp, stolzierte an ihm vorbei, ohne sich ihre Nervosität anmerken zu lassen, zurück zu ihrer noch stehenden Hütte und hoffte, dass der komische Kauz ihr folgte, denn bald schon würde es dunkel werden und die perfekte Gelegenheit für ihr Vorhaben einläuten.
TBC: Hütte der Sekais |
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