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 Das Tor von Neu-Konoha

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Hiruma Yumiko
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BeitragThema: Das Tor von Neu-Konoha   Mi 24 Aug 2011, 12:05

Auch das neu aufgebaute Konoha besitzt ein Tor. Dieses sieht an sich aus wie das alte... nur weniger stabil und... zweckmäßiger

.................................................................................
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Samezaki Hebi
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BeitragThema: Re: Das Tor von Neu-Konoha   Mi 24 Aug 2011, 12:06

Wenn man derzeit durch das Tor gehen wollte würde man unweigerlich eine seltsame Gestalt oben auf dem Torbogen entdecken. Wer genauer hinsah würde einen Menschen entdecken. Einen jungen Mann. Er sah nicht unbedingt gut aus. Er war sehr blass... deutlich sichtbare Augenringe zeugten davon dass er nur wenig schlief. Ein weißes T-shirt war ihm eindeutig zu groß, auch wenn es so aussah als hätte er mal hineingepasst. Der Junge war nämlich eindeutig auch noch unterernährt. Mit seinen alten Sachen und den schon bald zerfallenden Sandalen gab er beinahe schon ein bemitleidenswertes Bild ab. In dem neu aufgebauten Dorf leider keine Seltenheit. Das Problem der Armut war zwar größtenteils im Griff, aber wirklich reich war keiner. Der Eindruck jedoch täuschte in diesem Fall. Hebi war nicht arm. Im Gegenteil, er gehörte noch zu jenen die am besten verdienten. Nach wie vor war er ein Jonin. Man mochte es zwar nicht glauben, da Hebi ganz offensichtlich keinerlei Narben davongetragen hatte. Halt ein feiger Taktiker, der sich während des Krieges versteckt hatte. Könnte man denken. Auch wenn Hebi nie verstand warum wachte er mehr als nur einmal mitten im Einsatz aus einem Sekundenschlaf auf. Am schönsten fand er noch die lange Narbe quer über seine Brust. Der Rest waren eher kleinere Dinge. Glücklicherweise waren sie alle verborgen. So konnte er seinen Ruf unter den Unwissenden wahren. Nein Hebi war nicht stolz auf seine Einsätze. Er hielt sich selbst nicht für einen Frontkämpfer, obwohl er natürlich auch kämpfen konnte. Nur denken war eben seine wahre Stärke. Nachdenklich schob er sich einen Bonbon in den Mund und betrachtete das Dorf. Beeindruckend was sie im letzten Jahr erreicht hatten.
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Sekaí Tsúmi
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BeitragThema: Re: Das Tor von Neu-Konoha   Mi 24 Aug 2011, 15:16

Tsúmi. Ihre nunmehr 16 Jahre sah man ihr weder auf den ersten, noch auf den zweiten Blick an, denn sie war klein und abgemagert, doch wer war das nicht in dieser Zeit?
Umgeben von Trümmern und dem vorherrschenden, tristen Grau fügte sie sich mit ihrer staubigen, stark abgenutzen Kleidung auch wunderbar in das neue Erscheinungsbild Konohas ein. Doch nicht nur ihr Äußeres hatte sich verändert, auch in ihrem Innersten hatte sich einiges getan. So murrte sie nicht, als man sie im Krieg zu einem Chuunin ernannte, legte ihre Gedanken, dass Dorf zu verlassen, auf Eis und kämpfte für ihre Heimat – bis zu dem Zeitpunkt, an dem sie auf einen total durchgeknallten und riesigen Kumo-Nin traf. Dieser fand wohl auch gleich Gefallen an der kleinen Chuunin, so dass er sie seinem absurden Jashin Gott opfern wollte. 5 gezogene Fingernägel, zwei sich kreuzende Schwerthiebe auf der Brust, einem eingeritzen Jashin Symbol auf dem Rücken und schier endloses Gelaber über diese verfluchte Gottheit später, erlöste sie ein Jinchuuriki von ihrem Martyrium, in dem sie seine Existenz dem Erdboden gleichmachte. Schöne Erinnerungen, welche Tsúmi sicher bis an ihr verdammtes Ende begleiten würden.
Glücklicherweise starben ihre Stiefmutter und Stiefschwester in spe bei einem Angriff auf unschuldige Zivilisten. Unglücklicherweise war ihre Großmutter ebenfalls unter den Opfern und diesen Umstand bedauerte die Brünette aufrichtig. Ihr nun noch paranoiderer Vater überlebte die Schlachten, war nun jedoch endgültig nicht mehr diensttauglich. So musste Tsúmi auch mindestens einmal täglich weg von ihm und ihrer mehr als provisorischen Unterkunft. Das sie nicht wirklich „weg“ konnte, war ihr klar und auch völlig indiskutabel, doch sie musste etwas Grün sehen, sonst wäre sie vollkommen durchgedreht.
Vollkommen in ihren Gedanken versunken, sieht man nun also ein Mädchen mit langen dunkelbraunen Haaren durch das „Tor“ Konohas schreiten, nicht damit rechnend, Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, denn nur Wenige interessierten sich jetzt noch für die Belange ihrer Mitmenschen. Viele hatten fast alles verloren und mussten darum kämpfen, dass sie selbst irgendwie um die Runden kamen – Jeder war sich selbst der Nächste.
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Samezaki Hebi
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BeitragThema: Re: Das Tor von Neu-Konoha   Mi 24 Aug 2011, 17:02

Interessanterweise war es nicht Hebi der als erstes bei irgendjemanden Aufmerksamkeit erregte, sondern jemand für den sich Hebi interessierte schlenderte da unten herum. Tsumi war eine der Personen die weitaus mehr unter dem Krieg gelitten hatten als Hebi. Immerhin hatte der Junge ja abgesehen von Tsumi und seinen Eltern niemanden den er hätte verlieren können. Und seine Eltern erfreuten sich auch noch bester Gesundheit. Die hatten sogar ihr Geschäft wieder aufgebaut. Neben ihrer durchaus kümmerlichen Hütte. Für Hebi waren solche rein zweckmäßigen Dinger nichts. Er hatte eines der ersten Häuser bezogen in denen es kaum etwas zu bemängeln gab. Klein, aber groß genug für ihn und seine Familie. Woher sollte er auch wissen, dass seine Eltern stur waren und nicht bei ihrem Sohn leben wollten. Nun hatte er also förmlich verschwenderisch viel Platz für sich und seine Kekse. Wunderbar. Hebi sprang vom Tor, natürlich nach außerhalb der Dorfmauern, landete vor der kleinen Chuunin und richtete sich auf. Okay das war gelogen. Ein Hebi der vollkommen aufgerichtet war? Unmöglich. Auch der Krieg hatte ihn nicht dazu bewegt sich anzugewöhnen vernünftig zu stehen. Eher würde er einen Cookie mit jemanden teilen. Er hatte sich zwar aufgerichtet, doch wirkte sein Blick etwas abwesend. Erst gute zwei Sekunden später schien sein Geist gefolgt zu sein. Die müde anmutenden Augen richteten sich auf Tsumi. “Guten Tag – hast du etwas dagegen wenn ich dich begleite?“ Ja. Er hatte doch tatsächlich einige soziale Umgangsformen gelernt. Auch für unnötig erachtet hatte er sie. Er fragte zwar, aber es war keine Frage. Mehr die indirekte Formulierung von. „Guten Tag – ich werde dich begleiten“. Trotzdem grenzte es schon beinahe an eine Ehre überhaupt gefragt zu werden. Im Normalfall verzichtete der junge Jonin nämlich weiterhin auf solchen Schwachsinn.
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Sekaí Tsúmi
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BeitragThema: Re: Das Tor von Neu-Konoha   Do 25 Aug 2011, 08:39

Angestrengt überlegte die Kleine, was sie ihrem Vater heute noch so alles zumuten konnte. Im Grunde genommen, war er zu überhaupt nichts mehr zu gebrauchen und es war nicht das erste Mal, dass Tsúmi sich wünschte, dass statt ihrer Großmutter, lieber ihr Vater in die ewigen Shinobijagdgründe eingegangen wäre. Sie hätte sicher nicht behütet werden müssen wie ein kleines Kind. Deswegen war die Laune der Chuunin auch nicht die beste, als sich ihr plötzlich ein bekanntes Gesicht in den Weg stellte und sie zum anhalten veranlasste. Hebi. Das es kein anderer sein konnte, erkannte die Brünette an seinen schläfrigen Augen und dem Bonbon in seinem Mund. Schade. Beyond hätte ihren Tag bestimmt erhellen können, hatte sie doch vor Ausbruch des Krieges eine schöne, wenn auch viel zu kurze, Zeit mit ihm verbringen dürfen. Es kam ihr beinahe schon unwirklich vor, wenn sie an ihr Zimmer in Hebis Elternhaus dachte. Im Vergleich zu ihren jetzigen Lebensumständen, erschien ihr der spärliche Raum im Nachhinein als purer Luxus.
Dennoch, die Sekaí freute sich den Samezaki wiederzusehen – nur, so richtig zeigen konnte sie ihm diese Tatsache noch nicht. Ihre dunkelblauen Augen musterten ihn mit der gewohnten Abschätzigkeit, doch sie waren kalt und emotionslos, Augen eines Menschen, der zu viel gesehen hatte, um sich einfach so wieder der Naivität und Freude hinzugeben. Tsúmi musste im letzten Jahr auf eine merkwürdige Art endgültig erwachsen werden und das spiegelten ihre strengen Augen wider, die sich so gar nicht in ihr immer noch erstaunlich hübsches Gesicht einfügen wollten.
„Wachdienst?“ fragte sie ihn ohne die Spur eines Lächelns. Das er mit ihr kommen würde, war unumgänglich, doch durfte er auch so einfach seinen Posten verlassen?
Normalerweise redete die Chuunin gern, doch sie wollte nicht mehr Worte als unbedingt notwendig verlieren, weil sie wusste, dass sie, wenn sie wieder zurückkehren würde, ihrem Vater erneut wortreich die simpelsten Dinge erklären musste. Hebi würde das schon verstehen – schließlich war er ein überaus kluges Köpfchen - eine Eigenschaft, die sie nach wie vor sehr an ihm schätzte - neben anderen Dingen, die jedoch nur Beyond einzusetzen wusste.
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Samezaki Hebi
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BeitragThema: Re: Das Tor von Neu-Konoha   Do 25 Aug 2011, 13:56

Hebi schüttelte leicht den Kopf und hielt dem Mädchen im nächsten Moment den mit Süßem gefüllten Beutel unter die Nase. “Bonbon?“. Ob das Mädchen das Angebot nun wahrnahm oder nicht war ihre Sache. Hebi hätte es ihr empfohlen. ER hatte die ganze Zeit Bonbons gegessen und siehe da – es ging ihm trotz Krieg ganz gut. Gut er hatte während der Kriegszeit keine Cookies bekommen und nach dem Krieg waren sie noch etwas teurer. Aber ansonsten hatte ihm der Süßkram nur geholfen. Wie dem auch sei ihre Reaktion würde nichts daran verändern was er danach tun würde. Nämlich seinen Beutel wieder befestigen und dann vorgehen. Ganz offensichtlich musste er jetzt auch noch für die Worte des Gespräches sorgen. Kenner des jungen Jonin würden wissen – wirklich viel würde da im Normalfall nicht herauskommen. Derzeit war aber nur wenig normal. Nach einem Jahr kam zwar wieder eine gewisse Routine ins Leben, allerdings war das immer noch nicht... normal. Für die Meisten. Einige Schritte ging er schweigend vor. „Ich werde Tsunade darum bitten eine Ausbildung zum ANBU zu erhalten“ eine Position in der er sich vorher nie gesehen hatte, jedoch die von der er dachte sie sei für beide Seiten am besten. Er brauchte mehr Einblicke, mehr Fähigkeiten und vor allem... man sollte ihm mehr Platz im Schatten zusprechen. Warum er auf einmal begann über seine eigenen Zukunftsplänen zu berichten? “Was meinst du wie lange du dich noch von deinem Vater aufhalten lassen solltest?“ war vielleicht grausam zu fragen so relativ kurz nachdem Tsumi die Verwandte verloren hatte an der ihr wirklich was gelegen hatte, aber Hebi und Tsumi hatten sich bald nach ihrer Ernennung zu Genin kennen gelernt. Ihrer beinahe zeitgleichen Ernennung. Hebi war nun bereits über ein Jahr im Rang eines Jonins – Tsumi wurde gerade mal als Kriegsmaßnahme zum Chuunin befördert. Ihrem weiteren Werdegang stand heute wie damals ihr Vater im Weg. Auf andere Weise zwar, aber er behinderte sie nichtsdestotrotz.
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Sekaí Tsúmi
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BeitragThema: Re: Das Tor von Neu-Konoha   Do 25 Aug 2011, 18:39

Während sie ihm weiter in die Augen sah, griff sie ohne zu zögern in seinen Bonbonbeutel. Ein paar zusätzliche Kalorien konnten nicht schaden, auch wenn es nur eine kleine Zuckerkugel war, die sie sich in den Mund steckte.Es war lange her, als sie das letzte Mal eine Süßigkeit gegessen hatte.“Danke.“ sagte sie monoton und folgte dem Jounin schließlich und seinem Weg nach irgendwo.
Sie hätte nichts dagegen gehabt, einfach eine Weile schweigend in die selbe Richtung zu gehen, doch Hebi fühlte sich offenbar dazu genötigt etwas zu sagen. Etwas das seine Zukunft betraf. Noch vor etwas mehr als einem Jahr, hätte Tsúmi nicht damit gerechnet, dass der Samezaki so ambitioniert sein würde, um sich einer ANBU Ausbildung zu unterziehen, doch er hatte sich wohl auch gehörig verändert. Und das sogar deutlich zum Positiven, wohingegen sie selbst … „Ich sollte mich wohl zu einer Krankenschwester ausbilden lassen.“ meinte die Brünette mit einer Spur trockenen Humors, der ihren Scherz als solchen enttarnen würde.
Doch dann sprach der Schwarzhaarige ein Thema an, über das sie keine Witze machen konnte, selbst wenn sie gewollt hätte, denn sie wusste nur zu gut, dass sie viel zu lange untätig herum gesessen hatte, anstatt sich aus ihrer selbst auferlegten Trance zu befreien.
„Ich weiß das mein Vater sterben muss, damit ich wieder ein Leben habe, aber so weit bin ich noch nicht. Wenn er jetzt umkäme, sähe dass alles zu sehr nach einem „Unfall“ aus und ich würde unnötigen Verdacht auf mich ziehen. Und seien wir doch ehrlich Hebi, auf mich wartet keine große, glanzvolle Karriere mehr – dieser Zug ist schon lange abgefahren.“ Tsúmi sprach nüchternen und beiläufig diese Worte aus, als hätte sie diese schon hundertmal zu sich selbst in ihren Gedanken gesagt und sich schließlich mit dem Ergebnis abgefunden. Sie war nicht blöd, doch sie war schon gar keine Träumerin und sie wusste, dass sie im Moment besser kochen und handwerken konnte, als Andere von ihren Ninjafähigkeiten zu überzeugen. Und wenn es nach ihren Ansichten ging, sollte sich dieser Umstand auch in absehbarer Zeit nicht wirklich ändern.
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Samezaki Hebi
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BeitragThema: Re: Das Tor von Neu-Konoha   Do 25 Aug 2011, 21:09

“Du bist Chuunin, Vor dem Gesetz bist du so gut wie volljährig, dein Vater muss nicht sterben du musst ihn nur einfach hinter dir lassen“ erklärte Hebi. Er war immer noch nicht der Typ Mensch der einfach vorschlagen würde jemanden umzubringen. Schicksale an sich waren ihm zwar egal und ihm seine Tsumi wegzunehmen war so gut wie ein Todesurteil – allerdings nicht ungesetzlich. Ja Hebi kannte das Gesetz – und seine Lücken. Was auch nicht unbedeutend für Beyond war. Dieser hatte sich übrigens in der Zeit nach dem Krieg etwas öfter gezeigt. Er hatte einiges ausprobiert und wusste jetzt wie man ihm nicht unbedingt etwas nachweisen konnte. Jetzt begann für diesen Jungen endlich das Spiel die Leute wissen zu lassen dass er das wusste. Wäre er grad da gewesen hätte er seiner kleinen Tsumi bestimmt angeboten sich sehr blutig und grausam um den alten Mann zu kümmern. Schade für alle Beteiligten. “Außerdem ist gerade jetzt deine Chance gekommen auf den Zug aufzuspringen. Der Krieg mag vorbei sein, aber Konoha wird noch viele Jahre darunter zu leiden haben, wir werden uns niemals komplett davon erholen können.“ Traurig aber mehr als wahr. Das ihr Reich überhaupt nur existierte war nur einer Laune dieser kranken Menschen zu verdanken. Wenn überhaupt. Hebi verstand noch nicht so recht was in dem Kopf der Raikage vorging. Wahrscheinlich waren sie nur dazu gut, dafür zu sorgen dass die Grenze zwischen den beiden jetzigen Großreichen nicht zu groß wurde. “Noch werden wieder stärker – noch kann sich das Dorf es halbwegs leisten mehr Leute in den oberen Rängen zu haben. Es wartet keine glanzvolle Karriere auf irgendjemanden von uns. Nur ein möglichst angenehmes Leben in diesem traurigen Versuch eines Shinobireiches.“ Ja Shinobireich war leider Gottes die richtige Bezeichnung. Das System „Ninjas schützen die Welt“ existierte nicht mehr. Inzwischen hieß es. „Shinobis beherrschen die Welt“
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Sekaí Tsúmi
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BeitragThema: Re: Das Tor von Neu-Konoha   Sa 27 Aug 2011, 08:39

Es war wirklich erstaunlich. Sie unterhielt sich gern mit Hebi, zeigte er ihr doch immerzu die vernünftigsten Entscheidungen und stürzte sie jedes Mal beinahe in eine Depression mit seinem Stoismus. Ihm fehlte ganz eindeutig das Feuer und die Leidenschaft, die sie so großartig an seinem anderen Selbst fand. Unweigerlich musste sie lächeln. Beyond. Wann er wohl wieder in Hebis Leben treten würde? Doch die Chuunin würde sich davor hüten, in Gegenwart des Bonbonessenden auch nur eine Andeutung über sein Alter Ego zu verlieren. Stattdessen knüpfte sie nathtlos an das Gespräch an. „Wenn ich meinen Vater zurückließe, dann würde er sterben und ich müsste nicht einmal etwas tun. Warum denkst du wohl, dass ich nicht auch intensiver am Aufbau mithelfe oder mich darum bemühe, weiter aufzusteigen? Er ist im Moment mein Auftrag bis sich Jemand gefunden hat, der sich weiter um ihn kümmert. Ich habe nur die böse Vorahnung, dass sich so schnell keiner dafür findet … .“ resigniert seufzte die Brünette. Augenblick. Hatte sie da nicht gerade ihren Namen gehört? Aus welchem Grund, sollte sie denn Jemand rufen? Sie blickte zu Hebi, der anscheinend nichts gesagt hatte und drehte sich dann um, weil sie schon wieder etwas hörte. Und als sie endlich sah, wer ihren Namen mit dieser unverwechselbaren und weinerlichen Stimme rief, verdüsterte sich ihr Gesicht noch mehr.
„Tsúmi! Oh Tsúmi! Wie konntest du mich nur alleine lassen? Ich habe Dich überall gesucht!“ sagte Yusaku aufgebracht und umarmte seine Tochter so fest, dass es so aussah, als wenn er sie nie wieder loslassen wollte. Die sichtlich unzufriedende Chuunin klopfte ihrem Vater beruhigend auf den Rücken. „Es ist doch alles gut, Oto-san, ich wollte nur etwas mit Hebi spazieren gehen während du schläfst.“ Tsúmi warf Hebi einen „Glaubst-du-mir-jetzt?“ Blick zu und versuchte dem weiteren Gestammel ihres Erzeugers zu folgen. Dieser nahm übrigens keinerlei Notiz von dem schwarzhaarigen Jonin, obwohl er nur wenige Meter von ihnen entfernt stand.
„Können wir … Können wir … äh ….“ fing Yusaku an und seine fürsorgliche Tochter verstand sofort was er wollte. „Ja … wir gehen nach Hause und wenn wir dort angekommen sind, legst du dich noch mal ins Bett.“ ordnete die Kleine entschlossen an, denn sie hatte sich schon lange damit abgefunden, dass sie nur wenig Zeit für sich hatte. Das der Spaziergang nun ein jähes Ende finden würde, wenn Hebi nichts unternahm, war vorauszusehen. Doch, würde er überhaupt etwas unternehmen wollen? Und wenn ja, was könnte es sein?
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Samezaki Hebi
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BeitragThema: Re: Das Tor von Neu-Konoha   Di 30 Aug 2011, 17:41

Ihr Auftrag? Konoha hatte wahrlich schon bessere Zeiten gesehen. Als dann dieser Mensch auftauchte... nun Hebi hätte ihn wohl beobachtet, aber leider wurde er von einem heimtückischen Angriff von ihm abgelenkt. Nur aus dem Augenwinkel bemerkte er das Kunai dass direkt an seiner Nase vorbei zischte und dann im Boden landete. Es war Pechschwarz. Das hatte er schon einmal gesehen. Und wenn er danach nicht immer einen kleinen Blackout haben würde, wüsste er auch was das bedeutete. Kopfschmerzen zwangen den Jungen dazu seine Augen zu schließen. Das Gerede von den beiden Anderen bekam er nur sehr dumpf mit. Das erste was er wirklich wieder wahr nahm war Tsumis Einwilligung nach Hause zu gehen. Tsumi? Der junge Jonin öffnete die Augen wieder und sah etwas abwesend erst zu Tsumi und dann zu ihrer traurigen Gestalt von Vater. Er streckte seinen Arm aus und hielt die kleine Chuunin an der Schulter fest. “Aber, aber... dein Vater sollte lieber ein Stück mit uns spazieren gehen. Das ist eine Anweisung von mir als Jonin des Dorfes~“ er zeigte ein breites Grinsen und ließ Tsumis Schulter nur los um sich einige Bonbons in die offene Hand zu schütten und sich diese auf einmal in den Mund zu stecken. Lautes Knacken deutete darauf hin dass diese zerbissen wurden und nicht wie üblich genüsslich gelutscht. Ja Beyond hatte sehr gute Laune. Hatte er auch allen Grund zu. Da er immer noch, anders als sein Mitbewohner, auf die Erinnerungen des Anderen zurückgreifen konnte wusste er das alle seine Experimente geglückt waren. Und wer das erste Opfer seines Meisterwerkes werden würde. Außerdem sah er die kleine Tsumi wieder. Es kam ihm wie Ewigkeiten vor. Dabei war es gerade mal etwas über ein Jahr seitdem er mit ihr gesprochen hatte.
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Sekaí Tsúmi
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BeitragThema: Re: Das Tor von Neu-Konoha   Do 01 Sep 2011, 15:45

Ja war das denn zu fassen? Sollte die kleine Tsúmi denn nach so langem Warten etwa auch mal wieder ein kleines bisschen Glück zugeteilt bekommen? Es schien so und wie gut fühlte sich sein Griff an ihrer Schulter an, die er einst böse verletzt hatte. Der Vater war mit einem Schlag vergessen zumindest für wenige Augenblicke vergessen und die kleine Chuunin drehte sich um, blickte das Objekt ihrer Begierde mit einem lächelnden Engelsgesicht an, fiel ihn um den Hals und küsste ihn ganz unverblümt auf den Mund. Yusaku der sonst kaum einen zusammenhängenden Satz von sich geben konnte, entgleisten seine Gesichtszüge und er zog seine, für ihn immer noch unschuldige, Tochter von Beyonds Lippen. „Tsúmi! So was tut man nicht! Der Junge ist ein schlechter Umgang für dich! Wir gehen jetzt nach Hause!“ meinte er so rigoros, dass die Brünette gar nicht wusste, wie ihr geschah. Hatte sich etwa gerade ein Schalter in ihres Vaters Kopf umgelegt und ihn wieder „normal“ werden lassen? Das galt es doch gleich einmal auszuprobieren, indem sie sich aus seinem Handgriff löste und lautstark, wie es eben ihre Art war, protestierte. „Wir gehen nicht nach Hause! Du kannst nicht einfach den Befehl eines Jonins missachten Otosan.“ redete sie altklug daher.
Mit einem missbilligenden Blick trat Yusaku wieder einen Schritt auf den Schwarzhaarigen zu. „Seit wann geben sie denn Kindern so einen Rang? Du lügst mich doch Bürschchen, wenn das unsere ehrwürdige Hokage wüsste.“ abfällig blickte er auf den Jungen herab. Offenbar hatte er nun vollkommen vergessen, dass er selbst vom Dienst suspendiert und eigentlich zu nichts mehr alleine fähig war. Irgendeine Sicherung musste gerade gehörig bei ihm durchgebrannt sein, Tsúmi konnte das auch nur stumm mit einer recht eindeutigen, kreisenden Handbewegung neben ihrem Kopf kommentieren.
Ihre Eltern waren schon ein Fluch … .
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Samezaki Hebi
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BeitragThema: Re: Das Tor von Neu-Konoha   Do 01 Sep 2011, 18:34

Warum hatte er die Kleine eigentlich bei all seinen letzten Anwesenheitsphasen eigentlich nie besucht. Sie war doch ganz nett. Wer weniger nett war war ihr Vater. Beyond fand ihn auf Anhieb unsympathisch. Die Frage war nur... rammte er dem alten ein Kunai in den Hals oder zeigte er einfach dieses wertlose Stück Papier. “Deine ehrwürdige Hokage weiß davon... es war sogar noch vor dem Krieg – in dem ich mich übrigens im Gegensatz zu dir als nützlich erwiesen habe.“ dabei zog er aus der Hosentasche einen recht zerknüllten Pass und warf ihn dem Vater entgegen. “Und wenn du auch nur noch einen Schritt näher kommst werte ich das als versuchten Angriff~“ meinte er mit einem drohenden weichen Unterton. Dann könnte er das ganze vollkommen legal über die Bühne bringen. Er würde es auch definitiv tun. Wäre zwar sehr langweilig verglichen mit dem was er eigentlich vorhatte, aber dann musste er nicht mehr länger warten. Außerdem hatte er sowieso grad keine Marmelade dabei. Überall konnte er welche verstecken nur am Körper von Hebi erwies sich das oft als recht schwierig. Das Beyond natürlich keine Miene verzog egal was er sagte oder tat musste wohl nicht extra erwähnt werden. Kinder. Wagte ausgerechnet der Mann zu sagen der Windeln brauchte. Gerade wurde er nicht nur ein passables Opfer sondern wurde auch Beyond Birthday persönlich ein Dorn im Auge. Seine restliche Lebenszeit wurde drastisch verkürzt.
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Sekaí Tsúmi
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BeitragThema: Re: Das Tor von Neu-Konoha   Fr 02 Sep 2011, 07:58

„Hahaha, dass wird ja immer schöner! Von Dir muss ich mich nicht beleidigen lassen! Deine Eltern haben Dir wohl gar keinen Respekt anerzogen, was?“ Yusaku war ehrlich über das Benehmen des Jungen entrüstet, von dem er immer noch glaubte, er lüge ihn an. Tsúmi hatte sich bis jetzt zurückgehalten, doch sie hatte konzentriert zugehört. Wie war das mit dem „noch einen Schritt weiter“? Instinktiv witterte die kleine Chuunin, dass jetzt der Zeitpunkt gekommen war, um nun auch ihrem Vater einen würdigen Abgang zu verschaffen. Unter normalen Umständen hätten die Beiden nur geringe Aussichten auf Erfolg, doch die Reflexe und Stärke des ehemaligen Anbus waren so degeneriert, das er nicht mal einem langsam geworfenen Kunai ausweichen konnte. Tsúmi hatte das ausprobiert – seitdem wurde sie angewiesen, keine gefährlichen Gegenstände mehr bei sich zu tragen. Aus diesem Grund trug sie auch jetzt nichts bei sich, was diesen Zweck erfüllen konnte. Das bedeutete Nachdenken und sich umsehen. So ein etwas dickerer Ast müsste doch eigentlich auch ausreichen, um ihn für einen Moment aus dem Konzept zu bringen. Da ihr Pflegefall vollkommen auf Beyond fixiert war, konnte Tsúmi ungehindert das verholzte Teil aufheben und sich hinter den Sekaí stellen. Mit einem boshaften Lächeln sah sie förmlich durch den alten Mann hindurch zu dem Schwarzhaarigen. Einigen anderen Mädchen oder Jungen in ihrem Alter wäre jetzt vielleicht der Gedanke gekommen, dass sie gerade im Begriff war, dass Todesurteil über ihren eigenen Vater zu verhängen, doch Tsúmi war kein gewöhnliches Mädchen. Sie war der Teufel in Mädchengestalt, wie schon ihre viel zu früh verstorbene Mutter erkannt hatte. Außerdem sah sie in dieser Aktion nur Vorteile für sich und alle Anderen, besonders aber für ihren Erzeuger. Schließlich musste es doch furchtbar sein, so verwirrt durch die Welt zu gehen.
Die Brünette holte also mit ihrem Stock aus und hoffte einfach, dass Beyond zu seinem Wort stand. Doch auch wenn er es jetzt nicht tat, die Kleine konnte noch etwas warten und ihrem Vater irgendeine Geschichte auftischen.Ein dumpfes Geräusch des Aufpralles sollte dem Jonin verkünden, dass Yusaku nun für einige Sekunden ein wenig betäubt sein würde. Und um dem ganzen Theater noch den letzten Schliff zu verpassen, gab die Chuunin ihrem Opfer noch einen Tritt in den unteren Rücken, sodass er noch zwei Schritte näher an den Schwarzhaarigen heran strauchelte. „Oh, Otosan, du solltest doch nicht näher an ihn heran gehen … was machst du denn?“ fragte sie gespielt überrascht, hoffte weiter auf Beyonds Interaktion und darauf, dass Niemand sie bis jetzt beobachtet hatte.
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Samezaki Hebi
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BeitragThema: Re: Das Tor von Neu-Konoha   Fr 02 Sep 2011, 10:37

Warum konnte er nicht noch einen einzigen Schritt nach vorne gehen? Beyonds Hände versuchten dem Jungen zu befehlen ihn jetzt sofort zu töten oder sie würden seinen Kopf die ganze Nacht gegen die nächstbeste Hand hämmern. Der rettende Engel war in diesem Fall erstaunlicherweise Tsumi. Erst gab es einen dumpfen Aufprall und dann taumelte ihm der gute Mann auch schon entgegen. Dummes Mädchen. Wenn das eine der Wachen gesehen hatte, waren sie jetzt ziemlich... nun sie sollten hoffen das keine Wache es gesehen hatte. Und wenn doch... nun dann sollten sie wenigstens noch ans Ziel kommen. Noch bevor hatte BB ihm bereits einmal mit der flachen Hand vor die Stirn gestoßen, was ihn nur einen Schritt wieder nach hinten machen ließ. Somit war er in der perfekten Position um den Hacken von Beyond kurz darauf in seinem Gesicht wahrzunehmen und brav auf dem Bauch im Dreck zu landen. Damit er nicht auf die Idee kam sich schnell wieder aufzurichten... oder langsam... also überhaupt irgendwann mal wieder aufzustehen, trat der schwarzhaarige Halb-Jonin seinem ehemaligen Halb-Lehrer auf den Hinterkopf und ließ seinen Fuß auch gleich da. Warum er tot sein sollte? Nun... BUMM... deshalb? Ja wer bitte hat wirklich gedacht, dass Beyond ihm einfach so vor die Stirn geschlagen hatte? Nein das war nur die perfekte Gelegenheit ihm ein Kibakufuda an die Stirn zu pappen. Und sowas machte halt Bumm. Sogar viel Bumm. Beyond war sich zwischenzeitlich nicht sicher ob der Kopf vom alten Mann wirklich genug Schutz für seinen Fuß bildete. Na ja zumindest hatte er das Ding nicht zu stark eingestellt. Solche groben Methoden lagen ihm ja eigentlich eher weniger. Manchmal waren sie aber halt die schnellsten... und beinahe genauso effektiv. “Glaubst du das hat ihm gereicht?“ erkundigte er sich mit einer beinahe schon erschreckenden Nebensächlichkeit bei der kleinen Tsumi. Sie hatte wohl mehr Erfahrung damit Menschen auf solch unelegante Wegen ins Jenseits zu geleiten als der Marmeladenliebhaber.
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BeitragThema: Re: Das Tor von Neu-Konoha   Fr 02 Sep 2011, 20:08

Da lag ihr Papi also. Im Dreck. Welch passender Ort für seine letzten Sekunden, denn das waren sie.
Von mehr als der Hälfte seines Gehirns war nicht mehr übrig, als eine graue, breiige, blutige Masse, von der ihr zum Glück nirgendwo etwas anhaftete. Keine Spur von Traurigkeit war ihr anzusehen, eher eine gewisse Erleichterung, dass Niemand etwas gesehen oder gehört hatte, denn wenn es so gewesen wäre, dann wären sie mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit nicht mehr allein. Dennoch durften sie jetzt nicht unnötig herum trödeln. Hartherzig wie sie war, blickte sie Beyond an und nickte. „Wir müssen ihn von hier wegschaffen. So kann er ja schlecht liegen bleiben.“ meinte sie, als würde sie über irgendein Ding sprechen und nicht über ihren gerade verschiedenen Vater.
Während sie darauf wartete, dass der Schwarzhaarige mit anpackte, freundete sie sich in ihren Gedanken schon mit einem kleinen Feuerchen zu Ehren des Toten an.
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BeitragThema: Re: Das Tor von Neu-Konoha   Sa 03 Sep 2011, 12:03

Beyond nahm den Fuß vom Kopf des alten Mannes und stellte erstmal sicher dass er keinen Schaden davongetragen hatte. Und mit Schaden meinte er dass er nicht komplett blutbefleckt war. Wie er Unordnung hasste. Als Tsumi dann meinte sie müssten ihn wegschaffen... nun es stimmte wohl. Das er tot war würde nicht viel aufsehen erregen. Allerdings wollte er ungern mit dem Tod in Verbindung gebracht werden. Es war noch zu früh dafür dass jemand von geplanten Morden die aus Spaß an der Sache stattfanden erfuhr. “Wir bringen ihn in den Wald – dort sehen wir weiter“ meinte der Junge und... ging einfach los. Er dachte ja nicht einmal daran die traurigen Überreste dieses seltsamen Mannes zu tragen. Die Vorstellung deswegen vollkommen dreckig zu werden. Widerlich. Immerhin war es ja auch Tsumis Vater. Nicht seiner. Er hatte sowas nicht und war darüber auch ganz glücklich. So konnte er es sich sparen ihn umzubringen. “Beeil dich~ Wenn man uns sieht bist du fällig.“ meinte er lachend. Das Hebi schon beinahe fanatisch das Gesetz durchsetzte hatte auch seine Vorteile. Das er selber dafür eben jenes gerne auch ignorierte hatten weder er noch Beyond irgendjemanden auf die Nase gebunden. Das wäre ja mehr als dumm. “Meinst du wir sollen ihn anzünden oder verscharren?“ fragte der junge Jonin beinahe schon im Plauderton. Jemand der ihre Sprache nicht beherrschte und nur den Tonfall erkannte würde wohl eher vermuten dass er über das schöne Wetter sprach.
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BeitragThema: Re: Das Tor von Neu-Konoha   Sa 03 Sep 2011, 14:34

Als Beyond mit ihr übereinstimmte, dass sie das leblose Ding tiefer in den Wald schaffen mussten, dachte die Brünette eigentlich, dass er mit anfasste – doch er ging einfach vor.
„Willst du mich verarschen? Hilf mir gefälligst!“ Schrie sie ihm in einem etwas leiseren Ton als üblich hinterher, doch der Schwarzhaarige reagierte nicht mal. Wutentbrannt schnappte sie sich die unversehrten Füße ihres ehemaligen Vaters und zog ihn mühsam und Stück für Stück hinter sich her. Währenddessen belegte sie Birthday mit Flüchen, Beleidigungen, bösartigsten Tiernamen, welche natürlich nicht explizit aufgeführt werden können, weil sie die Zensur sowieso nicht überstehen würden, und schwor Rache für seine nicht geleistete Hilfestellung. „Dann wenn du nicht mehr daran denkst, wirst du mir für das eben grade büßen.“ zischte sie ihn an, ließ keuchend die Beine los und wischte sich ein paar kleine Schweißtropfen von der Stirn. Zum streiten blieb jetzt keine Zeit, sie mussten gemeinsam überlegen, wie sie die Existenz des alten Mannes vollständig auslöschen konnten, denn sich erwischen lassen, gab sicher nicht nur einen bösen Eintrag in die Personalakte. Als Kriminelle bloß gestellt zu werden, würde sich nur schwer mit ihrer neu gewonnenen Freiheit vereinbaren lassen. Aber zurück zur Beweismittelbeseitigung.
An das Verbrennen hatte sie ebenfalls gedacht, es wäre auch die körperlich am geringsten anstrengende Möglichkeit, sich seiner zu entledigen. Allerdings bestand hier auch die Gefahr, dass Jemand den Rauch oder den Gestank wahrnahm. Das Verscharren war mit erheblich mehr Arbeit verbunden und so richtig sicher war es in den ersten Monaten, bis die vollständige Verwesung eingetreten war, auch nicht. Was gab es noch? Sie konnten ihn auch ins Wasser werfen und hoffen, dass er von den Fischen aufgefressen wurde. Wenn es um das Auffressen ging, konnten sie ihn auch im Wald liegen lassen und auf die Wölfe oder anderes Getier warten, doch das war nicht das was sie wollte. Vielleicht sollten sie einfach mehrere Möglichkeiten miteinander kombinieren?
„Was hältst du davon, sein Gesicht endgültig unkenntlich zu machen, ebenso alles was an deine ANBU Zeit erinnert und ihn dann im See versenken?“ auch Tsúmi wirkte bei diesem Thema sehr heiter und ausgelassen, obwohl sie Beyond immer noch hätte erschlagen können für seine elendige Faulheit. Hoffentlich war er jetzt in der Stimmung etwas besser mitzuarbeiten.
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Samezaki Hebi
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BeitragThema: Re: Das Tor von Neu-Konoha   Di 13 Sep 2011, 13:43

Beyond gähnte herzhaft und sah dann Tsumi an. “Und was sagst du dann? Das dein Vater einfach verschwunden ist – der Mann auf den du aufpassen solltest? Wir haben ihn nicht in den Wald gebracht um ihn zu verstecken sondern um ihn zu präparieren“ meinte er und zog eine Schriftrolle aus der Tasche. Weite Taschen waren großartig. Darin befanden sich hauptsächlich Explosionssiegel, aber auch Kunais. Danach konnte man wunderbar eine Leiche darin verstauen. Ja das hätte man in der Tat auch vorher schon tun können, aber der Schwarzhaarige hatte einen Heidenspaß an den Flüchen der schwächlichen Chuunin gefunden – außerdem nahm er ihr die Explosion auf seinem Rücken immer noch übel. Deswegen würden sie auch streng nach seinem Plan gehen – ein Plan in dem sie auch ein wenig in die Luft gejagt wurde. Jaja... sie konnten ja schlecht sagen, dass sie nicht verletzt wurde bei dem schrecklichen Angriff auf ihren Vater. Das sie gerade ausnahmsweise mal ihren eigenen Dingen nachging, konnten sie wahrscheinlich durchbringen, aber das fand Hebi langweilig. Und nach Gründen fragten diese Idioten in Konoha sowieso nie. Da hieß es immer nur jemanden zur Rechenschaft ziehen... nun und wenn nicht reichte jeder Grund den sich Hebi dann ausdenken konnte. Ja der Kleine spielte eine nicht unerhebliche Rolle im Plan des Wahnsinnigen. Er nahm um genau zu sein die zweitgrößte ein... gleich nach der riesigen Explosion.
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BeitragThema: Re: Das Tor von Neu-Konoha   Mi 28 Sep 2011, 06:25

Manchmal zweifelt der Leser sicher an der Intelligenz der kleinen Tsúmi. Diese kritische Einschätzung ist auch durchaus berechtigt, denn unser Sonnenschein, kann schließlich nur so clever sein, wie die alte Frau, die ihre Geschichte schreibt. Tja, und manchmal hat diese ältere Dame leichte Schwierigkeiten ihr Gehirn effizient arbeiten zu lassen.
Nun zurück zu den jungen Menschen.
Die Brünette bereute schon kurz nachdem sie ihren Vorschlag Beyond laut mitgeteilt hatte, was sie da eben außer Acht gelassen hatte. Natürlich konnten sie ihren Vater nicht einfach irgendwo verscharren, nicht solange sie ihre Aufsichtspflicht ihm gegenüber erfüllen musste. Das sie dieses Detail nicht berücksichtigt hatte, würde sie noch lange ärgern. Am Ende dachte Beyond noch, dass sie selbst, während der langen Zeit allein mit ihrem Erzeuger, unzurechnungsfähig geworden war. Das durfte auf keinen Fall geschehen!
Doch es war nicht nur der Ärger über sich selbst und ihr gekränkter Stolz, der sie beschäftigte, es ging auch um den Plan des Schwarzhaarigen. Der Leichnam musste wieder zurück nach Konoha und dort am besten noch in die armselige Hütte. Danach müssten sie es so aussehen lassen, als wären Yusaku und Tsúmi die Opfer eines brutalen Überfalls, also so würde sie das zumindest organisieren, wenn sie länger darüber nachdachte. Allerdings hatte die kleine Chuunin so ein Gefühl, dass sie diese Inszenierung nicht ganz unbeschadet überstehen würde. Schließlich hatte jetzt Beyond das sagen – eine grausige Vorstellung, bei diesem grausamen Typen.
Eine andere Wahl hatte die Vollwaise jedoch auch nicht und so sah sie ihm bei der Arbeit zu und fragte nach einer langen Pause, die ohne ein Wort vergangen war: „Was soll ich dabei tun?“
Das war nun keine einfältige „Ich weiß nicht was ich machen soll!“, sondern eher ein „Erläutere mir deinen Plan, ich alles zu deiner Zufriedenheit ausführen!“-Frage.
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BeitragThema: Re: Das Tor von Neu-Konoha   Mo 03 Okt 2011, 10:03

Und ein Siegel dort und ein Siegel da. Eigentlich hüllte Hebi den Leichnahm in Explosionssiegeln ein. Man könnte auch meinen er bereitete ihn für eine ganz normale Beerdigung vor – na ja ganz davon abgesehen dass er hin und wieder ein Kunai ins tote Fleisch stieß oder ihm damit Kratzer verpasste. Ja mit bloßen Augen würde man davon sowieso nichts mehr sehen, aber das bedeutete nicht dass er fahrlässig sein durfte. Chakra benutzte er keines um den Körper zu schaden. Er konnte es nicht gebrauchen dass nachher noch jemand ganz schwach seine Chakrasignatur wahrnahm. Konoha sollte zwar andere Dinge zu tun haben als sich um den Mord eines ehemaligen ANBU zu kümmern, doch das Feuerdorf hatte schon immer seltsame Prioritäten. Nach einiger Zeit stellte Tsumi dann aber endlich die Frage was sie tun sollte... als Antwort landeten erst einige Kunai und Explosionssiegel vor ihren Füßen. “Sei weit genug weg von der Explosion um nicht zu sterben, aber du darfst nicht mit einem Krankenhausaufhalt unter zwei Wochen davon kommen.“ Inzwischen war tatsächlich der gesamte Körper des toten Mannes mit sauber gereihten Siegeln bedeckt. Das schmerzte zwar selbst Beyond der sich aus sowas nichts machte in der Geldbörse, aber er konnte diesen ekligen Anblick einfach nicht ertragen. Er war so dreckig gewesen. Widerlich. Nun legte er seine bereits benutzte Schriftrolle auf den Leichnam, formte ein einzelnes Fingerzeichen und schon konnte er sich die Leiche hervorragend in die Hosentasche stecken. “Ach so und befestige wenn wir gleich in eurer erbärmlichen Hütte sind die drei Siegel an die und mindestens eines der Kunais sollte dich schon wirklich getroffen haben... dein Part ist es dich so weit über die Reeling des Lebens zu beugen wie möglich ohne runterzufallen!“ meinte er mit einem zufriedenen Grinsen und machte Anstalten wieder zu gehen. Vielleicht... wäre es aber auch gar nicht so übel wenn sie ihrem Vater ins Jenseits folgte.
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BeitragThema: Re: Das Tor von Neu-Konoha   Mo 03 Okt 2011, 16:25

Wie Beyond den leblosen Körper ihres ehemaligen Vaters bearbeitete, hatte schon etwas meditatives. Tsúmi jedenfalls hätte sich darin verlieren können, also zumindest bis zu dem Zeitpunkt, als der Schwarzhaarige ihr etwas vor die Füße warf.
Er wollte sie wirklich allen Ernstes in dem Haus lassen und sie mit in die Luft jagen, so wie sie es sich vorgestellt hatte. Nun, aber wenn es sich die Brünette genauer überlegte, so ein bisschen Ruhe konnte ihr ja nicht schaden, auch wenn sie diese verletzt im Krankenhaus ausleben musste.
Wenn sie es geschickt anstellte, musste sie ja nicht schwer verletzt werden. Doch Beyond sah aus, als wenn er gehen wollte – das konnte er gerne haben, Tsúmi hielt nichts mehr im Wald. Je eher diese Sache erledigt war, desto besser.
„Danke das du mir hilfst!“ formulierte sie knapp, stolzierte an ihm vorbei, ohne sich ihre Nervosität anmerken zu lassen, zurück zu ihrer noch stehenden Hütte und hoffte, dass der komische Kauz ihr folgte, denn bald schon würde es dunkel werden und die perfekte Gelegenheit für ihr Vorhaben einläuten.

TBC: Hütte der Sekais
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