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 Mitten im Wald am Rande des Reiches

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BeitragThema: Re: Mitten im Wald am Rande des Reiches   So 15 Mai 2011, 14:18

Hiro sog zischend die Luft ein, als er plötzlich Schmerzen im Rücken hatte. Was auch immer es war, das ihn getroffen hatte, es schien das Genjutsu aufzulösen, denn der Baum hinter ihm verschwand. Ehe Hiro jedoch zu erleichtert sein konnte oder die Benommenheit sich auch nur ganz gelegt hatte, explodierte ein neuer, weitaus schlimmerer Schmerz in seiner Lendengegend. Mit einem Aufschrei sackte der Jonin in sich zusammen.

So viel Unsportlichkeit hätte er nicht einmal dieser Frau zugetraut. Klar, als Shinobi trug man immer einen Schutz, doch bei einem derart gezielten Tritt half auch der nur bedingt. Auf diese Weise würde Hiro zwar nicht mit bleibenden Schäden zu rechnen haben, doch die Schmerzen blieben dennoch unübertroffen. Bleich und tief gegen den Schmerz an atmend wartete der Kniende darauf, dass das schlimmste vorüber ging. Am liebsten hätte er dieses Mistvieh umgebracht, doch zu ihrem Glück war er dafür derzeit in seinen Möglichkeiten zu sehr eingeschränkt. Zunächst würde er jedoch noch eine ganze Weile am Boden verbringen.

Zumindest seine medizinische Behandlung hatte er sich in diesem Kampf verdient und offenbar dabei ein wenig am Ego der selbsternannten Schönheit gekratzt. Nun konnte er bloß hoffen, dass Yumi nicht glaubte er hätte sie bösartig angegriffen oder so etwas. Auf noch mehr Schmerzen konnte er getrost verzichten.
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Hiruma Yumiko
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BeitragThema: Re: Mitten im Wald am Rande des Reiches   So 15 Mai 2011, 15:13

Yumiko sah Ryo an als wäre ihr das größte Unrecht aller Zeiten angetan worden. Sie legte grinsend eine Hand auf den Kopf der armen Verletzten. “Dann hättest du ihm vielleicht mal ordentlich bekämpfen sollen und nicht so ein Spielchen spielen!“ sie wusste zwar nicht, was für ein Spielchen sie gespielt hatte, aber… sie hatte Ryoko zumindest einmal kämpfen sehen und sie wusste das Hiro einen gebrochenen Arm hatte – immerhin hatte sie selbst dafür gesorgt. Sie hätte eigentlich sich gar nicht treffen lassen müssen. Das war überhaupt total verantwortungslos von ihr. “Und überhaupt kannst du dich doch nicht einfach so treffen lassen! Stell dir mal vor du hättest nicht gerade gegen Hiro gekämpft. Dir hätte etwas passieren können!“ Sie hatte bestimmt nicht 6 Monate gewartet, damit Ryoko gleich vom nächsten Banditen getötet wurde. Sie lächelte und küsste ihren schwarzhaarigen Engel noch einmal kurz bevor sie hinüber zum Weißhaarigen und dort in die Hocke ging. “Hiro-chan? Ich weiß zwar nicht was passiert ist, aber du solltest Niemanden angreifen der mir nahe steht. Ansonsten könntest du deinen Bruder nicht mehr suchen sondern nur noch im Jenseits auf ihn warten.“ das war keine Drohung. Es war einfach eine Information. Sie dachte auch nicht, dass Hiro es wirklich noch einmal tun würde. Sie hielt ihm die Hand hin. “Komm ich helf dir auf!“ meinte sie lächelnd und schon weitaus besser gelaunt klingend.

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Nanikami Ryoko
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BeitragThema: Re: Mitten im Wald am Rande des Reiches   So 15 Mai 2011, 15:40

Statt einer Strafe für Hiro gab es eine Standpauke für die unglückliche Verliererin, aber immerhin noch einen Kuss von ihrer wunderschönen Prinzessin. Irgendwie war das ganz und gar nicht das Ergebnis, dass die Nanikami sich für ihre Unterhaltung gewünscht hatte. Und dann ging Yumi doch tatsächlich zu diesem Blödmann und half ihm auf. Das gefiel ihr nicht, GANZ UND GAR NICHT und schürte nun ihren Hass gegen den Weißhaarigen Volltrottel. Gott verdammt, sie hatte doch nicht ein halbes Jahr in dieser beschissenen Wüste ausgeharrt, nur damit sie jetzt eine Dreiecksbeziehung führen musste, schon gar nicht mit diesem Weichei! Leider würde sie sich für diese Erniedrigung an ihm rächen müssen, irgendwann, dann wenn er schon gar nicht mehr daran dachte würde sie ihm sehr großes Leid zufügen. In Ryos Sprache bedeutete das entweder langsamen Tod oder grausamste Verstümmelung.
Am liebsten hätte sie sich wortlos von Yumi und dem Kerl abgewandt, doch sie war bereits so genervt, dass sie ihrem Unmut Luft machen musste. Außerdem gab es da noch den kleinen aber feinen Aspekt der Eifersucht, welcher zwar eigentlich gar nicht notwendig war, bei so einem unattraktiven Kauz, aber es ging hier schließlich um YUMI! Ihr über-alles-und-mehr-als-sich-selbst-geliebtes-Wesen! Sie durfte keinem anderen mehr Aufmerksamkeit schenken!
Wutentbrannt stapfte sie also zu den beiden Eigentlich-Freunden und verlor keine Sekunde damit, Hiro anzublaffen. „Yumi wird dich nicht immer beschützen, Hasenfuß. Vergiss das nur ja nicht!“ abwertend und mit steinernem Gesicht blickte sie an ihm herab. Auch wenn der kleine Kampf zwischen Ihnen besser für die junge Frau hätte laufen können, würde sie sich von ihm jetzt nicht kompromittieren lassen. Dazu war sie zu stolz, zu stur und zu verliebt, als das sie das vor Yumiko so einfach zulassen würde.
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BeitragThema: Re: Mitten im Wald am Rande des Reiches   So 22 Mai 2011, 19:40

Hiro war viel zu abgelenkt von intimen Schmerzen, als dass er auf irgendeine der beiden Frauen reagiert hätte. Er würde sich nach seiner medizinischen Versorgung absetzen müssen... falls Ryoko überhaupt ihr Wort hielt und ihn versorgen lassen würde. Bisher hatte er da so seine Zweifel dran.

Nachdem Yumiko ihm aufgeholfen hatte band Hiro seinen Arm los, welcher sich noch immer außerhalb der Kampfzone auf dem Rücken befand. Es entlastete seine Schulter angenehm und gab ihm zudem etwas besseres zu tun, als über den Schmerz zu fluchen, den er bei jeder Bewegung auflodern spürte. Er konnte froh sein, dass er einen Schutz getragen hatte. Andernfalls wäre er nun vermutlich zeugungsunfähig.

Nicht, dass er vorgehabt hätte, sich zu paaren. Dieser Gedanke widerstrebte ihm - zumal wenn er sich so die Frauen betrachtete, zu denen er Kontakt hatte. Keine von denen war sonderlich... umgänglich. Und zu Männern fühlte er sich genau so wenig hingezogen. Dennoch schätzte er zumindest die Möglichkeit seiner Potenz und wollte diese ungern einbüßen.
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Hiruma Yumiko
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BeitragThema: Re: Mitten im Wald am Rande des Reiches   Di 24 Mai 2011, 13:37

Hiro musste wohl wirklich so bald wie möglich verschwinden. Also im Sinne von Gehen. Yumiko mochte ihn zwar und musste ihn jetzt auch nicht mehr als Sündenbock missbrauchen, aber er und Ryoko schienen einige Probleme miteinander zu haben. Um also einen Toten zu vermeiden mussten die beiden unbedingt so schnell wie möglich voneinander getrennt werden. Im Klartext: Hiro musste gehen. Yumi würde sich nicht im Traum einfallen lassen Ryo wegzuschicken. Trotzdem… lag das alles in der Zukunft. Zurzeit würden sie zusammen weiterziehen. Ob die beiden wollten oder nicht. Noch würde sie nämlich keinen der Beiden einfach so gehen lassen. Sie würde sich nicht gut damit fühlen Hiro seinem sicheren Tod überlassen zu haben. Also streckte sie sich, immerhin hatte sie gerade dem besiegten Weißhaar wieder aufgeholfen und grinste breit in die Runde. Immer die Maske der guten Laune bewahren besonders in Situationen wie diesen. Das erinnerte sie unangenehm an ihre Zeit als aktive Kunoichi im Dienste von Kumogakure. Drei Menschen waren also tatsächlich schon eindeutig einer zu viel. “Also wer hat einen Vorschlag wo wir als nächstes hingehen?“ fragte sie ganz die eindeutig beschissene Atmosphäre ignorierend. Na ja ganz ignorieren konnte sie das natürlich nicht. Gehen war nämlich ernst gemein… wohin auch immer sie wollten – Yumi würde einen Teufel tun und beide auf den Rücken eines Adlers setzen der viele, verdammt viele Meter über dem Erdboden flog. Wie gesagt – sie fand die Idee dass beide überlebten eine sehr reizvolle.

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Nanikami Ryoko
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BeitragThema: Re: Mitten im Wald am Rande des Reiches   Di 24 Mai 2011, 14:55

Das Yumiko die Situation etwas entschärfen wollte war sehr löblich, aber leider überhaupt nicht mehr möglich – zumindest nicht für die Schwarzhaarige. Schon die Tatsache, dass dieser aufgeblasene Gockel sie überhaupt nicht beachtet hatte, war Grund genug ihn zu bestrafen und zwar richtig zu bestrafen. Aller spätestens jetzt war selbst der kleinste Funke Freundlichkeit, den sie für diesen Kerl je übrig gehabt hatte, gestorben. Und daraus machte sie auch keinen Hehl. Warum sollte sie auch ihre Emotionen verstecken, wie ihre göttliche Gefährtin es tat? Wenn sie das tun würde, wäre sie nicht Ryoko. Sie war launisch, streitsüchtig und laut. Und mit so Jemanden sollte man sich nicht anlegen, wenn es nicht unbedingt erforderlich war.
Wohin es gehen sollte, dass wusste die Missing auch schon ganz genau, nur dürfte es nicht für alle Anwesenden so leicht sein, sich Eintritt zu verschaffen. Verschlagen grinste sie bei den nachfolgenden Worten besonders den Weißhaarigen an, um ihm zu signalisieren, dass sein Besuch bei einem Heiler auf einer sehr wackeligen Position stand: „Mein Bruder erwartet mich am Dorftor Konohas, so musst du Dir auch keine Gedanken darüber machen, erkannt zu werden Yumi – er hält zu mir und deshalb auch den Mund. Außerdem bin ICH verletzt und brauche dringend Hilfe von seiner Frau, die glücklicherweise eine Ärztin ist. Allerdings bin ich mir nicht ganz so sicher, ob wir unseren Wehleidigen in das Dorf schleusen können ...“ meinte sie unschuldig, ihre Prinzessin dabei anstrahlend. Dieser Wicht interessierte sie nicht mehr, vollkommen egal, was sie ihm noch vor ein paar Minuten versprochen hatte. Er hatte sie gekränkt und verletzt und das war unverzeihlich.
Darauf, dass sie sich in Konoha melden sollte, um wieder zu arbeiten, ging sie überhaupt nicht ein, denn das stand jetzt auch gar nicht mehr zur Debatte. Ihr Brüderchen würde sich schon irgendwas schlaues für sie einfallen lassen können, dessen war sie sich ganz sicher.
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Kana Alberona

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BeitragThema: Re: Mitten im Wald am Rande des Reiches   Mo 30 Mai 2011, 22:02

Es war ein guter Morgen gewesen. Einem guten Morgen, folgte meistens ein guter Tag. Dann ein guter Abend und zum Schluss gab es oft auch noch eine gute Nacht. Absolut super also alles. Nichts konnte dem kleinen Sonnenschein die Laune vermiesen. Der kleine Sonnenschein war zwar inzwischen schon 19 Jahre alt und größer als die meisten jungen Frauen, doch hey ihre Einstellung musste sich ja deshalb nicht geändert haben. Seit 12 Jahren tat sie das schon so. Änderungen bedeuteten nur unnötigen Frust. Mit diesem Gedanken stiefelte sie gerade durch die Wälder die Konohagakure umgaben. Sie war sich nicht ganz sicher wie weit das Dorf hinter den Blättern noch entfernt war, aber sie würde es schon irgendwann finden. Außer es würde sich ganz dem Namen gerecht irgendwo verstecken. Die Brünette hegte da nur aus nicht ganz unvernünftigen Gründen einigen Zweifel. Also stolzierte sie weiter… die beinahe noch volle Sakeflasche fest in der Hand durch dieses unübersichtliche Gewirr von Bäumen. Bis sie auf einmal auf eine kleine Gruppe Menschen traf. Na ja zuerst traf sie auf einige Utensilien der kleinen Gruppe, aber als sie einige Schritte weiterging sah sie auch die Truppe. Zwei junge Frauen und ein junger Mann. Die eine Frau mit sehr hellen blonden Haaren und die Andere mit dunklen Schwarzen. Der Mann hatte einfach weiße Haare. Auch sehr interessant. Zum Gruß hob sie die Sakeflasche und winkte damit. Mehr aus Gewohnheit als weil sie die anderen zum trinken einladen wollte. “Halloooo ihr da!“ rief sie offensichtlich für die Tageszeit schon ein wenig sehr vergnügt.
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BeitragThema: Re: Mitten im Wald am Rande des Reiches   Do 02 Jun 2011, 18:30

Es war ja vorauszusehen gewesen, dass diese Frau ihre Abmachung nicht einhalten würde. Sie hatte vermutlich nicht vor, ihn ins Dorf zu bringen. Doch allein in die Nähe des Dorfes zu kommen war schon mal eine gute Sache. Notfalls würde er behaupten, Yumiko hätte ihn entführt, als er sie zurückbringen wollte. Oder etwas vergleichbares. Auf jeden Fall würde er sich rausreden können. Zumal er verwundet war und damit eine Ausrede hatte, sich nicht befreit zu haben.

Ehe er seine Meinung zu ihrem Kurs kundtun konnte - nicht, dass sie jemanden interessiert hätte, solange sie nicht lautete, dass er hierbleiben wollte - wurden sie von einer offensichtlich betrunkenen Person gestört. "Noch eine alte Bekannte?", vermutete Hiro trocken und wandte sich, eine Augenbraue gehoben, Yumiko zu. Wem wenn nicht ihr sollte man zutrauen, derartige Bekannte zu haben? Nachdem auch die andere seltsame Frau zu Yumiko gehörte...

"Ich hoffe sie macht uns keinen Ärger... Auch wenn sie nicht so wirkt, als könne sie sich morgen noch an dieses Treffen erinnern." Hiro war im Allgemeinen kein Freund von Alkohol. Er enthemmte und sorgte dafür, dass man die Kontrolle verlor. Nichts, was ihm ähnlich sah.
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Hiruma Yumiko
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BeitragThema: Re: Mitten im Wald am Rande des Reiches   Fr 03 Jun 2011, 21:00

Ihre kleine süße Ryoko hatte also schon einen Plan. Ihr Bruder erwartete sie also und glücklicherweise hatte man in seiner Frau auch gleich eine Ärztin gefunden. Ganz glücklich war Yumi mit der Situation allerdings trotzdem nicht. Ihr BRUDER, ja? Hatte nicht gerade ihre ach so herzensgute Schwester dafür gesorgt, dass sie sich lange sechs Monate nicht gesehen hatten? Es fiel ihr schwer sich da auf eine Begegnung mit ihrem Bruder zu freuen. Auch gefiel ihr der Umstand, dass Ryo Hiro förmlich zu hassen schien noch weniger. Klar – sie konnte schlecht von ihr verlangen, alle ihre Freunde zu mögen, selbst wenn sie nicht mehr besonders viele davon haben dürfte, jedoch musste sie, so sehr es ihr auch widerstrebte, ehrlich sagen, dass Ryoko in diesem Fall die Unverträgliche war. Es blieb Yumi also gar nichts anderes übrig, als den Weg einzuschlagen, denn sie sowieso vorhatte und damit Ryos Vorschlag zu folgen nach Konoha zu reisen. Jedoch würde dieses Familienmitglied damit rechnen müssen sehr genau beobachtet zu werden. Eher würde sie sterben, als sich noch einmal freiwillig für länger von ihrer Ryo trennen. Sie tat gerade ihren ersten Schritt in Richtung ihres Rucksacks – ein recht wichtiges Utensil wenn man reisen wollte als eine neue Stimme ertönte. Jemand unbekanntes. Yumi sah auf und die junge Frau skeptisch an. War das Alkohol? War sie betrunken? Fragte Hiro gerade sie ob das eine alte Bekannte war?! “Also ich kenn sie nicht…“ meinte sie wahrheitsgemäß. Diese Frau war ihr absolut kein Begriff. Nur ahnte sie schon, dass sie niemals besonders gute Freunde werden würden. Die relativ große junge Frau war zwar kein direkter Feind des Alkohols, aber sie konnte auch nicht von sich behaupten ein Freund dieses Sinne vernebelnden Stoffes zu sein. Nein definitiv nicht. Auch zweifelte sie, wie ihr kleiner weißhaariger Kumpel an, dass sich die Fremde noch lange an sie erinnern würde. Oder eine Nacht in der Wildnis überleben würde. Nur aus purer Freundlichkeit hob sie die Hand zum Gruße. “Hallo.“ fiel der eigentliche Gruß dann aber sehr knapp aus. Es war wohl schon deutlich zu erkennen wie sehr sie begeistert war vom Auftritt dieser Brünetten.

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Nanikami Ryoko
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BeitragThema: Re: Mitten im Wald am Rande des Reiches   Mo 06 Jun 2011, 12:48

Keine Gegenvorschläge, keine Widerworte, kein Nichts. Ryoko war es ja gewohnt, dass man ihren wundervollen Vorschlägen nichts entgegenzusetzen hatte, doch mit gar keiner Reaktion hatte sie nun auch nicht gerade gerechnet. Vielleicht lag es auch an dem Neuankömmling, welche die Gruppe erreichte. Für den Bruchteil von wenigen Sekunden fragte sich die Schwarzhaarige ernsthaft, wie viele Menschen bis jetzt eigentlich rein „zufällig“ auf dieses Fleckchen Erde gestoßen sind. Immerhin war es mitten im dunklen, unwegsamen Teil des Waldes und nicht gerade gut ausgeschildert. Vielleicht umgab diesen Ort eine mystische Aura, die auf Schönheiten, Waschlappen und Alkoholsüchtige gleichermaßen magisch wirkte … .
Weder Weißhaar noch ihre zuckersüße Yumi machten ernsthafte Anstalten, die offenbar junge große Frau zu begrüßen, also fiel das wohl in Ryokos Aufgabenbereich – nicht ganz uneigennützig versteht sich. Denn sie bemerkte natürlich das die Brünette eine noch fast volle Sakeflasche mit sich herumtrug. In Anbetracht ihrer Schmerzen erschien ihr der Alkohol sehr verlockend, obwohl sie ihm auch unter normalen Umständen nicht abgeneigt war – nur übertreiben musste man es ja nicht.
Ihren rechten Arm von ihrer linken Hand etwas gestützt, schritt die braungebrannte Schöne mit der knappen Bekleidung auf die Neue zu. Kurze Zeit später stand Ryo mit einem aufgeschlossenen Lächeln vor ihr und musterte sie unverholen, besonders aber die Sakeflasche. Das Mädchen war ausgesprochen hübsch und sah auf den zweiten Blick gar nicht so aus, als ob sie Schutz brauchen würde. Dennoch konnte die Nanikami nicht einschätzen, wie wehrhaft sie denn tatsächlich war und warum sie bereits am frühen Morgen mit einer Flasche Fusel durch die Gegend lief.
„Hey, du willst nicht zufällig nach Konoha oder? Wenn es doch so ist, dann hast du wohl gerade deine Reisegruppe gefunden.“ Es war immer wieder erstaunlich wie charmant und umgänglich Ryoko in Gegenwart von schönen Frauen sein konnte, dass musste in erster Linie dem Weißhaarigen auffallen, war sie doch zu ihm ganz und gar nicht nett und hatte das auch nicht mehr vor. Das Lächeln weiter aufrechterhaltend stellte die Schwarzhaarige auch gleich eine weitere Frage. „Könnte ich vielleicht einen Schluck haben?“ bittete sie und deutete auf die klare Flüssigkeit in der Hand der Unbekannten.
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Kana Alberona

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BeitragThema: Re: Mitten im Wald am Rande des Reiches   Mo 06 Jun 2011, 21:52

Sie wurde auch schon einmal stürmischer begrüßt. Na ja streng genommen traf das bei Fremden nicht ganz zu – immerhin wurde sie überhaupt begrüßt, aber soviel Mühe wie sich das Blondchen und das Weißhaar machten hätte sie auch darauf verzichten können. Einzig die Schwarzhaarige hatte ein paar mehr Worte übrig. Auch wenn dafür eine richtige Begrüßung fehlte. Man wollte ja aber nicht wählerisch sein. Zumal die Unbekannte dafür ja sympathischerweise auch mit Klartext. Es war wirklich ein glücklicher Zufall, dass diese Truppe ebenfalls nach Konoha wollte, so würde sie sicher zum Dorf finden. Hoffte sie doch. Sie klang zumindest so als wüsste sie wo sie hin müsste. Die große und absolute Meisterin des Alkohols grinste. Wenn die anderen beiden auch so waren wenn sie erst etwas warm wurden konnte das sogar eine ganz lustige Reisegruppe werden. Selbst wenn man nun nach ihrer schönen Sakeflasche fragte. Die Augen von Kana wanderten zur Flasche und wieder hinüber zur Frau, bevor sie schlussendlich an der Flasche hängen blieben. Entschlossen packte sie noch fester zu und setzte die Flasche an ihre eigenen Lippen um noch einen großen Schluck hinunterzustürzen bevor sie das Gefäß der jungen Frau gegenüber hinhielt. “Aber gerne!“ meinte sie grinsend, während sie sich mit dem freien Handrücken eine Spur flüchtenden Alkohols von den Mundwinkeln strich um ihn dort schließlich nicht zu verschwenden sondern abzulecken.
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Nanikami Ryoko
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BeitragThema: Re: Mitten im Wald am Rande des Reiches   Di 07 Jun 2011, 16:40

Nach einem lapidaren „Danke“ griff Ryoko nach der Flasche.
Bei dieser Dame hieß es offenbar schnell sein, bei dem Zug den sie drauf hatte, blieb für die Schwarzhaarige sonst gar nichts mehr übrig. Mit ihren geübten Fingern der linken Hand umfasste sie das Glas und setzte es ohne Umschweife an ihre durstigen Lippen. Drei große Schlucke nahm sie ohne eine Miene zu verziehen und sorgte so dafür, dass die Flasche nur noch halb gefüllt war. Allerdings schaffte sie es auch, nichts von dem kostbaren Alkohol daneben fließen zu lassen, dafür war sie einfach viel zu geschickt mit ihrem Mund.
Der kühle Sake fand schnell einen Weg, brennend ihre Speiseröhre hinunterzulaufen und ihren noch leeren Magen umgehend zu füllen. Wäre sie nicht schon an solche morgendlichen Eskapaden gewöhnt, hätte sie mit Sicherheit arg darum kämpfen müssen, den Alkohol in sich zu behalten, so kostete es die Schwarzhaarige nur einen tiefen Atemzug, als sie der Brünetten die Flasche wieder gab.
„Ich bin übrigens Al!“ log sie überzeugend und ließ ihren linken Arm auch gleich in der Nähe, damit die Neue ihr sie auch schütteln konnte.
Währenddessen drehte sie ihren Kopf zu den anderen Beiden und rief ihnen laut und etwas angeheitert kichernd zu: „Kommt schon ihr Mimosen! Stellt euch dem netten Mädel vor!“
Das Yumi ihr Verhalten so überhaupt gar nicht gefallen könnte, kam ihr nicht einmal in den Sinn, dafür sorgte spätestens jetzt der Sake.
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BeitragThema: Re: Mitten im Wald am Rande des Reiches   Do 09 Jun 2011, 19:43

"Toshiro Hitsugaya", stellte Hiro sich vor, oder zumindest tat er so.
Nichts an ihm verriet mehr, wie genervt er war, viel mehr wirkte er wie eine Puppe:
emotionslos und hier eindeutig fehl am Platz.

"Gehen wir dann? Am Ende sind wir nicht mehr zu viert sondern zu vierzig..."
Gut, so wirklich machte er dann doch keinen Hehl aus seinem Unmut.

Demonstrativ beendete er alle Vorbereitungen, die er für eine sofortige Abreise zu treffen hatte.
Wie lange sie wohl unterwegs wären, wenn sie sich auch noch um eine Betrunkene kümmern mussten?
Konnten die Dinge überhaupt noch schlimmer kommen?
Vermutlich nicht.

Leider hatte er derzeit in der Gruppe nicht unbedingt viel zu sagen und würde auf sich allein gestellt nicht gut durchkommen. Also musste er wohl oder übel - und vor allem eher letzteres - auf seine Begleiter warten. Dass sie von hier an laufen würden war auch abzusehen, schließlich konnte Yumikos Vögelchen beim besten Willen keine vier Leute tragen, besonders dann nicht, wenn zwei davon sich hassten und vermutlich versuchen würden, einander hinunter zu stoßen und eine weitere Person von alleine fallen würde, weil sie zu betrunken war, um sich oben zu halten.
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BeitragThema: Re: Mitten im Wald am Rande des Reiches   Do 09 Jun 2011, 22:31

Skeptisch… sehr skeptisch und bestimmt nicht unbedingt gut gelaunt wirkend betrachtete Yumiko, ihre Ryo und die Fremde. Aus irgendeinem Grund mochte sie ja schon nicht, dass die Schwarzhaarige mit dieser offensichtlich kranken Person redete, vor allem da der Alkohol ihr offensichtlich noch nicht sichtbar geschadet hatte, aber als die Sakeflasche dann auch noch an Ryoko ging – nun in diesem Moment war die Brünette unten durch. Was auch immer passieren würde… selbst Hiro hatte jetzt eine höhere Priorität Sollte man, natürlich ohne böse Absicht, einen Verlust auf den Weg nach Konoha verzeichnen… Yumi wusste schon wer nicht ankommen würde. Da half es auch nicht, dass Ryo sie mochte. Die Weißblonde war deshalb ja nicht gleich verpflichtet sie auch zu mögen. Nein. Definitiv nicht. Nur langsam ging sie hinüber zu den beiden Alkoholfreunden in dieser Gruppe und sah Kana ungewöhnlich kalt an. “Yumiko-Suzuna Hiruma“ stellte sie sich trotzdem als einzige mit vollem und vor allem richtigen Namen vor. Sie ging einige Schritte weiter und schulterte ihren Rucksack bevor sie den ungefähren Weg in Richtung des versteckten Dorfes macht. “Und Toshiro hat Recht wir sollten wirklich gehen bevor wir noch mehr unerwünschte Reisebegleitung bekommen. Mit schnellem zielstrebigem Schritt ging sie voran ohne noch einmal nach hinten zu gucken. Sie war sauer… und sie wusste nicht einmal wirklich wieso.

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Kana Alberona

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BeitragThema: Re: Mitten im Wald am Rande des Reiches   So 12 Jun 2011, 01:24

Wow. Ohne es ihr ins Gesicht zu schreien war es wohl nicht möglich noch deutlicher zu sagen, dass die Meisterin des Sakes nicht erwünscht war. Zumindest nicht bei den beiden die jetzt vorgingen… aber zu ihren Pech schienen sie den Weg wirklich zu kennen…im Gegensatz zur Brünetten. Diese hatte allein aus diesem Grund beschlossen der Gruppe zu folgen. Ob sie nun wollte oder nicht. Immerhin schien ihre schwarzhaarige Trinkgefährtin halbwegs auf ihrer Seite zu sein. Zumindest war sie diejenige welche den anderen Beiden sagte, sie sollten sich vorstellen. “Ich bin Kana freut mich euch kennen zu lernen“ meinte sie gerade noch laut genug, als dass die beiden Menschen mit der allzu schlechten Laune es auch hören konnten. Danach wendete sie sich wieder an Al. Jene Al die offensichtlich der Boss der Gruppe war… sonst wäre Kana wohl kaum als temporäres Mitglied angenommen worden. Die Saketon-Nutzerin deutete eine kleine Verbeugung an und grinste dann. “Danke das ich mit euch reisen darf, selbst wenn… deine Mitreisenden mich nicht besonders zu mögen scheinen“ Das wars damit auch erst einmal von ihrer Seite. Auch wenn es sonst nicht besonders ihre Art war… wollte sie sich recht still verhalten. Noch weniger als nicht reden wollte sie nämlich weiter negativ auffallen. Und das tat sie aus irgendeinem Grund wohl. Sie wusste nur nicht was sie falsch gemacht hatte. Zumal zumindest Al sie ja trotzdem noch leiden können zu schien. Nachdenklich leerte sie mit dem folgenden Zug die Flasche restlos und ließ das staubtrockene Gefäß achtlos auf den Boden fallen
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Nanikami Ryoko
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BeitragThema: Re: Mitten im Wald am Rande des Reiches   So 12 Jun 2011, 07:59

Das Yumi noch unfreundlicher werden konnte, hatte sie zwar schon einmal an dem Wirt im Gasthaus erlebt, doch Ryo konnte sich im Augenblick nicht erklären, warum sie Kana mit soviel Abscheu begegnete. Kana. Mit diesem Namen gab sie sich fast immer in irgendwelchen Kneipen oder ähnlich verruchten Etablissements aus – irgendwie ein witziger Zufall. Ein Glück, dass Yumi ihr den Namen für diese Kleingruppe zugewiesen hatte, den sie am liebsten trug und welchen sie mittlerweile schamlos gern als ihren wirklichen ansah. Doch erst einmal zurück zu dem Wesen, dass ihr gegenüberstand. Aus irgendeinem Grund fühlte sich Ryoko dazu verpflichtet, sie ein wenig zu beruhigen. „Mach Dir keine Gedanken Kana-chan, die Beiden sind sehr große Morgenmuffel und verstecken das auch nicht. Noch dazu haben sie noch nichts gegessen und sind deshalb ein wenig unleidlich. Es ist vielleicht besser, wenn wir sie erst mal in Ruhe lassen“ meinte sie schmunzelnd und mit einem sehr großen Talent Dinge schönzureden. Denn schließlich wusste auch die Schwarzhaarige nicht, warum die ehemaligen Kumo-Nin plötzlich so kratzbürstig wurden, aber eine kleine Geschichte konnte man ja durchaus erfinden, um es plausibler darzustellen. Aber wenn ihre zauberhafte Yumi von sich aus Abstand hielt, dass musste sie wohl irgendwas ganz gewaltig stören, allerdings musste eine Aussprache wohl noch etwas warten.
Nachdem das gesagt war, spazierte Ryoko zu dem Baum, an dem ihr Katana angelehnt war und musste feststellen, dass sie sich mit einer funktionstüchtigen Hand das mit dem Umschnallen wohl abschminken konnte. Also behielt sie die Waffe einfach zwischen den Fingern ihrer rechten Hand. Bis Konoha würde das schon gehen. Als sie sich wieder zu Kana umdrehte, sah sie nur die leere Flasche zu Boden fallen und merkte selbst, wie ein erstaunter Ausdruck sich auf ihrem Gesicht ausbreitete. Gleich danach bemerkte sie, dass sie jetzt ja gar keinen Sake mehr für den Weg hatten. Ärgerlich. Langsam bewegte sich die Nanikami auf die Brünette zu und kam nicht umhin, ihr einige Fragen zu stellen und „Wie machst du das nur mit dem Alkohol? ...“ war erst der Anfang. Schließlich hatten sie eine Weile Zeit sich zu unterhalten und wenn die Anderen dem Gespräch nicht beiwohnen wollten, konnte sie das jetzt auch nicht ändern. Ryo würde zumindest die Trinkfeste sicher an die Tore Konohas bringen, wenn sie nicht auch sonderbare Anwandlungen bekam und ebenfalls vorneweg stürmen würde.

TBC (für alle) Das Tor
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