Akemi beruhigte sich ein klein wenig. Das lag nicht maßgeblich an den Worten ihrer Schwester, sondern dass sie sich bewusst wurde, dass sie nackt in einem Badehaus saß und heulte. Das war ihr wirklich unangenehm und aus dieser Situation wollte sie möglichst schnell … fliehen.
Auch wenn sie bereits die Aufmerksamkeit aller anwesenden Damen auf sich gezogen hatten, so mussten sie dieses Schauspiel ja nicht noch länger als nötig ausdehnen. Schließlich musste nicht Jeder etwas über ihre Karriere und ihr Liebesleben erfahren.
„Können wir … woanders weiter reden Kimiko?“ bat sie ihre Schwester schüchtern, stand allerdings auf, ohne ihre Antwort abzuwarten. So schnell wie möglich wollte sie dieses Etablisment verlassen und tat nun alles dafür, sich bald wieder im angezogenen Zustand wiederzufinden. Vor dem Eingang des Badehauses ging es ihr dann auch wieder deutlich besser, die Farbe kehrte in ihr Gesicht zurück und der Hachibi meldete sich zu Wort. „Wenn ich du wäre, würde ich kein Wort mehr über Tsume verlieren … am Besten nie wieder. Du machst Dir nur etwas vor Kleine ...“
Doch Akemi hörte nicht auf ihn, denn sie war sich ganz sicher, dass es für ihren Sensei und sie selbst eine Zukunft gab und das Kimiko ihr dabei helfen würde. Zumindest hatte sie ihr Geständnis doch ganz gut aufgenommen, oder?