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 Westliche Gebirgsausläufer

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BeitragThema: Westliche Gebirgsausläufer   Mo 07 Feb 2011, 23:09

Ein ganz schöner Marsch für die Erste Mission - von Kumogakure nach Iwagakure. Vom Osten nach Westen. Dabei würden sie mehrere kleinere Reiche passieren müssen, doch vorerst war die Reise ruhig. Kein Wunder, denn sie befanden sich ein gutes Stück noch im Einflussgebiet Kumogakure. Katsurou erwartete keine Probleme - zumindest nicht bis sie die neutralen Gebiete oder die kleinen Reiche zwischen Kumo und Iwa. Eine ungewohnte Welle des Eifers und der Begeisterung hatte den eigentlich zu alten Genin ergriffen. Soweit er zurückdenken konnte hatte er Kumogakure noch nicht verlassen, auch wenn dies bedeutete dass er es nur einige Jahre nicht verlassen hatte. Was davor war wusste er nicht. Doch es gab so viel zu sehen, so viel zu bestaunen, das in Büchern und Schriftrollen nur ungenügend beschrieben werden konnte.
Viel zeigte er von seiner Begeisterung nicht nach außen, doch seinen Schritten haftete etwas federndes an und er war mehr gewillt zu lächeln oder zu lachen, wenn etwas entsprechendes passierte.
Nach einigen Tagen kam schließlich die Grenze Kumos näher - daran zu erkennen dass die Berge weniger und niedriger wurden und sie zusehends bergab liefen. Wenn er es nicht besser wüsste, hätte er beinahe schon Angst gehabt die Welt würde am Ende der Berge einfach verschwinden. So sehr war er an die Felsmassive gewöhnt, die ihn umgaben.
Mit voller Hingabe nahm er jede Aufgabe an, die ihnen Kimiko auftrug und versuchte jedes kleine bisschen Training vollkommen aus zu kosten. Er hatte viel auf zu holen als Shinobi, denn er war schließlich ein Jahr zu alt. Wie dem auch sei konnte er seine Aufregung nicht mehr vollkommen verbergen, als die westlichen Gebirgsausläufer nun fast überwunden waren. Wann auch immer sie Rast machten wurde er unruhig und der Gedanke, dass Ken fehlte und ihr Team damit bereits in der ersten Mission unvollständig war behagte ihm auch keinen Deut. Am Ende würde ihr Team glatt noch aufgelöst, bevor es richtig los ging. Immer wieder blickte er zu Azarni und fragte sich ob er seine Sorgen mit ihr teilen sollte, doch sie wirkte nicht gerade wie ein sehr mitfühlsames Mädchen.
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Mashiba Kimiko
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BeitragThema: Re: Westliche Gebirgsausläufer   So 06 März 2011, 12:28

Die kleine Gruppe kam nur langsam voran. Nun nicht wirklich langsam, doch so kam es der amtierenden Raikage vor. Sie hatte gehofft dass sie etwas schneller sein könnten. Doch verschiedene Dinge hatte sie dabei nicht bedacht… zum einen waren ihre kleinen Schützlinge keine ausgewachsenen Elite-Shinobi, zum anderen… waren sie die Umgebung des Dorfes nicht so gewohnt wie sie selbst. Kimiko für ihren Teil war ja nicht zum ersten Mal außerhalb des Dorfes und sie würde auch nicht das erste Mal nach Iwagakure reisen. Dazu kam auch noch das sie auf der bisherigen Reise ja das Training der Schwert kämpfenden Kindern auch nicht komplett ignoriert werden durfte. Warum noch mal genau wollte sie diese Aufgabe übernehmen? Na ja aber trotz allem machte es ihr doch tatsächlich selbst Spaß, scheinbar genauso wie den beiden Genin, was das Reisen doch noch um einiges angenehmer werden ließ. Nun langsam jedoch näherten sich Kage und Genin dem Rande ihres Einflusses, dem Ende ihrer Sicherheit. Die Brünette, die zurzeit an der Spitze des Trios lief, blieb stehen und sah zur späten Nachmittagssonne. Die Umgebung wurde in ein angenehmes orangenes Licht getaucht und ein Grinsen bildete sich auf den Lippen der Ältesten. “Wie ihr sicher schon wisst, kommen wir gleich an die Grenze von Rai no Kuni. Mein Wort zählt schon hier deutlich weniger als in der Nähe von Kumo, doch sobald wir das Land verlassen haben… nun es wird um einiges gefährlicher sein als bisher, ich will das ihr besser aufpasst“ und das hauptsächlich auf sich selbst… und auf den jeweils anderen Teamkameraden. Wenn alles schief laufen sollte, wovon die große Frau nicht ausging, sollten die beiden schon noch sicher irgendwo eintreffen. Plötzlich wurde die Mashiba-Erbin von einem Hustenanfall ergriffen der sich jedoch nach relativ kurzer Zeit legte. Ganz so als wäre nichts geschehen, richtete die Frau sich wieder zu voller Größe auf und blickte bedeutend in die Ferne. Sie wollte wissen was ihre Schüler dachten… ob sie wussten was vor ihnen lag und vor allem ob sie dafür bereit waren.
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BeitragThema: Re: Westliche Gebirgsausläufer   Do 17 März 2011, 17:33

Die kleine Gruppe bestehend aus drei Menschen war schon eine ganze Weile unterwegs, als es immer offensichtlicher wurde, dass sie im Begriff waren ihr Heimatland zu verlassen. Die typischen Berge wurden immer flacher: Es waren nur noch Ausläufer von den mächtigen Gebirgsketten, die sich im Inneren des Landes finden ließen. Außerdem gingen sie zunehmend bergab. Erst jetzt fiel Azarni auf, wie hoch Kumo-Gakure gelegen war und wie tief die anderen Länder liegen mussten... Sie hatte das Gefühl, einen gigantischen Berg hinunterlaufen, bis an dessen Fuß endlich neues Gebiet beginnen würde. Sie war gespannt, was sie dort sehen würde.
Ihre tiefblauen Augen studierten aufmerksam die Umgebung. Da sie sich immer noch auf einer Anhöhe befanden, war es möglich, relativ weit in die Ferne zu sehen. An einigen Stellen sah sie wage Rauchwolken aufsteigen, was vermutlich auf kleinere Dörfer hindeutete, die sich dort befanden. Allerdings war wohl keines von ihnen nennenswert groß. Wenigstens konnte sie keine Häuser oder dergleichen erkennen. Nur die Anzahl von Wald- und Feld- sowie Wiesenflächen nahm zu. Das Mädchen mit den feuerroten Haaren konnte nicht leugnen, dass die grüne Natur ihr gefiel. Es wirkte alles so... friedlich.
Trotzdem war sie sich bewusst, dass sie sich vom Schein nicht täuschen lassen durfte. Sie befand sich an der Grenze des Kaminari no Kuni und sobald sie die Grenzen überschreiten würden, würde auch der Einflussbereich Kimikos enden. Natürlich war die Raikagin trotzdem eine sehr fähige Kunoichi, die viele Angreifer problemlos in die Flucht schlagen können würde, aber trotzdem würde ihre Befehle genauso wenig gelten wie die von Azarni und Katsurou. Auf fremden Land würde es keinen Unterschied mehr machen.
Nach einer Weile blieb Kimiko unvermittelt stehen und sah für einen Moment schweigend nach vorne. Es war bereits Abend und die Sonne senkte sich langsam in Richtung Horizont. Sie glühte in einem warmen rot-orangen Licht und tauchte die ganze Umgebung in ihre Farben. Azarni wusste, dass ihre Haare in diesem Licht annährend in denselben Farben leuchteten und funkelten wie die Sonne selbst. Ihre tiefblauen Augen hingegen wirkten definitiv fehl am Platz - was sie vermutlich auch waren.
Auf Kimikos Kommentar nickte Azarni zunächst nur kurz. Sie war sich bewusst, dass sie die Grenze jeden Moment überschreiten konnten und dass Kimikos in anderen Ländern kaum Macht besaß - nur die Macht, mit der sie drohen konnte. Doch letztlich waren die drei auf sich alleine gestellt. Natürlich würde es gefährlich werden und natürlich würden sie aufpassen müssen, wenn sie es nicht vorzogen, auf ihrer ersten Mission ihre Leben zu verlieren. Und damit hatte Azarni definitiv noch genug Zeit. Sie war definitiv zu jung zum sterben.
Das rothaarige Mädchen hatte das Gefühl als solle sie noch etwas sagen, aber ehe sie ansetzen konnte, wurde Kimiko von einem heftigen Justenanfall geschüttelt. Azarni machte den Mund wieder zu und auf ihrer Stirn bildete sich eine tiefe, senkrechte Falte. Sie betrachtete ihre Sensei mit kritischer Miene, sagte jedoch nichts. Die Frau war erwachsen und sollte auf sich selbst aufpassen können und ihnen mitteilen, wenn sie sich nicht wohl fühlte. Wahrscheinlich hatte sie sich eh nur verschluckt.
Als Kimiko sich wieder beruhigt hatte und so tat, als sei nichts gewesen, setzte Azarni ein zweites Mal zu sprechen an. "In welches Land werden wir jetzt gehen?" Azarni war sich nicht ganz sicher welche Länder in welcher Reihenfolge zwischen Kaminari no Kuni und Tsuchi no Kuni lagen. Sie war sich nur bewusst, dass es mehr als eins war und dass der Weg einigermaßen weit war, aber ansonsten war sie in Geographie immer recht schlecht gewesen. Sie war sich nur der Lage der fünf größten Mächte in der Ninjawelt bekannt. Die anderen waren für sie immer recht unspektakulär gewesen... Obwohl eine Sache fiel ihr doch noch ein. Soweit sie wusste, lag das Land auf ihrem Weg, in dem sich Oto-Gakure befand... Es kamen immer wieder Gerüchte über dieses Land auf... Es schien nicht ganz ohne zu sein. Ähnlich wenig erbauliche Gerüchte hatte sie auch über Ame-Gakure gehört, doch wenn ihre Landkenntnisse sie nun nicht völlig im Stich ließen, lag das wenigstens nicht auf ihrem Weg.
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BeitragThema: Re: Westliche Gebirgsausläufer   So 03 Apr 2011, 17:54

Das fühlt sich gut an, murmelte die Shihoin und genoss den starken windzug. Sie stand wirklich kurz davor, wieder in ihre winzige Katzenform zu wechseln. Aber das Gepäck erinnerte sie daran, dass sie sich zusammenreiße musste. Vorerst. Yoruichi musste sich erst einmal überlegen, wohin es eigentlich dieses Mal gehen sollte. Sie war schon lange nicht mehr in Sunagakure gewesen. Aber das Dorf gehörte auch nicht gerade zu ihren lieblingen. Dort war es viel zu Heiß und VIIIEL zu sandig. Beim letzten Mal musste sie sich fanst ne Stunde den Sand aus dem Fell popeln. Knochenarbeit bezeichnete Man soetwas. Und Amegakure kam erst gar nicht in frage. Beim letzten Mal wurde sie nicht nur von einem haufen Ninjas verfolgt, sondern wurde auch noch völlig durchnässt! Wie konnte man an einem Ort, wo es rund um die Uhr Regen gab, nur ein Dorf bauen. Die dortigen Bewohner hatten wohl keine freude an schönem Wetter oder an der strahlenden Sonne. Nichts wissende würden jetzt sicher vermuten, dass sie alle schlaffe, nach nasser Hund stinkende, bemitleidenswerte Wesen waren. Aber Yoruichi wusste, das es nicht so war.


Zuletzt von Yoruichi Shihouin am So 03 Apr 2011, 18:33 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Westliche Gebirgsausläufer   So 03 Apr 2011, 18:16

Kimikos ermahnende Worte bestätigten nur Katsurous Entschluss, ab nun besonders aufzupassen, also nickte er einfach deutlich. Genin-Teams, die durch die Lande zogen waren schon so ein gefundenes Fressen für allerlei zwielichtige Gestalten, doch sie waren aus zwei Gründen besonders gefährdet: erstens fehlte ihnen ein Genin und zweitens war Kimiko nicht einfach irgendjemand, sondern von Rang und Namen. Das perfekte Ziel einer Entführung oder eines Mordanschlags. Just in dem Moment, als er darüber nachdachte und befand, dass Kimiko sicher mehr als fähig war auf sich selbst aufzupassen, überkam sie ein kurzer aber heftiger Hustenanfall. War sie einfach erkältet oder war es etwas ernsteres? Er wusste es nicht und fragen schien bei Kimiko weniger angebracht. So wenig er sie verstand, Schwäche gestand sich kein Shinobi gerne ein - egal welches Geschlecht, Alter oder welchen Rang er hatte. Er überging es, so wie die Anderen, die so taten als wäre nichts geschehen.
Azarnis Frage war ein willkommener Aufhänger das Thema zu wechseln, denn er wusste nicht recht worüber er reden sollte. "Ich glaube auf der direktesten Route liegen zumindest Ta no Kuni und Taki no Kuni."
Leider war sein Wissen in dem Punkt auch nicht gerade umfassend. Er kannte die großen Reiche und einige der kleineren Reiche vom Namen her, konnte jedoch nicht viel mehr als die Namen und die ungefähre Lage nennen.
"Kampieren wir im Freien oder versuchen wir noch vor Einbruch der Nacht ein Gasthaus zu erreichen?" fragte er schließlich Kimiko. Im ersteren Fall würde er anfangen auf dem Weg trockenes Holz für ein Lagerfeuer zu sammeln, im letzteren würde er sich einfach auf eine warme Mahlzeit und eine bequeme Gelegenheit zum Schlafen freuen.
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BeitragThema: Re: Westliche Gebirgsausläufer   So 03 Apr 2011, 18:55

Soi war Yoruichi bis hierhin gefolgt ohne unnötige Worte zu verlieren. Sie antwortete auf Fragen, ließ sich dazu herab ein paar Floskeln herunterzubeten… die meiste Zeit jedoch verbrachte die junge Frau damit auf den Weg zu achten und die Dunkelhäutige anzustarren. Ersteres damit ihnen nichts passierte, Letzteres unbewusst und einem unerklärlichen Drang dazu folgend. Nun jedoch kamen sie langsam an die Grenzen von Rai no Kuni, dem Land welches das Wolkendorf beinhaltete. Langsam aber sicher siegte dann jedoch die Neugier über disziplinierte Schweigsamkeit. Wobei auch der Faktor das sie allein waren einiges dazu beitrug. Sie hatte keine Familie mehr im Nacken, keinen Erfolgsdruck. Einerseits natürlich sehr befreiend, andererseits machte ihr diese ungewohnte Freiheit auch Angst. Hätte sie nicht Yoruichi gehabt der sie sich unterordnen und deren Befehle sie entgegennehmen konnte – sie wäre wohl wahnsinnig geworden. “Yoruichi-sa… Yoruichi, was genau ist eigentlich unser erstes Ziel auf unserer Reise?“ fragte sie dann schlussendlich und sah, in Erwartung einer Antwort, den Rucksack an den die Ältere auf den Rücken trug.
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Mashiba Kimiko
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BeitragThema: Re: Westliche Gebirgsausläufer   Mo 04 Apr 2011, 15:50

Gute kleine Schüler. Sie ignorierten und fragten weitaus unbedeutendere Frage. So lobte sie sich das Ganze. Die Frage die es nun zu klären galt war. Durch welche Länder sie eigentlich reisten. Für Kimiko war es selbstverständlich die Länder und ihre Lage zu kennen. Nun es sollte selbstverständlich sein. Sie kannte auch tatsächlich alle ihre Namen, wusste von allen wichtigen Ereignissen die nach außen drangen… aber sie merkte sich doch nicht unbedingt die genaue Lage von all den ganzen unwichtigen Ländern. Wenn sie länger darüber nachdenken würde, könnte sie sicher sagen welche Länder sie besuchen würde – das wäre jedoch unnötige Anstrengung. Zumal Katsu die wichtigsten Länder schon nannte. Ta no Kuni und Taki no Kuni. Vor dem ersten würden sie noch zwei unwichtige Länder betreten und zwischen Taki und Ta lag auch noch einmal ein unbedeutendes Reich. Die zweite Frage war da schon durchaus interessanter. Der Ort wo sie schlafen würden. Darüber würde sie sich wohl noch einmal Gedanken machen müssen wenn es soweit war. “Also… um ehrlich zu sein hab ich so spontan keine Ahnung wie das Land heißt das wir bald erreichen. Ich weiß aber dass die einzigen Gefahren die uns erwarten könnten Wegelagerer wären… danach betreten wir noch ein unwichtiges Land und gehen dann schnurstracks durch, wie Katsulein schon sagte, Ta no Kuni in ein weiteres Land das nicht wirklich von Belang ist, bevor wir dann durch das Wasserfallland latschen und schlussendlich Iwa erreichen. Wenn euch der Weg nicht gefällt, können wir ja auf dem Rückweg ne andere Route nehmen“ meinte sie grinsend und versuchte das Ganze hier etwas mehr wie einen einfachen Ausflug als Team wirken zu lassen. Nicht um die wohl wichtigste Mission die sie für eine lange Zeit erhalten würden. Mit der Kagin eine solche lange Reise zu unternehmen war nicht unbedingt das Zuckerschlecken schlechthin und dann könnte soviel schief gehen falls sie großen Unfug in Iwa anstellen würden. Die große Frau sah das jedoch eher gelassen – irgendwie würde es schon klappen. “Und was unseren Schlafplatz angeht… wenn wir irgendwann heute noch an einem gastlichen Gasthaus vorbeikommen, würde ich vorschlagen wir übernachten dort und ansonsten bietet es sich an im Freien zu kampieren.“ und damit waren die Fragen eindeutig genug geklärt. Da die Brünette gerne wirklich in einem Gasthaus nächtigen würde beschloss sie auch dass es an der Zeit war weiter zu gehen und lief in einem noch recht gemächlichen Tempo los.
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BeitragThema: Re: Westliche Gebirgsausläufer   Mo 11 Apr 2011, 19:30

Noch kurz vor Anbruch der Dunkelheit entschied Yoruichi für heute zu rasten. Soi Fons Frage blieb unbeantwortet. Aber auch nur, weil Yoru ihr keine richtige Antwort geben konnte. Sie wusste es ja selbst nicht. Die Reise sollte nur als eine Art Abwechslung in ihrem recht langweiligen Leben dienen. Ein genaues Ziel gab es dabei nicht. Die Shihoin nahm die Dinge wie sie kamen und ließ sich einfach überraschen. Manchmal konnte es zwar ziemlich unangenehm werden, aber ein Freigeist musste eben Opfer bringen wenn nötig. Das Wetter machte einen vielversprechenden Eindruck. Auf die Zelte konnten sie also verzichten. So unter freiem Himmel zu schlafen gefiel ihr besser. Aber wenn ihrer ehemaligen Schülerin in einem Zelt schlafen wollte, würde Yoru... nein würde sie doch nicht.
Auf unserer Reise wirst du etwas neues lernen dürfen. es nennt sich >ab und zu nichts tun< Nachdem sie ein kleines Lagerfeuer errichtet hatten, ließ sich die Lilahaarige mit geschlossenen Augen nach hinten auf den Boden fallen und lächelte müde. Dir scheint es gut ergangen zu sein. Willst du eigentlich nicht wissen, wo ich in den zwei Jahren war? Es wunderte Yoruichi, dass Soi Fon sie darüber nicht ausgefragt hatte. So wie sie sich bei ihrem Wiedersehen aufgeregt hatte, müsste sie dies wohl vergessen haben.
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BeitragThema: Re: Westliche Gebirgsausläufer   Do 14 Apr 2011, 16:29

Es gab keine Antwort. Soi war zwar niemand der Befehle vollkommen ohne nachzudenken befolgte, aber solange es ihr nicht wie grober Unfug vorkam akzeptierte sie solche Sachen einfach. Und im Falle Yoruichi akzeptierte sie es sogar ohne sich Gedanken darum zu machen. Die Frau war nahezu perfekt, sie würde schon wissen was sie tat. Darum folgte die Jüngere der Shihouin wieder schweigend. Bis diese entschied dass sie jetzt rasten würden. Dann begann die Dunkelhäutige wieder die junge Frau zu sticheln. Soi wusste sehr wohl was ab und zu nichts tun bedeutete. Sie… gönnte sich einen solchen Luxus sogar. Oft. Immer dann wenn ihr Dienst zu ende war. Dann tat sie auch gerne mal nichts. Beziehungsweise Dinge die nicht anstrengend waren und die sie gerne tat. Sie hatte ja sogar ein Hobby. Trotzdem wagte sie es nicht zu widersprechen und half dabei das Lagerfeuer zu errichten. Während Yoruichi sich ohne zu zögern hinlegte, setzte sich die Schwarzhaarige in einen Schneidersitz auf den Boden und musterte auch aufmerksam die Gegend… bis Yoruichi sie wieder ansprach. Sie sah beschämt ins Feuer. “Ich wollte sie damit nicht belästigen Yoruichi-sama. Ich dachte ich würde sie damit nur nerven“ gestand sie ihrer Lehrerin betroffen und… ignorierte dabei wieder die Regel.
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BeitragThema: Re: Westliche Gebirgsausläufer   Fr 15 Apr 2011, 19:08

Eine Antwort auf Azarnis Frage kam recht promt - zuerst von Katsurou. Er sagte, sie würden Taki no kuni und Ta no kuni auf ihrem Weg durchqueren. Taki no kuni kannte Azarni praktisch gar nicht. Sie hatte den Namen einmal irgendwo gehört, aber ansonsten fand sie keine Erinnerungen zu diesem Thema. Was Ta no kuni anging, so erinnerte sie sich mittlerweile, dass in diesem Land das Ninjadorf Oto-Gakure lag. Bei dem Gedanken an das Ninjadorf zog sie ihre Stirn etwas kraus, sagte aber noch nichts dazu. Trotzdem fragte sie sich, ob es eine gute Idee war, die Route durch Ta no kuni zu gehen und ob Hi no kuni nicht sicherer wäre... Allerdings war sie sich ziemlich sicher, dass Kimiko die Route so ausgewählt hatte wie sie am besten war. Die Rothaarige hatte natürlich auch keine Ahnung wie es um die Beziehungen zwischen Kumo und Konoha stand...
Als Katsurou geendet hatte, führte Kimiko seine Erklärung noch ein wenig aus, obwohl sie anscheinend auch nicht wusste, wie das Land hieß, dass sie nun betreten würden. Irgendwie überraschte Azarni es nun doch, dass sich die Raikagin nicht über den Namen aller Nachbarländer im Klaren war. Ob das normal ist? Allerdings hörte es sich so an, als ob sie ziemlich viele Kleinreiche durchqueren würde, die anscheinend keine direkte Gefahr boten. Trotzdem erinnerte sie sich immer noch an die ganzen Geschichten, die sie hinter vor gehaltener Hand über Oto gehört hatte... Vor wenigen Jahren war doch eine Chunin-Prüfung von Ninjas aus Oto sabotiert worden?
Als ihr Sensei Azarni eine so schöne Vorlage lieferte, entschied sich diese, ihre Bedenken nun doch zu äußern. "Ist es so eine gute Idee, Ta no kuni zu durchqueren? Man hört nicht wirklich viel Positives über die Ninja aus Oto-Gakure." Bei diesen Worten legte das Mädchen ihre sonst so glatte Stirn in Falten. "Wäre es nicht sicherer, sich an der nördlichen Grenze von Hi no kuni zu bewegen?" Dabei warf sie Kimiko einen forschenden Seitenblick zu. Oder gab es zwischen den beiden Ländern vielleicht doch Probleme?
So wie Kimiko klang, hatte sie die Atmosphäre aufhellen wollen, aber Azarni war momentan nicht wirklich danach. Sie hatte sich noch nie soweit von Kumo-Gakure entfernt. Zugegeben, sie war ein wenig nervös und hatte ihre Bedenken was das Ganze anging. Nicht, dass sie sich nicht auch gleichzeitig darüber freute, auf so eine wichtige Mission gehen zu können, aber es war nicht nur ihre erste Mission, sondern auch eine sehr lange und wenn etwas schief ging auch eine ziemlich gefährliche.
Nun widmete Azarni sich aber erst einmal der Frage, wo sie heute übernachten würden beziehungsweise ob sie vielleicht noch an einem Gasthaus vorbeikommen würden. Das Mädchen sah aufmerksam in die Ferne. Sie würden in Kaminari no kuni vermutlich kein Gasthaus mehr finden, aber möglicherweise in dem Land, dessen Grenzen sie in Kürze übertreten würden. Erneut wurde sie auf die Rauchfahnen aufmerksam, die immer wieder zwischen Waldabschnitten aufstiegen.
"Dort wo die Rauchwolken aufsteigen, werden wir wahrscheinlich am ehesten ein Gasthaus finden." Soweit Azarni es beurteilen konnte, lagen diese auch nicht in allzu großer Entfernung. Es würde zwar auch spannend sein unter freiem Nachthimmel zu schlafen, aber andererseits war Azarni sich fast sicher, dass sie noch oft genug auf dieser Mission in der Wildnis übernachten mussten. Da sollte man die Möglichkeit auf ein weiches Bett und ein Dach über dem Kopf wohl nicht verkennen.
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BeitragThema: Re: Westliche Gebirgsausläufer   Mi 27 Apr 2011, 17:17

Was mich nervt ist das du dir dieses >sama< einfach nicht abgewöhnen kannst Korrigierte sie ihre Ehemalige Schülerrin, klang dabei aber nicht wirklich genervt. Das nahm Soi Fon vermutlich anders auf. Sie ließ sich wieder nach hinten fallen und benutzte die von der blauhaarigen getragenen reisetasche als eine Art Kissen. Dann schien sie zu überlegen, als wüsste Yoruichi nicht, wo genau sie erzählen anfangen sollte. Den längsten Aufenthalt hatte ich in Konohagakure. Was vermutlich schockierend genug war. Immerhin waren Kumo-Bewohner nicht gerade gut auf Konoha zu sprechen. Allein wegen der Geschichte mit dem hyuuga-Mädchen. Die Leute dort sind viel netter als man glaubt. Man hat mich gut aufgenommen was einerseits daran lag, das die Shihouin ihre Herkunft verschwiegen hatte und andererseits an...gewissen anderen dingen. Die Hokagin war ziemlich beeindruckend. Man hat gemerkt, dass die Dorfbewohner sie respektieren und ihren führungsqualitäten vertrauen. Im grunde fast so angenehm wie unsere kleine Kagin. Fügte sie noch süffisant hinzu.
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BeitragThema: Re: Westliche Gebirgsausläufer   Do 28 Apr 2011, 01:02

Tief getroffen sah Soi vom Feuer zu Boden. Es war ihr also nicht nur so vorgekommen. Sie nervte Yoruichi wirklich. Zwar nicht so wie sie das gedacht hatte, doch in einer anderen Sache. Schrecklich. “Entschuldige, Yoruichi.“ versuchte sie sich eisern an die vorgegebenen Regeln zu halten, während sie den Boden in Grund und Boden starrte. Wortwörtlich. Dann begann die dunkelhäutige Schönheit von ihrer Reise zu erzählen. Und es begann mit einer Überraschung. Eine die bei einem Charakter wie Soi Fon normalerweise dazu geführt hätte, die betreffende Person mit dem Verdacht auf Spionage im Dorf festzuhalten und zu verhören. Wie aber bereits schon so oft erwähnt, war es mit Yoruichi keine normale Situation. So akzeptierte Soi den Umstand, dass sich Yoru wohl sehr lange in Konoha aufgehalten hatte stillschweigend. Ausgerechnet in Konoha. Kumo und Konoha waren sich nie besonders grün. Das hatte sich auch nicht mit der derzeitigen Raikagin geändert, welche zwar zumindest offiziell nicht Anti-Konoha war, jedoch auch keine Anstalten machte dem Blätterdorf entgegenzukommen. So herrschte in der Bevölkerung, durch diesen Konflikt der schon seit Urzeiten zu brodeln schien immer noch gegenseitig abgeneigt. Der Schwarzhaarigen war so etwas vollkommen egal… wenn man ihr sagen würde, dass sie gegen Konoha kämpfen muss würde sie kämpfen. Wenn man ihr sagen würde, dass sie an der Seite von Konoha kämpfen soll würde sie auch das tun. Genauso wie sie jetzt ohne direkte Bedrohung gar nichts gegen einen Konohanin tun würde. Trotzdem war jeder längere Aufenthalt in einem fremden Dorf etwas, was man als Shinobi vermeiden sollte. Allein wegen solcher möglichen Verdächte durch die eigenen Landsleute. “Ich bezweifle, dass jemand außer dir an Mashiba-sama heranreicht“ gab sich die junge Jonin jedoch trotzdem beinahe vollkommen solidarisch. Auch wenn ihre Worte trotzdem voller Überzeugung waren. Es gab nur eine Person die Soi Fon mehr respektierte und schätzte als die amtierende Raikagin. Und das war Yoruichi. “A-auch wenn ich euch nicht widersprechen will!“ entschuldigte sie sich sofort hastig für ihr Fehlverhalten. Egal was sie dachte. Sie durfte Yoruichi nicht widersprechen. Nicht nur weil sie ihre Meisterin war sondern auch weil… sie sollte doch nur gutes von ihr denken.
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BeitragThema: Re: Westliche Gebirgsausläufer   Do 28 Apr 2011, 19:40

Du hast sie ja auch noch gar nicht gesehen. Gleich danach war ich für kurze Zeit in Sunagakure. Das Wüstenreich.... Sie strich sich durchs Haar, als müsste sie irgendwelche schlechten Erinnerungen wegwischen. Die Hitze... der Sand. Die Shihouin verbrachte nicht einmal eine Woche dort. Die Junge Kage hatte zwar irgendwie ihr Interesse geweckt, aber das war auch schon alles. Außerdem kam es beinahe 2Mal zu einer Begenung mit gewissen Akatsuki-Mitgliedern. Zumindest gaben sie sich wie welche. Genaueres hätte Yoruichi darüber nicht berichten können, denn sie hatte keine direkte Konfrontation riskiert. In Kirigakure wurde es kompliziert. Die Dorfbewohner waren so misstrauisch und hatten Probleme mit ihrem Mizukage. Ich hatte überhaupt Probleme dort reinzukommen. Und sie hätten mich bestimmt nicht gelassen, wenn eine kleine Reisegruppe mir dabei nicht ausgeholfen hätte. Eine ziemlich unangenehme Gegend und vor allem der Nebel konnte einem auf die Nerven gehen. Aber trotzdem konnte Yoruichi beim erzählen noch grinsen. Im Grunde war das ganze für mich ein wie ein großes Abenteuer. Schon bald wirst du verstehen, wieso.
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BeitragThema: Re: Westliche Gebirgsausläufer   Do 28 Apr 2011, 20:27

Und trotzdem war die kleine Soi vollkommen davon überzeugt, dass diese mysteriöse Hokage nicht an das Kaliber ihrer beiden direkten Vorgesetzten herankam. Ihr Vertrauen, ihr Glaube in diese beiden Personen war so hoch. Trotz allem beschloss die Kleine erst einmal zuzuhören. Das Wüstendorf schien nicht annähernd einen solchen Eindruck auf Yoruichi gemacht zu haben wie es das Dorf hinter den Blätter getan hatte. Immerhin erzählte sie von ihrem Aufenthalt gar nichts. Nur das sie dort war. In Kirigakure hingegen schien es wiederum sehr aufregend gewesen zu sein. Suna, Konoha und Kiri… es war alles wie ein großes Abenteuer. Für Soi würde das wohl anders sein… für sie war das… einfach die einmalige Gelegenheit wieder Zeit mit ihrer Meisterin zu verbringen. Ihre Meisterin die sie mehr als nur vergötterte. Deswegen war sie auch, rein bildlich gesprochen, die ganze Zeit an ihren Lippen kleben geblieben. Deswegen fiel ihr auch eine Kleinigkeit auf. “Warst du auch in Iwagakure?“ sie blickte wieder auf und sah die Frau mit den lilanen Haaren an. Immerhin war das hier nicht nur ein reines Abenteuer es war auch eine Mission. Sie sollten soviel wie möglich über die potenziellen Feinde herausbekommen. Besonders wenn in Iwagakure auf einmal eine Anti-Kumo-Stimmung herrschte war das sehr wichtig. Immerhin war vor gar nicht langer Zeit die Kage dahin aufgebrochen. Als Jonin wurde sie natürlich darüber informiert. Nicht lange jedoch konnte Soi die Ältere ansehen, denn bevor sie riskierte rot zu werden sah sie wieder zu Boden, den Hauch von roten Wangen schon aufgesetzt.
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BeitragThema: Re: Westliche Gebirgsausläufer   So 01 Mai 2011, 09:53

Iwagakure? Auch dieses Dorf weckte nicht gerade positive erinnerungen. Die Dorfbewohner waren eine Klasse für sich und vor allem der Kage bereitete ihr Bauchschmerzen. Sie hatte zwei Wildgewordene Frauen gesehen, die nicht einmal davor halt machten, einpaar Genin halb tot zu prügeln. Nun gut. Das konnte man ja noch durchgehen lassen. In Kumogakure erging es den meisten Genin ja nicht anders. Und dann waren da noch die Genin selbst. Fast jeden Morgen schrie sich ein Junge die Seele aus dem Leib, dass dieser eines Tages Gott übertreffen würde. Und dann gesellte sich eine weitere Stimme zu ihm, fast genau so laut, die jedes Mal davon redete, dass er seine Mutter in Grund und Boden stampfen würde. Im Grunde ein ziemlich lustiges Dorf. Warum also gefiel es dem Mädchen mit der Dämonenkatze dort nicht. Der Grund dafür war der durchgeknallte Tsuchikage. Beinahe hätte sie an einem ihrer Streifzüge dessen Aufmerksamkeit erhascht. Allein der Gedanke, irgendwann auf dessen Sezierteller zu Landen gab ihr den Ausschlaggebenden Grund, um das Dorf zu verlassen. Dadurch verblassten alle wirklich schönen Erinnerungen. Ich war nur kurz dort Antwortete die Shihouin schließlich nach einer langen Pause. Genug geredet. Wir sollten jetzt schlafen gehen. Gute Nacht. Gesagt, getan. Yoruichi befand sich bereits im Reich der Träume.
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Hiruma Yumiko
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BeitragThema: Re: Westliche Gebirgsausläufer   Sa 11 Jun 2011, 16:58

Anmerkung: Die Gruppe um Mashiba Kimiko, Yamasaka Azarni und Katsu-chan skippt bis an das Tor von Iwagakure.

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