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 Tsumes kleine Wohnung

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Tsume
Jo-Nin aus Kumo
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BeitragThema: Tsumes kleine Wohnung   Mo 29 Nov 2010, 10:23

Tsumes kleine Wohnung


DEr Zugang: http://www.zerochan.net/401496
Tsumes Wohnung, sie liegt zentral im Herzen von Kumogakure und ist trotz ihrer bescheidenen Größe überraschend geräumig. Tsume lebt hier mit Hige zusammen seid er vor einem Jahr von Oto- nach Kumogakure über-gewechselt ist. Die Wohnung besitzt einen kleinen Flur, Bad mit separater Toilette, zwei kleine Schlafräume und zu guter Letzt eine Wohnküche. Diese bildet den größten Raum in der Wohnung und besitzt sogar einen kleinen Balkon von dem aus man die Hauptstraße Kumogakures und das Dach des Raikage Gebäudes sehen kann. Die Möbel im Wohnbereich des Zimmers wirken allesamt nicht gerade neu. Tsume legt mehr wert auf die Funktionalität seiner Möbel und so hatte er damals einige aus zweiter Hand gekauft. Das Zimmer wird bestückt von einem kleinen Couchtisch auf dem (eigentlich immer) ein voller Aschenbecher steht und eine abgesessene Couch sowie ein etwas neuwertiger blauer Sessel. Am Fenster hängen dünne dunkelblaue Gardinen. In der gesamten Wohnung lassen sich nur wenige Persönliche Gegenstände Tsumes finden. Ausnahme Bilden 2 Fotos, die im Wohnzimmer an der Wand hängen.
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Tsume
Jo-Nin aus Kumo
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BeitragThema: Re: Tsumes kleine Wohnung   Sa 23 Apr 2011, 13:17

Wer spät zu Bett ging, sollte sich eigentlich nicht wundern wenn er den tag nicht in der gewohnten frische beginnen konnte. Bei Tsume war die nacht wieder einmal sehr kurz gewesen. Nach einer erfolgreich abgeschlossenen Misson für das Dorf Kumogakure hatte er noch eine eigene persönliche mission angehen müssen. Lieber wär es ihm gewesen wenn es sich vermieden ließ,doch da einen die vergangenheit immer mal wieder einholen konnte musste man auch manchmal mit unangenehmen bekannten rechnen. Wer sich einmal in falschen kreisen bewegt hatte kam da wohl nie so schnell wieder raus,auch in Tsumes Fall nicht. Den Abend hatte er dann, wie an fast allen schlechten tagen, in einer Kneipe ausklingen lassen, sich vor dem nach hause weg noch dutzende Flaschen gekauft und dann zuhause auf seiner ausgeblichenen Couch nieder gelassen. Die mitgebrachten Flaschen, enthielten fast ausschließlich Schnaps. Nur eine war mit wein gefüllt. Die h´gehörte zum essen am nächsten Tag dann dazu. Einige der Schnaps Flaschen wurden aber von dem schwarzhaarigen noch am selben Abend geköpft und lagen nun wie einige ganz alte auf dem Boden neben der Couch verstreut, auf dem Wohnzimmertisch sowie auf einer Kommode.
Der Tag war bereits angebrochen, der schwarzhaarige aber hatte sich auf der Couch mit dem Rücken zum Fenster gedreht damit ihm die Sonne nicht ins Gesicht fiel. Die dünnen Stoffgardinen am fenster waren zwar zugezogen hielten den Raum aber kaum dunkel.
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Mashiba Akemi
Chu-Nin aus Kumo
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BeitragThema: Re: Tsumes kleine Wohnung   Sa 23 Apr 2011, 17:13

Akemi war wie immer wahnsinnig aufgeregt wenn sie einen Tag mit ihrem Sensei verbringen musste. Heute sollte sie ihn sogar bei seiner Wohnung abholen, um dann mit ihm zu trainieren. Was genau sie üben wollten, hatten sie noch nicht ausgemacht, einzig das Datum, welches das heutige Kalenderblatt zeigte. Seit knapp einer Woche hatten sie sich nicht mehr gesehen und die kleine Chuunin musste zugeben, dass sie sich in dieser Zeit ausreichend emotional gezügelt hatte, um ihrem gutaussehenden Meister erneut gegenüber zu treten. Hachibi machte sich wegen dieses kindischen Verhaltens über sie lustig und konnte überhaupt nicht verstehen, warum dieser Mann sie so aus der Fassung brachte, zumal Kumogakure viele hübsche Jungen in ihrem Alter zu bieten hatte. Doch Akemi ignorierte alle potenziellen Kandidaten, konnte sogar vollkommen normal mit ihnen umgehen, nur bei speziell diesem Tsume schmorte irgendeine Sicherung bei ihr durch. Hach, die Pubertät konnte mitunter schon grausam sein. Doch es half alles nichts, solange sie in seiner Gegenwart überhaupt noch etwas hinbekam musste man das nutzen, dafür würde der Achtschwänzige schon Sorge tragen. Wie dem auch sei, Akemi befand sich schneller als gedacht an ihrem Ziel und besah sich kurz das Haus, dass eben ein Haus war. Nichts Besonderes also, zumindest nicht für Jemanden, der in einem Anwesen wohnen durfte.
Langsam und mit klopfenden Herzen näherte sich die Lilahaarige Tsumes Wohnungstür. Hundert Gedanken durchfluteten in diesem Moment ihr Gehirn. „Was, wenn ich zu früh bin?“, „Hatten wir auch wirklich diesen Tag ausgemacht?“, „Habe ich auch die passende Kleidung zum Trainieren an?“, ….. . Man könnte diese Gedankengänge noch eine Weile so fort führen, doch damit wäre Niemanden geholfen. Akemi fasste also, nachdem sie sich wirklich jedes Szenario ausgemalt hatte, all ihren Mut zusammen und klopfte an der Tür. Dreimal. Gerade so laut, dass man es hörte wenn man nicht schlief. Und sie wartete. Ungeduldig. Von einem Fuß auf den anderen steigend und hoffend das alles gut ging … .
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Tsume
Jo-Nin aus Kumo
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BeitragThema: Re: Tsumes kleine Wohnung   Di 26 Apr 2011, 14:36

Als es an der Tür klopfte, fiel Tsume vor Schreck aus seiner ungünstigen seitenlange heraus von der Couch. Noch ganz im Halbschlaf und eindeutigen Nachwirkungen seines nächtlichen Alkoholkonsums zog er sich an seiner Schlafstelle hoch. Seine Augen schielten zur Tür als wäre er sich noch nicht sicher ob es eben echt geklopft hatte oder ob ihm der Restalkohol ein übles Spiel spielen wollte. Als sich aber im Nachbarzimmer etwas regte und ein ebenso schlaftrunkenes „Tsume gehst du?“ ertönte konnte sich der schwarzhaarige seiner Reflexe doch noch sicher sein. Etwas schwerfällig setzte er sich auf die Couch und erst danach stand er ganz auf. Diese kleinen Etappen hatten sich schon oft bewehrt. Nicht nur einmal war es bisher misslungen an den Morgenden danach direkt in einem aufzustehen. Noch während der strecke von Couch zur Tür merkte der schwarzhaarige eins: Er sollte wohl mal anfangen weniger zu trinken.....oder zu rauchen... letzteres fügte er schnell noch hinzu als er sich selbst dabei erwischte eine etwas zerknickte Zigarette bereits wieder zwischen den Fingern zu haben. Woher sie kam..keine Ahnung. Vermutlich hatte er sogar drauf gelegen und sie war ihm deshalb so schnell in die Finger gekommen- Jetzt zumindest hatte er sie sich zwischen die Lippen gepresst,man musste ja die Hände frei haben um die Tür zu öffnen. Als Tsume diese auf schob fiel sein Blick auf die ausgeschlafene Akemi. „Ach je...“ Waren die ersten Worte. War es schon so spät? Musste wohl. Die innere Uhr des Jonin hatte mal wieder versagt. Schnell wandte er sich wieder seiner Schülerin zu um nicht unhöflich zu wirken und schenkte ihr ein begrüßendes Lächeln. „Guten morgen, Akemi. Magst du reinkommen?“ Der Freundlichkeit wegen,schob er die Tür ganz auf und trat einen Schritt zurück, so wie man es bei einer Dame tat.
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Mashiba Akemi
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BeitragThema: Re: Tsumes kleine Wohnung   Di 26 Apr 2011, 16:43

Es dauerte eine Weile, bis Akemi die Tür geöffnet wurde und vor lauter Aufregung wollte sie schon nach ihrem Meister rufen oder andere unüberlegte Maßnahmen ergreifen. Doch dann öffnete Tsume gerade noch einmal rechtzeitig seine Tür. Die kleine Mashiba musterte den jungen Mann nur flüchtig, aber es sah nicht danach aus, als ob er schon länger wach war, zudem konnte sie eine leichte Alkoholfahne riechen. Natürlich war dieses Verhalten auch in den Augen der Chuunin nichts erstrebenswertes für ein gutes Vorbild, doch sie akzeptierte es schweigend, weil es ihr ihrer Meinung nach nicht zustand, ihrem Meister einen Vorwurf zu machen. Aus diesem Grund lächelte sie ihn auch ganz schüchtern an und begrüßte ihn zaghaft. „Guten Morgen, Sensei. Vielen Dank, ich komme gern mit hinein.“ SIE bei ihrem Meister in der Wohnung! In was hatte sie da eigentlich gerade eingewilligt? War sie denn noch bei Verstand? Was für eine Ehre. Hatte sie das wirklich schon verdient, immerhin war sie ja erst … „Akemi, Ruhe jetzt! Geh einfach rein ...“ meinte der Hachibi genervt und nur so, dass sie ihn hören konnte. Für einen kurzen Moment erschrak die Kleine, riss sich aber schließlich zusammen und nahm Tsumes Angebot an. Allerdings ging sie nur soweit hinein, bis er die Tür schließen konnte, alles andere hätte sie als unhöflich empfunden. Ihre neugierigen Augen bahnten sich jedoch ihren Weg weiter durch die Wohnung und blieben an leeren Flaschen, gebrauchten Möbeln und einem vollen Aschenbecher kleben. Nichts was Akemi sonderlich reizte, aber vielleicht war sie auch einfach noch zu jung, um diese Genusssüchte schätzen zu können. Ebenfalls sehr zögerlich drehte sie sich zu dem Schwarzhaarigen um und bemühte sich in ganz normal anzusehen, ohne sofort rot zu werden. Es gelang ihr nicht. „I – Ich warte gern hier solange sie sich fertig machen.“ bot sie unaufdringlich an. Das sie sich gerade in seiner Gegenwart immer so peinlich verhalten musste, war schon ein wahrer Fluch, aus dem sie keinen Ausweg sah. Denn mit wem hätte sie schon über diese belanglosen Probleme sprechen können?
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Tsume
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BeitragThema: Re: Tsumes kleine Wohnung   Sa 07 Mai 2011, 21:38

„Hum-“ Tsume schloss hinter der kleinen Schwester der Kage die Tür und drehte sich mit einem Gesichtsausdruck gemischter Gefühle zu ihr um. Er wusste er konnte seiner Schülerin keine glänzende Prachtwohnung bieten. Auch bei dem Eindruck den diese Wohnung wohl vermitteln musste hoffte Tsume trotzdem nicht gleich bei ihr unten durch zu sein. „Tja..“ Mit hochgezogenen Augenbrauen folgte sein Blick dem Akemis und überflog kurz das Umfeld. „-ich muss mich für den Zustand hier entschuldigen. Wenn du magst,kannst du dich in die Küche setzten. Da steht eine Kanne mit frischem Tee. Der Raum ist vermutlich um einiges besser.“ Besser ausgestattet und in einer besseren Verfassung. Die Küche in Tsumes Wohnung war wohl als einziger Raum nicht nur aus abgenutzten Möbelstücken zusammengesetzt worden und sogar sehr sauber gehalten. Man sah es dem schwarzhaarigen aber auch nicht an,dass er exzellent kochen konnte. Doch es war halt eine der Tätigkeiten in der Freizeit, wobei man auch etwas sinnvolles tat. Andere Sachen, die für ihn früher normal gewesen waren, fielen heute leider schon weg. Mit einem freundlichen Nicken deutete der Jonin zu der Tür die in die Küche führte. Er selbst verschwand schnell im Badezimmer. Es musste ja nicht mehr Zeit vergeudet werden als er schon hatte.
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Mashiba Akemi
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BeitragThema: Re: Tsumes kleine Wohnung   So 15 Mai 2011, 07:13

Als er sich für seine unaufgeräumte Wohnung entschuldigte, schüttelte sie sofort ihren Kopf. „Nein, nein, ich muss mich entschuldigen, dass ich einfach so hereingeplatzt bin. Wie konnten sie denn auch wissen, dass ich so früh da sein würde?“ „Weil ihr euch um diese Uhrzeit hier treffen wolltet vielleicht?“ unterbrach sie der Hachibi in ihren Gedanken. Und diesmal überhörte ihn die Chuunin und redete einfach weiter. „Machen sie sich keine Gedanken Sensei.“ schloß sie schüchtern lächelnd. Seinen Vorschlag, sich in die Küche zu setzen, nahm sie nickend an, sichtlich dankbar, dass sie nun einen Raum betreten konnte, in dem nicht gleich wieder ihr Meister stehen würde. Obwohl Tsume bereits bemerkt hatte, dass dieser Raum wohl zu den saubereren Ecken in seiner Wohnung gehörte, war Akemi ehrlich überrascht, wie ordentlich und schön eingerichtet es tatsächlich war. Dennoch blieb sie nicht allzu lange stehen, sondern setzte sich an den Tisch und goss sich eine Tasse, welche gleich neben der Teekanne standen, ein.
„Du musst verdammt noch mal ruhiger werden Akemi. Er ist dein Meister und nicht dein heimlicher Schwarm. Wie willst du deiner Schwester denn so je anständige Trainingsergebnisse vorzeigen? Und kaum auszudenken was geschehen könnte, wenn sie deine Schwärmerei herausfindet! Dich würde sie Kimiko beschützen, aber in der Haut des armen Tsume möchte ich dann wirklich nicht stecken! Das sie dich ihm anvertraut hat, bedeutet das sie große Stücke auf ihn hält und eben nichts unüberlegtes tut. Wenn Dir wirklich etwas an ihm liegt, dann solltest du um seinetwillen und auch um meine armen Nerven zu schonen, mit diesem Unsinn aufhören. Zumal, was sollte so ein gestandener Mann mit so einem Backfisch wie Dir schon anfangen? Also sei vernünftig Akemi-chan und schlag Dir diesen Quatsch aus dem Kopf ja?“ es gab Momente, da zweifelte der Hachibi wirklich daran ein gefährliches Monster zu sein. Das war gerade einer dieser Augenblicke, in denen er sich mehr wie ein Beziehungsberater als ein Bijuu vorkam. Mädchen in diesem Alter waren aber auch unbelehrbar, stur und wenig bedacht und da dachte er ernsthaft noch vor ein paar Monaten, dass die kleine Mashiba sicher ganz anders sein würde.
Akemi, hörte dem Achtschwänzigen aufmerksam zu, doch nichts davon erreichte sie wirklich während sie an ihrem Tee nippte. Sie erwiderte lediglich, mit einem verträumten Lächeln auf dem Gesicht „Es ist einfach aufregend … dieses Gefühl ...“ und wurde wieder still. Wäre der Hachibi nicht in ihr gefangen, hätte er seine Wut jetzt am liebsten an dem nächstbesten Dorf ausgelassen. So saß die kleine Lilahaarige scheinbar seelenruhig in der Küche und träumte vor sich hin, während in ihrem Innersten Zeter und Mordio herrschten, welches sie gekonnt ignorierte, indem sie einfach an ihren Sensei dachte. Wie lange er wohl noch brauchen würde? Und was würden sie heut wohl tun? Hach, es konnte doch nur ein schöner Tag werden … .
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Tsume
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BeitragThema: Re: Tsumes kleine Wohnung   Sa 04 Jun 2011, 18:54

Nachdem Tsume das Bad verlassen hatte und sich im Zimmer daneben noch schnell frische Klamotten angezogen hatte, ging er wieder zurück durch den kleinen Flur um in die Küche zu gehen, wo hoffentlich nicht all zu ungeduldig, seine Schülerin auf ihn wartete. Er hatte Akemi nicht wirklich lange warten lassen, doch das war dem schwarzhaarigen Jonin egal. Sein Zeitgefühl war eh nicht das beste. Zumindest augenscheinlich schien er es nicht eilig zu haben. Als er in die Küche schlenderte nahm er sich erst mal im vorbeigehen eine etwas ausgeblichene Tasse aus eines der Regale und zog sich einen Stuhl vom Tisch an dem bereits Akemi schon mit ihrem Tee saß und setzte sich dazu. Trotz der Schnelldusche wirkte er immer noch ein wenig verschlafen. Oder es sah nur so aus, weil Tsume eigentlich immer ein ziemlich ausgeglichener Typ war und besseres vor hatte als am frühen morgen schon herum zu hetzen. Er goss sich etwas Tee in die Tasse und lehnte sich auf seinem Stuhl zurück. Der Tee war noch etwas warm. Zum Glück. Wäre es unhöflich gewesen, hätte er Akemi aus versehen kalten Tee angeboten? Also er trank auch kalten Tee, nur morgens...da musste er immer warm sein. Warmer Tee weckte immer die Lebensgeister,zumindest die, die noch bei ihm übrig geblieben waren. Allein schon das er überhaupt darüber nachdenken musste ob es unhöflich war jemanden Tee kalt zu servieren...das war eine Schande. „Nochmal guten Morgen, Akemi.“ Gab er mit einem warmen Lächeln auf den Lippen an sie und stellte seinen Tee wieder auf dem Tisch ab. „Ich habe mir gestern unter anderem auch mal die Zeit genommen deine Akte durchzugehen.“ Nicht das sie ein komplett schlechten Bild von ihm hatte, wegen den etlichen leeren Schnaps Flaschen die sie zuvor zu Gesicht bekommen musste. „Ich denke, wir werden Spaß haben. Du bist fleißig und hast auch ein Maß an Begabung. Da mich die Kage dir zugeteilt hat, bin ich von nun an dein persönlicher Sensei. Du kannst bei Fragen oder Problemen immer zu mir kommen. Auch mit Bijuus kenne ich mich eigentlich gut aus und könnte dir bei Bedarf Tipps geben.“ Letzten Punkt hatte er eigentlich vorgehabt weg zu lassen, da es teil der Kategorie Vergangenheit zugehörte, doch es entsprach ja der Wahrheit. Er kannte sich zwangsläufig sehr gut aus- Was für eine Ironie, das gerade seine neue Schülerin eine Jinchuuriki war.
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Mashiba Akemi
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BeitragThema: Re: Tsumes kleine Wohnung   So 12 Jun 2011, 17:53

Hach, da war er wieder! Mit frischen Sachen und einer geordneten Frisur sah er sogar noch großartiger aus. Wie gebannt beobachtete sie jeden seiner Schritte und Tätigkeiten, bis er sich mit der Tasse in der Hand auf dem Stuhl zurück lehnte. Und dann sagte er auch etwas. Er hatte sich also ihre Akte angesehen. Was da wohl so alles drin stand? Doch dann kam etwas zur Sprache, dass bei Akemi sicher einen vollkommen anderen Effekt hatte, als Tsume sich das je hätte vorstellen können.
Sie würden Spaß miteinander haben? Das war zuviel für die Chuunin. Obwohl sie ein wirklich anständiges Kind war, dachte sie bei diesem „Spaß haben“, ganz sicher nicht an ein züchtiges Training. So lief sie puterrot an, ihr Atem ging schneller und wenige Millisekunden nachdem ihr Sensei mit seinem Satz geendet hatte, musste sie unter einem „Entschuldigt mich!“ auf den Balkon flüchten. Sie wusste eigentlich nicht das die Wohnung einen Balkon hatte, doch das war der Ort wohin ihre Füße sie in dieser peinlichen Situation trugen. Immer noch schwerst atmend lehnte sie sich gegen die Balkontür. „Was war denn das? Hast du jetzt vollkommen den Verstand verloren?“ der Hachibi konnte das Verhalten dieses Mädchens einfach nicht mehr nachvollziehen.
So schnell wie in diesem Augenblick hatte Akemis Herz noch nie geklopft und es würde sich sicher auch nicht so ohne weiteres beruhigen. Warum stand auch die ganz normale Wortgruppe „Spaß miteinander haben“ bei der lilahaarigen nicht auf der Liste der Dinge, die man mit seinem Sensei erleben sollte? Spaß haben war doch nun wirklich etwas ganz alltägliches und Tsume meinte es sicher auch genau so. Ganz harmlos. Trotzdem brach für die kleine Mashiba bei diesen Worten fast eine Welt zusammen, weil ihre blühende Phantasie sie beinahe sofort in Traumwelten entführte, die besser auch auf alle Zeit Traumwelten blieben.
Das dem Mädchen ihr Verhalten hochgradig peinlich war, muss nicht extra eine Erwähnung finden, aber sie fühlte sich auch wie eine riesengroße Idiotin. Wie sollte sie ihrem Sensei denn bitteschön jetzt noch unter die Augen treten? Es gab keine Entschuldigung für ihren Anfall, die Wahrheit konnte sie ihm ja auch schlecht erzählen, wenn er weiter ihr Meister bleiben sollte. Außerdem musste sie sich korrekt verhalten, schließlich war Kimiko-sama auf Reisen und hatte dementsprechend keine Möglichkeit, sich die Probleme ihrer kleinen Schwester anzuhören.
Grübelnd kauerte sich die Chuunin jetzt vor die Tür und überlegte, was sie als nächstes tun könnte, um noch halbwegs ihr Gesicht zu wahren. Hoffentlich kam ihr Sensei jetzt nicht auf die Idee nach ihr zu sehen … das würde ganz und gar nicht gut ausgehen können.
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Tsume
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BeitragThema: Re: Tsumes kleine Wohnung   So 19 Jun 2011, 19:32

Verwirrt sah Tsume seiner Schülerin die blitzartig die Flucht auf den Balkon ergriff hinterher. Also über ihre Schnelligkeit ließ sich wohl schon mal nicht streiten. Absolut irritiert strich der schwarzhaarige sich über den Hinterkopf und wendete sich nachdenklich dem Teebecher vor sich zu. Hatte er etwa was falsches gesagt? Unhöflich vielleicht..nein. Hatte er sie beleidigt ohne es selber zu bemerken? Er hatte sich doch schon sehr bemüht ihr gegenüber freundlich zu wirken, da konnte es doch keinen Ausrutscher gegeben haben. Auch nach dem erneuten durchgehen der Worte die er zu der kleinen Akemi gesagt hatte, kam Tsume auf keinen Auslöser der verantwortlich für ihre Flucht hätte sein können. So etwas wie menschliche Intuition besaß er leider schon seid einiger Zeit nicht mehr... jetzt hätte er sie wohl gut gebrauchen können. Was Tsume nur noch bereit stand, waren logische und bewusste Schlussfolgerungen, die ihm die Rationalität da gelassen hatte. Bei so emotionalen Reaktionen wie Akemi sie gerade aufwies allerdings, fühlte er sich eindeutig im Stich gelassen. Oder roch er etwa zu sehr nach Zigaretten? Unsicher roch er an dem Ärmel seines Hemdes...das aber roch nach nichts..höchstens nach etwas Waschmittel. Eine Zigarette allerdings könnte er langsam schon vertragen... Geduldig aber blieb der Jonin am Tisch sitzen, trank seinen Tee weiter und wartete darauf dass die kleine mit der Augenklappe wieder zurück kam...wenn sie zurück kam. Wenn nicht, hätte er ganz um sonst länger auf eine Zigarette verzichtet. Doch diese gedult brachte tsume gerne auf. Immerhin war Akemis Gesellschaft um einiges angenehmer, als seine Aufgabe im Gefängnis.
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BeitragThema: Re: Tsumes kleine Wohnung   Mi 22 Jun 2011, 17:33

Es waren jetzt beinahe 10 Minuten vergangen, seit Akemi sich auf dem Balkon aufhielt, der ihr jetzt als zeitweiliger Unterschlupf auf der Flucht vor sich Selbst diente. Und das sie allmählich auch wieder verlassen musste. Die Chuunin hatte sich äußerlich wieder komplett beruhigt, doch ihr Innerstes war noch immer ein Schlachtfeld, aus dem sich der Hachibi ganz galant entfernt hatte. Er hatte genug von diesen Kapriolen und musste das nicht länger als unbedingt nötig miterleben.
Der Bijuu verstand das jedoch vollkommen falsch: Die kleine Mashiba wollte ja gar nicht zickig sein, aber die Hormone in ihrem Blut machten sie zu einem fast willenlos reagierenden Püppchen in „Seiner“ Gegenwart. Hätte Akemi wenigstens das Glück, ein ganz normales Mädchen zu sein, dann wäre sie einfach wieder hineinspaziert, hätte Tsume irgendeine Lügengeschichte präsentiert und gehofft, dass er die Angelegenheit so bald wie möglich wieder vergessen würde. Nun war sie aber nicht solch ein Geschöpf, denn irgendetwas in ihr weigerte sich partout zu lügen. Es war paradox, aber sie konnte es einfach nicht. Selbst ein Versuch war zwecklos, denn ihr ganzer Körper würde sich dagegen sträuben. Also musste sie zu ihm gehen und ihm die Wahrheit sagen oder darauf hoffen, dass er nicht danach fragte, was mit ihr los gewesen sei.
Das war es auch was sie tat. Sie stand auf, atmete einmal tief durch, öffnete die Balkontür und verschloß sie auch sorgfältig. Dann ging sie so ruhig sie konnte wieder in die Küche und versuche ihren Blick auf den Boden gehaftet zu lassen. Vorerst schweigend setzte sich die Lilahaarige an den Tisch. Dann sah sie Tsume mit scheuem Blick an und fragte mit leiser Stimme: „Was werden wir heute beim Training machen, Sensei?“ das sie versuchte vom Thema abzulenken, würde ihr Meister sicher ohne große Anstrengungen erkennen können. Es lag an ihm, herauszufinden, was mit seiner Schülerin los war oder auch nicht. Akemi würde sicher nichts von sich aus erzählen wollen, dass war das Einzige, dass sie im Moment mit Gewissheit sagen konnte, fühlte sie sich doch gerade vollkommen neben sich stehend.
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BeitragThema: Re: Tsumes kleine Wohnung   Do 07 Jul 2011, 11:32

Es dauerte eine weile doch dann kam sie wieder zu ihm in die Küche. Die kleine, wohlbehütete Schwester der Kagin, die nun ihm anvertraut wurde. Daher fühlte sich der schwarzhaarige nun auch verpflichtet, einen für sie angenehmen Ausweg aus der angespannten Situation zu schaffen. Er beschloss einfach den kleinen Vorfall zu ignorieren, außerdem spürte er das Akemi sich das gleiche erhoffte. Das Gespräch und besonders ihre Raktion hatte ihm gezeigt das sie, obwohl sie ein Jinchuriki war, scheinbar sehr sensibel und emotional war. Das musste er in seinen zukünftigen Gesprächen mit ihr berücksichtigen. Außerdem fragte er sich wie sich der Charakter des Mädchen mit dem des Bijuu überhaupt vereinbaren ließ, wenn...sie so unterschiedlich waren. Tsume rechnete kaum damit, dass ihr Bijuu ebenso schüchtern und empfindsam war. Stellte sich nun nur noch die Frage, ob sie auch so kämpfte. Das konnte er mit Leichtigkeit aber schon schnell herausfinden. „Wir machen einen kleinen Übungskampf. Die Akte verrät zwar schon so einiges über dich, aber für das zukünftige Training muss ich dich vorher einmal in Aktion erleben. Dazu gehen wir in die Berge“, erklärte er mit gewohnt ruhiger Stimme. Dort war man ungestört und hatte eine ausreichend große Fläche von verschiedener Beschaffenheit. Während Akemi Luft schnappen war hatte sich Tsume bereits einige Utensilien in die Manteltaschen gepackt. Nun fehlten nur noch seine begehrten Zigaretten...die waren aber auch nicht weit...genau genommen lagen sie schon erwartungsvoll vor ihm auf den Tisch. „Weitere Fragen?“
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