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 Clangrundstück des Mashiba-Clans

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Mashiba Kimiko
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BeitragThema: Clangrundstück des Mashiba-Clans   Do 25 Nov 2010, 18:59

Das Anwesen der Mashibas… in groben Zügen. Das Gelände ist riesig. Unglaublich groß für einen Clan der erst in letzter Zeit überhaupt wieder Beachtung fand. Alles dabei wurde um ein großes Gebäude in der Mitte gebaut. Dieses ist die Glasschmelzerei. Wenige Angehörige des Clans die den Weg des Shinobi wählen gehen mehr als einmal in dieses Gebäude. Dies ist das Gebäude in dem die angehenden Shinobi auf das Bluterbe überprüft werden. Ansonsten dient es natürlich auch als Arbeitsbereich für sämtliche Glasbläser des Clans. Vier Tore führen in dieses Gebäude. Im Norden, Westen, Osten und Süden jeweils eins. Nach einem langen Weg folgt jeweils ein großes Haus. Die Häuser im Westen, Osten und Süden sind dabei jedoch komplett gleich. Es handelt sich dabei um Wohnhäuser für die verschiedenen Familien. Das Haus im Norden ist das Haupthaus und wurde, aus Zeiten als es so was noch gab, vom Clanoberhaupt bewohnt. Offiziell existiert dieser Titel zwar nicht mehr, aber da Kimiko als Raikage das Oberhaupt aller Kumo-Shinobi ist, ist es zurzeit auch ihre Familie die das Haus besetzen. Es gibt unnötig viele Zimmer, so hat eigentlich jeder der vierköpfigen Familie seine eigene Wohnung innerhalb des Hauses und eine von diesen „Wohnungen“ ist sogar für Gäste frei. Die einzigen erwähnenswerten Räume sind der große Versammlungsraum der sich im Untergeschoss des Hauses befindet und ein großer Trainingsraum der traditionell nur den Bewohnern des Hauses freigestellt ist. Über dessen Existenz sind aber zum derzeitigen Zeitpunkt Mashiba Kimiko und Ryo informiert und auch nur wissen wie man den unterirdischen Raum betreten kann. Wer vorhin bei der Verteilung der Häuser aufgepasst hat muss bemerkt haben das dadurch vier quadratische Flächen entstehen. Diese sind zum Großteil Spiel- und Erholungswiesen für die Clanmitglieder. Nur auf der südöstlichen Fläche steht ein großes Haus das ein einziger großer Trainingsraum für tatsächlich alle Shinobi der ganzen Welt ist. Dass alle Fenster und Gläser auf dem ganzen Gelände von Shinobi mit dem Bluterbe gemacht wurden muss natürlich gar nicht erst erwähnt werden.

[Wird noch ausgebaut]
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Mashiba Kimiko
Raikage
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BeitragThema: Re: Clangrundstück des Mashiba-Clans   Do 25 Nov 2010, 18:59

Und kurz darauf befanden sich die beiden Schwestern auch schon vor dem großen Haupthaus das sie bewohnten. Kimiko war so als hätte sie noch ihren persönlichen Musikanten, zumindest bestand er selbst auf diesen Titel, gesehen doch hatte sie nun weder die Lust noch die Kraft nachzusehen. Entschuldigend Lächelnd sah sie herunter zu ihrer Schwester. Ihr war eigentlich bewusst dass sie ihr einen Haufen an Sachen zu erzählen hatte, immerhin kam sie gerade von der Chuuninprüfung. Selbst Kimiko musste damals ja so einige Erfahrungen machen. Zum Beispiel das sie verdammt gut war und als erste überhaupt den verdammten zweiten Test ohne irgendeinen Schaden überstanden hatte. Zum anderen musste sie allerdings auch ein wenig später lernen wie verdammt weh es tat wenn einem der Bauch bei vollem Bewusstsein aufgeschnitten wurde. Eine weniger schöne Erinnerung. “Entschuldige Kleine, ich weiß das du eine Menge zu erzählen hast aber lass uns das auf morgen verschieben ja? Der kleine Uchiha-Rotzbengel hat die Tatsache das ich ihn nicht angreifen wollte total ausgenutzt“ seufzte sie und fasste sich dabei beinahe theatralisch an den Kopf. Dabei tat sie das nicht um ihren Worten Glaubwürdigkeit zu verleihen sondern weil sie wirklich ein leichtes Schwindelgefühl bekam. Das nächste Mal wenn ihr jemand mit einem schwarzen Mantel auf dem rote Wolken zu sehen sind über den Weg laufen würde, würde dieser jemand sehr viele kleine Glassplitter abbekommen die ihm das Weiterleben erschweren würden… im besten Fall unmöglich machten. Akatsuki. Pah! Nun aber strich sie Akemi über den Kopf und gab ihr sogar einen Gute Nacht Kuss auf die Stirn. “Gute Nacht“ verabschiedete sie sich und ging dann festen Schrittes in ihr ganz eigenes Zimmer und legte sich auf ihr ganz eigenes großes Bett. Es tat ihr zwar irgendwie im Herzen weh der kleinen Akemi nicht jetzt schon zuhören zu können, aber es war einfach unmöglich. Morgen wenn sie im Büro sein war, hatte sie viel mehr Zeit haben ihr zuzuhören. Bis die kleinen Genin kam die Kimiko aufgrund des Mangels an Jonin übernehmen würde. Dann schlief sie ein und würde schon wie immer knapp eine Stunde bevor die Sonne aufging in ihrem guten alten Büro sitzen.
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Mashiba Akemi
Chu-Nin aus Kumo
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BeitragThema: Re: Clangrundstück des Mashiba-Clans   So 28 Nov 2010, 09:13

Ehe sich die kleine Akemi versah, befand sie sich in nicht mehr im Park sondern im Clananwesen der Familie Mashiba. Ihrem Zuhause. Die Chuuin war überglücklich darüber wieder hier zu sein, denn Konoha hatte nicht annähernd soviel Charme wie Kumogakure und auch die Reise mit drei männlichen Wesen war nett ausgedrückt, sehr anstrengend. Zum ersten Mal bemerkte sie auch ihre Erschöpfung und das große Bedürfnis, einmal nur für sich zu sein. Also nur sie und Hachibi, der natürlich nicht vergessen werden durfte, immerhin war es ihm zu verdanken, dass sie so erfolgreich zurückkehren konnte. Hoffentlich würde er ihr nachträglich nicht noch als unerlaubtes Hilfsmittel angekreidet, aber da machte sich die Lilahaarige sicher wieder zu viele Gedanken. Aber vielleicht würde sie ihre Schwester noch einmal danach fragen – doch wie es schien, erst morgen. Der Job als Raikagin verlangte ihr wirklich alles ab und viel zu oft musste sie sich mit abtrünnigen Familienmördern oder ähnlichen Gestalten befassen. Dafür hatte sie Akemis vollste Anerkennung und verdiente den größten Respekt. Ja, ihre Schwester war die perfekte Frau. Unabhängig. Unglaublich stark. Ungeheuer verständnisvoll. Das wurde ihr jetzt gerade einmal wieder sehr deutlich, als sie ihr den Kopf streichelte und ihr sogar einen Gute Nacht Kuss auf die Stirn gab. Selbstverständlich hatte das Wohlergehen ihrer Schwester Vorrang vor ihren infantilen Erzählungen und so nickte die kleinste Mashiba auch nur lächelnd und verabschiedete sie mit den Worten: „Gute Nacht, Kimiko-sama!“ letzte zwei Silben ein wenig leiser als den Rest aussprechend, immerhin wollte sie sich dieses förmliche Getue doch abgewöhnen.
Der Raikagin noch einen Moment nachschauend, setzte sich schließlich auch Akemi in Bewegung, auf in Richtung ihrer „Wohnung“. Sie hatte ihren Wohn- und Schlafraum noch gar nicht richtig betreten, da verließ sie ihn bereits wieder, denn sie wollte nur ihren Dreizack in die Aufhängung neben der Tür hängen. Ihr nächster Gang führte sie zum Badezimmer, in dem sie sich eine ausgiebige Dusche und frische, bequeme Sachen gönnte. Im Zuge dessen reinigte sie auch, ihr ohne Augapfel gänzlich unbrauchbares, rechtes Auge. Zu sehen war dabei lediglich eine gut ausgeheilte Wundhöhle. Akemi sah dieses Defizit gar nicht mehr, dafür hatte sie sich schon viel zu oft im Spiegel gesehen, sondern desinfizierte routiniert die Wundränder, die Lider, die Wimpern und die nähere Umgebung des Auges, was eine geschätzte Minute in Anspruch nahm. Ohne Augenklappe begab sie sich in ihren Wohn,- und Schlafraum und bevor sie sich endgültig ins Bett legen konnte, meldete sich der Hachibi tief aus ihrem Inneren. „Lass uns eine Runde Shogi spielen!“ „Ein Spiel, ich bin schrecklich müde.“ meinte Akemi gähnend. „Dann werde ich dich mit Leichtigkeit schlagen!“ höhnte der Achtschwänzige siegessicher. „Das werden wir ja sehen!“ konterte die Chuunin. Jeden Abend mit dem Hachibi Shogi zu spielen, war sowas wie ein kleines Ritual zwischen den Beiden geworden. Und da das Ungeheuer jetzt schon über eine Woche auf dieses Spiel verzichten musste, wollte Akemi ihm diese Freude heute nicht auch noch versagen. So holte sie also ihr 9 mal 9 Felder großes Brett aus dem Regal und legte es auf dem kleinen Tisch ab. Freundlicherweise hatte sogar Jemand einen grünen Tee für sie gebrüht. Sicher ihre Mutter, welche zwar schrecklich viel zu tun hatte, doch trotzdem an solch kleine Aufmerksamkeiten dachte. Sehen würde sie ihre Eltern heute leider auch nicht mehr, die Arbeit hatte schließlich Priorität.
„Soll ich Dir eine Vorgabe geben?“ fragte die Kleine frech nach. „Sowas brauche ICH gegen DICH nicht!“ grummelte der Bijuu, denn er wusste ganz genau, dass er eigentlich eine gebrauchen konnte. Das kleine Gör schaffte es nämlich fast immer ihn zu besiegen. Wie ihr das gelang, war ihm absolut schleierhaft. „Bauer nach 7.“ befahl er und die Chuunin setzte für ihn. Manchmal war es gar nicht so schlimm ein Jinchuuriki zu sein, vor allem wenn man ein Spiel spielen wollte und man Niemanden aus Fleisch und Blut dafür fand. 30 Minuten später war der Hachibi erneut geschlagen, stellte sich aber deutlich besser an als sonst - musste wohl an Akemis Müdigkeit liegen. Zufrieden sich jetzt endlich schlafen legen zu können, tat sie auch genau das und konnte nicht einmal mehr darüber nachdenken, was der morgige Tag bringen würde, so schnell war sie im Reich der Träume.
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Tsume
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BeitragThema: Re: Clangrundstück des Mashiba-Clans   Fr 03 Dez 2010, 19:42

Da ihm am Vortag nicht die Gelegenheit gelassen wurde, seiner neuen Schülerin zu sagen wo und wann Treffpunkt am neuen Tag sein sollte,machte Tsume sich am späten morgen selbst auf zum Clangrundstück der Mashiba um Akemi abzuholen. Zugegeben war es ein kleiner Umweg, doch gut das sich der schwarzhaarige bereits schnell damals mit allem in Kumo zurecht gefunden hatte. Nun,ein halbes Jahr später war ihm alles schon so vertraut als hätte er hier schon immer gelebt. Lautlos bewegte er sich durch das Haus und fand nach ein paar falschen Türen auch Akemis Zimmer. Ebenso leise wie er auch schon das Haus betreten hatte ging er durch ihr Zimmer. Das Mädchen lag tatsächlich noch im Bett! Na wenigstens schien sie einen sorglosen Schlaf zu führen...zumindest bis jetzt. Als Nuke hätte er Akemi nun ohne Probleme im Schlaf erstechen können. Nur zu gut, das er die Seiten gewechselt hatte. So schön sie auch schlafen mochte, Tsume musste ihren Träumen nun ein ende bereiten. Mit einem freundlichen Lächeln stellte er sich neben dem Bett auf. „Guten Morgen Akemi. ..zeit aufzustehen.“ Da der Raum noch sehr abgedunkelt war zog Tsume die Gardinen beiseite. Sie sollte nicht erst die Gelegenheit dazu bekommen noch mal die Augen zu schließen. „Ich bin extra früh aufgestanden um nicht schlecht da zu stehen falls sich herausstellen sollte,dass meine Schülerin bereits längst auf den Beinen ist und wartet. Doch wie ich sehe... bist du zum Glück nicht einer dieser fanatischen Frühaufsteher.“
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Mashiba Akemi
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BeitragThema: Re: Clangrundstück des Mashiba-Clans   Sa 04 Dez 2010, 07:24

Akemi musste gestern wirklich ziemlich fertig gewesen sein, wenn sie für ihre Verhältnisse am späten Vormittag noch schlief.
„Du hast Besuch.“ brummte irgendetwas in ihrem Inneren. Im nächsten Augenblick wurde es auch noch fein wenig hell in ihrem Zimmer und wenn der Hachibi ihr nicht noch die letzte Traumseifenblase zerplatzt hätte, so hätte die kleine Mashiba sicher ihr Auge nicht geöffnet. Etwas zaghaft blickte sie sich im Raum um und erkannte ihren neuen Sensei. Richtig! Heute war es ja schon so weit und ausgerechnet an diesem wichtigen Tag verschlief sie es! Das war ihr noch nie passiert – noch nie! Einfach einen Termin nicht wahrzunehmen und … hatten sie sich eigentlich irgendetwas ausgemacht? Die noch leicht Verschlafene erinnerte sich langsam wieder an die Situation. Kimiko war mit ihr verschwunden, ehe ihr Meister einen Treffpunkt aussprechen konnte. Also war alles ja halb so schlimm … doch das war es ganz und gar nicht! Ein Mann, vollkommen gleichgültig ob es sich hierbei um ihren Sensei handelte oder nicht, stand in ihrem Zimmer und weckte sie! Das bedeutete auch, dass er sie mit zerzausten Haaren, ihrem fehlenden Auge und ihrem furchtbaren, aus einer grünen, mit kleinen Herzchen bedruckten knappen Hose und einem neongelben, ebenfalls durch ihre Entwicklung zum Weiblichen, etwas knapp gewordenen Oberteil, auf dem ein einzelnes großes Herz abgebildet war, unter dem mühevoll, von der Chuunin selbst eingestickt, „Kumogakure“ stand, Schlafanzug sah. Dieses Kleidungsstück hatte sie bekommen, da war sie höchstens 10 und dachte sich in ihrem jugendlichen Eifer auch gleich hineinsticken zu müssen, wem denn ihre Liebe galt. Sie hätte vor Scham im Erdboden versinken können, doch leider tat sich dieser wie immer nicht auf, wenn man ihn mal brauchte.
„Geben sie mir bitte 5 Minuten Tsume-sensei und wir können aufbrechen!“ Mit mehr als hochrotem Kopf, blickte sie in seine Richtung, denn anschauen konnte sie ihn jetzt keinesfalls. Wenige Sekunden später sprang sie wie von der Tarantel gestochen aus ihrem Bett und sprintete in ihr Bad. Ihr Herz klopfe immer noch, als wäre es auch der Flucht vor einem bösartigen Monster. Das erschreckende dabei war nur … es gab kein Monster, es gab nur ihren Sensei. Warum musste Kimiko ihr denn ausgerechnet so einen gutaussehenden Meister zuteilen und nicht irgendeinen älteren Shinobi? Doch darüber konnte sie jetzt nicht nachdenken, schließlich musste sie sich beeilen. Ebenfalls konnte sie ihre Schwester nicht dreist nach ihren Absichten fragen, sie hatte es beschlossen und es würde schon einen Sinn ergeben.
Nach wirklich genau 5 Minuten betrat die Mashiba wieder ihr Zimmer. Die Rotfärbung in ihrem Gesicht war zwar noch vorhanden, doch wenigstens hatte sie jetzt etwas vernünftiges an. Da sie erst durch einen Blick aus dem Badezimmerfenster bemerkte, dass es regnete, zog sie sich auch dementsprechend mit schwarzen Stiefeln, einer langen, dunkelblauen Hose, mehreren Schichten dünner Shirts und einer grauen Jacke darüber an – selbstverständlich alles Wasser abweisend. In ein dunkles Blau war heute auch ihre Augenklappe getaucht, schlicht und ohne Motiv.
Ihn nun sogar schüchtern anschauend , sprach sie jedoch mit schon wieder hörbaren Selbstbewusstsein. „Was haben sie denn für heute geplant, Sensei?“
Sie war sehr gespannt darauf, herauszufinden wie der junge Mann so tickte und hoffte, dass er kein allzu gutes Gedächtnis für Peinlichkeiten seiner Schüler besaß, denn unglücklicher hätte ihre zweite Begegnung beinahe nicht laufen können.
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Mashiba Kimiko
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BeitragThema: Re: Clangrundstück des Mashiba-Clans   So 05 Dez 2010, 02:31

Selbst in dem Tempo das sie „nur“ vorlegten brauchte man nicht lange bis man den Rand des Grundstückes erreicht hatte. Während der ganzen Zeit hielt es Kimiko nicht für nötig sich umzusehen oder ein Wort mit ihren Schülern zu wechseln. Regen regte nie besonders zum reden an. Als sie dann das Clangelände erreicht hatten konnten sie auch bald durch die Tür in den trockenen Vorraum stürzen. Es regnete zwar nicht besonders doll, im Gegenteil der Regen war sogar ein wenig besser geworden aber… nass wurden sie trotzdem. Im Vorraum wartete Kimiko auf ihre Schützlinge. Azarni, Katsu, Ken. Alle drei waren noch dabei. Hervorragend. Nur Katsu bekam einen vorwurfsvollen Blick. “Hatte ich nicht gesagt so was bleibt aus?“ fragte sie mit hochgezogenen Augenbrauen und beließ es dann auch dabei. Es würde die anderen beiden schon nicht umbringen das er sich nicht an diese Anweisung gehalten hatte. Dann gab es für die anderen eben einen gedanklichen Pluspunkt und Katsu bekam keinen. Damit hatte sich tatsächlich innerhalb nicht einmal einer Stunde eine Rangliste abgezeichnet. An deren Spitze stand Azarni mit ihren zwei gedanklichen Pluspunkten, an zweiter Stelle Katsu der immerhin einen für seine vernünftige Vorstellung bekommen hatte und dann Ken… dieser hatte zuvor einen Minuspunkt war nun also ausgeglichen. Was diese, rein gedanklichen, Punkte bringen sollte wusste Kimiko noch nicht aber mit der Zeit würde sie bestimmt schon etwas finden womit sie ihre kleinen Genin dazu motivieren konnte Punkte zu sammeln. Möglichst im Teamverband. Nun erstmal nahm sie sich einen Mantel den einer der Clan-Mitglieder wohl hier liegen hatte lassen und trocknete damit in Seelenruhe, vorsichtig ihr Schwert. “Was tropfnass ist lasst ihr bitte hier… wenn etwas nur ein wenig Nass ist dürft ihr es mit reinnehmen, falls etwas tropfnass ist aber etwas verdeckt was andere als anstößig empfinden könnten so lasst dies bitte auch an. Und dann erzählt ihr mal was ihr euch jetzt unter dem gleich folgenden Training vorstellt.“ Das hieß nicht dass sie keinen Plan oder kein Konzept hatte. Nein ganz im Gegenteil. Sie wollte nur das ihre kleinen Schüler mitdachten und vielleicht hatten sie ja sogar Ideen die man später weiterverwenden könnten… oder jetzt sofort. Aus so einem Kinderkopf sprudelten manchmal ja die tollsten Ideen. Und wenn nicht… hatten sie ja trotzdem nichts verloren.
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BeitragThema: Re: Clangrundstück des Mashiba-Clans   So 05 Dez 2010, 10:22

Glücklicherweise dauerte es nicht allzu lange, bis das Team bei dem Anwesen der Mashiba angekommen war. Was unglücklicherweise nichts daran änderte, dass es immer noch wie aus Kübeln schüttete und sie trotzdem allesamt pitschnass geworden waren. Tja, das nannte man dann wohl Pech. Trotzdem war Azarni gleich von Neuem angepisst, auch wenn sie versuchte, es sich zu verkneifen. Wenn sie zu gereizt war, konnte sie nicht ordentlich kämpfen oder trainieren und zu letzterem würde es nun wohl bald kommen. Also, Konzentration. Du willst nicht gleich am ersten Tag eine Blamage hinlegen, die du die nächsten paar Monate wieder aus den Köpfen der anderen prügeln musst.
Als das Team endlich das sündhaft riesige Gelände des Mashiba-Clans durchquerte und Azarni sich wiederholt fragte, wie in drei Teufels Namen man so viel Platz benötigen konnte, kamen sie bei einem größeren Gebäude an, das wohl die Trainingshalle beinhaltete, von der Kimiko gesprochen hatte. Während des Laufens hatte keiner von ihnen ein Wort gesagt. Zugegeben war Azarni auch nicht wirklich danach, ein gemütliches Gespräch mit ihren Teammitgliedern und ihrem Sensei zu führen, während es regnete. Düster wie der Himmel waren auch die Gedanken, die sie mit diesem Regen verband. Amaya... Ihre Mutter. Ihr Name bedeutete Regennacht und in einer solchen hatte sie ihren Tod gefunden. Und in einer solchen hatte Azarni ihr Leben begonnen. Dieselbe Nacht. Ein Leben endet, eines beginnt. Azarni hatte es ihr gestohlen.
Unwirsch schob sie die Gedanken wieder beseite und schalt sich selbst, dass sie sich so schnell ablenken ließ. Verdammter scheiß Regen. Nun, wo das Team in einen Vorraum des Gebäudes eintrat, sah die Rothaarige sich kurz um, konnte allerdings nichts außergewöhnlich interessantes entdecken. Ein völlig normaler Vorraum, wo sie ihre nasse Kleidung aufhängen sollten, damit nicht der ganze Trainingsraum nass wurde. Als Kimiko bemerkte, dass sie doch bitte Kleidungsstücke, die Dinge verdeckten, die andere als anstößig emfinden könnten, anlassen sollten, trat ein kurzes Schmunzeln auf Azarnis Lippen. Sie glaubte zwar nicht, dass auch nur einer von ihnen auf die Idee gekommen wäre, sich halb zu entkleiden, aber sie fand den insofern völlig unnötigen Kommentar ihrer Sensei trotzdem amüsant.
Danach sollten sie ihr erzählen, was sie sich unter dem Training hier vorstellten... Gut. Darüber würde Azarni wohlmöglich einen Moment nachdenken müssen, weshalb das Mädchen sich schon einmal ihres weißen und mit Wasser vollgesogenen Mantel entledigte und noch einmal zu der Tür zurückging, durch die die Gruppe gerade gekommen war. Draußen regnete es nach wie vor - Oh Wunder -, doch direkt vor der Tür war ein Raum von ungefähr 30 Zentimetern, der von dem Regen verschont blieb. Ob es daran lag, dass das Dach möglicherweise einen Vorsprung hatte oder dass der Wind günstig stand, versuchte sie gar nicht erst herauszufinden und es war ihr auch egal. Hauptsache es war dort trocken, damit sie ihren Mantel auswringen konnte ohne das Wasser im Vorraum zu verbreiten. Ansonsten würde das Kleidungsstück in drei Tagen nicht trockener werden.
Während sie das Kleidungsstück auswrang, überlegte sie, was sie sich unter dem Training vorstellte. Vermutlich würde Kimiko die Gruppe zuerst auf ihre bereits vorhandenen Fertigkeiten prüfen, damit sie wusste, wo sie mit dem Training beginnen musste. Dann... Nun, es würde vermutlich darum gehen, sie in ihren Stärken zu fördern und ihre Schwächen durch Tricks oder hartes Training auszugleichen. Wenigstens ging es bisher immer um diese Punkte, als Azarni alleine trainiert hatte. In diesem Zusammenhang würden sie vermutlich auch neue Jutsu lernen oder andere Techniken. Möglicherweise würden sie ihr Training auch auf die Durchführung von Missionen lenken müssen... Immerhin hatte - soweit sie wusste - noch niemand von ihnen, eine Mission abgeschlossen und vermutlich würden sie deshalb auch noch nicht allzu gut darin sein...
Mittlerweile war Azarni fertig damit, das Wasser aus ihrem Mantel zu entfernen und wrang sich noch kurz die extrem langen, roten Haare aus, die ebenso wie der Mantel tropften. Die Kleidung unter ihrem Mantel war weitestgehend trocken geblieben. Möglicherweise ein wenig feucht, aber im Endeffekt... Darunter trug sie einen bräunlichen Rock, eine weiße Leggins und ein schlichtes weißes T-Shirt. Außerdem war nun die an einem Gürtel um ihre Hüfte befestigte Schwertscheide deutlich sichtbar. Die Farbe der Schwertscheide stach ebenso ins Auge wie Azarni Haare und ihre Augen: Sie war rot-orange und in sie war das Schemen eines sprintenden Panthers eingraviert. Dieses Schwert hatte sie vor fünf Monaten von ihrem Vater für den erfolgreichen Abschluss der Akademie bekommen und sie hatte seitdem ständig mit ihm trainiert. Nicht, dass sie erst da mit dem Schwertkampf angefangen hatte... Nein, so war es nicht. Nur war es immer etwas Anderes und Neues, wenn man eine neue Klinge in der Hand hatte. Jedes Mal musste man sich erst an den Umgang mit ihr gewöhnen.
Nachdem Azarni ihren Mantel aufgehängt hatte und ein Zopfband aus einer der Jackentaschen gezogen hatte, begann sie Kimikos Aufforderung nachzugehen. "Na ja, ich schätze, erst einmal willst du vermutlich testen, welche Fähigkeiten jeder einzelne von uns schon hat und wo seine Schwächen liegen... Danach wird es vermutlich darum gehen, die Stärken noch mehr auszupfeilen und die Schwächen entweder mit bestimmten Kniffs in den Hintergrund zu rücken oder sie mit hartem Trainings auszugleichen. Wenigstens habe ich bisher immer so trainiert." Während sie redete, band die Rothaarige ihre Haare zu einem Pferdeschwanz zusammen. Als sie mit ihrer Erklärung über ihre Vorstellungen bezüglich des Trainings fertig war, hatte sie auch ihre Haare allesamt in dem Zopf untergebracht und ließ ihre Hände wieder sinken. Mal sehen, was die anderen sagen würden...
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BeitragThema: Re: Clangrundstück des Mashiba-Clans   So 05 Dez 2010, 11:22

Der Regen machte Katsurou nicht viel aus. Ganz im Gegenteil - er mochte es dieses Wunder der Natur zu beobachten: Millionen von kleinen Wassertropfen fielen zur Erde und obwohl ein einzelner Tropfen nicht viel zu verbringen mochte, schaffte es ihre Vielzahl kleine Bächlein zu reißenden Flüssen zu machen und trockene Wüsten in blühende Oasen zu verwandeln.
So sehr einem der Regen auch persönlich im Moment stören mochte - ohne ihn gäbe es kein Leben.
Bewundernd betrachtete er das immer näher kommende Anwesen des Mashiba Clans. Er fand die Gebäude sehr schön und fragte sich wie alt sie wohl sein mögen und wie viele Generationen schon in ihnen gehaust und trainiert haben mochten.
Allerdings fokussierte er sich schnell wieder auf das bevorstehende Training. Er hatte seit dem Abschluss an der Akademie nicht mehr mit anderen trainiert, mal von dem kleinen Trainingskampf mit dem Chunin aus Sunagakure abgesehen.
Er musste sich von nun an daran gewöhnen sich an seine Teamkollegen an zu passen, sonst würde das Training keinen wirklichen Nutzen haben.
Als sie endlich die Trainingshalle erreichten wurde er allerdings von einem strafenden Blick und ebenso strafenden Worten Kimikos empfangen.
Eigentlich hätte er es darauf beruhen lassen, wenn er sich denn als schuldig empfand. Allerdings fühlte er sich gerade zu unrecht bestraft und antwortete ein wenig trotzig.
"Die Anweisung lautete, dass wir nichts mitnehmen sollten, was wir nicht auch auf eine Mission mitnehmen würden. Auf eine Mission würde ich allerdings durchaus einen Regenmantel mitnehmen, wenn davon aus zu gehen ist dass es regnet. Und es regnet."
Kurz hielt er den Blick, dann senkte er beschämt den Kopf, als ihm bewusst wurde, dass er gerade seinem Sensei Widerworte gab.
Ihre nächsten Worte bestätigten ihn jedoch in seiner Handlungsweise - hätte er den Regenmantel nicht angezogen, so wäre seine Kleidung pitsche nass und er müsste tropfenderweise in die Trainingshalle gehen, was Kimiko wohl nicht sehr recht gewesen wäre. So nahm er den Regenmantel ab und hing ihn nachdem er ihn ein wenig unter dem Schutz des Daches abtropfen ließ auf.
Seine Hosenbeine waren aufgrund des Laufens vom Spritzwasser etwas feucht, aber nicht sonderlich stark. Einzig noch die Schuhe zog er aus bevor er wieder in die Vorhalle trag, denn er war nicht sehr erpicht darauf Schmutz in die Trainingshalle zu tragen.
Zustimmend nickte er zu Azarnis Worten, die bereits erklärte, was sie sich für das Training vorstellte. Als sie geendet hatte - was mit dem zusammenbinden ihrer Haare übereinstimmte - äußerte er seine Gedanken.
"Nun...Ich würde Azarni zum großteil zustimmen. Ich denke für das heutige erste Training und die kommende Zeit wird aber noch ein weiterer Punkt entscheidend sein, neben dem ausfinden der Stärken und Schwächen der einzelnen Personen. Nämlich wie gut oder schlecht wir im Team agieren und wie man es verbessern könnte."
Es galt nicht ohne Grund, dass Genin nur in Teams agierten und auch später Einzelgänge eher die Ausnahme denn die Regel waren: ein einzelner Shinobi hat Schwächen, ein ausgewogenes Team am besten keine.
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Tsume
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BeitragThema: Re: Clangrundstück des Mashiba-Clans   So 05 Dez 2010, 13:20

(Akemis Zimmer)
Akemi düste wie von der Tarantel gestochen und mit gerötetem Gesicht an Tsume vorbei aus dem Zimmer. Als die Tür zugefallen war stand Tsume immer noch bewegungslos an der selben Stelle wie zuvor und sah mit überraschter Ratlosigkeit im Gesicht in Akemis Fluchtrichtung. Was ihr nur so peinlich gewesen sein mochte? Vielleicht hätte er es vor einem Jahr noch verstanden. Es war erschreckend für Tsume festzustellen, wie sich das menschliche Empfindungsvermögen bereits jetzt winkend von ihm verabschiedete und jedes mal einen kleinen Schritt zurück legte. Immer noch war sich Tsume mit dieser Tatsache nicht im reinen. Was war angebracht? Sich dem Schicksal zu fügen oder dagegen etwas zu unternehmen? Womöglich einfach die Zeit genießen und...eine rauchen. Da Akemi wohl noch etwas im Bad brauchen würde,blieben sicher noch ein paar Minuten Zeit für eine Zigarette. Der schwarzhaarige ging zu dem Fenster rüber an dem er bereits die Gardinen zuvor weggezogen hatte und öffnete dies ganz. Zwar regnete es draußen, doch keine Tropfen fielen in das Zimmer hinein. Gut so. Sonst hätte er wohl vor der Tür rauchen müssen. Das Rauchen war eine schreckliche Angewohnheit und Tsume wusste nicht einmal mehr warum und wann er damit begonnen hatte. Doch auch wenn es für die Gesundheit alles andere als förderlich war,hatte es etwas entspannendes. Die Zigarette war schnell angezündet und der erste kräftige zug genommen. Das zufallen einer Tür ließ den Jonin aufhorchen und wissen,dass Akemi das Badezimmer verlassen haben musste. Wie erwartet ging die Tür in ihrem Zimmer danach auf und Akemi kam ins Zimmer. Sie hatte sich fertig umgezogen und auch direkt die passenden Regensachen am Körper. Bestimmt vorteilhaft,denn nur im trockenen würden sie sich heute nicht aufhalten. „Schön, du bist fertig.“ Begrüßte er sie und drehte sich am Fenster um, sodass er sich mit dem Rücken gegen die Fensterbank lehnen konnte. Das warten hatte ihm natürlich nichts ausgemacht, Tsume war von Natur aus ein unglaublich geduldiger Mensch. Akemis erste Frage ließ nicht lange auf sich warten. Tsume nickte ihr zustimmend zu und nahm noch einen kurzen Zug seiner Zigarette. „Da deine Schwester mich...sagen wir mal etwas kurzfristig darüber informiert hat das ich ein Team leiten werde, habe ich auch noch keine Akten über die ich mir etwas Wissen hätte anlesen können.“ Lediglich das sie frisch von der Chuunin-Prüfung kam und eine Jinchuuriki war wusste der schwarzhaarige. Sie war also ein noch ungeöffnetes Überraschungspaket. „Daher möchte ich zuerst einmal das du mir etwas mehr über dich erzählst, Akemi. Und wenn du Fragen hast...nur raus damit.“
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BeitragThema: Re: Clangrundstück des Mashiba-Clans   So 05 Dez 2010, 14:03

Hinter den anderen, teils unbemerkt und nicht zu weit weg, lief Ken. Niemand des Teams hatte ein Wort gesagt. Ken schätzte, jeder hing wohl seinen eigenen Gedanken nach. Da war er auch keine Außnahme. Er sah auf den Boden, verloren in den Gedanken, in Gedanken die nie ans Licht kommen würden. Und er strafte sich selbst in Gedanken, dafür das er so abwesend geworden war. Das es niemand gemerkt hatte, dafür war er dankbar. Zumindestens könnte er sich so eine Erklärung sparen. Das wäre, seines erachtens nach, sowieso zu aufwendig. Sein Gesicht spiegelte keinerlei Emotion und er fuhr sich kaum merklich über die Brust. Selbst wenn er sich an den Regen gewöhnt hatte, selbst wenn keine Trauer in ihm auf kam, besetzte Wut sein inneres. Wut auf jemand ganz bestimmtes. Auf jemandem den er hoffentlich nie wieder begegnen musste. Sonst wäre es schlecht für den jenigen. Sogar sehr schlecht. Ken seufzte innerlich und sah sich in der Gegend um. Die Hände verschrenkte er hinter dem Rücken und, dem anschein nach, ein wenig kindlich lief er seiner Sensei nach. Er war schon ziemlich erleichtert als sie bei dem Anwesen ankamen und beschleunigte seine Schritte um endlich ins warme zu kommen. Er schüttelte den Kopf, wollte die Feuchtigkeit aus den Haaren vertreiben und fuhr sich durch sein, wenigstens etwas trockeneres Haar. Er seufzte auf und sah sich um. Er befand sich in einem ganz normalen Voraum. Selbst wenn seine Kleidung etwas durchnässt war, es war nicht sonderlich schlimm da sie nicht tropfte. Er steckte die Hände in die Hosentaschen und hörte aufmerksam der Raikage zu. Was er sich vorstellte? Eigendlich war es ganz klar. Das die stärken und schächen getesten wurden und auch die Teamarbeit hatten Azarni und Katsurou sehr genau auf den Punkt gebracht. Auch das Durchhaltevermögen schien seines Erachtens nach wichtig zu sein. Ken kratzte sich am Hinterkopf und lächelte leicht. "Ich schätze die beiden haben es schon sehr genau getroffen, nicht war? Wenn ich jetzt sagen würde das Durchhaltevermögen wird getestet, würde der Beitrag zu Stärken und Schwächen dazugezählt werden und von daher ist das "wichtigste" genannt." erklärte er und vergrub die Hände wieder in den Hosentaschen. Er ließ die Tatsache nicht außer Acht das es noch weitere Punkte geben würde und er war sich fast hundertprozentig sicher das die Raikage sich damit zufrieden geben würde. Selbst wenn sie damit nicht ganz einverstanden war. Innerlich war er genervt und angespannt. Er wollte endlich mit dem Training anfangen damit er sein Ziel erreichen konnte. Das es mit dem Shinobi sein verstrickt war konnte wohl niemand nachvollziehen. Und genauso wenig das er es möglicherweise aufhören würde. Da interessierte es ihn wenig was die anderen über ihn dachten. Genau genommen war ihm jeder egal.
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Mashiba Akemi
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BeitragThema: Re: Clangrundstück des Mashiba-Clans   So 05 Dez 2010, 16:18

(Mein Zimmer *-*)

Das Kimiko ihn Hals über Kopf zu ihrem Sensei ernannt hatte, war ihr neu und die kleine Kunoichi hätte so eine spontane Entscheidung auch eigentlich nicht für möglich gehalten. Doch schließlich waren die Wege einer Raikagin unergründlich und sie müsste sich mit dem Gegebenen so gut es ging arrangieren. Bei dem rauchenden Jounin vor sich, sah sie da auch überhaupt keine Probleme auf sich zukommen, lediglich bei Alviss war sie da noch etwas skeptisch. Sie erinnerte sich seinen Namen irgend woher zu kennen, doch es wollte ihr partout nicht einfallen woher. Vielleicht würde sie sich wieder erinnern, wenn sie ihn zu Gesicht bekam.
Nun jedoch sollte sich erst einmal alles um sie drehen und Akemi hasste diese Aufmerksamkeit. Natürlich würde sie bereitwillig Auskunft über sich selbst geben, doch sie konnte nicht leugnen, dass ihr das ein wenig unangenehm war. Warum wusste sie selbst nicht so genau, denn verstecken musste sie sich für ihre Fähigkeiten keinesfalls. Kurz überlegte sie noch, was ihren Meister interessieren könnte und begann auch schon mit ihrer Vorstellung.
„Meinen Namen kennen sie bereits, ebenfalls meinen Rang, vielleicht noch nicht das ich 15 bin. Somit ist noch zu erwähnen dass seit meinem elften Lebensjahr der Hachibi in mir versiegelt ist, ich fast ausschließlich mit meinem Dreizack und Genjutsu kämpfe und eine furchtbare Niete im Ninjutsu bin.“ Das sie diese Tatsache bei ihrem Clan nicht gerade beliebter machte, verschwieg sie gekonnt. Immerhin musste das ja nicht Jeder wissen, auch nicht ihr Sensei. Für die Chuunin war ihre Vorstellung nun also beendet, was gab es sonst auch wichtiges zu berichten?
Nun fragte Tsume sie, ob sie selbst Fragen hatte. Hatte sie Fragen? Nun vielleicht eine, nein zwei kleinere brannten ihr auf der Seele, die sie nun auch etwas schüchtern stellte. Die Kleine brauchte stets eine Weile um mit „Fremden“ warm zu werden, dass hieß jedoch nicht, dass sie ihren Mund nicht aufbekam. „Ich würde gern wissen, wo ihre Spezialisierungen liegen … und … wie alt sie sind.“ fragte sie freimütig und für ihre Verhältnisse schon durchaus mutig.
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Mashiba Kimiko
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BeitragThema: Re: Clangrundstück des Mashiba-Clans   So 05 Dez 2010, 21:24

Gott die Kinder hatten Probleme. Besonders Katsu. “Gut dann beschwer dich aber bitte nicht das es fröstelt nur weil du mal deinen geliebten Mantel nicht mit zu einer sonnig aussehenden Mission mitgenommen hast!“ Erklärte sie ihm und damit war das Thema gegessen solange er sich in einem solchen Fall nicht wirklich beschwerte. Das ihre Anweisung war das sie Kampf beziehungsweise Trainingskleidung tragen sollten ließ sie mal großzügig unter den Tisch fallen. Kimiko konnte schlussendlich ja egal sein was die Kinder trugen. Sie selbst war Verfechter ihrer Kampfkleidung bei jedem Wetter. Ebenfalls viel zu viele Gedanken machten sie sich über die Definition von tropfnass. Sie hingen ihre Sachen doch sogar schon draußen auf damit sie trockneten und das Mädchen ging sogar so weit sich die Haare auszuwringen. Auf die Idee war Kimiko, die eine mindestens ebenso lange Haarpracht hatte nicht mal im Ansatz gekommen. Das konnte daran liegen das sie zu sehr die Realität gewohnt war und sich für solche Sachen nun auch im friedlichen Alltag keine Zeit nahm. Nachdem nun endlich alle ihre Schüler all das abgelegt hatten was sie ablegen wollten und das ausgewrungen hatten was sie auswringen wollten fing Azarni mit der Beantwortung der Frage an… während sie sich die Haare zusammenband. Ihre Vorstellungen waren da schon ziemlich dicht an denen der amtierenden Raikagin. Ein nicht unbedingt schlechtes Zeichen.. Auch Katsuleins Ergänzung freute sie. Das waren eigentlich schon ihre Vorstellungen… sie wollte über die Stärken und Schwächen der einzelnen Bescheid wissen und rausfinden wie lange es dauerte bis die drei sich aufeinander einstellten.. Wen sie es denn überhaupt taten. Da konnte sie dem kleinen Ken auch keinen Vorwurf machen dass er nichts hinzufügte. Immerhin tat er das ja indirekt auch wenn man es, ebenfalls wie er gesagt hatte, eher zu den Stärken und Schwächen zählen würde. Natürlich gab es noch einige unwichtige Punkte, aber diese waren das was man bei diesem Namen vermuten konnte. Unwichtige Punkte. Die Hauptaspekte der ersten Trainingsstunden waren genannt. “Perfekt! Das habt ihr also schon mal drauf!“ sagte sie stolz, schlüpfte aus ihren Sandalen und führte die kleine Truppe in den großen Trainingsraum. Dieser war im Prinzip ein kleiner überdachter Trainigsplatz. Man hatte sogar den Blick aufs Wetter durch die gläserne Wand. Ironischerweise war diese Wand die härteste im ganzen Gebäude. Aussehen tat sie wie neu. Mit einem zufriedenen Lächeln stellte sie sich in den Raum und sah ihre Truppe Jungkämpfer an. Das Schwert über die Schulter gelegt. Sie hatte da ihren ganz eigenen, wohl als sehr unkonventionell zu bezeichnenden, Plan. “Dann los… findet eure Stärken und Schwächen heraus, teilt sie mit uns. Zeigt mir wie gut ihr im Team zusammenarbeitet. Oder wie schlecht. Ihr habt bis zum Einbruch der Nacht Zeit, wir können jedoch auch früher aufhören. Wie ihr mir was zeigt ist vollkommen egal. Ihr dürft machen was ihr wollt solange ihr in diesem Raum bleibt. Je besser ihr diese Aufgabe vollbringt desto effektiver werden die folgenden Trainingseinheiten. Falls ihr vollkommen versagt weiß ich nicht was wir verbessern müssen und was noch stärker fördern. Also gebt euch besser Mühe!“ Und damit waren die Kinder ganz sich selbst und ihrer Kreativität überlassen.
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BeitragThema: Re: Clangrundstück des Mashiba-Clans   Do 09 Dez 2010, 17:39

Out: Sorry, dass ihr so lange warten musstest. Ich hoffe, dass das nicht noch einmal passieren wird.

Auf die kleine Ermahnung seitens Kimiko an Katsurou hatte Azarni vorhin nicht wirklich geachtet und es war ihr auch völlig egal gewesen. Sie hatte das Problem nicht, denn sie trug immer und zu jeder Zeit ihren Mantel. Zugegebenweise hatte er weder eine Kapuze, noch war er in irgendeiner Form besonders wasserabweisend, aber an sich war der Mantel auch nicht als Regenmantel gedacht. Außer der Wärme, die er ihr bot, hatte der Mantel eigentlich keinen praktischen Zweck. Er war einfach im Laufe der Zeit zu so etwas wie ihrem Markenzeichen geworden. Deshalb legte sie ihn auch nicht ab. Allerdings hatte sie sich erst kürzlich noch eine zweite Kluft besorgt, die sie aber noch nicht getragen hatte. Sie konnte sich nur schwerlich von dieser trennen, obwohl ihre neue sehr ähnlich aufgebaut war: Dieselbe Zusammensetzung an Kleidungsstücken, die höchstens unwesentlich anders geschnitten waren, aber im Ganzen einfach dunkler waren. In ihrem jetzigen Aufzug reflektierte sie nur so jeden Lichtstrahl und war schnell zu sehen, was auf Missionen schließlich nicht immer von Vorteil war. Das war auch der Grund für den Kauf der neuen Kluft.
Während Azarni so über ihre Klamotten sinierte, widersprach Katsurou der Raikagin - Mut hatte er ja, das musste man ihm lassen - und Kimiko wiederum hielt dagegen. Das Gespräch ging weitestgehend an der Rothaarigen vorbei, doch zwei Dinge fielen ihr auf: Zum einen schien Katsurou nur wenige Momente später bereits zu bereuen, dass er widersprochen hatte - Weichei - und Kimikos Wortwahl hatte etwas Sarkastisches, was Azarni irgendwie gefiel. Kein Wunder, nicht selten wurde ihr selbst vorgeworfen, ständig so sarkastisch zu sein.
Danach ließ das Mädchen ihren Blick ein wenig durch die Halle schweifen, während die Jungen ebenfalls auf Kimikos Frage antworteten. Katsurou fügte noch den Aspekt der Teamarbeit zu und dem konnte Azarni letztlich nur zustimmen, auch wenn sie nicht glaubte, besonders gut darin zu sein, da sie noch nie wirklich zusammen mit anderen in einem Team gearbeitet hatte. Die kurzen Phasen in der Akademie zählten ihrer Meinung nach nicht. Ken hingegen fügte nicht wirklich einen neuen Aspekt hinzu, sondern stellte die Ausdauer jedes Einzelnen noch einmal besonders heraus - ein Punkt, der Azarni die Stirn kraus ziehen ließ, da sie dort einige Mängel aufwieß. Sie konnte zwar kurzfristig sehr gute körperliche Leistungen bringen, aber damit war es oft schnell wieder vorbei. Dabei ging es nicht einmal um den Chakravorrat, sondern einfach um die körperliche Ausdauer, in der sie trotz dem vielen Training noch Defizite aufwieß. Sie hielt zwar länger durch als so mancher andere, aber besonders in Kämpfen gegen ihren Vater war sie immer bereits so erschöpft, dass sie aufgegeben musste, bevor er überhaupt erste Anzeichen von Erschöpfung zeigte. Und irgendwie gefiel ihr die Tatsache so gar nicht, dass sie nicht nur ihre Stärken präsentieren musste, sondern auch ihre Schwächen.
Auch Kimiko war der Meinung, dass sie im Wesentlichen alles getroffen hatten. Was danach kam war... so herrlich nichts sagend, dass Azarni ihrer Sensei einen etwas zweifelnden Blick zuwarf und eine Augenbraue hochzog. Sie kannte ihre Schwächen und Stärken, hatte nun aber wenig Lust, einen Stuhlkreis zu machen, um aufzuzählen, was sie konnte und was sie nicht konnte. Ihre Stärken und Schwächen präsentieren, war ohne einen handfesten Gegner einigermaßen witzlos. Wie sie mit den anderen im Team zusammenarbeiten sollte, wusste sie nicht. Wie das funktionierte, würde sie wohl spontan herausfinden oder gar nicht. Dass das Training unter Umständen mehrere Stunden dauern konnte, gefiel Azarni auch nicht wirklich. Nicht, dass sie nicht motiviert gewesen wäre. Nein, dem war nicht so. Aber sie würde vermutlich nicht so lange durchhalten.
Nun, irgendwie musste wohl irgendjemand anfangen und auch wenn Azarni diese Aufgabenstellung von vorne bis hinten scheiße fand, musste sie sich wohl fügen. Mit einer nahezu eleganten Handbewegung zog sie ihr Schwert mit der rechten Hand und hielt das Schwert leicht aufgerichtet vor ihren Körper. Die Klinge glänzte silbern, im nächsten Moment war ein eigenartiges zischendes Geräusch zu hören und die Klinge glühte auf. Weißlich gelbe Funken huschten lebhaft über das Metall, als sie Raiton-Chakra in es geleitet hatte und dieses nun durch die Schwerklinge kusieren ließ. Sie musste zwar immer einen nicht völlig unwesentlichen Teil ihrer Konzentration auf das Geschehen in ihrer rechten Hand lenken, weshalb ihr der Chakrafluss im Kampf auch schnell zusammenbrach, aber an sich konnte sie die Klinge bereits relativ gut unter Ladung stellen, wenn sie sich auf wenig anderes konzentrieren musste. Auch der Chakraverbrauch hielt sich in Grenzen. Zugegeben übertrieb sie es auch nicht mit dem eingesetzen Chakra. Aber es ging darum, was sie konnten, oder? Dann brauchte sie nicht gleich bei der ersten Einheit ihr ganzes Chakra verbrauchen.
Da ihr nicht wirklich viele Ideen kamen, wie sie nun irgendwie vorwärts kommen sollte - mit der Luft kämpfen war irgendwie witzlos -, drehte sie sich leicht zu ihren beiden Teamkollegen um. "Also, habt ihr eine Idee, wie wir unsere Fähigkeiten und Unfähigkeiten am besten präsentieren können und gleichzeitig im Team arbeiten können?" Damit sah sie erwartungsvoll von einem zum anderen. Sicherlich war eine Möglichkeit, sich Kimiko als Gegner auszusuchen und sie zu dritt als Team anzugreifen, aber so dreist war selbst Azarni nicht. Sie hatte sie nicht explezit dazu aufgefordert oder ihnen erlaubt, Kimiko anzugreifen, weshalb die Rothaarige sich damit erst einmal zurückhielt. Mal sehen, was die anderen sagten.
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BeitragThema: Re: Clangrundstück des Mashiba-Clans   So 12 Dez 2010, 18:06

((OOC: Sorry dass es auch bei mir einige Tage trotz Wochenende gedauert hat, hatte Weihnachtseinkäufe und größere Aufgaben für die Uni zu erledigen.))

"Ausdauer?" dachte Katsurou bei den Worten von Ken. "Ich glaube im Vergleich zu Kimiko oder anderen Erfahreneren Shinobi kann keiner von uns behaupten er oder sie hätte Ausdauer..." war seine unausgesprochene Vermutung. Viel Zeit darüber nach zu denken blieb ohnehin nicht, denn Kimiko erwiderte sein Aufbegehren mit einem seiner Meinung nach nicht wirklich logisch damit verbundenen Kommentar. Sich beherrschend ließ Katsurou das Thema mit dem Mantel mit Kimikos Kommentar auf sich beruhen. Es brachte ohnehin nichts argumentieren zu wollen - scheinbar hatten sie beide ein wenig verschiedene Definitionen bezüglich der Ausrüstungsart.
Das kurze Lob überhörte er beinahe aufgrund der folgenden Aufgabenstellung, die wunderbar in sein bisheriges Bild von der Raikagin passte: Sie war strickenfaul! Lieber ließ sie die Genin sich selbst etwas ausdenken.
"Na super! Sind wir hier in einer Selbsthilfegruppe oder was?" war der einzige wertende Gedanke, der sofort von Überlegungen zur Aufgabe verdrängt wurde.
Nachdenklich strich sich Katsurou über das Kinn während er den Blick durch die Trainingshalle schweifen ließ. An Platz mangelte es ihnen jedenfalls zur Erfüllung der Aufgabe nicht. Doch Kreativität und vor allem Teamwork waren da ein ganz anderes Thema.
Mit einem leichten Heben seiner Mundwinkel beobachtete er aus den Augenwinkeln wie Azarni ihr Schwert zog und kurze Zeit darauf Raiton Chakra hindurch leitete. Anders konnte er die Funken nicht erklären.
Auf ihre Frage hin blickte er zur Raikagin und legte seine Hand an den Griff seines eigenen Schwertes, das augenblicklich reagierte - das Metall schien sich an den Blessuren zu verflüssigen und erschien kurze Zeit darauf als wäre die Scheide gerade poliert worden und das Schwert gerade vom Feinschliff gekommen - makellos und so scharf dass es mit Leichtigkeit ein Haar teilen konnte. Langsam zog er das Schwert heraus und formte ein einziges Handzeichen, bevor ein ähnlicher Effekt wie bei Azarni auftrat, doch aufgrund der Andersartigkeit seines Chakras schien die Elektrizität in Form von kleinen "Blitzen" im Schwert selbst zu wandern.
"Nun eigentlich können wir beides gleichzeitig nur durch eines zeigen: einen Kampf mit Kimiko - wir drei als Team gegen sie."
Sie hatte gesagt alles war erlaubt solange sie in der Halle blieben. Das hieß jede Art des Trainings war erlaubt - auch ein Sparrings-Kampf mit ihr selbst.
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BeitragThema: Re: Clangrundstück des Mashiba-Clans   Mo 13 Dez 2010, 12:50

Was die Raikage vor hatte war schlicht und einfach genial. Selbst wenn Ken nur eine wage Vermutung davon hatte, was los war. Als er hörte sie würde die Teamarbeit testen, hatte er außer Acht gelassen das auch Strategien und Pläne dazu gehörten. Es war ziemlich einleuchtend das Kimiko das testen wollte. Gut. Nun ging es eigendlich nur noch darum sich etwas auszudenken. Der blonde Junge sah sich angestrengt im Raum um. Genug Platzt für große Angriffe hatten sie seines erachtens nach. Doch es würde ihm um einiges weiterhelfen, zu wissen was seine Teamkameraden alles konnten. Er müsste sich wohl ganz einfach auf das Glück verlassen. Ken betrachtete Azarnis Schwert. Doch nicht nur dieses sondern auch Katsurous erweckten in ihm ein tiefes Interesse. Auf Azarnis Frage hin hatte er nur geschwiegen und sich schließlich Katsurous Beitrag angehört. Da konnte er ihm nur zustimmen. "Das ist wohl so. Nur brauchen wir eine Strategie." sprach er seine Gedanken aus und sah von beiden hin und her. Er überlegte sich wie man die Sache anstellen könnte. Einen Plan zu erstellen war für ihn ein leichtes, doch wenn er die Fähigkeiten der Mitstreiter nicht kannte, war es ziemlich knifflich. Er kam etwas näher auf sie zu und sprach in einer Lautstärke, so das es nur Azarni und Katsurou verstehen konnten. "Ich denke es wäre eine kluge vorgehensweise wenn ihr beide gleichzeitig auf die Raikage zurennt. Azarni startet den ersten Angriff und du Katsurou wartest nicht lange und greifst sie von hinten an. Das dürfte sie von mir ablenken und wenn das geschehen ist, komme ich ins Spiel." Erklärte er ihnen die Strategie, wobei er nicht erwähnte was er genau anwenden würde. Es könnte funktionieren, wie sich Ken dachte. Doch Zweifel hatte er auf jeden Fall. Schließlich war es die Raikage mit dem er sich messen musste. Und sie auszutricksen war bestimmt nicht gerade leicht. Diese Tatsache brachte ihn zum überlegen. Er würde sich einen Plan zusammenstellen wenn es nicht funktionieren würde. "Wenn jemand nicht einverstanden ist, kann er gerne was anderes vorschlagen." lächelte er beide an und tapste von einem Bein aufs andere. Nicht weil er nervös war, es war die vorfreude auf den Kampf.
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BeitragThema: Re: Clangrundstück des Mashiba-Clans   Mo 13 Dez 2010, 15:48

Diese Kinder waren faszinierend leicht zu durchschauen. Vielleicht waren es auch alle Kinder. Vielleicht war Kimiko selbst einmal so gewesen, nur an den Gesichtern konnte man bei den drei Zwergen sehr schön ablesen. Sie schienen eher unbegeistert zu sein. Das war Kimiko aber recht egal. Sie würde an ihrer Art des Trainings festhalten. Das schienen auch die Genin zu ahnen. Wirklich beeindruckt sah Kimiko zu wie sich Azarnis Schwert veränderte. Es war keine wirklich leichte Sache Chakra in eine Waffe zu leiten. Sasuke, der zumindest zu seiner Chuunin-Zeit ein exzellenter Schwertkämpfer war, hatte es nie fertig gebracht. Das sie in diesem Moment an Sasuke dachte war wahrscheinlich nicht verwunderlich. Vor ihr standen zwei Schwertkämpfer, die sie zu Meistern ihres Faches machen wollte. Und beide schienen Potenzial zu besitzen, denn Katsu interessierte sich einfach mal nicht für den Zustand seiner Waffe und als er sie in die Hand nahm war das Ergebnis ein perfektes Schwert. Beinahe schon unheimlich. Kinder wie diese stachen in früheren Generationen heraus. Erst war sie selbst ist die als unberührte Anführerin einer ganzen Generation galt, nach ihr war es die Tochter zweier Dorflegenden die man sogar die Spitze einer goldenen Generation nannte und diese Kinder… bei ihnen schien es keine solche Überflieger zu geben, selbst wenn sie ohne Frage talentiert waren. Nur das was man leisten musste um wirklich heraus zustechen war inzwischen beinahe unmöglich. Sie wäre wahrscheinlich noch weiter in Gedanken abgeschweift hätte sie nicht gerade nebenbei ihren Namen im gleichen Satz wie das Wort „Kampf“ vernommen. Hatte da gerade wirklich jemand einen Kampf gegen sie vorgeschlagen? Dass das auch ihre Wunschvorstellung war, da sie so die Fähigkeiten der Drei direkt sehen konnte musste wohl nicht erwähnt werden. Unauffällig entfernte sie sich etwas von der Dreiergruppe. Ihre Planungen zu belauschen wäre ziemlich witzlos… wenn sie sich denn dafür entscheiden würden. So lehnte sie an der Glaswand, im Prinzip eine einzige riesige Waffe für sie, hörte dem Regen draußen zu und beobachtete die Gruppe. Darauf getroffen oder sogar verletzt werden hatte sie, ganz ehrlich gesagt, keine Lust. Das Schwert hielt sie dabei locker in ihrer linken Hand. Sie hatte das Ding zwar einige Male geschwungen, aber sie war alles andere als eine ausgebildete Schwertkämpferin.
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BeitragThema: Re: Clangrundstück des Mashiba-Clans   Mo 13 Dez 2010, 18:43

Nachdem Azarni ihre Frage an die beiden Jungen gerichtet hatte, kam nicht sofort eine Antwort. Zuerst zog Katsurou ebenfalls sein Schwert, was die Rothaarige aufmerksam beobachtete. Ihr war nicht entgangen, dass der Junge irgendein Jutsu oder irgendeine besondere Fähigkeit verwendet hatte, um das Schwert in irgendeiner Form zu bearbeiten - wenigstens sah ein Schwert nur so aus, wenn es gerade frisch poliert und geschliffen worden war. Allerdings hatte sie noch nie von einem solchen Jutsu gehört, weshalb es gut möglich war, dass es sich dabei um ein ihr unbekanntes Clanjutsu handelte oder möglicherweise sogar um ein Kekkei Genkai. Sie hatte bereits oft in Bibliotheken gehangen und andere Schwertkämpfer beim Kampf beobachtet, um für sich selbst neue Jutsu zu entdecken, die ihr irgendwann einmal von Nutzen sein könnten. Ein solches hatte sie nie entdeckt und nach gründlicher Recherche hätte sie eigentlich irgendwann einmal darüber stolpern müssen, wenn es sich um ein völlig normales Jutsu handelte.
Allerdings war das nicht der richtige Zeitpunkt, um darüber nachzusinnen, inwiefern dieses Jutsu "normal" oder "der Allgemeinheit zugänglich" war. Was genau das für eine Technik war, konnte Azarni Katsurou immer noch bei Gelegenheit fragen. Immerhin waren sie nun in einem gemeinsamen Team und würden vermutlich eine ganze Zeit lang zusammenarbeiten. Und wie gut sie zusammenarbeiten konnten, mussten die drei Genin hier und jetzt unter Beweis stellen. Keine Zeit, um mit dem Kopf in irgendwelchen Buchinhalten zu stecken.
Mittlerweile waren Katsurou und Ken zu ihr heran getreten und sprachen mit gesenkter Stimme, damit Kimiko möglichst nichts von dem Gespräch mitbekam und somit ihre Strategie bereits kannten. Das erste, was der braunhaarige Junge verlauten ließ, war, dass die drei sich am besten Kimiko im Kampf stellen konnten. Auf die Idee war auch Azarni bereits gekommen. Trotzdem erschien es ihr ein wenig zu dreist, sie einfach anzugreifen. Rückblickend war es vermutlich auch nicht ganz dumm, zuerst eine Strategie zu entwickeln, denn immerhin handelte es sich bei ihrem gemeinsamen Gegner nicht um einen durchschnittlich talentierten Chunin, sondern um die Raikagin höchstpersönlich. Und sie war nicht umsonst Dorfoberhaupt, davon war Azarni fest überzeugt.
Die Rothaarige kommentierte Katsurous Vorschlag nur mit einem Nicken, um zu signalisieren, dass sie einverstanden war beziehungsweise dass sie diese Idee bereits selbst gehabt hatte. Auch Ken stimmte gleich darauf zu und begann sogleich eine Strategie vorzuschlagen. An sich war das durchaus keine schlechte Idee... Azarni und Katsurou waren beide Schwertkämpfer und auf den Nahkampf spezialisiert. Insofern würden sie die Raikagin nach Möglichkeit auch beide in irgendeiner Art und Weise im Nahkampf attackieren müssen. Zwar beherrschte das Mädchen auch noch zwei Ninjutsu, die sich für den Fernkampf sehr gut eigneten, aber sie würde nicht angreifen können, wenn Katsurou bei Kimiko war, da die Chance zu hoch war, dass sie ihn versehentlich erwischte. Und dabei sah Azarni auch das Problem in der Strategie von Ken.
"Könnte funktionieren, aber ich bin mir nicht sicher, ob Katsurou und ich uns dabei nicht gegenseitig in die Quere kommen. Wir sind beide Nahkämpfer, würden also sehr dicht bei Kimiko und somit auch sehr dicht zusammen stehen. Wir haben außerdem keine Ahnung von dem Schwertkampfstil des anderen. Ich bin klein und habe zu wenig Muskelkraft, um Kimiko frontal entgegen zu treten. Ich bewege mich in einem Schwertkampf viel und schnell - auch um den Gegner herum. Damit würde ich mich im schlimmsten Fall direkt in Katsurous Schlagbahn befördern. Ganz abgesehen davon... Was hast du eigentlich vor, dort hinten zu treiben, Ken?"
Zugegeben war Azarni bereits wieder ansatzweise von der Tatsache angenervt, dass der Blondhaarige schon wieder nichts über sich preisgab. Es war ihr relativ gleichgültig, dass sie das auch relativ offen nach außen strahlte, aber sie wollte wissen, was er machen würde, wenn Katsurou und sie selbst Kimiko ablenken könnten. Würde er mit einem Ninjutsu angreifen? Oder mit einem Genjutsu? Oder war er auf den Fernkampf mit Waffen spezialisiert? Oder beherrschte er sogar irgendein Kekkei Genkai, das ihm von Nutzen sein konnte?
In jedem Fall würde dieser Kampf nicht einfach werden... Kimiko befand sich rein körperlich - bezüglich Größe und geschätzter Muskelkraft - ungefähr in dem Bereich von Azarnis Vater. Deshalb war sie nicht völlig unerfahren was solche Kämpfe anging, wusste aber auch, dass sie verloren hatte, wenn sie nur ein einziges Mal zu langsam war. Die Rothaarige war kleiner und leichter, weshalb sie schneller beschleunigen konnte, da sie weniger Masse bewegen musste, aber trotzdem war Kimiko die Raikagin und gewaltig stark... Außerdem hatte sie keine Ahnung, welche Chakranatur oder welche Chakranaturen ihr zu eigen war oder waren. Sie wusste nur, dass sie ein Problem hatte, wenn es sich dabei um Fuuton handelte und dass sie im Vorteil war, wenn es sich um Doton handelte. Wie die anderen Chakranaturen zueinander standen, wusste sie nicht und es war ihr auch egal. Für sie war vorerst nur ihr eigenes Element, Raiton, von Bedeutung. Aber letztlich beherrschte Kimiko so oder so Jutsu mit viel mehr Durchschlagskraft als Azarni. Insofern würde sie auch gegen ein starkes Doton-Jutsu mit ihrem Raiton nicht ankommen. Außerdem bestand noch die Möglichkeit, dass Kimiko Genjutsu anwandte... Wenn dem so war, war sie sowas von verloren. Sie konnte sich nur aus den aller schwächsten Genjutsu befreien.
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BeitragThema: Re: Clangrundstück des Mashiba-Clans   Di 14 Dez 2010, 20:36

"Wahnsinnig umfassender Plan..." war das einzige was ihn zu Kens Vorschlag einfiel. Sie sollten Kimiko irgendwie ablenken, damit er irgendwas machen konnte, das er nichtsmals nannte. Mangelnde Informationen waren schlecht für einen Plan. Sehr schlecht. Und wie Azarni auch treffend feststellte, waren sie noch kein eingespieltes Team - sie wussten praktisch nichts über die Fähigkeiten der Anderen - eine weitere Gefahrenquelle für ihr Vorhaben.
"Aber immerhin ist es ein Anfang auf dem man aufbauen kann..."
Eher lässig legte er das Schwert auf seine Schulter - die Klinge vom Körper weg - und klopfte mit der stumpfen Seite gegen seinen Hals. Bei jedem sanften Klopfer spannten sich seine Muskeln merklich an. Er dachte angestrengt nach, doch ohne das Wissen um die Fähigkeiten seiner Teamkameraden und die Kimikos konnte man keine großen Strategien erstellen.
"Wir haben es mit einem überragenden Shinobi zu tun...wir können also froh sein wenn wir Kimiko überhaupt berühren können...der erste Angriff wird vermutlich nicht gelingen, also sollten wir weiter planen und uns vielleicht erstmal an einander herran tasten. Wir müssen generell versuchen sie zu zweit ab zu lenken, damit einer von uns ihre Verteidigung durchbrechen kann. Wir sollten mit Kens Eröffnung beginnen - allerdings greifen wir abwechselnd an, um uns nicht in die Quere zu kommen und ein Gefühl für den Kampfstil des Anderen zu bekommen. Allerdings sollten wir auch wissen was du genau vorhast Ken. Und wir sollten uns nicht darauf versteifen wer den Trefferversuch ausführt."
Sein Blick schweifte zu Kimiko und dann durch die Trainingshalle. Dabei bemerkte er vor allem dass Kimiko sie beobachtete und ihre Attacke erwartete.
"Außerdem sollten wir mit wirklich allem rechnen...Kimiko hat während wir reden genug Zeit sich vor zu bereiten und sie kennt das Terrain im Gegensatz zu uns, wenn sie die Umgebung nicht sogar schon im vorraus präpariert hat..."
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BeitragThema: Re: Clangrundstück des Mashiba-Clans   Fr 17 Dez 2010, 12:43

Ken wusste das es Lücken in seinem Plan gab, aber wenn man ihn durchziehen würde wäre das für ihn nicht zum nachteil. Das Problem das Azarni erläuterte war vorhersehbar, dennoch ging ihn das wenig an. Was die beiden bei Kimiko trieben war ihm herzlich egal. Er brauchte einfach jemanden für die Ablenkung. Ohne auf Azarnis Beitrag zu reagieren hörte er nun Katsurou aufmerksam zu. Und...er hatte es verstanden. Es war natürlich klar abwechselnd anzugreifen, er hatte nicht gewusst ob man das überhaupt noch erwähnen müsse. Doch das hatte sich nun geregelt. Bei dem nächsten Satz wäre ihm fast ein zischen rausgerutscht. Natürlich mussten sie wissen was er anwenden würde. Wie er es doch hasste solche Sachen zu erklären. Innerlich fluchend setzte er äußerlich eine freundliche Maske auf. Nachdem Katsurou fertig war, sollte er wohl besser antworten. "Ich schätze es ist am besten, so vorzugehen wie Katsurou es gesagt hat." Lächelte er und fuhr auch gleich fort. "Es wäre wohl am besten, wenn sie abgelenkt ist, Shinjū Zanshu no Jutsu zu verwenden. Selbst wenn es eine niedrige Chance hat, um nicht genau zu sagen fast gar keine, könnte es sie bewegungsunfähig machen. Wobei..." Ken schmunzelte, sah kurz zu Kimiko und dann wieder zu seinem Team. "Es geht hier nicht ums gewinnen, sondern nur darum zu zeigen was unsere Fähigkeiten sind." Beendete er und sah von der Seite aus zu der Raikage. Wenn man es genau bedachte war das Shinjū Zanshu no Jutsu keine allzu schlechte Idee, doch ob er es wirklich anwenden würde, war eine andere Sache.
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BeitragThema: Re: Clangrundstück des Mashiba-Clans   Sa 18 Dez 2010, 12:49

Nachdem Azarni ihren Einwurf losgeworden war, herrschte zunächst Stille. Katsurou klopfte sich mit der stumpfen Seite seines Schwertes gegen den Hals, während er anscheinend über Kens vorgeschlagenen Plan und Azarnis Kritik nachdachte. Mit leicht kritisch hochgezogener Augenbraue beobachtete Azarni ihren Teamkollegen einen Moment lang - oder viel mehr das Klopfen gegen seinen Hals. Komischer Kerl... Na ja.
Schließlich ergriff er nach mehreren verstrichenen Momenten doch noch das Wort. Dem, was er sagte, konnte Azarni im Endeffekt nur zustimmen. Sicherlich, Kimiko war eine hervorragende Shinobi. Sie war niemand anders als die derzeitige Raikagin und es war wohl sehr unrealistisch gedacht, wenn man davon ausging, dass sie sie schlagen konnten. Trotzdem ging Azarni nicht gleich davon aus, dass der erste Angriff fehlschlug. Nicht, dass das nicht passieren konnte, aber prinzipiell ging sie erst einmal davon aus, dass ein Angriff auch glücken konnte. Das hatte schlicht und ergreifend etwas mit ihrer Mentalität im Kampf zu tun: Wenn sie sich sicher war, dass ihr Angriff misslingen würde, hielt sich die Motivation, ihn mit allem Nachdruck auszuführen, eher in Grenzen. Insofern war sie nicht ganz so scharzmalerisch wie Katsurou, aber das tat momentan nichts zur Sache. Sie würde mit ihrer Mentalität ihr Bestes geben, die anderen beiden wohl mit einer anderen. Wichtig war nur, dass sie alle ihr Bestes gaben und möglichst gut zusammen arbeiteten.
Dass Katsurou und Azarni abwechselnd angreifen würden, war wohl vorerst auch ein notwendiger Kompromiss, da die beiden sich sonst mit zu großer Wahrscheinlichkeit in die Quere kommen würde. Trotzdem gefiel es Azarni als Perfektionist nicht, da das das Ablenkmannöver dadurch vermutlich an Effektivität verlieren würde. Allerdings befanden sie sich nun einmal in der Situation, die Fähigkeiten des anderen nicht zu kennen, und es gab insofern auch keinen Weg, der an diesem abwechselnden Angriff vorbeiführte. Tja. Zum Schluss stimmte Katsurou Azarni zu, dass Ken ihnen vorher mitteilen musste, was er für ein Jutsu anwenden wollte und dass sie sich nicht darauf versteifen sollten, wer versuchen sollte, einen Treffer zu landen. Die Rothaarige quitierte das ganze mit einem zustimmenden Nicken.
Als Katsurou geendet hatte, ergriff Ken das Wort - ganz zu Azarnis Bedauern, denn obwohl sie den Jungen noch nicht lange kannte, sorgte bereits jetzt jedes weitere Wort dafür, dass sie ihn noch weniger ausstehen konnte. Und wieder dieses Lächeln... Entspann dich, Azarni. Du kennst ihn noch nicht. Vielleicht ist er ja doch nicht so übel und du hast bisher einen völlig falschen Eindruck von ihm... Davon war die Rothaarige zwar keinesfalls überzeugt, aber sie waren so oder so nun Teamkameraden, sie würde ihn so schnell nicht wieder loswerden, also konnte sie sich gleich versuchen, damit zu arrangieren. Und ihm eventuell noch die ein oder andere Chance geben... Wenigstens solange, bis er sich einen ordentlichen Fehltritt leistete. Aber wir wollen ja auch nicht zu pessimistisch sein... Nur ein bisschen.
Mittlerweile hatte Ken den beiden auch gesagt, welches Jutsu er probieren wollte. Azarni brauchte einen Moment, um dem Namen eine Technik zuzuordnen, aber letztlich kam sie doch noch darauf. Es handelte sich dabei um ein Doton-Jutsu, dass sie bereits in der Akademie das ein oder andere Mal gesehen hatte. Zum einen hatte es dort einen Scherzkeks unter den Akademisten gegeben, der dieses Jutsu relativ früh gelernt hatte, und damit alle anderen immer wieder genervt hatte. Zum anderen hatte es dort auch den ein oder anderen Sensei gegeben, der die Schüler, die ständig Blödsinn machten, damit ein wenig ärgerten. Es war schon irgendwie amüsant gewesen, wenn von einem Akademisten nur noch der Kopf rausguckte und sie sich nicht befreien konnten...
Wie auch immer, Azarni wollte hier nicht ewig stehen. "Also gut. Ich greife also zuerst frontal an, danach greift Katsurou von hinten an und wir versuchen sie mit abwechselnden Angriffen abzulenken... Und du versuchst sie von unten zu erwischen." Der letzte Satz richtete sich an Ken. "Richtig? Und danach... Sehen wir weiter." Mit ernster Miene ließ Azarni ihren Blick einmal durch die Halle schwenken, konnte abgesehen von ein paar Spiegeln aber nicht wirklich etwas erkennen. Wenn der Raum bereits präpariert war, dann war er das auf so professionelle Art und Weise, dass die Rothaarige keine Chance hatte, irgendetwas zu entdecken. Ehrlich gesagt hatte sie auch nichts anderes erwartet...
"Also, können wir?"
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BeitragThema: Re: Clangrundstück des Mashiba-Clans   Sa 18 Dez 2010, 18:51

Stumm hörte Katsurou Azarni und Ken zu.
"Shinju Zanshu no Jutsu also. Geht doch..." dachte er und versuchte die Chancen weniger pessimistisch ein zu schätzen.
Es missfiel ihm ein wenig mit welcher Einstellung Ken an die Sache ranging.
Azarni fasste den Plan nochmal knapp zusammen und wartete auf die Bereitschaft der beiden Jungen.
Katsurou nickte knapp. "Wir müssen mit der Einstellung kämpfen, dass es um unsere Leben geht. Wir sollen Kimiko beweisen was wir drauf haben - und dazu müssen wir alles geben was wir haben. Ich bin nicht dafür dass wir blauäugig darauf hoffen dass es sofort klappt, wir sollten einfach mit dem schlimmsten rechnen und auf das Beste hoffen."
Sein Blick richtete sich vor allem auf Ken, dessen Einstellung in Katsurous Augen ein großes Problem werden könnte.
"Bereit wenn ihr es seid."
Seine Körperhaltung änderte er jedoch kein bisschen. Kimiko wusste zwar dass sie angreifen würden, aber nicht wann. Und in diesem ungleichen Kampf sollten sie jedes bisschen zu ihrem Vorteil nutzen. Wenn Azarni loslegte, würde er sofort folgen, doch bis dahin wollte er seine Absichten nicht offenbaren.
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BeitragThema: Re: Clangrundstück des Mashiba-Clans   So 19 Dez 2010, 13:15

Ken hörte Azarni aufmerksam zu und nickte schließlich bestätigend. Das gleiche tat er zwar auch bei Katsurou, aber mit dem Unterschied das ihm sein Beitrag überhaupt nicht zusagte. Recht hatte er, dennoch hätte er darauf gerne verzichten können. Stattdessen sah er sich kurz im Raum um und beachtete ihn nicht weiter. Ken hörte die Frage Azarnis und auch die Antwort Katsurous.
Er hingegen nickte nur knapp.
Die Freundlichkeit war schon lange aus seinem Gesicht verschwunden, nur unergründbare Züge zeichneten sich in seinem Gesicht ab. Es sah so aus als ob er seiner Umgebung keine Aufmerksamkeit schenken würde, doch das war ganz sicher nicht der Fall. Ohne ein weiteres Wort wartete er darauf, das Azarni und Katsurou Angriffen.

Out: Sorry das es so wenig ist, hab im Moment aber viel zu tun
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Tsume
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BeitragThema: Re: Clangrundstück des Mashiba-Clans   So 19 Dez 2010, 16:42

(Akemis Zimmer)

„Schön.“ sagte Tsume als Akemi ihre Vorstellung beendete und selbst die eigene Frage eröffnete. „Spezialitäten...“ murmelte Tsume noch einmal für sich und schnippte seinen Zigarettenstummel beiläufig aus dem offenen Fenster. Sollte er ihr jetzt tasächlich alles unterbreiten? Natürlich besaß Tsume anwendungs-Schwerpunkte, wer denn schließlich nicht. Doch es gab auch nichts wo er grottenschlecht war. Sonst hätte er es ja damals kaum geschafft so früh Jonin zu werden. „Ich bevorzuge für meine Ninjutsu die Elemente Raiton und Hyoton. Vorher war ich als Gefängniswärter und davor als...eine Art Leibwächter tätig.“ Tsume wusste nicht wie viel oder ob Kimiko ihrer Schwester überhaupt etwas zu ihm gesagt hatte und wo er herkam. Im Augenblick schien es noch so als wäre sie unwissend. Vielleicht gar nicht so schlecht. Vorurteile hatte ja jeder und Kumogakure war wohl das einzige Dorf gewesen das ihn aufgenommen hätte. Immerhin stand Otogakure bei allen Dörfern in einem nicht gerade...guten Licht. Der schwarzhaarige ließ seinen Kopf zur Seite kippen und musterte mit einem halb anwesenden Blick Akemi. Sie sagte nichts. Der Grund fiel Tsume dann noch ein und er fügte mit einem schmunzeln der Entschuldigung für die Pause die fehlende Altersangabe noch hinzu. „-und ich bin 19 Jahre Alt. Ich würde mal sagen wir gehen etwas essen bevor wir loslegen. Mit leerem Magen lässt es sich schlecht durch den Tag gehn.“
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BeitragThema: Re: Clangrundstück des Mashiba-Clans   Di 21 Dez 2010, 15:44

Nachdem sowohl Katsurou als auch Ken ein Zeichen gaben, dass sie nun bereit waren, sah Azarni beide noch einmal eindringlich an. Die Einstellung des ersteren gefiel dem Mädchen mittlerweile deutlich besser. Auch er war bereit, alles zu geben und auch wenn er mit dem schlimmsten rechnete - das sollten sie sowieso alle tun -, hatte er wenigstens nicht die Einstellung, dass sie sowieso keine Chance hatten. Natürlich waren ihre Chancen minimal - das war auch Azarni bewusst -, aber wenn sie es wenigstens schafften, auch nur einen einzigen Treffer zu landen... Die Genin würde alles tun, was in ihrer Macht stand. Alles.
Danach wanderte der Blick der Rothaarigen zu ihrem blondhaarigen Teamkollegen, der es mittlerweile anscheinend aufgegeben hatte, so überaus freundlich und falsch zu lächeln. Na endlich. Das wurde ja auch Zeit. So gefiel Azarni das Ganze schon viel besser. Nun war die Mimik des Jungen genauso undurchschaubar wie die der Rothaarigen.
Das Mädchen sah für einen Moment ins Leere und bereitete sich mental auf das vor, was sie nun tun würde. Sie leitete bereits seit Beginn des
Gespräches kein Raiton-Chakra mehr in ihr Schwert, zumal sie sich schlecht darauf konzentrieren konnte, wenn sie im selben Moment Strategien für einen Kampf gegen Kimiko ersann. Außerdem würde es ihr konstant eine Menge ihrer Konzentration stehlen, wenn sie einen gleichmäßigen Chakrafluss erzielen wollte. Doch gerade das hatte sie nicht vor... Sie plante etwas anderes.
Unmerklich spannten ihre Muskeln sich an und der Griff um ihr Schwert verstärkte sich ebenfalls ein bisschen. Kimiko befand sich ungefähr zu ihrer Rechten. Sie holte einmal tief Luft - und dann fuhr sie herum, um im nächsten Moment in halsbrecherischem Tempo vorwärts zu sprinten. Sie war innerhalb von drei Schritten beinahe in ihre Höchstgeschwindigkeit verfallen und für eine Genin wohl verhältnismäßg schnell dort angekommen, wo Kimiko stand.
Während des Laufens hatte sie das Schwert, das sie mit der rechten Hand hielt, auf ihre linke Seite gebracht. Sie hielt es recht nah an ihrem Körper und bewegte sich geduckt, da sie mit gebeugten Beinen deutlich flexibler und schneller war, was das Ausweichen anging, denn von einem Gegenangriff seitens Kimiko ging das Mädchen aus. So schnell wie sie irgendwie konnte, ließ Azarni die Klinge ihres Schwertes seitlich auf die Wade der Raikagin zu rasen und leitete dann so schnell wie es ihr möglich war eine für sie große Menge Raiton-Chakra in ihr Schwert. Was folgte, war eine Explosion aus Funken rund um die Klinge, die bei starker Berührung vermutlich ein wenig schmerzhaft waren und betäubend wirkten, aber vor allen Dingen dafür gedacht waren, um Kimikos Aufmerksamkeit darauf zu lenken, damit Katsurou seine Chance bekam, anzugreifen.
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BeitragThema: Re: Clangrundstück des Mashiba-Clans   Mi 22 Dez 2010, 20:26

Der eindringliche Blick seitens Azarni war ein deutliches Signal, dass es jeden Moment losging. Aufmerksam beobachtete er die Rothaarige genauestens und bemerkte so als Schwertkämpfer, dass sie ihren Griff verstärkte. Azarni stach, wie er schon früh vermutet hatte, mit großer Geschwindigkeit hervor - für eine Genin natürlich nur. Katsurou folgte ihr quasi auf dem Fuße - nur ein einhalb Schritte hinter ihr lief er in ihrem Windschatten und hielt sein Schwert in der Rechten. Die "Blitzchen" innerhalb des Metalls waren unlängst verschwunden, denn es wäre reine Verschwendung von Konzentration und Chakra gewesen, die Raiton Manipulation aufrecht zu erhalten.
Zwar konnte er nicht ganz mit ihrem Tempo mithalten, doch brauchte er dies auch nicht - er wollte schließlich nach ihr und nicht zeitgleich mit ihr seinen Angriff starten.
Was folgte war ein Ablenkungsmanöver seitens Azarni - perfekt dafür geeignet, dass er aus der anderen Richtung angreifen konnte.
So schnell und leise wie er vermochte, wechselte er die Richtung und griff aus dem Lauf heraus mit einem weitem horizontalen Schwung auf Oberkörperhöhe an. Dabei lockerte er kurz vor dem Hieb den Griff um das Schwert etwas, um noch mehr Schwung durch die Bewegung in seiner Hand zu gewinnen. Schwung bedeutete letztendlich Kraft und Geschwindigkeit bei einem weiten Waffenhieb. Er blieb garnicht stehen um zu sehen ob er getroffen hatte, sondern versuchte so schnell wie möglich etwas Abstand zu gewinnen, denn wenn die Raikagin zum Gegenangriff überging, würde es gefährlich. So viel stand fest. Außerdem war da auch noch Kens Angriff, der freie Bahn haben sollte.
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