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 Wohnung/Laden der Samezaki-Familie

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Samezaki Hebi
Jo-Nin aus Konoha
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BeitragThema: Re: Wohnung/Laden der Samezaki-Familie   Mi 27 Apr 2011, 01:08

Sie dachte einfach wunderbar mit. Beyond musste sich nicht einmal selbst die Mühe machen um die verdammte Tür vernünftig zu öffnen. Er konnte zwar immer noch nicht erkennen, was genau dieses Mädchen besonders genug machte um auch in den Augen des eher desinteressierten Hebis interessant zu sein. Der wirklich… interessante… Anblick den sie bot war es wohl weniger. Diesen genoss aber immerhin Birthday. Ihm kam der Gedanke bei Gelegenheit mit ihr zu trainieren. Nun stand jedoch erst einmal Training an. Er, vielmehr er und Hebi, hatten da ein bis zwei Sachen gelernt die er nur zu gerne mal ausprobieren würde. Leider hatte sich bis hierhin keine Gelegenheit ergeben. Nun wurde Tsumi wieder einmal das Opfer von Neugier wie sich denn ein Jutsu in der Praxis auswirkte. Die Theorie war ihm nur zu gut bekannt… aber wenn diese selbst dem Stubenhocker Hebi nicht reichte… wie konnte sie dann in irgendeiner Weise den Marmeladenliebhaber zufrieden stellen. Jener Marmeladenliebhaber welcher ein dämonisches Grinsen aufsetzte als sein neues Pferdchen schon beinahe motiviert wirkte. “Bereit für die Hölle ja?“ meinte er noch drohend, bevor sein Gesichtsausdruck sich wieder der vollkommenen Emotionslosigkeit und Monotonie annäherte. Auch stand der Junge nicht mehr aufrecht, sondern schien von jetzt auf gleich leicht gebückt zu gehen. Zumindest äußerlich war, beinahe, Hebi zurück. Gut dann würde der Spaß beginnen.

Tbc: Trainingsplatz
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Sekaí Tsúmi
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BeitragThema: Re: Wohnung/Laden der Samezaki-Familie   Fr 06 Mai 2011, 14:41

Cf: Krankenhaus

Oh, da war er ja. Moment mal. Hatte sie eigentlich mit voller Absicht auf den Jungen gewartet, der sie eigentlich umbringen wollte? Schien wohl so. Während ihrer Wartezeit war ihr noch aufgefallen, dass der liebestolle Arztverschnitt vergessen hatte, ihre Schulter durch einen Verband ruhigzustellen. Das müsste sie auf jeden Fall noch einmal beanstanden. Allerdings sollte sie nicht dazu kommen, denn als Beyond auf sie zu kam und irgendetwas von „Na meine Liebste“ faselte, war sie so perplex, dass sie sich einfach von ihm umarmen und auf den Arm nehmen ließ. In dem Moment kamen natürlich auch Daisuke und Keiko aus dem Zimmer und der Blonde konnte bei diesem Anblick nur in ein schallendes Lachen ausbrechen. „Ich wusste das ihr zusammen seid!“
Auch wenn Tsúmi ziemlich Bewegungseingeschränkt war, ihr Mundwerk funktionierte noch hervorragend. Und bis sie das Krankenhaus verlassen hatten, schrie sie ihm wüste Beschimpfungen hinterher. An Beyonds Gehör dachte sie dabei ebenfalls überhaupt nicht. Ein paar Minuten später hatte sie sich wieder etwas abgeregt und realisierte nun richtig, dass der viel schwerer verletzte Schwarzhaarige sie trug, so wie es aussah, zu sich nach Hause. Seine Eltern würden sicher nicht schlecht staunen, wenn sie ihren vermeintlichen Sohn Oberkörperfrei mit der leichtbekleideten Tsúmi auf dem Arm sehen würden. Doch sie waren sehr tolerant und würden „Hebi“ sicher keine Vorschriften diesbezüglich mehr machen. Aber wer konnte ahnen, dass sie gerade Kundschaft bedienten und die Beiden Jugendlichen überhaupt nicht für voll nahmen. So gingen sie nach oben und endlich sagte die Brünette wieder etwas. „Kannst du mich runterlassen?“ was weder besonders nett, noch besonders unhöflich klang, sie wollte wieder auf ihren eigenen Beinen stehen und nicht erst noch stundenlang darum bitten müssen. Immerhin war es schon früher Abend und das „Training“ hatte sie doch sehr ermüdet und sie müsste sich noch um ihre Schulter kümmern. Etwas das alleine sicher etwas schwierig werden könnte, aber sie war ja nicht auf den Kopf gefallen- Wenigstens das nicht. Auf jeden Fall brauchte sie etwas Ruhe vor diesem Typen, denn jeden Tag aufs Neue würde sie das nicht durchstehen können … .
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Samezaki Hebi
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BeitragThema: Re: Wohnung/Laden der Samezaki-Familie   Fr 06 Mai 2011, 15:43

Beyond konnte sich köstlich amüsieren. Ging zwar alles zu Kosten seiner Glaubwürdigkeit als Hebi, aber das war ihm so ziemlich egal. Die Reaktion von Tsumi auf den lachenden Krankenhauskerl war einfach zu herrlich. Sie wäre ihm sicher auch an die Kehle gesprungen, hätte Beyond das Mädchen abgesetzt. In gewisser Weise rettete er also sogar ein Leben statt es zu nehmen. Dafür musste sein Gehört ganz schön leiden. Das Mädchen konnte aber auch schreien. Sie konnte einen Gegner bestimmt dazu provozieren unvorsichtig zu werden, nur indem sie schrie. Wenigstens war der nächste Weg nicht allzu lang. Und wenigstens hielt das Mädchen irgendwann die Schnauze. Nun das wäre nicht nötig gewesen, aber leiser werden war definitiv notwendig. Bald waren sie beim Laden angekommen. Ohne sich weiter damit aufzuhalten, schritt der Jonin weiter. Es kümmerte sich sowieso keiner um sie. Hebis Eltern schienen viel mehr damit beschäftigt sein Kunden zu bedienen. Das hatte auch durchaus sein Gutes. Oben angekommen machte Tsumi dann auch wieder den Mund auf. Runter wollte sie also. Beyond hatte sich sowieso schon gefragt warum sie das noch nicht vorher verlangt hatte. Wenn er jedoch zurückdachte… er hätte sich an ihrer Stelle auch tragen lassen. Das war weitaus angenehmer. Konnte er sich zumindest vorstellen. Er selbst verbrachte gerade mal den zweiten Tag auf der Erde und auch Hebi wurde vorher nicht herumgetragen… zumindest konnte sich der Junge nicht daran erinnern. Zurück zur Frage des Absetzens. “Aber sicher könnte ich das“ meinte er stichelnd… tat das jedoch auch wirklich beinahe im Anschluss. Natürlich mit dem Rücken zur Wand, damit sie ihm nicht weglaufen konnte. “Wo wir doch jetzt offiziell zusammen sind findest du nicht ich habe mir einen Kuss verdient Schatzi?“ griff er ein Thema auf mit dem man, das hatte der Blondling im Krankenhaus bewiesen, das Mädchen wunderbar ärgern konnte. Wozu hatte er sie denn solange getragen, wenn nicht für eben jene Worte? Oh und um ihr etwas Ruhe zu gönnen damit sie sich noch mehr aufregen konnte. Beyond musste nur aufpassen das sie
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Sekaí Tsúmi
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BeitragThema: Re: Wohnung/Laden der Samezaki-Familie   Sa 07 Mai 2011, 07:08

„Wir sind nicht zusammen und werden es auch niemals sein!“ fauchte sie ihn gereizt an. Leider musste sie sich im Hause „seiner“ Eltern etwas mit ihrer Lautstärke zurückhalten, anders als im Krankenhaus. Schließlich wollte sie doch keinen unnötigen Verdacht erregen. Denn unglücklicherweise befand sie sich wie schon so oft an diesem Tag, in einer verzwickten Lage, wurde sie auch nur von dem Jungen an die Wand gedrückt.
Und was erlaubte sich der Kerl da eigentlich? Die Schmerzen schien ihm wohl ein wenig zu Kopf gestiegen zu sein. Als ob sie ihn so einfach küssen würde wollen … also bitte.
Doch merkwürdig war diese Situation schon ein wenig. Hebi hatten solche Dinge scheinbar überhaupt nicht tangiert, bei Beyond gehörte es sicher zum Spiel oder zu einem Test oder was auch immer. Wollte er mit seiner Provokation wirklich herausfinden, ob sie sich als Betthäschen eignete oder gar wie widerstandsfähig sie gegen solch ein Süßholzgeraspel war? Denn ganz uneigentlich war sie körperlichen Freuden nicht gerade abgeneigt, sie genoss es sogar und da war es egal, wer derjenige war, hauptsache er machte seine Sache gut. Doch würde der Schwarzhaarige seine Sache gut machen können? Vielleicht war es gar nicht so falsch, es einmal herauszufinden. Solche Gedankengänge waren natürlich nur möglich, weil Akemi wieder so tief in ihren schneeweißen Käfig verdrängt wurde, dass Tsúmi wieder das Sagen hatte. Doch auch diese ließ sich nicht so leicht haben, zumindest noch nicht.
„Du willst also einen Kuss für deine Mühen ja?“ fragte sie unschuldig, doch schon mit einem herausfordernden Unterton in der Stimme. Ihre Finger, mit dem sie seine Wange streichelte, würden nach seinem Blut schmecken und auch dementsprechend riechen, was er bemerken könnte, als ihre Finger seine Lippe erreichten und dort vor einen Augenblick auch warteten. Die Brünette lächelte verschlagen und ihre lebendige Mimik verriet eindeutig ihre Absichten. „Möglicherweise gefällt Dir aber auch meine Faust in deinem Gesicht viel besser … .“ Doch noch bewegte sich ihre Hand nicht über Streicheleinheiten hinaus. Sie wollte ihn ein wenig ärgern und so vielleicht noch etwas über in lernen können, doch nach hinterhältigeren Spielen stand ihr heute einfach nicht der Sinn, dass war durch den Giftanschlag schon hinreichen ausgereizt worden.
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Samezaki Hebi
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BeitragThema: Re: Wohnung/Laden der Samezaki-Familie   So 08 Mai 2011, 01:40

Nein waren sie nicht und nein das bezweifelte Beyond aber auch. Leider wurde das Mädchen nicht ganz so laut wie im Krankenhaus. Wahrscheinlich weil sie sich Gedanken um den Eindruck bei Hebis Eltern machte. Etwas worum er sich nicht wirklich kümmern brauchte. Immerhin war er selbst Hebi. Nun zumindest nahmen das alle Außenstehenden an. Vielleicht außer seiner Kainu. Die allerdings war nicht anwesend und es würde den Schwarzhaarigen mehr als verwundern wenn sie auf einmal im Flur stehen würde. Immerhin hatte er ihr nicht gesagt wo er wohnte… wobei… es war wohl nicht besonders schwer herauszubekommen wo ein gewisser Samezaki Hebi wohnte. Jedoch passierte etwas womit wohl niemand gerechnet hätte. Nun gut vielleicht doch irgendjemand, sicher allerdings nicht Beyond der ursprünglich nur vorhatte die Kleine ein wenig zu sticheln. Ein leichter Geruch von Blut stieg dem Jungen in die Nase, während die Finger der Brünetten an seinen Lippen zum stehen kamen. Was auch immer sie vorher getan hatte… es reichte an Hinterhältigkeit sicher nicht daran. Gefangen zwischen dem Wissen, dass sie Spielchen spielen konnte wie sie wollte und dem Drang das Spiel auszureizen. Die Möglichkeit einer Wahl gab es allerdings auch nur in der Theorie. Nicht zum ersten Mal an diesem Tag berührte seine Hand den Hals des Mädchens. Erfreulicherweise dieses Mal jedoch ohne sie zu würgen. Soweit war er dann doch noch nicht. Ein Lächeln, welches vollkommen überfordert war, dass es auf einmal benötigt wurde, fand einen Weg auf das Gesicht des Jonin “Nein ich bin mir ziemlich sicher, dass ein Kuss deiner samtenen wundervollen Lippen erstrebenswerter wäre“ was redete er überhaupt? Das er nicht besonders scharf darauf war ihre Faust im Gesicht zu spüren war ja wohl offensichtlich. Zumindest nahm er das an. Er versuchte einfach sich zu holen was er wollte. Nicht mit purer Gewalt selbstverständlich… er hatte viel zu viel berechtigte Angst, dass dies nur mit seiner eigenen Kastration enden würde. Auf eine höchst unangenehme Art und Weise. Nein da würde er sich ja sogar lieber ohne Spiel zurückziehen.
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Sekaí Tsúmi
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BeitragThema: Re: Wohnung/Laden der Samezaki-Familie   So 08 Mai 2011, 07:28

Schon wieder seine Hand, die ihren wunderschönen Hals umfasste. Doch diesmal auf eine sehr viel zärtlichere Art und Weise, etwas das sie unbestreitbar ansprach. Seine Worte waren eigentlich ganz entzückend, doch daran störte sie am meisten, dass sie diese nicht einschätzen konnte. Wieviel meinte er ernst und was davon war einfach nur eine Farce? Ärgerlich, dass sie ihn nicht durchschauen konnte. Doch im Moment überwog der Drang herauszufinden wie gut er küssen konnte. Tsúmi schmiegte sich ein wenig näher an ihn heran und kam seinem Gesicht so nahe, dass ihre niedlichen Nasenspitzen sich unschuldig berührten und sie den warmen Lufthauch des jeweils Anderen auf ihren Wangen spüren konnten. Ihre verträumten blauen Augen musterten seine und genau jetzt war der perfekte Moment da, ihn zu küssen.
Die Brünette ließ ihn verstreichen. Einfach so. Stattdessen sagte sie etwas. „Lass uns nicht nur hier rumstehen … schließlich willst du doch einen richtigen Kuss haben oder?“ sie versuchte wirklich ernsthaft darum zu bitten, dass sie in ein Zimmer gingen, denn auf Zuschauer konnte sie gut und gerne verzichten. Dabei wollte sie ihm bestimmt keinen zusätzlichen Schaden zufügen, sondern einfach nicht so unbeteiligt herumstehen, wie sie es eben gerade tat. Dieses Verhalten passte nämlich so gar nicht zu der Genin, die doch viel zu gerne direkt in das Geschehen involviert war.
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BeitragThema: Re: Wohnung/Laden der Samezaki-Familie   Mi 11 Mai 2011, 21:36

Das Mädchen war IHM so nah wie noch nie. Rein körperlich natürlich gesehen. Wobei das bei den Körpern wohl anders aussah. Die hatten ähnliches schon hinter sich. Nun war er aber da… der Moment für den Kuss. Er spürte ja sogar ihren verdammten Atem… verdammt sie schaffte es all seine Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Ob beabsichtigt oder nicht, das störte Beyond. Genauso wie es ihn störte dass… nichts passierte. Absolut gar nichts. Der Moment verging und ein neuer hatte seinen Weg ins Hier und jetzt gefunden. Ganz im Gegensatz zu einem Kuss. Der musste scheinbar noch länger warten… wenn er denn überhaupt kam. Der Schwarzhaarige verstand selbst nicht so recht, warum er inzwischen so fixiert darauf war zumindest das zu bekommen. Immerhin hatte es damit angefangen, dass er die Kleine ein wenig aufziehen wollte… nun aber fühlte er sich eher wie ein Spielstein. Vor allem da er ihre Aufforderung oder Bitte wenn man so wollte auch nur mit einem Lächeln und nicken begegnete. Er machte einen Schritt zurück, ohne dabei die Kleine loszulassen und öffnete die Tür… zu ihrem Zimmer. Hatte einen simplen Grund. Wenn sie nicht im Flur stehen wollte – wollte sie nicht gesehen werden. Küche, Esszimmer, Schlafzimmer von Hebis Eltern und Bad waren also eine denkbar schlechte Wahl. Übrig blieben die beiden Zimmer der Jugendlichen und… nun… in dem Zimmer von Hebi hatte eben leider eben jener auch für die Ordnung zu sorgen. Er wollte ungern seines oder Tsumis Leben riskieren – zumindest nicht ohne genaues Wissen wann es denn so weit war. “Nach ihnen schöne Dame“ Ja nach ihr würde er frühestens zur Hölle fahren. Kleines Monster in Mädchengestalt. Er konnte gar nicht anders als gegen seinen Willen ihr gefallen zu wollen – für den Moment. Was er jedoch konnte war – es so übertreiben, dass man den Jungen schon wieder raushören konnte. Wenn sich das nicht lohnen würde oder dieser Hebi auf einmal wieder auftauchte dann… Beyond konnte gar nicht darüber nachdenken was er dann sich und seiner Umwelt antun könnte.
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BeitragThema: Re: Wohnung/Laden der Samezaki-Familie   So 15 Mai 2011, 08:34

Ah, Beyond begriff sehr schnell, dass gefiel ihr gut, so wie ihr fast alles an ihm gut gefiel. Nun abgesehen von der Tatsache, dass er sie wohl immer noch als kleines Accessoire ansah, dass es verstand, ihn ein wenig zu unterhalten. Das wollte sie ändern, nein sie musste das sogar ändern, wenn sie nicht untergehen wollte. Ihn dürstete es nach Unabhängigkeit und Stärke? Die konnte er bekommen und zwar auf Tsúmis Spezialgebiet.
Grinsend, ohne ein Wort zu verlieren, zog sie ihn mit sich in das einzige sichere Zimmer in diesem Haus, schloß die Tür, in dem sie den Schwarzhaarigen einfach mit seinem Rücken heran drückte. Das bedeutete für ihn sicher Schmerz, doch auch für sie war es nicht gerade einfach mit nur einem Arm zu agieren, tat es jedoch mit einem erstaunlichen Geschick. Schließlich wollte er diesen Kuss und länger konnte sie ihn auch nicht mehr warten lassen. Nicht ohne sich nicht auch selbst damit zu schaden. Denn auch sie brannte darauf seine Lippen zu berühren und vielleicht sogar noch mehr … . So in die Ecke gedrängt hatte der junge Mann nur noch wenige Möglichkeiten sich ihrem einnehmenden, verführerischen Wesen zu entziehen, doch die Brünette vermutete, dass er in diesem Moment nicht daran denken würde zu verschwinden. Mit der verbleibenden rechten Hand berührte sie seine Wange und küsste ihn daraufhin so leidenschaftlich wie keine Vierzehnjährige es tun sollte, wenn sie ein anständiges Mädchen bleiben wollte. Aber von diesen Vorsätzen war Tsúmi ungefähr soweit entfernt, wie eine Nonne von Familie und Kindern. Es würde kein 2 Sekundenkuss sein, zumindest nicht, wenn Beyond ihn nicht vorzeitig beenden würde. Es war ein Kuss der nach sehr viel mehr verlangte, als den aktuellen Geschehnissen … .
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BeitragThema: Re: Wohnung/Laden der Samezaki-Familie   So 15 Mai 2011, 14:42

Wortlos wurde der absolut wehrlose Junge mitgezogen. Wie sollte er ahnen, dass sein Spielzeug wohl nicht so wunderbar reagieren würde wenn sie nicht von ihrem Rang als Spielzeug wüsste? Er hatte immerhin genug Probleme damit darauf aufzupassen nicht selbst das willenlose Spielzeug zu werden. Das würde nämlich schneller gehen, als man dachte… bei einem so bezaubernden Wesen wie Tsumi. Jedes Wort des Jungen war ja auch war gewesen. Man konnte bei ihr nun einmal schlecht behaupten sie würde scheiße aussehen. Außerdem war sie kein besonders frommes Kind. Kurzum… sie war schrecklich gefährlich. Sich überhaupt auch nur auf Gespräche mit ihr einzulassen konnte dem Normalsterblichen das Genick brechen. Dieser Verdacht bestätigte sich auch als er gegen die Tür gedrückt wurde. Sie war niemand der wirklich lange fackelte. Das gefiel ihm. Sein Rücken bedankte sich mit dieser angenehmen Art des leichten Schmerzes. Dass ihm nicht wirklich viele Fluchtmöglichkeiten blieben bemerkte er nur am Rande… nur einem unterbewussten Drang folgend registrierte er dies überhaupt. Er war sicher kein Idiot, der jetzt gehen würde. Niemand würde so dumm sein können… selbst Hebi würde wohl Probleme bekommen seiner Linie zu folgen. Vor allem bei… dieser Art des Kusses. Einer bei der er ihr nur zu gerne entgegenkam. Langsam wurde ihm eines klar… Hebi konnte Tsumi einfach nicht mögen. Im besten Fall mochte er das Mädchen hinter diesem Monster. Tsumi war mehr wie eine Light-Version von Beyond selbst… und damit so ziemlich die Verkörperung von all dem was Hebi nicht mochte. Er selbst ließ auch keine Zweifel daran aufkommen, dass er weitergehenden Aktionen nicht abgeneigt war…
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Sekaí Tsúmi
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BeitragThema: Re: Wohnung/Laden der Samezaki-Familie   So 15 Mai 2011, 15:11

Er erwiderte ihren Kuss und alles was dazu gehörte. Sehr gut. Sie musste es unbedingt ausnutzen, dass es zwar Hebis hübscher Körper war, den sie da gerade anfasste, aber sein langweiliges Ich endlich einmal Sendepause hatte. Außerdem war da noch etwas Aufregendes. Beyond war jetzt irgendwie so etwas wie ihr Sensei und das war genau die Art der verbotenen Dinge, die der Brünetten mehr als zusagten. Was die kleine Genin unter „ausnutzen“ verstand, würde der Jonin spätestens dann merken, wenn sie es mit sehr viel zügelloser Überzeugungskraft geschafft hatte, ihn auf ihr Bett zu manövrieren. Jetzt würde das Mädchen sicher auch nicht mehr den Fehler begehen irgendetwas zu sagen. Ihre dunklen Augen und gekonnten Gesten verrieten mehr, als 10.000 Sätze es je ausdrücken konnten, ganz besonders der Blick mit dem sie den Knopf seiner Hose öffnete oder jener, mit der sie sich wie nebenbei ihrer Bluse entledigte. Nach diesen Handlungen würde es Tsúmi ganz sicher nicht mehr zulassen, dass der schöne Schwarzhaarige ihr Zimmer so schnell wieder verließ. Schließlich wollte sie ihn … etwas besser kennenlernen, als sie es bislang durfte und dieser Abend bot sich dafür doch förmlich an. Auch wenn sie insgeheim die Vermutung hegte, dass sie nicht wirklich viel Schlaf bekommen würden … .
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BeitragThema: Re: Wohnung/Laden der Samezaki-Familie   So 15 Mai 2011, 19:11

Ein neuer Tag brach über Konoha herein. Mit nicht den ganz ersten Strahlen der Sonne öffnete auch der Schwarzhaarige Junge langsam die Augen. Hebi hatte wahrscheinlich wieder bis tief in die Nacht über seinen Studien gesessen und dem armen Beyond dadurch nur wenig Schlaf gegönnt. Jetzt erst realisierte er dass er lag… jetzt erst bemerkte er auch, dass er nicht alleine war. Die Kleine fiel im ersten Moment durch ihre Wärme auf. So lange schon hatte Beyond die Kontrolle über den gemeinsamen Körper, er hätte nicht erwartet selbst am nächsten Morgen aufzuwachen. Also war er selbst Schuld am leichten Müdigkeitsgefühl. Das war es jedoch sowieso definitiv wert. Er hatte jeden Moment voll ausgekostet – Tsumi wurde den Erwartungen nicht nur gerecht. Sie übertraf sie sogar. Bei weitem. Wenn er so darüber nachdachte… fand er, dass sie das wiederholen sollten. Sobald wie möglich. Sein Blick ging wieder zu der noch Entkleideten. In seinen Augen sprach definitiv nichts gegen… JETZT! Er legte beide Hände um das Objekt seiner Begierde und berührte dabei nicht ganz zufällig auch ihren Hintern. Er brachte das Mädchen in eine Position unter sich. Nun konnte er ihren wunderbaren Körper beinahe noch besser betrachten. Ja definitiv. Er konnte von Glück reden, dass er mit einem solchen hübschen Mädchen mit einer solchen kranken Persönlichkeit unter einem Dach lebte. Zumindest zeitweise. Genüsslich leckte er über die Lippen des Mädchens – welche in der Süße nur von seiner geliebten Marmelade übertroffen wurde. Wer wollte nicht schon so in den Tag starten?
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BeitragThema: Re: Wohnung/Laden der Samezaki-Familie   Mo 16 Mai 2011, 06:10

Es wurde Nachmittag im verschlafenen Nest Konoha und aus wirklich nicht nachvollziehbaren Gründen, lagen zwei junge Menschen immer noch in den Federn. Beyond ruhte noch, als sie dicht neben ihm zufrieden die Augen öffnete. Er war wirklich ein ausgezeichneter Unterhaltungskünstler und das Beste an ihm war, dass er so viele Zugaben verschenkte. Er verstand sein Handwerk so gut, dass er in Tsúmi sogar einen kleinen Fan gefunden hatte, denn das war genau die Art von „Beziehung“ die sich die Genin wünschte. Sex? Aber gern. Liebe? Niemals! Sie war doch nicht so dämlich ihr Leben mit nur einer Person vergeuden zu wollen! Was für eine furchtbare Vorstellung!
Nun wo sie wach war, was sollte sie tun? Von Beyond war sie erstmal gesättigt und einen unmenschlichen Hunger verspürte sie ebenfalls nicht. Vielleicht war es eine gute Idee mal das Badezimmer aufzusuchen, was sie auch gleich in Angriff nahm. Dabei stand sie alles andere als vorsichtig auf. Ob er aufwachte oder nicht war der Brünetten herzlich egal – er würde sich schließlich auch mal selbst beschäftigen können.
10 Minuten später stand sie auch wieder in ihrem Zimmer, frisch geduscht, mit noch nassen Haaren und selbstverständlich ihren nackten Körper präsentierend.
Egal ob der junge Mann schon wach war oder nicht, sie ging auf das Bett zu und setzte sich, deutlich vorsichtiger als sie aufgestanden war, auf nicht gerade keusche, aber noch bedeckte Regionen unterhalb der Gürtellinie. Allerdings wollte sie jetzt erst einmal etwas plaudern. „Na, ausgeschlafen?“ fragte sie in einem langgezogenen Ton. Mit ihren kleinen Fingerspitzen streichelte sie seinen Oberkörper und dachte erst jetzt wieder an seine Rückenverletzung. Ach, er sollte einfach mal nicht so ein Mädchen sein und mal die Zähne zusammenbeißen, sie ließ sich immerhin auch nicht ihre schon gar nicht mehr so furchtbaren Schulterschmerzen anmerken. „Könnte unser Training nicht immer so aussehen? Also, ohne dieses störende Vorgeplänkel mit Namen Straftraining?“ verschlagen grinste sie ihn mit ihrem unschuldigen „Braves Mädchen“ Lächeln an. "Denn so hast du wirklich gute Chancen, mein Lieblings-Sensei zu werden!“ bei diesen Worten war dieses Image von der Unschuld vom Lande auch schon wieder nichtig geworden, hatte sich ihre flinke Hand doch tatsächlich schon wieder unter seine Bettdecke vorgearbeitet. Auch wenn es unverständlich erschien, von wem das kleine Biest diese Gabe geerbt hatte, sie war einfach eine unbarmherzige Verführerin, der sich wirklich nur schwer Jemand entziehen würde können. Dabei legte sie es gerade in diesem Moment gar nicht darauf an, doch ihre unbewussten Triebe und ihre verruchte Ausstrahlung ließen sehr oft eins zum anderen führen - und wenn man mittendrin war ... wer wollte da schon aufhören?
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Samezaki Hebi
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BeitragThema: Re: Wohnung/Laden der Samezaki-Familie   Mo 16 Mai 2011, 21:22

Nach einem angenehmen Vormittag schlug Beyond die Augen auf, als JEMAND ohne Rücksicht auf alle anderen das Bett verließ. Der Junge verspürte gar nicht das Bedürfnis etwas zu sagen oder überhaupt irgendetwas zu tun. Sein Blick galt stur der Decke. Seine Gedanken galten allerdings nicht der näheren Vergangenheit. Nein im Gegenteil, es ging um die Zukunft. Die Zukunft seiner ursprünglichen Pläne um genau zu sein. Sprich darum, dass er immer noch kein erstes Opfer hatte. Zwar stand immer noch ein bestimmtes kleines Mädchen zur Auswahl, dass anfangen könnte unter Größenwahn zu leiden, doch auch rational betrachtet erschien sie ihm inzwischen als eine eher schlechte Wahl. Es müsste jemand sein… der einfach nur existierte. Jemand der in der Allgemeinheit als guter Bürger angesehen wurde… jemand wie… Beyond versuchte sich an wirklich jeden zu erinnern den Hebi jemals in seinem Leben getroffen hatte. Das war auch ein wichtiges Kriterium. Nur war er noch mitten in seinen Überlegungen als ein Störfaktor hinzukam. Ja im Moment empfand er das Mädchen als Störung. Da konnte sie noch so sehr nackt sein wie sie wollte. Zurzeit waren Neugier und Verlangen gestillt. Da trat wieder der kühle, berechnende Beyond auf. Nein es war noch nicht so schlimm, dass selbst die zweite Persönlichkeit eine zweite Persönlichkeit entwickelte, aber… gerade konnte er gewisse Umstände gut ignorieren. Zwar nicht komplett, aber er war ja auch kein Übermensch. Was ihn viel mehr überraschte. Glaubte sie ihm den Sensei-scheiß wirklich noch? Hatte sie ihn wirklich irgendwann geglaubt? Das hatte er sich spontan ausgedacht – ohne zu ahnen worin das enden würde. “Warum sollte mir etwas daran liegen dein Lieblings-Sensei zu werden?“ war seine recht unbeeindruckte Antwort. Desinteressierter und genervter konnte wohl nur jemand klingen der wirklich keine Ahnung, kein Interesse an solchen Dingen hatte. Jemand wie Hebi also. Außerdem wollte er auch nicht auf sein Straftraining. Das war auf seine eigene Art und Weise, doch auch recht amüsant gewesen.
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Sekaí Tsúmi
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BeitragThema: Re: Wohnung/Laden der Samezaki-Familie   Di 17 Mai 2011, 11:06

Als sie seine Gleichgültigkeit bemerkte, verlor sie ihr Lächeln und setzte ihren Schmollmund auf. Zweifellos, unter ihr war immer noch Beyond, aber mit einer deutlich spürbaren, hebiesken Artikulation. Hoffentlich war das kein Vorbote schlechter Nachrichten, zum Beispiel das der richtige Hebi wieder zurückkehren würde. Das wäre nämlich ganz und gar nicht schön.
Sie war aber auch dämlich diesen Sensei-Quatsch wieder aufzugreifen, denn eigentlich wollte sie ihm nur ein wenig auf die Nerven gehen, etwas das die Genin sehr gut konnte. Schließlich konnte Tsúmi doch nicht einfach Jemanden als Autoritätsperson anerkennen! Schon gar nicht, wenn er nur knapp 2 Jahre älter als sie und gerade mit ihr im Bett gelandet war. So lief das nicht.
Weiter auf ihm sitzend und eigentlich etwas sagen wollend, stürzte plötzlich sein Vater in ihr Zimmer, redete aber zuerst munter drauf los, bevor er die Situation schließlich überblickte. „Tsúmi-chan, hast du Hebi heut schon … gesehen?“ In seinem Gesicht konnte man wunderbar die sich ausbreitende Fassungslosigkeit ablesen. Wenn die Brünette hätte raten müssen, was ihn gerade am meisten beschäftigte, kam sie auf folgende Möglichkeiten: Er war schockiert Tsúmi nackt zu sehen, er war schockiert, seinen Sohn halbnackt zu sehen oder er war schockiert seinen Sohn im Bett mit einer nackten Tsúmi zu sehen. Vielleicht war es auch von allem ein bisschen, so genau wollte das Mädchen es auch gar nicht wissen. Immer noch sichtlich irritiert, versuchte der ältere Mann dezent wegzusehen und versuchte langsam seine Sprache wiederzufinden. „Aber wie ich sehe … bist du in … besten Händen.“ In diesem Moment überlegte er sicher, ob er Tsurezure etwas davon erzählen sollte … schließlich war sein Sohn alt genug, um über solche Dinge selbst zu entscheiden
Er räusperte sich kurz und fügte dann in einem scheinbar ganz normalen Tonfall hinzu: „Es ist ein Päckchen für dich gekommen Tsúmi, leider ohne Absender. Vielleicht kannst du ja …“ obwohl er wirklich tapfer gegen die Verlegenheit ankämpfte, so gewann sie letztlich doch die Oberhand. Auf so eine Gegebenheit war er einfach nicht vorbereitet, also nicht mehr, nein noch nicht vorbereitet. Und als wäre es das Normalste in der Welt, drehte sich die unbekleidete Tsúmi ihm noch ein wenig mehr zu und lächelte ihn ohne jegliches Schamgefühl an. „Ich hole es mir gleich ab. Vielen Dank dass du mir Bescheid gesagt hast, Hanasu-san.“ bedankte sie sich kokett. „Äh ja, selbstverständlich.“ Der arme Hanasu schloß nach dieser Antwort die Tür zu diesem Zimmer wieder von außen und fühlte sich beinahe so, als hätte er ein Tor zur Hölle aufgestoßen. Zwar hatte er vergessen, was er seinen Sohn eigentlich fragen wollte, doch in diesem Augenblick beschloss er, dass er seiner Frau nichts von diesem Zwischenfall erzählen würde. Nicht länger als unbedingt nötig sollte ihn dieser Sachverhalt ablenken, obwohl sich ihm eine Frage aufzudrängen schien: Wie alt war die kleine Tsúmi eigentlich?
Nachdem Hebis Vater das Zimmer verlassen hatte, musste die Brünette einfach loslachen, so sehr, dass sie neben dem Schwarzhaarigen ins Bett fiel. „Dein Vater ist wirklich amüsant!“ stellte sie kichernd fest. Schneller als sonst konnte sie sich allerdings beruhigen, stand auf, streckte sich und ging zu ihrem Schrank. Vor ihren Sachen stehend, griff sie das Thema wieder auf, dass so jäh von einem gewissen Erziehungsberechtigten unterbrochen wurde. „Es ist gut das Dir nichts daran liegt mein Lieblings-Sensei zu werden ...“ schnell streifte sich die Genin ein, wie immer sehr knapp geschnittenes, grünes Kleid über und drehte sich zu dem im Bettliegenden. „…so eine unlösbare Aufgabe wäre sowieso nichts für dich.“ Was sie damit wohl nur sagen wollte? Affektiert schüttelte sie ihren Kopf und fuhr sich mit der rechten Hand durch die angetrockneten Haare. „Ich gehe jetzt mein Päckchen holen … soll ich Dir etwas mitbringen, Liebster? Marmelade vielleicht?“ fragte sie schmunzelnd, um ihren Worten noch die nötige Ironie zu verleihen. Hatte sie die Vorstellung von einer „Beziehung“ gestern noch abgestoßen, so fand sie nun diese Form des „Zusammenseins“ ein wenig erheiternd.
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BeitragThema: Re: Wohnung/Laden der Samezaki-Familie   Mi 18 Mai 2011, 21:41

Noch bevor Tsumi irgendetwas erwidern konnte passierte Etwas… gleichermaßen Unpraktisches wie amüsantes. Zumindest wenn man nur den Körper des Sohnes besetzte. Nun… vielleicht. Selbst für den sehr unrealistischen Fall – nein selbst im unmöglichen Fall, dass sich Hebi an seiner Stelle befinden würde, würde es ihn wahrscheinlich ähnlich stark kümmern. Überhaupt nicht. Er hätte wohl nur nicht soviel Spaß daran wie Beyond. Der arme Hanasu. Das war der Nachteil wenn man einen Sohn wie Hebi hatte… man bekam nicht eingebläut, dass ein Zimmer einfach so zu betreten eine schlechte Idee war… nachdem Hanasu dann endlich verschwunden war, ohne jetzt zu erwähnen was er denn ursprünglich von Beyond – besser gesagt Hebi wollte, konnte sich auch der besagte Junge ein Grinsen nicht verkneifen. Das war jener Moment, in der Tsumi sogar lachte. “Ja mein Vater ist schon amüsant…“ bestätigte er die Aussage ausnahmsweise sogar. Zum Glück stellte die Kleine recht schnell den Normalzustand wieder her. Er fand den Gedanken sie in naher Zukunft zu töten auch wieder interessanter. Er setzte sich auf und starrte das Mädchen aus den rein musternden Augen an die eindeutig Hebi gehörten. Zu ihrer Aller Glück war es aber durchaus noch Beyond, der hier das sagen hatte. Hebi schlief. Nach 16 Jahren aktiv sein, war das wohl mehr als gerechtfertigt. “Das wäre wunderbar Liebling…“ sagte er nicht ohne den nötigen Hauch Ironie meinte das aber durchaus ernst. Es war ja auch kein Geheimnis, dass er Marmelade mochte. Sollte Tsumi sich nun aber auf den Weg machen – so hielt ihn hier nichts mehr. Tat es sowieso nicht, aber es bot sich an… sich nun seine Sachen zu nehmen und damit nur ein Zimmer weiter zu gehen. Der junge Jonin stieß die Tür auf und trat in den dunklen Raum, bevor er die Tür wieder hinter sich schloss. Einigermaßen komplette Dunkelheit umhüllte ihn. Hier fühlte er sich regelrecht heimisch. Ohne sich weiter umzusehen ging er hinüber zu seinem kleinen Kleidereckschrank und suchte einen Moment… immerhin schien Hebi beinahe nur die gleichen Sachen da drin aufzubewahren. Nach kurzer Zeit fand Beyond jedoch etwas, was ihm besser gefiel…es war ein weites schwarzes Shirt, anstatt dem weiten weißem Shirt. Ein unglaublicher Unterschied. Saubere und heile Beinbekleidung fand er sogar auch noch. Jetzt erst wurde dem Jungen bewusst… das sein Bein immer noch wehtat und auch sein Rücken noch nicht wieder voll in Ordnung war. Ebenfalls erst wirklich bewusst wurde ihm erst jetzt wieder, dass er seinen Zustand sich selbst erklären musste. Schnell und als hätte er es Tausende Male getan kletterte der Junge auf seinen Stuhl und schaltete dabei eine der Tischlampen an. Er nahm sich eines der Blätter auf dem schon einige Dinge vermerkt waren und machte einige Einträge. Er konnte es ja ruhig bei der Wahrheit belassen – er musste nur entschärfen und die Gründe ändern. Auch was für Folgen, dass Ganze hatte hielt er lieber nicht schriftlich fest – und verließ sich darauf, dass Hanasu dieses Thema nicht im Gespräch mit seinem Sohn ansprechen würde
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Sekaí Tsúmi
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BeitragThema: Re: Wohnung/Laden der Samezaki-Familie   Do 19 Mai 2011, 15:13

Das Beyond Anstalten machte ihr Zimmer zu verlassen, kam ihr ganz gelegen. Immer hin wollte sie ihr Päckchen nicht in seiner Anwesenheit öffnen müssen. Was es wohl war? Und von wem es wohl kam? Ihr Geburtstag lag noch sehr weit in der Zukunft, nicht dass es etwas an dieser Situation geändert hätte. Ihre „Familie“ würde ihr bestimmt nichts schicken, dafür hatte sie ja deutlich genug gesorgt. Aber wer sollte sonst …? Tsúmi fand darauf keine Antwort wenn sie noch länger in ihrem Zimmer blieb, also begab sie sich hinunter in den Verkaufsraum der Samezakis. Hebis Mutter war nirgendwo zu sehen und im Augenblick befand sich auch keine andere Person in dem Raum, außer Hanasu und der kleinen Genin. So lief sie also geradewegs lächelnd auf den erneut etwas verlegenen, älteren Mann zu. Dieser holte auch schon ihr Päckchen, welches unter der Theke aufbewahrt wurde, hervor und hielt es ihr entgegen. „Ein Bote hat es gebracht … den ich vorher noch nie hier gesehen habe … wie auch immer … Bitteschön!“ fügte er noch freundlich hinzu. Die Brünette verlor keine weitere Sekunde, nahm ihr Päckchen an sich und kam wieder einmal nicht umhin darüber zu staunen, wie ähnlich sich Vater und Sohn sahen. Wenn sie da von ihrer eigenen „Familie“ ausging, erkannte man die Ähnlichkeit beinahe überhaupt nicht. Ihre verstorbenen Brüder sahen ihrer leider auch verstorbenen Mutter unendlich ähnlich, aber bei ihr selbst suchte man vergebens nach Merkmalen, die sie als die Tochter dieser beiden Menschen ausmachte. Ihre Großmutter jedoch meinte ihren im Krieg gefallenen Mann Hiroshi in ihr wiederzuerkennen und das nicht nur im Aussehen. Wenn das der Wahrheit entsprach, ärgerte sich Tsúmi, dass sie ihren Opa niemals kennengelernt hatte – sie hätten sich sicher gut verstanden.
Da die Brünette manchmal auch ein gutes Kind sein konnte, entschloss sie sich dazu, Hanasu nicht länger mit ihrer Anwesenheit zu belästigen, einzig einen kleinen Rat an ihn konnte sie sich nicht verkneifen. „Vielleicht klopfst du das nächste Mal besser an, bevor du ein Zimmer betrittst, Hanasu-san.“ meinte sie liebenswürdig, aber dennoch etwas belehrend, bevor sie sich umdrehte und wieder nach oben ging. Unglücklicherweise konnte sie so natürlich nicht, dass sich errötende Gesicht des Mannes erleben, schade aber auch.
Zuerst ging sie in die Küche, um ihrem „Liebsten“ ein Glas Marmelade zu holen. Erdbeer war aus, so musste sie auf Pfirsisch ausweichen. Es würde ihm schon schmecken – Hauptsache es war süß genug für seine Zunge. Weil sie es nicht abwarten konnte, in dieses Päckchen zu sehen, stellte sie das Glas vor seine Tür und klopfte zweimal, bevor sie mit dem geheimnisvollen Ding in ihrem Zimmer verschwand. Schwungvoll ließ sie sich auf das ungemachte Bett fallen und riss die Verpackung auf. Was sie zu sehen bekam, ließ sie ein wenig blasser um die Nase werden: Es war ein kleines Gesteck aus weißen Rosen und einer Einladung dazu. So schön wie es war, hatte es sicher Harumi angefertigt. Glaubte die alte Frau denn tatsächlich, dass sich Tsúmi davon besänftigen ließ? Wütend zerknüllte sie die Karte und war schon versucht sie wegzuwerfen, als ihre Neugier doch für einen kurzen Augenblick siegte. Sie musste wenigstens wissen, was ihre Großmutter geschrieben hatte, bevor sie die Einladung mit ruhigem Gewissen wegwerfen konnte.
Und als ob es eine höhere Macht geben würde, die zu der kleinen Brünetten stehen würde, waren es genau die Zeilen, die sie sich so sehnlichst wünschte zu lesen. Ganz offenbar wollte ihre wundervolle Oma die Hochzeit zwischen ihrem Vater und dieser nicht einmal erwähnenswerten Person sabotieren und Tsúmi war herzlich dazu eingeladen, ihr dabei zu helfen. Und das würde sie sich nicht zweimal sagen lassen. Heute Abend schon begannen die besonderen Vorbereitungen ihrer Omi und da durfte sie doch auf gar keinen Fall fehlen … .
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Samezaki Hebi
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BeitragThema: Re: Wohnung/Laden der Samezaki-Familie   Sa 21 Mai 2011, 20:49

Mehrmals flogen die Augen des Jungen über die eben niedergeschriebenen Zeilen. Wort für Wort ging er durch. Passte es? War es glaubwürdig? Ergab der ganze Text einen Sinn? Ja! Alles schien soweit seine Richtigkeit zu haben. Da klopfte es auch schon an seiner Tür. Beyond kletterte von dem Stuhl, öffnete die Tür und… sah absolut niemanden. Na das war auch schon mal ein Fortschritt. Zwar unterbrach man ihn immer noch, aber dafür gab es kein Gespräch. Unterbrochen zu werden konnte der derzeitige Herr der Körpers nämlich ebenso wenig leiden wie Hebi. Auch wenn er streng genommen im Moment noch gar nichts tat. Oder nichts mehr. Dann fiel ihm endlich das Glas Marmelade auf. Der junge Jonin hob es auf und betrachtete es skeptisch. Es dauerte bestimmt drei Sekunden bevor er sich entschloss, das Zeug darin wirklich Marmelade zu nennen. Ohne darüber nachdenken zu müssen marschierte er mit dem Glas in der Hand in die Küche und stellte dieses Zeug zurück in den elterlichen Kühlschrank. So etwas konnte sie Hebi andrehen aber sicher nicht ihm… bei ihm war die Farbe von entscheidender Bedeutung. Deswegen wusste Beyond auch wo er Marmelade finden konnte… nämlich ganz hinten links in der Ecke der Küche. Dort standen Hebis Vorräte. Der normale Schrank steckte voller Süß- und Knabberkram und den Teesachen des Jungen, der Kühlschrank steckte voller süßer Fruchtsäfte, Milch, Eis und ganz wichtig – seit Beyonds erstem Besuch voller Marmeladengläser. Kaum hatte er die Tür geöffnet strahlten ihn seine roten Freunde auch schon an. Er nahm sich… ein… zwei… drei… ganze vier Gläser aus seinem Vorrat. Noch immer ging ihm nicht aus dem Kopf wie man nur so unüberlegt sein konnte und ihm tatsächlich nicht-rote Marmelade vor die Tür stellen konnte. Hatte er oder viel mehr Hebi ihr gegenüber eigentlich irgendwann einmal erwähnt, dass er seinen eigenen Schrank hatte? Wenn sie das nächste Mal Dienstmädchen im klassischen Sinne spielen sollte musste man ihr das unbedingt sagen… und nach diesem Gedanken machte sich der angehende Mörder wieder auf den Weg zurück in sein Zimmer. Dort angekommen… hockte er sich wieder auf seinen Sessel, öffnete alle der Gläser und nahm sich einen Löffel vom Schreibtisch. Dann begann er zu essen… und währenddessen Gedankenverloren in die Gegen zu starren um zu überlegen wer alles sterben konnte.
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Sekaí Tsúmi
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BeitragThema: Re: Wohnung/Laden der Samezaki-Familie   Di 24 Mai 2011, 06:50

Es war allgemein bekannt das Tsúmi kein braves Mädchen war, doch sie hegte den Verdacht, dass sie das in den nächsten Stunden wiedereinmal eindrucksvoll unter Beweis stellen konnte. Als es langsam begann Abend zu werden, wühlte sie im Schrank nach ihrem besten und sittsamsten Kleid und fand es nicht, weil es schlichtweg nicht existierte. Warum sie so etwas anziehen wollte, war ihr schleierhaft, immerhin sollte sie doch in der Küche Niemanden gefallen. Vielleicht wollte sie sich ja auch unbewusst für ihren Vater hübsch machen … daraus würde nur nichts werden, weil es denkbar schlecht für alle Beteiligten wäre, wenn irgendjemand sie zu Gesicht bekam. So zog sie sich eine schlichte schwarze Hose und ein enges schwarzes Oberteil an, ein Farbton der sie wesentlich besser kleidete als diese schrecklich freundlichen Farben. Das Gesteck mit den weißen Rosen und die zerknüllte Einladung ließ sie scheinbar achtlos auf ihrem Bett liegen. Vielleicht hatte Beyond heute Abend ja auch etwas Langeweile … .
Durch das geöffnete Fenster ließ sie sich einfach nach unten in eine unbelebte Gasse fallen und näherte sich so Schritt für Schritt langsam ihrem ehemaligen Zuhause.

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