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 Wohnung/Laden der Samezaki-Familie

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Samezaki Hebi
Jo-Nin aus Konoha
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BeitragThema: Wohnung/Laden der Samezaki-Familie   Do 25 Nov 2010, 18:26

Streng genommen befindet sich das Haus der Samezakis gar nicht im Wohnviertel. Warum nicht? Ganz einfach deshalb weil der Wohnbereich sich über dem „Shinobi-Bedarfsladen“ befindet den Hebis Eltern betreiben. Wenn man den Laden also durchschreitet, die Tür öffnet (und dabei die Aufschrift „Betreten verboten“ konsequent ignoriert) findet man eine Treppe die nach oben führt. Am Ende der Treppe findet man dann eine weitere Tür die dann schlussendlich auch in den Wohnbereich führt. Diese Tür ist im Gegensatz zu der am Anfang der Treppe zumeist verschlossen. Nachdem dieses Hindernis nun also überwunden ist kann man, wie eingangs erwähnt, den Wohnbereich betreten. Zuerst fällt hier wohl die holzige Umgebung auf und das der Flur recht langweilig gestaltet ist. Ein langer Gang, zwar nicht unbedingt schmal aber relativ schmucklos. Links und rechts finden sich ungefähr auf der Mitte des Ganges jeweils eine Kommode. Wenige Bilder der Familie hängen auch hier. Sonst ist dieser Raum leer und die Türen führen rechts und links in die verschiedenen Räume. Die erste Tür links führte in die relativ große Küche. Voll ausgestattet mit allem was man sich wünschen konnte. Die einzige Besonderheit die einem auffallen könnte wäre der einzelne Kühlschrank und ein ebenso kleiner Vorratsschrank in der Ecke hinten links wenn man in den Raum blickt. Gegenüber der Küche findet man das Wohnzimmer das gleichzeitig auch als Esszimmer genutzt wurde. Deswegen ist der erste Blickfang des Raumes wohl auch der große Esstisch mit den vielen Stühlen. Mehr als der Haushalt Menschen zählt. Ansonsten darf man sich über ein großes Bücherregal mit Sachwerken bis Schundromanen erfreuen und die drei großen Sofas mit kleinerem Tisch. Ebenfalls steht hier noch ein Schrank der den Blick ins Innere verwehrt. Geht man zu den nächsten Türen findet man Links das große Schlafzimmer der Eltern, eigentlich einer der größten Räume der Wohnung. Dieser Raum wird außer von einem großen Bett nur von Schränken besetzt. Schränke von denen nur Hebis Eltern über deren Inhalt Bescheid wissen. Der ebensogroße Raum gegenüber… ist zu etwas zwischen Gästezimmer und Abstellkammer mutiert. In der Mitte des recht leer wirkenden Raumes steht ein Bett… mit einer recht durchgelegenen Matratze. Ansonsten nur ein alt wirkender und staub ansetzender Schreibtisch mit einem, mindestens genauso alten, Holzstuhl davor. Der einzige Schrank des Raumes (der auch eher mitten im Raum steht) ist zurzeit einfach leer… und alt. Die nächsten beiden Türen sind die Letzten. Links befindet sich das Badezimmer und ist für ein solches doch recht groß wenn auch nicht riesig. Hier… ist es weiß und hell. Nicht so wie in den anderen Räumen in denen das langweilige gleiche Holz vorherrschte. Das Bad verfügt über alles was ein gut ausgestattetes Bad braucht. Die Fenster sind, wie in allen Räumen zuvor, mit hellen aber undurchsichtigen Vorhängen ausgestattet. Nun kommen wir zum letzten Zimmer. Hebis Zimmer. Wenn man die Tür öffnet und Hebi sich nicht in dem Zimmer befindet muss man sich erst einmal an die Dunkelheit gewöhnen. Das elektronische Hauptlicht in diesem Zimmer hat der Chuunin ausgeschaltet. Was man danach allerdings sieht ist erstaunlich. Auch wenn das Zimmer des Jungen die gleichen Maße hat wie das Bad, also eigentlich ausreichend Platz, wirkt das Zimmer mehr wie ein dunkles Kämmerchen. Das Fenster wird von schwarzen Vorhängen verdeckt. Davor befindet sich ein Schreibtisch aus dunklem Holz auf dem überall Blätter, Zettel, Bücher, Notizen, Skizzen, Überlegungen, Stifte, Tintenfässchen, Schreibfedern und zum Teil sogar einige der typischen und untypischen Ninjawaffen und Hilfsobjekte mit verschiedenen Notizen auf dem Gegenstand. Ein gleiches Bild links und rechts von dem ersten Schreibtisch. Auf jedem befindet sich außerdem eine kleine Tischlampe und ein Kerzenstummel. Wer etwas anderes sucht muss schon genauer hinsehen. Das Bett, ebenfalls in dunklem Holz, wurde hinter dem Schreibtisch versteckt und ist somit nicht betretbar wenn man nicht den Tisch überquert. Dafür sieht es relativ unbenutzt. Was im Prinzip auch stimmt. Schlafen tut der Junge auf den drehbaren Lederstuhl in der Mitte der Tische. Was Kleidung angeht so befindet er sich in einem unscheinbaren kleinen Eckschrank, der mehr fasst als man es vermuten könnte. Ein gleicher Schrank auf der anderen Seite des Raumes enthält noch mehr Bücher, Schriftrollen, Notizen, Waffen usw.
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Samezaki Hebi
Jo-Nin aus Konoha
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BeitragThema: Re: Wohnung/Laden der Samezaki-Familie   Do 25 Nov 2010, 18:26

Wortlos führte Hebi das Mädchen zu dem Laden. Er beachtete das Ladenschild das den Namen des Geschäftes „Soten Suru“ verriet gar nicht erst. Wenn er es sich recht überlegte war er das erste Mal mit Tsumi hier. Vielleicht hatte sie auch schon einige Male hier eingekauft ohne es zu merken. Da aber über Kunden die sich als Konoha-Shinobi ausweisen konnte nichts niedergeschrieben wurde hatte der Schwarzhaarige keinerlei Informationen darüber. Er stieß die Tür auf und sah nur kurz nach wer gerade in dem Laden arbeitete. Es war sein Vater. Der Mann, der sich in seinen besten Jahren befand, sah Hebi wie aus dem Gesicht geschnitten aus. Nur die markanten Augenringe fehlten und allgemein wirkte sein Gesicht weitaus weicher. Auch die schwarzen Haare trug er weitaus kürzer und ein Bart zierte das Gesicht Hanasus. Begrüßung zwischen Vater und Sohn gab es nicht. Zum einen deshalb weil Hebis Vater sich mit einem Kunden beschäftigte, zum anderen weil Hebi an so etwas noch nie Interesse zeigte. Erst als Tsumi den Jungen durch den Laden folgte klebte Hanasus Blick etwas ungläubig an der Brünetten. Seit gefühlten Ewigkeiten hatte der Junge immerhin keinen Besuch mehr gehabt. Dieser schritt im Übrigen weiterhin schweigend durch den Laden und stieß die „verbotene“ Tür auf. Auch die Treppen stiefelte er noch hoch ohne dass ein Wort über seine Lippen ging. Bei der oberen Tür angekommen kramte er schnell einen Schlüssel aus dem unglaublichen Taschentunnelsystem seiner Kleidung und schloss die Tür auf. Als sie nun endlich den Holzboden des Flurs erreichten öffnete er wieder seinen Mund. “Da wären wir!“ meinte er nichts sagend und doch informativ. Nur ungefähr deutete der Chuunin in Richtung der rechten mittleren Tür. “Entweder du kannst das Bett da drin benutzen oder…“ sein Finger wanderte etwas weiter und deutete eigentlich nur ans Ende des Ganges. “Du kannst in der Zeit in der du bleibt in mein Zimmer ziehen… in dem Fall schlaf ich im „Gästezimmer““ allein mit der Betonung des letzten Wortes machte er deutlich das es sich dabei nicht wirklich um Gästezimmer handelte sondern einfach nur jede andere Bezeichnung auch nicht passte. Eher weniger gebannt sah Hebi zu Tsumi und wartete auf ihre Antwort. Es war ihr natürlich auch freigestellt sich ein wenig umzusehen, besonders in den beiden Räumen die zur Auswahl standen, um sich dann erst zu entscheiden.
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Sekaí Tsúmi
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BeitragThema: Re: Wohnung/Laden der Samezaki-Familie   So 28 Nov 2010, 09:54

Tsúmi folgte dem Samezaki unauffällig und schweigend. Wenn sie es sich recht überlegte, wollte sie nicht einmal nachdenken, sondern einfach nur diesen rein körperlichen Prozess des Laufens spüren. Was die Genin jedoch ein wenig verwunderte war die Tatsache, dass Hebi sie nicht ins Wohn-, sondern ins Geschäftsviertel führte. Vor diesem Tag war sie auch noch nie bei dem Chuunin Zuhause und umso erstaunter war sie, als sie sich genau auf einen Shinobi Bedarfsladen zu bewegten. Auch dieser war der Sekaí vollends unbekannt. Wenn sie etwas brauchte hatte sie immer ihren Vater … lassen wir das lieber. Das Geschäft war sehr systematisch eingerichtet und Tsúmi war sich sicher, dass alles seinen vorgeschriebenen Platz hatte. Und wehe Jemand wich von dieser Ordnung ab. Für einen kurzen Augenblick musste sie sich Hebi als Verkäufer vorstellen, revidierte diesen Gedanken jedoch gleich wieder. Er lächelte einfach nicht genug, um hinter dem Tresen stehen zu können. Sein Vater, für die Brünette konnte es gar keinen Zweifel geben, dass es sich um eben diesen handelte, sah er doch wie ein freundlicher, schon etwas älterer Zwilling von Hebi aus. Als er sie schließlich etwas überrascht anblickte, warf Tsúmi ihm ein charmantes Lächeln zurück und winkte ihm in ihrer bezauberndes Art zu, bevor sie mit dem Schwarzhaarigen hinter der „Betreten verboten“ Tür verschwand. Nach den Treppen und einem verschlossenen Hindernis, befand sie sich im Flur des Wohnhauses. Skeptisch blickte sie sich um und befand beinahe sofort, dass dieses Holz überall, nicht ihren Vorstellungen von einem gemütlichen Heim entsprach. Aber sie war hier ja auch nur zu Gast und sollte sich solche Bemerkungen lieber verkneifen.
Als Hebi ihr dann noch berichtete, wo sie schlafen dürfte, konnte es sich die neugierige Genin natürlich nicht verkneifen, sogleich den Raum zu inspizieren. Schon als sie die Tür öffnete und mit großer Wahrscheinlichkeit nur eine Hälfte vom Zimmer gesehen hatte, verzog sie ihr hübsches Gesicht zu einem leidenden und gleichzeitig empörten Ausdruck.
„Was ist das denn? Hier drin erstickt man ja! Eher schlafe ich auf nem Stuhl oder dem Fußboden, als in diesem Zimmer …. Moment …. Ihr braucht ein Hausmädchen …und ... das könnte ich doch machen! Hebi! … So hätte ich was zu tun und ihr ein sauberes Haus! Was meinst du?“ fragte sie den ruhigen Chuunin aufgeregt. Das die Kleine noch nie wirklich einen Lappen oder einen Besen in der Hand gehalten hatte, verschwieg sie jedoch erst einmal vorsorglich. Im Augenblick war ihr fast alles Recht, was sie ein bisschen von dem eben Geschehenen ablenken konnte.
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Samezaki Hebi
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BeitragThema: Re: Wohnung/Laden der Samezaki-Familie   So 05 Dez 2010, 02:13

Ihre Reaktion war… erwartet. Vielleicht hätte man sie darüber informieren sollen das Hebi für die Sauberkeit dieses Zimmers verantwortlich war. Und da er nie vorhatte es zu nutzen. War es nun in diesem Zustand. Eine einfache und vor allem vollkommen nachvollziehbare Erklärung. Zumindest für den Chuunin. Der Vorschlag den Tsumi dann machte war recht… ungewöhnlich. Zumindest wenn man bedachte das sie bereits einen Beruf hatte. Immerhin war sie Shinobi. Einen Moment lang musterte der Schwarzhaarige sie. “Meine Mutter würde dich und anschließend mich umbringen wenn du versuchst das restliche Haus zu säubern… in dem Zimmer da steht es dir allerdings frei.“ Sein Zimmer war natürlich auch tabu. Es schien zwar unaufgehört war aber komplett organisiert und das kleinste Verschieben von Gegenständen würde das gesamte System zunichte machen. Vielleicht sollte man Tsumi aber auch ein wenig darüber aufklären wie es in dem Haus der Samezakis gehandhabt wurde. “Es ist nämlich so. Dieses Zimmer und mein Zimmer. Sind wirklich meine Zimmer. Ich darf frei über diese Zimmer verfügen. Das bedeutet wenn jemand ein Hausmädchen braucht dann bin ich das… nicht wir.“ Miete zahlte er trotzdem nicht. Seine Eltern hatten es ihm verboten. “Ähnlich verhält es sich in der Küche… wenn du sie dir ansehen wirst, wirst du zwei Kühlschränke und mindestens zwei Vorratsschränke sehen. Die Hinteren sind meine und stehen zu deiner freien Verfügung“ Das der Inhalt dieser Schränke zum Großteil nicht gerade nahrhaft war, war eigentlich unnötig zu erwähnen. Hebi liebte nun mal Süßes und aß recht selten… wenn er aß dann nur etwas Süßes. Und damit war eigentlich alles Wissenswerte gesagt. Entweder Tsumi würde sich entscheiden erst einmal hier zu bleiben oder sie würde hals über Kopf verschwinden. Eine Reaktion die unsäglich viel Arbeit mit sich bringen würde.
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Sekaí Tsúmi
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BeitragThema: Re: Wohnung/Laden der Samezaki-Familie   So 05 Dez 2010, 11:10

Umgebracht werden wollte sie eigentlich nicht. Noch nicht. Und schon gar nicht von Hebis Mutter. Doch sie würde wenigstens dieses eine Zimmer wieder „bewohnbar“ machen. Vielleicht nicht so, wie es den Wünschen seiner Eltern entsprach, aber so das sie sich wenigstens etwas wohl fühlen konnte. Wenn Tsúmi es sich gerade recht überlegte, hatte sie die Frage nach der Hausmädchen Stelle auch nur gestellt, weil sie sich ablenken wollte, am besten auch von diesem ganzen Shinobiquatsch. Irgendwie hatte sie im Augenblick gar keine Lust mehr über so etwas wie ihre Zukunft im Ninjagewerbe nachzudenken. Doch so eine temporäre Unzufriedenheit konnte sich ja immer wieder schnell verflüchtigen.
„Überlässt du mir dieses Zimmer doch Hebi? Ich will mich darum kümmern. Etwas Essbares werde ich sicher finden, ansonsten weiß ich ja, wo ich im Dorf was einkaufen kann. Und nun will ich nicht länger deine Zeit in Anspruch nehmen, du hast doch sicher noch viel zu tun an deinem Geburtstag.“meinte sie umgänglich und anspruchslos. Zudem noch ein guter Vorwand um alleine gelassen zu werden, mal schauen ob er auch funktionierte
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Samezaki Hebi
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BeitragThema: Re: Wohnung/Laden der Samezaki-Familie   So 05 Dez 2010, 21:33

Wow sie war schnell umzustimmen. Was eine faszinierende Sache. Nicht. Das Mädchen schien noch verwirrter von sich selbst und der Welt zu sein als Hebi. Also der Junge war von ihr und ihrer Auffassung der Welt verwirrt. Besonders als Tsumi ihren letzten Satz gesprochen hatte nahm diese leichte Verwirrung ihren Höhepunkt. Davon abgesehen das er seinen Geburtstag schon wieder vollkommen vergessen hatte… was sollte er schon zu tun haben? “Du hast Recht… ich muss zum Beispiel noch alle meine Freunde in Empfang nehmen“ sagte er scheinbar ernsthaft überrascht und aufgeregt. Ein schneller Blick zum Ende des Flurs und dann wieder ein Blick zu Tsumi die groß angesehen wurde. “Oh hi Tsumi, schön das du kommen konntest dann sind ja alle da!“ begrüßte er sie durchaus sarkastisch, aber ohne Traurigkeit. Er schnappte sich dabei sogar die Hand des Mädchens und schüttelte sie kurz. “Wie gesagt das Zimmer steht so deiner freien Verfügung…“ sagte er ihr jetzt wieder in gewohnt monotoner Tonlage. “In einem der Schränke solltest du übrigens Schlüssel finden… einen fürs Zimmer und der andere für die Haustür.“ damit war ihr auch ein freies Kommen und gehen ermöglicht. Zumindest in den Flur, das Wohnzimmer, die Küche, das Bad und ihr Zimmer. Das Hebi selbst natürlich auch noch einen Schlüssel für ihr Zimmer hatte musste verschwieg er. Nicht weil er vorhatte sie nachts heimlich zu beobachten sondern eher…weil er es für eine unnötige Information hielt. Er würde davon sowieso keinen Gebrauch machen. Dann drehte er sich ohne ein weiteres Wort um und schlich zu seinem eigenen Zimmer. Er stieß die Tür auf, ließ sie wieder ins Schloss fallen, kletterte auf seinen Stuhl, drehte sich zu den Unterlagen die er als letztes gelesen hatte und fing dort an wo er aufgehört hatte… mitten im Satz.
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Sekaí Tsúmi
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BeitragThema: Re: Wohnung/Laden der Samezaki-Familie   Mi 08 Dez 2010, 15:39

Außer mit einer nach oben gezogenen Augenbraue, ließ sie Hebis kleine Sarkasmusvorstellung vollkommen unkommentiert. So was kannte sie bereits und die kleine Genin musste keine Sorge haben, dass sein geistiger Zustand bedenklich wurde. Etwas traurig war die Sache allerdings schon. Denn auch wenn der Schwarzhaarige keine Freunde, sie selbst ausgeschlossen, hatte, so hatte sie doch erwartet, dass wenigstens seine Familie eine Feier ihm zu Ehren organisieren würde. Ihre Familie hätte das für sie getan … .
Als Hebi ihr dann nach einer kurzer Erklärung auch noch den Rücken kehrte und sich in seinem Zimmer verkroch, stahl sich ein verschmitztes Grinsen auf Tsúmis Gesicht. Wenn schon sonst Niemand an den Jungen dachte, dann wenigstens sie! Neugierig betrat sie daraufhin die Küche und konnte nach längerem Suchen in allen Schränken die gewünschten Gegenstände zusammentragen. Geschätzte 30 Minuten später verließ sie die Küche und betrat erneut ihr neues Zimmer. Am liebsten hätte sie gleich wieder kehrt gemacht, doch jetzt gab es keine wirkliche Alternative mehr, geschweige denn eine praktikablere Lösung für sie. In einem kleinen Schrank fand sie auch tatsächlich etwas Schlüssel ähnliches und nahm es an sich. Nun bestand ihre nächste Aufgabe darin, die Möbel so zu verrücken, dass man sich mit ihnen arrangieren konnte. Also den Schreibtisch ans Fenster, das Bett an eine dunklere Ecke im Zimmer, gleich links der Tür und den Kleiderschrank an die gegenüberliegende Wand. Da diese Umräumaktion eine ungewohnte Kraftanstrengung für die Kleine war, schnaufte sie dementsprechend, ließ sich erst einmal auf das, mit einem weißen Bettlaken abgedeckte und mit einer wunderbar durch gelegenden Matratze versehenden Bett, nieder und verschnaufte einen kleinen Moment. Nicht zu lang, denn sie musste schon wieder zurück in die Küche. Ein angenehmer Duft machte sich unterdessen auf dem oberen Stockwerk breit und wenige Minuten später, sah man Tsúmi einen kleinen, mit einem Tuch verdeckten Teller, vor Hebis Zimmertür abstellen, zweimal daran anklopfen und sie wieder zurück in „ihr“ Zimmer huschen.
Sie hatte dem Chuunin einen Kuchen gebacken, selbstverständlich auch nur einen Kleinen und auch nichts Spektakuläres (leider reichten die Zutaten in der Küche nur für einen Streuselkuchen mit Schokostücken), aber es war ein Kuchen und der kam von Herzen (was die, von einem Herz umrahmte Schrift „Alles Gute für dich Hebi“ noch unterstrich). Jetzt war die Brünette etwas zufriedener mit sich und der Welt, zumindest hatte sie wenigstens einem Menschen etwas Gutes getan. Als wäre nichts geschehen, räumte sie fleißig weiter im Zimmer umher und blieb beim einräumen der Bücher doch tatsächlich in einem Liebesroman hängen … .
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Samezaki Hebi
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BeitragThema: Re: Wohnung/Laden der Samezaki-Familie   Sa 23 Apr 2011, 11:09

Das war doch durchaus interessant. Durchaus. Kaum hatte Hebi endlich die Veranstaltung verlassen, will heißen direkt nach seiner Rede, … nun an diese Zeit würde sich der Junge später nicht mehr so gut erinnern können. Etwa 48 Stunden nach seinem ersten Auftreten durfte Beyond wieder ein wenig frische Luft schnappen. Das Licht der Sonne erblicken… aber nicht für lange. Bald schon hatte er den Laden der Samezakis erreicht und stapfte, wortlos und gebeugt wie sein Mitbewohner, die Treppen zu der Wohnung hoch. Jonin. Wer hätte gedacht, dass er diesen Rang tatsächlich erreichen würde… und dann auch noch so schnell. Er war zwar nicht weniger überrascht als Hebi, doch… er schenkte dieser Tatsache weitaus mehr Beachtung und fand es bedeutender. Da hatte Hebi, ohne es zu ahnen, ihm perfekt in die Karten gespielt. Er hatte nun zwar mehr Verpflichtungen, aber vor allem hatte er mehr Freiheiten. Beinahe wäre er, so in Gedanken versunken, an allen Türen vorbei zu seinem Zimmer marschiert, doch dann fiel ihm dieses Mädchen wieder ein. Akemi, auch Tsumi genannt… sie war in letzter Zeit so zurückgezogen, dass man sie beinahe vergessen konnte jedoch… gab es da ein Problem. Von allen Personen war sie die einzige die der Keksvernichter nicht stur im Sinne seiner ganz eigenen Logik betrachtete. Was wiederum bedeutete, dass er nicht drum herum kam hin und wieder unnötigen Kontakt zu ihr aufzunehmen. Die ausdruckslosen schwarzen Augen klebten an der hölzernen Tür, während der Junge sich einen Löffel Marmelade aus dem schier riesigen Marmeladenglas in den Mund stopfte. Würde er das tun? Beyond musste darauf achten, dass er sich zumindest ähnlich verhielt. Auch bei Tsumi. Dieses Mädchen gehörte zwar nicht unbedingt zur braven Sorte, schien jedoch, was seltsam genug war, ganz gut mit Hebi auszukommen. Mit einem lautlosen Seufzen ließ der Schwarzhaarige den Löffel in das Glas fallen und klopfte gegen die Tür. “Bist du etwa immer noch da drin?“ fragte er die Person die er dort drin vermutete ohne es wertend klingen zu lassen. Nur eine nüchterne Frage die den Zweck hatte Informationen zu bekommen.
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Sekaí Tsúmi
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BeitragThema: Re: Wohnung/Laden der Samezaki-Familie   Sa 23 Apr 2011, 11:58

Wenige Minuten später waren sie eingeschlafen, wobei Susake einen Arm um Nozomi gelegt hatte. Hana grinste. „Von wegen, dass die sich nicht in den Armen liegen.“ Die Sonne war ein ganzes Stückchen gewandert, als Nozomi wieder aufwachte und müde blinzelte. „Seit wann ist eine Decke so hart und hebt und senkt sich immer wieder?“ Nozomi schaute hoch und sah in das schlafende Gesicht von Susake. Er hatte einen Arm um Nozomis Schultern gelegt und sie selbst lag mit dem Kopf auf seiner Brust. Nozomi wurde leicht rot, hob Susakes Arm an und wollte sich unter ihm hindurch winden, doch ihre Handgelenke wurden gepackt und Susake zog sie auf sich rauf. Nozomis Gesicht befand sich jetzt genau vor dem von Susake. „Wohin so eilig? Bin ich so uncharmant, dass du gleich die Flucht ergreifst?“
Tsúmi war so in diesen verflixten Schundroman vertieft, dass sie durch das Klopfen an der Tür fast einen Herzinfarkt bekam, so erschrocken hatte sie sich. Einige Sekunden und drei tiefe Atemzüge später stand sie mit ihrem kurzen Röckchen auf, ging zur Tür und öffnete diese. Hebi wartete davor- mit einem Marmeladenglas und die kleine Genin musste sich eingestehen, wie lange sie schon nicht mehr mit dem Schwarzhaarigen gesprochen hatte. Er war nun Jonin, aber das interessierte sie herzlich wenig, schließlich war es nur ein Rang und machte ihn noch lange nicht zu einem anderen Menschen. Oder etwa doch? Sie konnte es sich nicht mit ihren analytischen Fähigkeiten erklären, aber er schien abwesender als es sonst der Fall war. Ganz so als schwebte er eigentlich in ganz anderen Sphären. Nahm er etwa Drogen? Nein, neben seiner Sucht nach Süßigkeiten dürfte er kaum noch Zeit für eine andere Obsession finden. Doch was war sonst mit ihm los? Tsúmi nahm sich vor, ihn weiterhin aufmerksam zu beobachten. Allerdings sprach sie ihn erst einmal an, um die Zeitspanne der Stille nicht unnötig größer werden zu lassen. „Hey Hebi, wie fühlt man sich denn als Jonin? Hast du denn überhaupt die Zeit dich mit mir abzugeben? Du hast doch sicher unglaublich wichtige Aufgaben zu erledigen oder?“ den ironischen Unterton konnte sie sich bei ihren Fragen einfach nicht verkneifen. Schließlich war es der teilnahmslose Samezaki der da vor ihr stand und keine Autoritätsperson.
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Samezaki Hebi
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BeitragThema: Re: Wohnung/Laden der Samezaki-Familie   Sa 23 Apr 2011, 12:53

Die Tür öffnete sich und zum ersten Mal im Leben sah Beyond das Mädchen, dass nicht unbedeutend zu sein schien und… er musste zugeben, Hebi hatte Geschmack. Wenngleich diesem Jungen der Anblick der Kleinen wohl vollkommen egal war. Zu schade, dass er es sich nicht leisten konnte sie näher zu mustern. Immerhin hatte er eine Rolle zu spielen. Etwas was, so zumindest befürchtete er, ihm nicht gerade leicht fallen würde. Das bestätigte sich auch, als das Mädchen den Mund aufmachte. Auch wenn ihm weiterhin vollkommen schleierhaft blieb, wie dieses Mädchen es geschafft hatte in Hebi so etwas wie Sympathie zu wecken, so wusste er doch zumindest warum sie Beyond gefallen hätte. Ein Grinsen zu unterdrücken war doch schwieriger als gedacht. Wenn auch schaffbar. “Ja ich hab einiges zu tun…“ wagte er es jedoch all seinen Wünschen zum Trotz die Ironie einfach zu übergehen. Er war sich recht sicher, dass der andere Kerl so etwas auch sagen würde… und einfach davon ausgehen würde dass man wusste, dass er über seine eigenen Nachforschungen sprach. Für einen Moment herrschte Stille in der Beyond sich einen weiteren Löffel Marmelade in den Mund schob. Das war eine reine Gewohnheitssache. “Im Gegensatz zu dir… was machst du den ganzen Tag hier drin?“ Auch wenn er damit vielleicht mehr Interesse als geplant signalisierte… als er nun die Gelegenheit wahrnahm und sich mit den Augen umsah… so konnte er nichts erkennen was auf eine sinnvolle Beschäftigung hinwies. Das entsprach nicht unbedingt dem Bild von Tsumi welches Hebi ihm überlassen hatte.
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Sekaí Tsúmi
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BeitragThema: Re: Wohnung/Laden der Samezaki-Familie   Sa 23 Apr 2011, 16:50

„So so, einiges zu tun … das Marmeladenglas vernichten vielleicht?“ stichelte sie den Stoiker weiter. Tsúmi wusste, dass es Hebi nicht im Geringsten tangieren würde, aber sie liebte diese Art der Unterhaltung, diese Freiheit, einfach das zu sagen, was sie gerade sagen wollte, ohne das ihr Jemand den Mund verbot. Nicht das sie sich davon beeindrucken lassen würde. Dazu war sie viel zu selbstverliebt und hochmütig. Dann stellte der Samezaki ihr auch noch eine Frage, eine von denen, die etwas mehr Feingefühl im Antworten erforderten als üblich.
Ja, im Moment gefiel es ihr, den ganzen Tag nichts zu tun sehr. Kein Team, keine Mission und ein Lehrer wollte sich, zu Tsúmis Freude, ebenfalls partout nicht finden lassen. Es war wirklich erstaunlich, dass es im gesamten Feuerreich keinen geeigneten Sensei für sie geben sollte, aber ihr schlechter Ruf eilte ihr wohl voraus. Oder hatte Hebi etwa den Auftrag bekommen sie …? Nein, vollkommen unmöglich. Er war noch viel zu unerfahren und auch nur 2 Jahre älter als sie. Das würde niemals funktionieren, also weiter im Text. Mh, was tat sie gerade? Eigentlich bildete sie sich gerade auf eine etwas unkonventionelle Art und Weise fort und das war doch auch eine super Antwort. „Oh Hebi-kun, ich studiere gerade die sozio-biologischen Verhaltensweisen von Heranwachsenden, Bezug nehmend auf ihre Kondition, ein wirklich überaus spannendes Feld!“ meinte sie etwas geschwollen und hoffte damit den Schwarzhaarigen so derartig zu langweilen, dass er sie bald wieder allein lassen würde. Wollte die kleine Genin doch unbedingt wissen, wie es zwischen Susake und Nozomi weiterging … .
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BeitragThema: Re: Wohnung/Laden der Samezaki-Familie   Sa 23 Apr 2011, 17:16

“Nein nur dessen Inhalt“ antwortete Beyond wie aus der Pistole geschossen und bekam nicht einmal die Gelegenheit darüber nachzudenken ob der Andere ebenfalls so etwas geantwortet hätte… oder diese Aussage hätte stehen lassen. Im Nachhinein sich Gedanken darüber zu machen, befand er jedoch selbst für unnütz und kümmerte sich nicht weiter um dieses Thema. Während er sich also einen Löffel Marmelade in den Mund schob antwortete das Mädchen. Die Süße der Himbeermarmelade in seinem Mund und die Wortwahl des Mädchens ließen ihn jedoch bedingt unvorsichtig werden und da er NOCH nicht sprechen konnte zog er skeptisch die Augenbrauen in die Höhe. “Und das tust du angeblich HIER drin? Was tust du? Bücher lesen?“ Daran, dass eben genau das seine Einstellung war – man konnte alles auch aus Büchern lernen – dachte er in diesem Moment gar nicht. Besser gesagt: Er dachte dran, aber es konnte ihn in diesem Moment nicht wirklich weniger interessieren. Er konnte nicht die ganze Zeit diesen schlaffen Gerechtigkeitsfanatiker mimen. Wenn das Mädchen zu neugierig wurde oder zuviel wusste, war das erste Rätsel, dass Beyond seinem anderen Ich aufgeben würde eben eins in dem er emotional beeinflusst war. Immerhin ein einmaliger Einstieg. Wenn er so recht darüber nachdachte war die Kleine vielleicht auch einfach so ein perfektes erstes Opfer. Vor allem deshalb weil er sie auch sicher ausschalten könnte, falls sein erster Versuch missglückte. An ihrer Stelle würde er sich nicht mehr sicher fühlen.
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Sekaí Tsúmi
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BeitragThema: Re: Wohnung/Laden der Samezaki-Familie   Sa 23 Apr 2011, 18:31

„Ja, ich lese Bücher! Ist das etwa verboten? Hattest du einen schlechten Tag oder warum wirkst du so gereizt? Mama Hokage mag Dir wohl noch keine vertrauenswürdigen Aufträge anvertrauen, was? Armer, armer Hebi, aber das ist noch lange kein Grund traurig zu sein. Schließlich hast du ja noch deine Süßigkeiten. Und wenn du mich jetzt entschuldigst … ich würde gerne weiterlesen! Schönes Leben Dir noch!“ gegenwärtig war die boshafte Tsúmi ganz in ihrem Element, als sie Hebi so zynisch und voller Hohn antwortete. Allerdings wusste sie nicht, was sie dazu bewog, plötzlich so aggressiv zu werden. Wenn sie es sich recht überlegte, hatte der Schwarzhaarige doch nur ganz normal gefragt, so wie es eben seine Art war. Aber diese Art brachte sie eigentlich nicht dazu, ihm Gemeinheiten an den Kopf zu werfen … Vielleicht war sie auch einfach nur genervt davon, dass sie nicht in Ruhe ihr Buch verschlingen konnte … sicher war es das. Bevor sie sich womöglich noch rechtfertigen musste, drehte sie sich um und war schon im Begriff ihre Tür zu schließen … .
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BeitragThema: Re: Wohnung/Laden der Samezaki-Familie   Sa 23 Apr 2011, 18:45

Beyond war recht… überrascht. Mit so einer scheinbar doch aggressiven Reaktion hatte er nicht gerechnet. Und vor allem würde er das nicht auf sich sitzen lassen. Er legte den Löffel zurück ins Marmeladenglas und nutzte die freie Hand dafür, dass ihm nicht die Tür vor der Nase zugeschlagen wurde. “Nana, wer wird denn so gereizt reagieren wenn man nur ein Gast ist?“ erinnerte er Tsumi mit einer gewisser Genugtuung daran wo sie sich eigentlich befand. “Außerdem wünsche ich nicht dass du so zu mir sprichst, immerhin habe ich eine vertrauenswürdige Aufgabe erhalten, ich soll eine Genin ausbilden bis sich ein anderer Jo-Nin des Dorfes dazu bereit erklärt sie zu übernehmen. Du hast nicht zufällig eine Ahnung über wen ich sprechen könnte, mh?“ log der Junge aalglatt und mit einem siegreichem Grinsen im Gesicht. Er würde schon irgendeinen Weg finden, sich selbst davon zu überzeugen dass das stimmte… oder es zumindest richtig war. Notfalls würde er Hebi davon überzeugen müssen, dass es eine Lüge war um einige Dinge zu testen. Dazu genügte ja schon ein Eintrag in sein umfangreiches Notizbuch. Zum Glück hatten sie das gleiche Schriftbild. “Pack also dein Buch zur Seite und beweg dich schnellstmöglich zum Trainingsplatz“ meinte er zuckersüß und mit einem Lächeln aufgesetzt. Man konnte die Provokation die darin steckte förmlich greifen.
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BeitragThema: Re: Wohnung/Laden der Samezaki-Familie   Sa 23 Apr 2011, 19:02

Tsúmi musste sich arg zusammenreißen, um jetzt nicht doch zu explodieren. Er hatte ihren wunden Punkt einfach schamlos ausgenutzt und sie auch noch gleichzeitig daran gehindert, die Tür zu schließen. Was danach folgte war keine Provokation mehr, es war eine Kriegserklärung an die mehr als aufgebrachte Tsúmi, die jetzt ihrer Wut doch etwas Freigang schenkte.
„Erstens, wenn es Dir nicht passt, dass ich mich im Haus deiner Eltern so aufführe, dann werf mich doch raus! Mir ist es egal, schließlich hast du mich hier her geschleppt. Zweitens, nein leider hab ich gerade absolut keine Ahnung von wem du da sprechen könntest, Herzblatt, denn ich sehe immer noch keinen Jonin, der so eine wichtige Aufgabe übernehmen könnte und Drittens, zwei Worte: Vergiss es!“ natürlich schrie sie ihm diese Worte entgegen und man konnte ihnen einen wirklich bösen Unterton entnehmen. Sie dachte ja gar nicht daran, dieser recht seltsamen Tagesform von Hebi, die ihm so gar nicht ähnlich sah, nachzugeben. Dafür war sie doch viel zu begierig darauf zu erfahren, was als Nächstes geschehen würde und wie weit sie diese Situation noch reizen konnte.
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BeitragThema: Re: Wohnung/Laden der Samezaki-Familie   Sa 23 Apr 2011, 19:15

Das Lächeln auf den Lippen des Jungen starb nicht. Nicht weil er einfach so gut darin war ein falsches Lächeln aufrechtzuerhalten… nein ihm gefiel diese widerspenstige Art. Das Dumme war nur, dass es Tsumi nicht gefallen würde das er diese Art mochte. “Wichtige Aufgabe? Tsumi ich will dich nicht enttäuschen, doch für wie talentiert man dich auch bei deinem Abschluss gehalten haben mag, inzwischen bist du nur noch eine Genin die es seit Jahren zu nichts bringt. Du hast nicht einmal ein Team und das liegt nicht daran, dass man dir keines zuteilen könnte. Wenn du also weiter so zickig bist, bist du bald deinen Rang los und rauswerfen würde ich dich auch ohne auch nur eine Sekunde zu zögern. Dann kannst du ja zu deinem Vater und seiner tollen Frau zurückziehen, denen wird es bestimmt gefallen dich rund um die Uhr verhätscheln zu können. Du befindest dich also in einer mehr als ungünstigen Position um so zu reagieren oder nicht Tsumi-chan?“ wieder war der letzte Satz von einem zuckersüßen Unterton begleitet. Sie würde sich so oder so nicht mehr vor mindestens einer Trainingseinheit mit Sensei Beyond drücken können. Und wenn er ihren bewusstlosen Körper zum Trainingsplatz tragen müsste. Das würde er streng genommen sogar liebend gern tun.
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Sekaí Tsúmi
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BeitragThema: Re: Wohnung/Laden der Samezaki-Familie   Sa 23 Apr 2011, 19:37

Sie hätte ihm die Augen auskratzen können … Warum tat sie das eigentlich nicht? Es hatte sicher etwas damit zu tun, dass er es auf eine grandiose Art verstand, Tsúmi zwar unglaublich wütend zu machen, doch es stets nur soweit trieb, dass es nur bei der Wut blieb. Wie verstörend. Seinen Worten konnte sie jedoch eine gewisse Wahrheit nicht absprechen, wie dumm. Trotzdem ließ sie sich immer noch nicht von seinen Ausführungen beeindrucken. Was waren schon Worte? Nichts. Wenn er nichts tat um sie zu überzeugen, würde sie sich auch weiterhin weigern.
„Weißt du Hebi, ich bin zudem sehr froh, dass ich keinem Team angehöre und auch nicht als erste Wahl gelte, ich glaube sogar, dass ich mit diesem Ninja Kram aufhören sollte, schließlich kann ich es Dir doch nicht antun, mich als Schützling zu bekommen ...“ nun lächelte auch Tsúmi zu den verächtlichen Worten und setzte ihren Hundeblick auf. Bei diesem Schlagabtausch wurde sie nicht müde, auch wenn sie ihm nichts entgegenzusetzen hatte. Doch aufgeben gehörte nicht zu ihren Charaktereigenschaften, ebenso wenig wie das Vergeben. Wenn Hebi sie ernsthaft wieder zu ihrem Vater schicken würde, dann müsste sie entweder Yusaku umbringen oder Konoha endgültig den Rücken kehren. Das alles hätte sie dem Samezaki auch ins Gesicht sagen können, doch eine Art inneres Warnschild hielt sie davon ab. Man musste ja nicht alles ausplaudern.
„Glaub mir, du wirst keine Freude mit mir haben und ich verschwinde gern, wenn ich damit verhindern kann, deine „Schülerin“ zu werden.“ ein selbstgefälliges Lächeln und ein fester Blick in seine Augen begleitete dieses Angebot. Denn diesen Zustand konnte sie sich wenig bis gar nicht vorstellen … .
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Samezaki Hebi
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BeitragThema: Re: Wohnung/Laden der Samezaki-Familie   Sa 23 Apr 2011, 19:49

Beyonds Grinsen blieb. Immer noch. Er stellte das halbvolle Glas auf den Boden und… ging einen Schritt weiter in den Raum, auf Tsumi zu. “Ich enttäusche dich nur ungern Mädchen, aber es interessiert sich keiner für das was du willst oder denkst. Heute wirst du meine Schülerin sein und ich zwinge dich notfalls auch dazu. Danach kannst du gerne zu Tsunade gehen und ihr sagen wie gerne du doch aufhören würdest Ninja zu sein und zurück zu deinem Vater ziehen. Mir ist das scheißegal aber jetzt wirst du mit mir mitkommen, verstanden?“ diesmal fehlte der Zucker. Dieses Mal war es eine Drohung mit Nachdruck. Beyond hatte keine Lust mehr auf Spielchen. Nun doch auf Spielchen schon, aber auf dieses Spielchen hatte er keine Lust mehr… nicht mit dieser Spielpartnerin. Nicht wenn sie schon alle ihre Spielfiguren verloren hatte und nur noch darauf warten konnte das Beyond endlich den König erlegte. Das nächste Spiel würde zwar genauso einseitig sein, doch da könnte er sich wenigstens dran erfreuen. Tsumi hatte sich eindeutig mit der falschen Seite des schwarzhaarigen Jungen angelegt.
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Sekaí Tsúmi
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BeitragThema: Re: Wohnung/Laden der Samezaki-Familie   Sa 23 Apr 2011, 20:06

Okay, dass war schon etwas deutlicher, aber noch lange kein Grund sich davon beunruhigen zu lassen. So blieb Tsúmi auch genau da stehen, wo sie auch vorher schon gestanden hatte, auch als Hebi auf sie zu schritt. Dennoch machte sie ein aufgesetzt betrübtes Gesicht. „Ich gehe sicher nicht petzten, dass ist so gar nicht meine Art.“ während dieser geheuchelten Worte trat sie ihrerseits einen Schritt auf den Schwarzhaarigen zu und lächelte ihn wieder voller Niedertracht an. „Und es ist mir scheißegal, wie viele logisch nachvollziehbare Argumente du mir aufführst. Meine Antwort wird solange „Nein“ sein, bis ich dich respektiere, und du könntest mich halb tot prügeln und trotzdem keinen Schritt weiter kommen. Also vergiss es lieber, Jungchen.“ winkte sie missbilligend ab. Auch sie mochte Spiele bei denen sie mit dem Feuer spielte. Doch in diesem Fall spielte sie mit dem ungewöhnlichsten Hebi den sie kannte und den sie in keinem Fall abschätzen konnte, was sie nur noch mehr reizte. Sich die Finger zu verbrennen war keine Schande, man durfte das Feuer jedoch nicht zu heiß werden lassen und das richtig einschätzen zu können, war gar nicht so einfach, selbst für die erfahrene Tsúmi nicht.
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BeitragThema: Re: Wohnung/Laden der Samezaki-Familie   Sa 23 Apr 2011, 20:28

Demonstrativ machte der Junge noch einen weiteren Schritt nach vorne und stand nun wirklich direkt vor dem Mädchen. Von oben war sie ein noch verlockenderes Spielzeug. “Ich hab ein Argument dass dich vielleicht überzeugt. Wenn deine Antwort nämlich beim nächsten Mal immer noch Nein ist werde ich dir den Mund zuhalten und solange zuschlagen bist du dich nicht einmal mehr traust zu schreien oder dich zu bewegen. Dann werde ich dich fesseln und knebeln und einige Experimente mit dir durchführen. Zum Beispiel interessiert es mich wahnsinnig wie ein Mensch reagiert wenn man ihm bei lebendigen Leibe ein Auge ausreißt… außerdem wüsste ich gern wie die Dinger schmecken. Ich werde so lange an dir herumexperimentieren bis mir langweilig ist und dann werde ich dich hier langsam in dieser Kammer verrecken lasse. Dein, bis dahin bestimmt wunderschön weichgeklopftes Fleisch, wird sicherlich eine Zeit lang dafür sorgen dass ich mehr Geld für Kekse habe und den Rest von dir verscharr ich einfach irgendwo… Tsunade gegenüber behaupte ich dann einfach, dass du aus dem Dorf geflohen bist. Mir wird schon jeder glauben, immerhin bin ich doch der ruhige gerechtigkeitsliebende Analytiker.“ das alles sagte er sehr ruhig und doch mit drohendem, irgendwie auch vorfreudigen Ton in der Stimme. Dass seine Augen anfingen zu zittern, obwohl sein Blick doch vollkommen fest auf Tsumi gerichtet war, tat dann wohl sein übliches. Bei so einer interessanten Vorstellung konnte Beyond das Zittern einfach nicht konzentrieren. Schade nur, dass seine Experimente sich auf wenige Stunden beschränken würden, immerhin musste er davon ausgehen, dass jederzeit Hebi wieder den Körper übernahm.
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Sekaí Tsúmi
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BeitragThema: Re: Wohnung/Laden der Samezaki-Familie   Sa 23 Apr 2011, 20:48

Wow, er konnte sogar richtig präzise werden. Respekt, aber sicher nicht vor seiner Person. Zumindest nicht vor diesem Ding, dass Hebi darstellte. Denn das war er nicht, da war sie sich sicher, auch wenn das vollkommen verrückt klang. Doch hatte sie nicht ebenfalls Erfahrungen mit gespaltenen Persönlichkeiten? Irgendwie schien es ihr, als sei der ruhige Schwarzhaarige an einer noch viel böswilligeren Art, als der ihren erkrankt oder er hatte wirklich nur verdammt schlechte Laune. Nun, auf einen Versuch konnte man es ja ankommen lassen, obwohl das nicht nur naiv und absolut dämlich war, es könnten auch ihre letzten Worte sein.
Beharrlich blickte sie den Samezaki weiter an und bemühte sich um ihre Ruhe. Folter- und Todesandrohungen bekam man schließlich nicht jeden Tag und als sie das zittern in seinen Augen sah, konnte sie die Gefahr das erste Mal wirklich einschätzen und ließ sich davon überhaupt nicht beeindrucken,
„Wie war das noch? Ich fürchte ich habe dich nicht ganz verstanden … welches Wort darf ich nicht mehr benutzen?“ trotz ihres tapferen Lächelns, war ihr vollkommen anders zumute.
„Aber Spaß beiseite. Bist du etwa Hebis böser Zwilling? Und … bleibst du länger? Deine Methoden gefallen mir nämlich sehr viel besser, als die deines langweiligen zweiten Ichs. Wenn du ein Opfer suchst, wüsste ich auch schon Jemand bestimmtes, mit der du viel mehr Spaß haben würdest. Du kannst das übrigens als kein Nein werten.“ Da hatte die dunkle Seite von Tsúmis Seele also ihre Entsprechung gefunden. Egal wie der Junge vor ihr jetzt reagieren würde, wenn es wirklich brenzlig werden würde, zog sich Tsúmi einfach zurück und überließ allein Akemi den unsäglichen Schmerzen. Ja, sie war schon ein charmantes Miststück.
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BeitragThema: Re: Wohnung/Laden der Samezaki-Familie   Sa 23 Apr 2011, 21:07

Beinahe schon schade. Sie gab zwar nicht auf, schaltete aber einen Gang zurück. Halbwegs. Zu ihrem Pech jedoch schien sie etwas zu ahnen. Nun gut es war ganz offensichtlich, dass hier etwas nicht stimmte, doch sie brachte Beyond noch auf diesen Trichter, während dieser seine vorherige Idee noch nicht ganz verworfen hatte. Scheinbar hatte er neben Kainu noch einen weiteren interessanten Spielstein gefunden. Das Feld von Hebi leerte sich und der Risikofaktor stieg förmlich ins Unmessbare. Wie furchtbar spannend. Er griff, ohne irgendwelche Sanftheit vorzuspielen, nach dem Kinn des Mädchens. “Langweilig? Ich denke nicht, dass Hebi das gefallen würde wenn du so über ihn sprichst. Vor allem dann nicht wenn es eine solch offensichtliche Lüge ist. Aber eines hast du gut erkannt… ich bin nicht der lahme Keksfresser. Mein Name ist Beyond Birthday… ich bin wirklich so etwas wie ein zweites Ich.“ mochte das Grinsen vorher verschwunden sein, tauchte es jetzt wieder auf und hatte nichts an Wahnsinn verloren. “Und jeder der von meiner Existenz weiß muss sterben, immerhin wollen wir nicht dass ein gewisser gut aussehender junger Kerl von mir erfährt. Noch nicht.“ dies erzählte ihr beinahe schon mit sanfter Tonlage. So als wäre es gar nichts Schlimmes. “Außer natürlich du bist ein braves Mädchen und hörst auf das was ich dir sage…“ Sie wäre mehr ein unterdrückter Spielstein. Allerdings gleichzeitig einer mit sehr viel mehr Macht. Gleichzeitig auch ein Schwert das sich seinen Meister selbst aussuchen konnte und beiden Seiten beachtlich schaden konnte. Kurzum… sie war kein wirklich bedeutender Stein, aber mit Sicherheit einer der interessantesten… und durchaus schön anzusehen.
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Sekaí Tsúmi
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BeitragThema: Re: Wohnung/Laden der Samezaki-Familie   So 24 Apr 2011, 06:51

Der harte Griff um ihr Kinn schmerzte, doch dieser Umstand gefiel Tsúmi nur umso mehr und stachelte ihre Vorfreude auf diesen Kerl weiter an. Konzentriert hörte sie dem anderen Hebi zu. Es war ihr nur zu deutlich bewusst, wie knapp das gerade war und das er sich überhaupt noch hatte zurückhalten können grenzte an ein kleines Wunder. Doch sie konnte sich auch selbst anerkennend auf die Schulter klopfen, denn nicht jedes Mädchen in ihrem Alter und dieser brenzligen Situation wäre so gleichgültig wie sie geblieben. Dennoch war sie auch enttäuscht von sich, die letzten Jahre hatten sie ein wenig verweichlicht und das musste schrie förmlich nach einer Veränderung. Hatte sie in den vergangenen Monaten nach einer Aufgabe, einem Sinn gesucht, so war sie kläglich gescheitert, ja sie hatte sogar begonnen diesen Schund zu lesen! Wie erbärmlich! Das war ganz und gar nicht mehr Tsúmi, sondern diese armselige Akemi, welche unbeabsichtigt das Ruder in die Hand genommen hatte. Wie hatte es nur so weit kommen können? Sie schämte sich regelrecht für ihrer Schwäche. Doch nur ihr Körper war ein kraftloses Gefäß, ihr konsequenter Geist war willig, ja förmlich begierig darauf, dem kleinen Mädchen endlich mal wieder in den Allerwertesten zu treten. Ganz so wie in guten alten Zeiten, als sie noch Ambitionen hatte, die Welt ein kleines Stück schlechter zu machen. Doch bevor sie dieses Ziel erreichen konnte, musste sie sehr viel stärker werden, ihr Körper musste widerstandsfähiger werden. Hach, wie war es doch schön nicht mehr sinnlos in den Tag hinein leben zu müssen, sondern wieder eine Aufgabe zu haben, wenngleich sie auch etwas gefahrenträchtig war.
Im Laufe seiner Erklärung wurde Tsúmis Grinsen, so gut es durch die Hand an ihrem Kinn möglich war, immer breiter, immer verschlagener. „Es freut mich sehr Beyond. Hebi ist im Gegensatz zu Dir ja ganz nett, aber du bist fantastisch ... Ich werde Dir ein braves Mädchen sein, nun ich versuch's zumindest, aber kein Wort soll Hebi von dir erfahren, solange du das nicht willst.“ Tsúmi hatte ihre Seelenruhe wiedergefunden und genau das strahlte sie auch aus, als sie mit der Zweitbesetzung des Schwarzhaarigen sprach. Auf sein „Wer meinen Namen kennt, muss sterben!“ ging sie ganz bewusst nicht ein, denn diese Phase hatte sie schon seit dem „Unfall“ ihrer Mutter überwunden. Man konnte auch wunderbar von demjenigen profitieren, der den Namen kannte, besser gesagt, man konnte ihn wunderbar manipulieren, auch wenn ihr diesmal diese Rolle zufiel. Ihre dunklen Augen waren schon jetzt ganz besessen von dieser Lebensform, welche das Beste in ihr zum Leben erweckt hat. „Willst du eigentlich immer noch trainieren gehen? Wenn ja, dann muss ich mich dringend zweckmäßiger anziehen ...“ fragte sie ihn mit einer Unschuldsmine, in ihrem Gürtellangen Röckchen und der unter den Brüsten (ja, Tsúmi sind Brüste gewachsen, zwar nur kleine, aber immerhin) zusammengebundenen Bluse.


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BeitragThema: Re: Wohnung/Laden der Samezaki-Familie   So 24 Apr 2011, 10:52

Es erschien Beyond immer unverständlicher, wie diese beiden Wesen jemals miteinander zu tun haben konnten… ohne sich gegenseitig umzubringen. Nun was hieß gegenseitig. Er war verwundert, dass Tsumi noch in einem solchen akzeptablen lebendigen Zustand war. Dabei tanzte sie ja schon nah an der Grenze. An seiner Grenze. Gut Beyond war nicht unbedingt geduldiger als Hebi und eher dazu bereit Gewalt anzuwenden, doch dieses Mädchen machte nicht wirklich den Eindruck als hätte sie ein Problem ein wenig brav zu sein. Gut er hatte sie bedroht und würde sie umbringen hätte sie nicht genau das gesagt, jedoch… sie hatte so ein Grinsen auf den Lippen. Ein Grinsen das übrigens dank seines Griffes recht albern aussah. Das Kompliment dass er fantastisch war, konnte er eigentlich nur zurückgeben… tat er aber nicht. Man musste dem Mädchen ja nicht auf das Näschen binden, dass sie so gut wie gar nicht mehr in Lebensgefahr schwebte. Dann fragte das Mädchen doch tatsächlich ob BEyond weiter auf das Training bestand. Der Junge ließ die Kleine los und ein recht gut aufgelegtes Grinsen folgte. “Dann solltest du dich zweckmäßiger anziehen… ich bestehe weiterhin auf das Training“ meinte Beyond schon wieder recht monoton und tat etwas was Hebi auch getan hätte. Sich nicht einen Meter weg bewegen. Es gab nur einen bedeutenden Unterschied: Hebi wäre nicht auf die Idee gekommen wegzugehen, Beyond wollte das einfach nicht. Welcher vernünftig denkende Mensch hätte das jedoch auch gewollt? Hebi war schon ein wenig seltsam. In seinen Augen. Also auch in seinen… weil sie ja die selben Augen hatten. Ein interessantes Thema
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BeitragThema: Re: Wohnung/Laden der Samezaki-Familie   Di 26 Apr 2011, 15:44

Natürlich bestand er noch auf das Training, welches sicher keines werden würde, damit sie besser wurde. Zumindest konnte sich das die kleine Genin bei diesem neuen Hebi überhaupt nicht vorstellen. Bestimmt wollte er sie wieder für irgendein neuartiges Jutsu ausnutzen, aber jetzt gleich ein Widerwort war denkbar ungünstig. Nörgeln konnte sie auch später noch. Da Beyond ihr Kinn los gelassen hatte und sich wohl anschickte vor der Tür zu warten, tat Tsúmi etwas um ihn die Wartezeit etwas zu verkürzen. Schwungvoll stieß sie die Zimmertür auf und begab sich, selbstverständlich ohne diese zu schließen, direkt zu ihrem Schrank. Einen kurzen Moment überlegte sie, ob denn wirklich etwas zweckmäßiges in ihrer Kleiderauswahl zu finden war, lächelte dann jedoch in sich hinein und befand alles als sehr passend – zumindest für ihren Geschmack. Kurzerhand fiel also ihr kurzes Röckchen auf den Boden und gab den Blick auf einen unschuldig weißen Hauch von Nichts frei. Wenn Beyond das wollte hatte er also auch freie Sicht auf alles was die Brünette so zu bieten hatte. Leider verdeckte die böse Tsúmi ihre fast nackten Tatsachen mit einer glücklicherweise sehr kurzen blauen Hose. Ihre zusammengeknotete Bluse ließ sie an – immerhin war die sehr bequem und bot einen wirklich schönen Ausblick. Schnell warf sie sich noch ihren Wurfsternbeutel um die Hüfte und verließ ihr Zimmer, um sich vor ihren Sensei zu stellen.
„Auf geht’s!“ rief sie beinahe schon fröhlich und streckte ihren rechten Arm nach oben. Mal sehen wie sich dieser Sadist so als Lehrer anstellte … .
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