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 Bescheidenes Haus der Nanikamis

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Nanikami Ryoko
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BeitragThema: Bescheidenes Haus der Nanikamis   Fr 19 Nov 2010, 05:44


Ein schlichtes kleines Steinhaus, im Herzen der Wüstenstadt Sunakagure no Sato.
Ausgestattet mit allem was man so braucht, 4 Schlafzimmern, davon 2 Gästezimmern, 1 Kinderzimmer, 3 Badezimmern, einer riesigen Küche, einem großen Wohnzimmerchen, einem Bibliothekszimmer, einer "Waffenkammer", einen als Vorrats und Rückzucksgebiet ausgebauten Keller und einem niedlichen kleinen Garten mit Feuerstelle.
Minorus Werkstatt befindet sich unmittelbar im Nebenhaus und teilt sich auf in einen Lagerraum und das Büro Hidekos.



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Nanikami Ryoko
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BeitragThema: Re: Bescheidenes Haus der Nanikamis   Sa 20 Nov 2010, 10:09

Cf: Straßen

Seitdem sie das letzte Mal vor etwa 6 Jahren hier war, hatte sich einiges getan. So wie sich das Wohnviertel verändert hatte, so dürfte sich auch ihre Schwester verändert haben und obwohl Ryoko keine Ahnung davon hatte, wie diese Veränderung denn aussah, freute sie sich schon wahnsinnig sie wieder zu sehen. Als die Schwarzhaarige sich sicher war, dass sie genau an diesem Haus richtig waren, staunte sie nicht schlecht über den großen Anbau und all das Grünzeug, welches um das Grundstück gepflanzt worden war. Keine leichte Aufgabe bei den klimatischen Verhältnissen, doch das war sicher Minorus Werk, er war einfach der geborene Hausmann, Gärtner und natürlich Schmied. So traten die vier also durch den Vorgarten an die Haustür heran und noch bevor die Nanikami klopfen konnte, erspähten Anzu und Chizu eine rote Katze, welche zu allem Überfluss auch noch 3 äußerst süße Kätzchen um sich herum spielen ließ. All die Aufregung, die Angst, die ungewisse Zukunft war in diesem Moment vergessen und die Beiden stürzten sich auf ihre Objekte der Begierde, herzten, schmusten, streichelten sie und waren so zumindest vorerst ruhig gestellt. Kopfschüttelnd und lächelnd klopfte Ryoko nun an die Tür und es dauerte gar nicht lang, bis ihr diese auch geöffnet wurde. Doch ihre Schwester stand ihr nicht gegenüber um sie zu begrüßen, sondern ein kleines, niedliches Mädchen, welches wie Hidekos Ebenbild aussah. Just in diesem Augenblick erinnerte sich die vergessliche Jounin daran, dass ihre Schwester vor einiger Zeit mal etwas von Zwillingen erzählt hatte. Diesen Umstand hatte sie offenbar gänzlich verdrängt.
„Wer hat denn geklopft, Keiko-Schatz?“ rief eine energische, weibliche Stimme aus dem Hintergrund. „Hier sind 4 Tanten Mama ...“ die kleine Keiko drehte sich um, rief diesen Satz, lief zurück ins Haus und es dauerte gar nicht lang, bis sich eine Frau mit langen hellbraunen Haaren und einem erdfarbenen Gewand zu der Gruppe gesellte. Wenn man nicht gerade wusste, dass sie mit Ryo verwandt war, würde man es auch nie im Leben vermuten, denn rein äußerlich hatten die Schwestern gar nichts gemeinsam. Überhaupt sahen sich alle Nanikamischen Geschwisterkinder nicht wirklich ähnlich, musste wohl an den verschiedenen Vätern liegen, war aber auch vollkommen egal, denn sie wussten ja, dass sie irgendwie zusammengehörten. Sollte es also je wieder zu einem großen Familientreffen kommen, würde da eine bunte Mischung auf einandertreffen und die Jounin aus Takigakure könnte man buchstäblich als schwarzes Schaf abstempeln, hatten doch fast alle ihre Geschwister die zarte, blasse Haut ihrer Mutter geerbt und keine dunklere Haarfarbe als haselnussbraun vorzuweisen. Das Ryoko diese Tatsache natürlich außerordentlich gut gefiel muss eigentlich nicht extra erwähnt werden. Doch vorerst genug von diesem kleinen Exkurs in die Äußerlichkeiten, denn schon erspähte die ältere Frau die „4 Tanten“. „Hi Onee-san!“ „RYOKOOOOOOOO! MEINE KLEINE!“ voller Überschwang stürzte sich die etwas kleinere Brünette auf die etwas größere Schwarzhaarige, umarmte sie, küsste sie, umarmte sie nochmal und legte schließlich die Hände auf ihre Schultern, während sie ihre kleine Schwester eindringlich beäugte. „Wie groß du geworden bist … wie groß alles an dir geworden ist!“ ein schelmischer Blick fiel auf das knappe, rote Oberteil. „Minoru wird in Ohnmacht fallen, wenn er dich sieht … wenn er das sieht.“ liebevoll strich sie ihr über die linke Brust und umarmte sie daraufhin gleich nochmal. In einem schnellen Zug löste sie sich wieder und wandte sich in Richtung Hausinneren um. „Stell schon mal die Getränke kalt Minoru, die ersten Gäste sind angekommen!“ der resolute Ton verriet, dass Hideko nicht zum ersten Mal Befehle gab.
„Schön du an meinen Geburtstag gedacht hast, .... du hast doch sicher viel zu viel zu tun, dass hätte doch nicht sein müssen!“ Freudestrahlend blickte die Schwester zu der Missing.
Richtig, ihre Schwester hatte in diesem Monat Geburtstag, aber das es ausgerechnet heute sein würde, hatte die Schwarzhaarige ebenfalls gekonnt vergessen. Doch was die Sache mit dem Geschenk anging, schaltete sie sofort. Immerhin musste man doch einen Vorteil daraus ziehen können, dass ihre Schwester so versessen auf eine große Familie war. „Onee-chan hier ist dein Geschenk!“ Mit einer großen Geste zeigte sie auf die zwei Minderjährigen, welche immer noch ganz vertieft mit den Kätzchen spielten. „Das sind Anzu und Chizu. Ich habe die Beiden im Rahmen einer Mission gefunden, ihre Eltern wurden umgebracht und sie haben keine Verwandten, also Niemanden der sich um sie kümmern würde. Und da dachte ich gleich an dich! Keiner kann besser mit Kindern umgehen und ihr habt ja jetzt auch so viel Platz. Zudem brauchen sie erst einmal ein wenig Ruhe … ihr Vater zwang sie, sich und ihren Körper zu verkaufen … ist das nicht furchtbar?“ Ryoko spielte wieder einmal großartig und dreist Theater und sprach sofort das Mitgefühl und die Fürsorge in ihrer Schwester an. In dieser Beziehung war sie sehr leicht zu manipulieren und konnte einfach nicht Nein sagen. So zumindest lautete die Theorie der Nanikami. „Oh Ryoko, dass ist ja schrecklich! Natürlich werde ich mich um sie kümmern … diese armen kleinen Schätze! Gut das du an mich gedacht hast. Ich werde ihnen die schönste Kindheit bieten, die sie sich vorstellen können.“ Beinahe schon mit Tränen in den Augen, blickte sie auf die Beiden Mädchen. „Wie grausam doch manche Menschen sein können.“ „Wirklich schlimm … ich habe übrigens noch Jemanden mitgebracht und ich hoffe es ist Dir recht, wenn sie auch ein paar Tage hier bleibt. Hideko das ist Yumi …..“ konsequent wurde Ryoko von ihrer Schwester unterbrochen. „Das hübsche Mädchen kann sich doch selbst vorstellen oder? Wie heißt du und wie hast du Ryoko denn kennengelernt?“ fragte die Brünette die Kumo-Nin ganz unverblümt und musterte sie ganz unverhohlen mit ihren großen blauen Augen.
Die Schwarzhaarige ahnte Schlimmes … denn nun hing alles davon ab, was die Hiruma antworten würde. Schließlich wusste ihre Schwester noch nichts von ihrem Wanderdasein und sollte es auch nur im Notfall erfahren. Damit das ihre Schwester alles wissen wollte, hätte sie eigentlich rechnen sollen, doch nun konnte sie Yumi nicht mehr wirklich helfen und musste zudem noch vollkommen auf die Intuition der Weißblonden vertrauen, nichts falsches zu sagen.
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Hiruma Yumiko
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BeitragThema: Re: Bescheidenes Haus der Nanikamis   Sa 20 Nov 2010, 15:43

Die Sonne war… jetzt wo sie laufen musste… nervend. Yumi hatte nichts gegen ein wenig Sonnenschein. Diese erbarmungslose Sonne und Hitze war allerdings ein wenig… zuviel des Guten. Was nicht bedeutete dass sie sich auch nur im Ansatz so quälte wie die Mädchen. Dazu war sie einfach… zu abgehärtet. Auf die ganzen Einheimischen achtete sie auch eher weniger. Wozu auch. Wer sie ansah und warum war ihr ziemlich egal. Solange keiner versuchen würde sie anzugreifen konnten ihr die Menschen hier ja recht egal sein. Viel mehr hatte sie Augen für die leidenden Mädchen. Die beiden taten ihr irgendwie leid. Andererseits auch wieder nicht. Sie wusste einfach nicht ob sie Mitleid haben sollte oder nicht. Fakt war nur das sie sich verantwortlich für die beiden fühlte. Immerhin hatte sie den Vater der beiden Kinder umgebracht. Selbst wenn sie ihn streng genommen nur dazu verleitet hat sich selbst die Kehle durchzuschneiden. Es lief aber aufs selbe hinaus. Ohne die junge Frau würde der alte Mann noch leben. Vielleicht. „Böse“ und „schlechte“ Menschen hatten aus irgendwelchen Gründen ja eine verdammt hohe Lebenserwartung. Nun kamen sie allerdings endlich beim Haus an das sie suchten. Dafür dass sie sich irgendwie immer noch mitten in der Wüste befanden gab es hier verdammt viel Grünzeug. Man konnte das natürlich bewundern. Immerhin musste es eine harte Arbeit gewesen sein. Es konnte einem allerdings auch genauso gut egal sein. Wenn die Bewohner des Hauses meinten sie bräuchten Pflanzen und müssten sich damit abplagen sie zu bewässern dann war es ihnen freigestellt dies zu tun. Sie gingen ein kleines Stück durch einen Garten, Ryo stand an der Tür und… die Weißblonde hockte mit den beiden Kindern bei der Katze mit den Kätzchen. So etwas Niedliches hatte sie lange nicht mehr gesehen. Nicht mehr seit sie Kumogakure verlassen hatte, denn damals konnte sie zum letzten Mal mit den Katzen der Nachbarschaft spielen. Was sie liebend gern tat. Katzen waren einfach faszinierende Wesen. So faszinierend das Yumiko sich voll und ganz auf die Vier süßen Wesen konzentrierte und mit ihnen spielte. Da bekam sie schlicht weg gar nichts von dem Gespräch der beiden Schwestern mit. Sie hätte sich sowieso nur zu Tode gelangweilt. Ganz nüchtern gesagt war ihr die Schwester nämlich vollkommen egal. Wenn Ryo sagte sie würden es hier gut haben dann schenkte sie diesen Worten einfach glauben und es reichte ihr die Kinder abzugeben. Nun aber herrschte für einen Moment Stille, wenn man von den süßen Gemauze der kleineren Kätzchen absah, was Suzuna mehr aufschrecken ließ als jedes Geräusch es hätte tun können. Das bedeutete nämlich dass man sie wohl angesprochen hatte. Sie versuchte sich zu erinnern ob sie nebenbei etwas aufgeschnappt haben könnte was an sie gerichtet war und tatsächlich war da auch etwas. Langsam richtete sie sich auf klopfte sich imaginären Staub von der Kleidung und sah die Frau an. Sie war ausgesprochen… alt. Gut das sollte als neue Mutter für die beiden Mädchen nicht unbedingt etwas disqualifizierendes sein. Außerdem hatte sie braunes Haar und war noch etwas kleiner als Ryoko. Es war also ganz offensichtlich dass auch Yumiko die ihr Unbekannte musterte. “Mein Name ist Hiruma Yumiko Suzuna und Ryo habe ich einfach auf der Straße getroffen“ Dies mochte zwar etwas seltsam klingen war ja allerdings auch die vollkommene Wahrheit. Was den Namen Hiruma anging so hatte sie ihn im Zweifelsfall bereits gehört wenn sie dienstlich etwas in Kumogakure zu erledigen hatte. “Und du bist?“ fragte die Jüngere mit jeglichem Fehlen von Respekt in der Stimme. Was nicht unbedingt bedeutete dass sie Respektlos war.

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Nanikami Ryoko
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BeitragThema: Re: Bescheidenes Haus der Nanikamis   So 21 Nov 2010, 14:12

Hideko sah Yumi mit einem etwas verwirrten Gesichtsausdruck an. „Du hast sie einfach auf der Straße getroffen und weiter nichts? Naja wie auch immer … Falls du es nicht mitbekommen haben solltest, ich bin die ältere Schwester von Ryoko! Aber kommt doch alle erst mal rein, ihr müsst nicht länger als nötig in der Hitze rumstehen!“ bestimmte die Brünette ganz gekonnt und auch nicht ganz uneigennützig, schließlich würde sich nur unnötig ihr Haus erwärmen, wenn sie noch länger die Tür aufließ. Als sie nun allesamt in ihre kühle Stube gelockt hatte, denn in dem Haus war es sicher 15 Grad kälter als draußen, ging sie voran in die Küche. Das energische „Schuhe aus“ befolgten auch alle brav und es war eine regelrechte Wohltat, die heißen Füße auf die kalten Fliesen stellen zu dürfen. Ryoko hatte trotz all der Widersehensfreude das dringende Bedürfnis sich hinzulegen, doch Hideko ließ ihr vorerst keine Minute zum verschnaufen.
In der großen Küche angelangt drückte sie auch gleich jedem ein eiskaltes Glas Eistee in die Hand, welches sie dem verdutzten Minoru vom Tablett riss. Leider reagierte er nicht ganz so, wie es ihre Schwester prophezeit hatte, als er seine erwachsene Schwägerin sah, sondern lief lediglich rot an. Passte übrigens hervorragend zu seinen Haaren. Seine Frau quittierte das nur mit einem wissenden Lächeln und gab ihm gleich die nächste Aufgabe. „Du wirst sie noch oft genug anstarren können, doch jetzt zeigst du unseren Gästen erst mal ihre Zimmer. Die beiden Mädchen zusammen in das kleine hintere und Ryo und … Yumiko bekommen das Große!“ wies sie ihn an und die Schwarzhaarige wollte sie schon dem Rothaarigen anschließen, als sie abrupt von ihrer Schwester zurückgehalten wurde. „Wir feiern heute Abend und ich habe noch ein wunderhübsches Kleid für dich. Das musst du einfach anprobieren! Komm!“ ohne auch nur die kleinste Chance sich zu wehren wurde Ryoko von Yumiko weggerissen, welche jetzt mit Minoru das Gästezimmer in Augenschein nehmen durfte. Da er soviele schöne Frauen auf einmal nicht gewohnt war, verhielt er sich freundlich, unauffällig und sehr zurückhaltend. Er zeigte ihr wirklich nur das geräumige Zimmer, welches sogar über ein eigenes Badezimmer mit Badewanne verfügte, stellte ihren Rucksack ab, den er Anzu abgenommen hatte und ließ sie dann wieder alleine. Was der Weißblonden allerdings missfallen könnte, waren die weit auseinander stehenden, aber wahnsinnig bequem aussehenden Betten, mal schauen was die Schöne daraus machen würde. Etwa fünf Minuten musste sie allein verbringen, bis die Tür aufgerissen wurde und eine leicht außer Atem seiende Ryoko das Zimmer betrat und die Tür ganz schnell wieder hinter sich schloss. „Ich hab ganz vergessen, wie anstrengend Hideko sein kann ...“ seufzte sie und ließ ein wenig ihre Schultern hängen. Ihre große Schwester hatte es doch tatsächlich geschafft, sie in ein langes, blaues Abendkleid zu stecken und es auch noch in unglaublicher Geschwindigkeit zu Wege gebracht, der Schwarzhaarigen etwas Rouge, Lippenstift und Wimperntusche aufzutragen. Die Ältere musste wirklich 6 Arme besitzen und mit diesen auch sehr präzise umgehen können.
„Entschuldige … wir müssen nicht hier bleiben, wenn du nicht magst, immerhin sind wir das los geworden was wir wollten.“ meinte sie reumütig. Manchmal war ihrer Familie schon eine Zumutung, doch sie konnte nicht verleugnen, dass es äußerst praktisch war, überall Jemanden zu kennen.]
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BeitragThema: Re: Bescheidenes Haus der Nanikamis   So 21 Nov 2010, 18:32

Ah die Schwester also. Was für ein herrlich dummes Exemplar Mensch dieses Wesen doch war. Yumiko hatte gleich einen Narren an ihr gefressen. Nicht. Ihr Vorteil war das Yumi keinerlei Interesse daran hatte die Kinder wieder mitzunehmen… so waren ihr die Hände gebunden was todbringende Aktionen der alten Frau anging. Dann wurden sie endlich hereingebeten. Das hatte auch lang genug gedauert. Zu Gunsten von Anzu und Chizu überhörte die Weißblonde auch den Befehlston der Alten. Sie fasste es einfach als freundliche Bitte auf und schlüpfte aus ihren Schuhen. Wenigstens war es hier drin viel kühler als draußen so das es der jungen Frau aus Kumo leichter fiel Hideko nicht umbringen zu wollen. Auf Befehle reagierte Suzuna normalerweise nicht ganz so freundlich. Wenigstens bot man ihnen etwas zu trinken an. Wobei anbieten vielleicht etwas viel gesagt war. Man drückte es ihnen in die Hand. Kein Grund allerdings das Getränk nicht zu trinken und so war das Glas der Weißblonden auch schnell geleert. Davon abgesehen dass es gut schmeckte sorgte es dafür dass ihre Kehle nicht mehr so trocken war. Damit wurde auch die Laune von Yumi wieder etwas besser. Inzwischen war sogar der Gedanke eine Nacht hier zu verbringen erträglich geworden. Dann erst bemerkte sie den Rotkopf. Und das konnte man durchaus wörtlich nehmen. Der Kerl war schlichtweg rot… in der Kopfgegend. Da erhob auch schon wieder dieses schreckliche Weib ihre schreckliche Stimme und wies dem armen Manne eine Aufgabe zu. Es ging um ihre Zimmeraufteilung und damit hatte das alte Wesen auch einen großen Schritt Richtung natürlichen Todes gemacht… sie hatte nicht vor Yumiko von Ryo zu trennen. Als die kleine Gruppe dann aber losmarschieren wollte ging sie einige kleine Schritte zurück. Sie trennte Ryo von der Gruppe. Skeptisch sah Yumi sie an… da EIN Kleid anprobieren allerdings nicht nach einer besonders langen Zeit klang war sie bereit dem ganzen eine Chance zu geben und folgte dem Mann zu den Zimmern. Das Zimmer an sich war… gut. Es hatte sogar ein eigenes Bad was bedeutete dass man eigentlich den Kontakt zu weiteren Menschen im Haus ganz gut umgehen konnte. Der einzige „Fehler“ in diesem Zimmer waren die Betten. Gut sie mochten bequem aussehen… aber auch nur wenn man alleine darin schlief. Da sich die junge Frau aus Kumo jedoch daran gewöhnt hatte das Jemand, um genauer zu sein: Ryoko, neben ihr schlief beschloss sie das ein wenig zu korrigieren sobald der Kerl verschwunden war. Das war er auch bald und die Umräumaktion begann. Eigentlich wurden nur die Betten zusammen geschoben. War für die arme schwache Yumi aber auch eine Höllenarbeit. Nichts was sie noch mal tun würde. Nicht freiwillig. So saß sie also am Rand des einen Bettes und starrte erwartungsvoll Richtung Tür. Da sollte nämlich jeden Moment die schwarzhaarige Ryo durchkommen. Ihr einziger Gesprächspartner im ganzen Haus… Sie musste auch nicht lange warten. Kaum war eine halbe Minute vergangen da stand Ryoko in der Tür. Und bot einen erheiternden Anblick… noch konnte Yumi sich allerdings zurückhalten. Erst als die etwas Kleinere sich auch noch zu entschuldigen anfing und anbot noch heute wieder zu verschwinden konnte sich nicht mehr und begann zu kichern. Nur wenige Sekunden allerdings, denn dann hatte sie sich gefangen. “Was hat sie nur mit dir angestellt?!“ fragte sie, eindeutig immer noch amüsiert. Dann stand sie auf und besah Ryo noch einmal. Eins musste man ihr lassen… trotz der Verunstaltung durch ihre Schwester war sie immer noch eine wahre Schönheit. Grinsend deutete Suzuna auf die beiden Betten. “Und glaubst du ich hab mir die Mühe gemacht damit wir verschwinden ohne hier zu schlafen? Morgen können wir wieder los!“ Und zwar morgen möglichst bald. Yumiko wollte nicht von der alten Frau belästigt werden. Nur heute war sie zu müde um noch irgendwo hin zu wandern, fliegen, gehen… selbst wenn es innerhalb der Stadt sein sollte.

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Nanikami Ryoko
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BeitragThema: Re: Bescheidenes Haus der Nanikamis   Di 23 Nov 2010, 19:04

Ryoko fühlte sich ein wenig unwohl in diesem Aufzug. Ohne Frage mochte sie es sich schick zu machen, aber wenn dann auf ihre eigene Art und nicht auf die Hidekos. Noch dazu mochte sie keine schweren Stoffe und dieses blaue Kleid gehörte ganz eindeutig zu den richtig schweren. Doch insgeheim freute es die Schwarzhaarige auch, dass sie wenigstens Yumiko mit ihren Anblick erheitern konnte. Da sie es nicht für nötig erachtete die Tür zuzuschließen, stieß sie sich von dieser ab und ging lächelnd auf Yumi zu. Zum Glück war sie wenigstens barfuss geblieben und musste nicht noch in hohen Schuhen herum stolzieren. Ihr Gangbild war auch so schon mehr als verführerisch. Vor der Weißblonden hielt sie an und legte ihr frech die Arme über die Schultern, während sie ihr tief in die Augen sah. „Hideko wird eine Weile schlafen … zu dumm das sie sich immer noch nicht gegen Genjutsus wehren kann.“ Fast schon ein wenig kuschel bedürftig anmutend, legte sie ihr Kinn auf ihre Arme ganz nah neben Yumis Gesicht ab. Und eines war schon jetzt ganz klar: Jungfräulicher Natur waren ihre Absichten in keinem Fall.
„Gut das du hier bleiben willst … ich bin ein wenig erschöpft … vielleicht magst du dich ja mit mir ins Bett legen?“ Yumiko dürfte nach diesen Worten einen sanften Nasenstreifer an ihrem Hals gespürt haben, bevor die Schwarzhaarige ihr Gesicht wieder erhob und ihre Arme von den Schultern der Größeren nahm. Das tat sie allerdings nur, um sich selbst bei der Entkleidung zu helfen, welche auch recht schnell vollzogen war. Lediglich die beiden Träger hielten das Kleid und als diese keinen Halt mehr fanden, rutschte das Blaue Stoffteil in einem Rutsch nach unten und verhüllte nichts mehr. Was für die wunderschöne Kumonin bereits ein gewohnter Anblick war, war für den plötzlich hinein stürzenden Minoru gelinde gesagt eine … Katastrophe. Wie zur Salzsäule erstarrt blieb er in der Tür stehen, lief erneut rot an und starrte auf Ryoko. „Eeeeeeennnnnnneeeeeennnt ….“ mehr kam nicht über seine Lippen. Warum war er auch nochmal hier hergekommen? Hätte er seine Schwägerin nicht auch noch später nach dem verfluchten Schwert fragen können? Obwohl er sich unsäglich über sich selbst ärgerte, kam er doch nicht umhin, den Blick länger als unbedingt nötig auf der Schwarzhaarigen zu belassen. Schließlich war es ja auch nicht das erste Mal, dass er sie nackt sah. Doch in den 6 vergangenen Jahren hatte sie sich deutlich zu ihrem, und aller Männer, Vorteil entwickelt. Ryoko war einfach … perfekt, ihr Körper war perfekt und nicht einmal im Ansatz mit dem Hidekos zu vergleichen …, warum sie wohl nackt war? Wie würde diese Yumi eigentlich nackt aussehen? Während Minoru so in Gedanken schwelgte und Ryo stetig weiter anblickte, drehte diese sich um und machte sich wie immer einen Spaß darauf, den Rothaarigen so richtig zu ärgern. Er machte es ihr aber auch verdammt leicht. In ihrer ganzen Nacktheit vor ihm stehend, grinste sie ihn nur verschlagen an. „Mein Schwert ist im Wohnzimmer Minoru-kun … kann ich Dir sonst noch helfen?“ Als er den Kopf schüttelte, er hatte es aufgegeben in ihrer Gegenwart zu sprechen, fügte die Nanikami noch etwas dreister hinzu. „Dann kannst du UNS ja jetzt auch wieder allein lassen!“ Ein Nicken von Minorus Seite bestätigte ihr, dass er sie verstanden hatte. Langsam rückwärts gehend verließ er schließlich das Zimmer und schloß die Tür. Jetzt versäumte es die Jounin nicht, die Tür zu verschließen und als sie sich wieder zu Yumi umdrehte, musste sie doch tatsächlich über ihren tappsigen Schwager lachen. „Das passiert ihm auch echt jedes Mal!“ Fröhlich ging sie erneut auf die Hiruma zu und nun umarmte sie diese etwas stürmischer. „Ich hoffe der Blödmann hat dich nicht allzu sehr genervt ...“ fragte sie höflich und leckte sich doch tatsächlich mit der Zunge über ihre lächelnden Lippen. „... die Sache mit dem Bett, fände ich nämlich noch ganz nett ...“ Wie nett sie es finden würde, wenn Yumi zustimmen würde, entzieht sich jeglicher Wortumschreibung.
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BeitragThema: Re: Bescheidenes Haus der Nanikamis   Mi 24 Nov 2010, 12:58

Das Ryo das alte unsympathische Wesen außer Gefecht gesetzt hatte gefiel Yumiko eindeutig. Hätte sie nicht sowieso schon gegrinst wie ein Honigkuchenpferd hätte sie das vielleicht sogar zeigen können. Nun aber genoss sie lieber die, nicht wirklich ganz, unverhoffte Nähe der jungen Ex-Jonin aus Takigakure. Den Gedanken sich mit der schwarzhaarigen Schönheit ins Bett zu legen war die Weißblonde nicht unbedingt abgeneigt. Nein eher im Gegenteil, sie fand das eine wundertolle Idee. Als die Nanikami den seltsamen Fummel abgelegt hatte noch viel mehr. Ohne Kleidung war die junge Frau noch ansehnlicher… leider nicht nur für Yumiko. Ohne besonders begeistert zu sein, ja eigentlich war sie ziemlich unbegeistert sah sie den seltsamen Rotschopf hineinstürmen der ihr auch schon das Zimmer gezeigt hatte. Auch sein Versuch der Entschuldigung half nicht wirklich dabei wieder in der Gunst der Weißhaarigen zu steigen, immerhin nahm er nämlich trotzdem nicht den Blick von IHRER Ryo. Dementsprechend gefiel es ihr auch nicht wie die Frau mit den hundert Namen in dieser Situation reagierte. Sie ärgerte ihm in Prinzip nur, soviel war selbst Yumiko klar, aber trotzdem gefiel es der Größeren nicht das sie sich ihm in voller Nacktheit nur weiter präsentierte. Als der Kerl, dessen Name im übrigen Minoru war, endlich verschwunden war und die Tür schloss lachte Ryo... wobei sie den Gesichtsausdruck der Weißblonden die alles andere als erfreut war wohl gar nicht bemerkte. Sie fand es weniger bis gar nicht witzig. Eher letzteres. Auch die Formulierung „jedes mal“ gefiel ihr nicht wirklich. Yumi sollte eindeutig die einzige bleiben die ihre Ryoko in voller Nacktheit bewundern durfte. Das war zumindest ihre Meinung. Darüber musste sie die Schwarzhaarige unbedingt in naher Zukunft einmal aufklären. Nur jetzt nicht. Jetzt hatte sie erst einmal etwas anderes im Kopf vor allem nachdem die Zunge der Kleineren über ihre Lippen gestrichen waren. Ohne sich lange mit irgendetwas anderem aufzuhalten, drehte sich Suzuna und diesmal war sie es die Ryo aufs Bett drückte. Mit einer Nahaufnahme des Gesichts der grinsenden Anführerin der goldenen Generation drängt sich auch der altbekannte Vorhang der Zensur und der guten Sitten ins Bild um den geneigten Lesern und Zuschauern den wirklich spaßigen Teil zu verderben
Als er wieder verschwunden war gab es ein ähnliches Bild wie wenige Stunden zuvor. Yumi an Ryo gekuschelt. Dass inzwischen nicht nur Ryoko ohne ihre Kleidung unterwegs war muss wohl nicht extra erwähnt werden. Dieses Mal gab es jedoch einen großen Unterschied zum heutigen Morgen. Nicht mal im Traum dachte Yumiko daran jetzt aufzustehen oder das Bett für noch einmal vor dem nächsten Morgen zu verlassen. Lieber wollte sie die Nacht an ihre Ryo angekuschelt verbringen, auch wenn es ihr immer noch schwer fiel ihr gegenüber den Gedanken zu äußern der sich langsam aber sicher immer weiter vorgearbeitet hatte. Immerhin hatte Yumi da selbst noch ihre Zweifel dran… es kam ihr so vor als sei es nicht möglich und außerdem… konnte es ja nur sein das es ihr so vorkam als ob da sie ja vor Ryo nun knapp ein ganzes Jahr kaum Kontakt zu anderen Menschen gehabt hatte…

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BeitragThema: Re: Bescheidenes Haus der Nanikamis   Mi 24 Nov 2010, 20:17

Nichts grandioseres konnte sich die Schwarzhaarige vorstellen, als jetzt in eben diesem Moment neben Yumi gekuschelt zu liegen. Schwache Sonnenstrahlen der spätnachmittäglichen Sonne schienen in das Zimmer und beleuchteten auch kleine Streifen von Ryos gebräunter Haut und nur diese, denn bis zu der Hellhaarigen drangen sie nicht vor. So entspannt da liegend beschloss sie auch, sich heute nicht mehr aus diesem Zimmer zu bewegen und nur in absoluten Notfällen das Bett und somit auch Yumi zu verlassen. Während sie der ehemalige Kunoichi aus Kumogakure über die zarte Haut am Oberkörper streichelte, überlegte sie, was sie sie fragen könnte. Vieles kam ihr dabei in den Sinn, wurde jedoch noch einigen Sekunden sofort wieder verworfen. Zu langweilig, zu speziell, zu ernsthaft, zu intim. Ihr Kopf, welcher an der Schulter der Weißhaarigen lag, konnte bei dieser Traumfrau, einfach keinen klaren Gedanken fassen. Was sie aber noch schlimmer aus dem Konzept brachte, war die Tatsache, dass sie Yumiko zuliebe ihre Überschwänglichkeit im Zaum halten musste.Andernfalls, so dachte Ryoko, würde sie sich von ihr abwenden, wie sie es beinahe schon einmal erleben musste. Wie hatte sie nur so dumm und gefühllos sein und dieses große Risiko eingehen können? Nicht auszudenken was sie in diesem unüberlegten Moment alles hätte verlieren können. Es war schon erstaunlich wie schnell man in der Gunst eines Menschen steigen oder fallen konnte, wenn man sich nicht hinreichend anpassen konnte. Etwas das die Nanikami zwar noch etwas perfektionieren konnte, aber für ihre Begriffe doch schon recht gut beherrschte. Nur in der Nähe der Hiruma war diese Flexibilität und Selbstbeherrschung in Gefahr, denn am liebsten hätte Ryo den lieben langen Tag nicht mehr von ihr ablassen wollen. Etwas das natürlich schwer realisierbar war, wenn sie wieder weiter wandern würden. Allein der Gedanke daran, konnte die hervorragende Laune der Shinobi unerwartet umschlagen lassen … also dachte sie am besten nicht mehr daran. Stattdessen stellte sie jetzt die Frage, welche diese engelsgleiche Schönheit in Konoha nicht mehr ganz mitbekommen hatte. „Warst du eigentlich schon mal … verliebt Yumi?“ während sie auf eine Antwort wartete, stritten sich irgendwelche geflügelten Wesen in ihrem Bauch, ließen sie hibbelig und peinlich berührt zugleich werden. Eine denkbar schlechte Kombination, der Ryo nun auch ihre rötliche Färbung im Gesicht zu verdanken hatte. Was war nur mit ihr los? Einen Mann hätte sie Dinge fragen können, ohne auch nur das geringste Anzeichen von Verlegenheit feststellen zu müssen. Doch bei Yumiko schien wie immer alles anders, als sie es bisher erlebt hatte. Was hatte diese Frau nur an sich, dass sie derart von ihr verzaubert war?
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BeitragThema: Re: Bescheidenes Haus der Nanikamis   Do 25 Nov 2010, 20:04

Zum Glück schien auch Ryoko sich nicht wirklich dazu verpflichtet zu fühlen das Bett zu verlassen sondern blieb bei Yumi. Das Allein gefiel ihr schon und das sie gestreichelt wurde eigentlich genauso. Unbewusst und sehr leise ließ sie sich durch diese sanfte Berührung auch dazu hinreißen wie eine Katze zu schnurren. Ebenso wie bei den ewig tollen Tieren ein Zeichen der Zufriedenheit. Leider… und die junge Frau aus Kumogakure war sich noch nicht sicher ob es wirklich leider war, brach Ryo dann irgendwann die Stille. Mit einer Frage. An sich gar nicht so schlimm. Nur warum diese Frage? Es gab so viele von den Dingern. Warum also ausgerechnet diese? Sie verlangte von der Weißblonden indirekt nämlich das sie sich in der Entscheidungsfrage die sie in Gedanken mit sich selbst ausdiskutieren wollte und zu keinem Ergebnis kam nun schlussendlich doch festlegen musste. Und das möglichst bald. Da sie die schwarzhaarige Schönheit nicht ansehen konnte in dieser unendlich langen kurzen Denkphase merkte Yumi auch nicht das Ryo über eine ähnliche Gesichtsfärbungsfähigkeit verfügte wie sie selber. Das wäre ihr aber auch relativ egal gewesen. Sie quälte eher die Beantwortung der Frage. Würde sie einfach ernsthaft antworten? Was war die ernsthafte Antwort? Würde sie etwas andeuten? Und wenn ja was wollte sie andeuten und wie würde Ryo reagieren? Könnte sie sich eine schöne Illusion zerstören dadurch dass sie etwas andeutete? Würde Warten nicht bedeuten das die Zeit die Illusion die Wirklichkeit werden könnte zerstören wird? Es gab soviel zu bedenken. Abzuwägen, abzuschätzen… Nach quälend langen Sekundenbruchteilen hatte sich die ehemalige Jonin dazu entschlossen die Ernsthafte Antwort zu geben und anschließend den Sprung ins kalte Wasser zu wagen. Oder so ähnlich. Die ehrliche Antwort… nun ja wie sah sie aus? Was für erwähnenswerte Personen gab es in ihrem Leben? Yamato… nein das war ihr bester Freund da war niemals etwas wie Liebe… von ihrer Seite zumindest. Genda… sie wollte ja damals schon ihren Eltern eindrucksvoll beweisen das sie sich nichts aus dem älteren jungen Mann machte. Das ließ nur noch eine einzige Person übrig. Bei Hikari war das auf dem ersten Blick vielleicht etwas kniffliger. Ja das Mädchen war ihr erster Kuss. Sie mochte Hikari auch, allerdings… nein das war auch nur Freundschaft und der Kuss kam nur zustande weil… es gehörte eben zum Schauspiel. Somit war klar… bevor sie Ryoko traf war sich nicht einmal annähernd verliebt gewesen. Das würde sie ihr auch sagen und gleichzeitig was sie für das schwarzhaarige, schöne, ja geradezu perfekte Wesen empfand. Glaubte zu empfinden… Ganz klar und deutlich! Auf jeden Fall! “Bevor ich dich getroffen habe nicht…“ war schlussendlich die schnell genuschelte Antwort die über die Lippen der Weißblonden kam und obwohl sie damit im besten Fall etwas angedeutet hatte und das auch noch genuschelt… wollte sie sich für ihre Dummheit es tatsächlich gesagt zu haben umbringen, wobei sich gleichzeitig auch noch auf eine Antwort hoffte die ähnliche Gefühle der Schwarzhaarigen offenbaren würden. Sie war also gerade hochgradig nervös und auch ihr Herzschlag konnte sicher nicht mit ruhig in Verbindung gebracht werden.

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BeitragThema: Re: Bescheidenes Haus der Nanikamis   Di 30 Nov 2010, 05:48

Die Zeit verging langsamer als zähflüssiges Pech und Ryoko wurde von Millisekunde zu Millisekunde immer aufgeregter. Immerhin hatte Yumis Reaktion das Potenzial ihre nahe Zukunft ziemlich auf den Kopf zu stellen. So ließ es sich die ehemalige Jounin aus Takigakure auch nicht versagen, die Mimik der Weißblonden mit großen Augen genauestens zu beobachten. Faszinierend wie sich ihr Gesicht immer mehr verfärbte, je länger sie darüber nachdachte, was sie wohl antworten würde. Zugegeben, ihre Frage war auch wirklich bösartig – zumindest so ganz ohne Vorwarnung, doch die Schwarzhaarige wollte es wissen und am besten jetzt sofort, denn ihr Körper war beinahe bis zum bersten mit Adrenalin gefüllt und vorsichtig vermutete sie, dass dieser Zustand nicht mehr lang gut gehen würde, ohne wild im Zimmer herum zu tanzen oder irgendwas zu zerschlagen. So aufgeregt wie in diesem Moment war sie noch nie, nur wegen eines anderen Menschen. Als eine Sekunde darauf immer noch kein Wort aus Yumis zauberhaften Mund gedrungen war, verfluchte sie sich, diese Frage überhaupt gestellt zu haben. Was wenn sie nur darüber nachdachte, diese Richtung des Gespräches freundlich ins Leere laufen zu lassen? Oder einfach weiter zu schweigen? Oder die schlimmst mögliche aller Vorstellungen für Ryoko, was war, wenn es bereits Jemanden in Kumogakure gab oder anderswo? Leichte Panik machte sich auf ihrem sonst so entspannten Gesicht breit, beruhigte sich selbst jedoch relativ schnell. Wenn es Jemanden gab, hätte sie dann ihre einstige Heimat trotzdem so freimütig verlassen? Und wenn sie auf ihrer Wanderschaft Jemanden kennengelernt hatte, wo wer er oder sie jetzt? Während die Nanikami also vollkommen in Gedanken war, passierte es, dass Yumiko antwortete und sie fast nichts davon mitbekam, weil ihre Satzteile sehr schnell und auch ziemlich undeutlich hervortraten. Und auch, wenn sie nicht haargenau verstanden hatte, was ihr die Schönheit gerade gesagt hatte, so konnte sie doch an ihrer Körpersprache deutlich erkennen, dass es sicher keine Ablehnung gewesen sein konnte. Dafür sah die Größere einfach viel zu überspannt aus. Ryoko, welche ihr Glück demzufolge nicht fassen konnte, verlor mit einem Schlag all ihre Souverenität. Sie öffnete ihre Lippen, doch ihre Stimme war tot und hätte sicher auch nur gebebt und gezittert, wenn sie sich jetzt nicht so feige aus dem Staub gemacht hätte. So hatte die Grazie gerade etwas geschafft, woran Andere jahrelang gescheitert waren: Sie hatte Ryo sprachlos gemacht. Doch die Kunoichi war ja schließlich flexibel und so setzte sie einfach alles das ein, was ihr noch blieb: Ihren Körper. Und ohne auch nur noch einen kostbaren Augenblick zu verschwenden, beugte sie sich über die Liegende, küsste ihre schönen Lippen und neckte sie mit ihrer Zunge. Yumi war diese Art der Bestätigung hoffentlich geläufig, andernfalls musste Ryo wohl noch etwas deutlicher werden … Selbstverständlich ohne ein einziges Wort.
Nein, das konnte sie nicht einfach so enden lassen, denn ein Satz brannte auf ihrer Seele und diese Worte mussten nun einfach raus - natürlich erst nach dem leidenschaftlichen Kuss. Yumiko sanft in die hübschen Augen blickend, flüsterte sie ihr etwas entgegen. "Und ich habe mich in dich verliebt." meinte sie unglaublich aufgeregt und sich ein wenig auf die Lippe beißend. Nun war es gesagt und nun gab es endgültig kein Zurück mehr. Zumindest nicht für Ryoko.
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BeitragThema: Re: Bescheidenes Haus der Nanikamis   Mo 06 Dez 2010, 22:59

Wie lange hatte es gedauert bis Ryoko reagiert hatte? Sekunden? Bruchteile von Sekunden? Millisekunden? Vielleicht sogar nur Bruchteile von Millisekunden. Wie kurz es auch sein mochte es war, nun einmal aus Yumikos Sicht gesehen, viel zu lange. Ihr Herz versuchte in dieser Zeit ganz eindeutig aus ihrer Brust zu kommen. Dabei wollte es den kürzesten Weg nehmen. Verflixtes Mistteil. Erst als die schwarzhaarige sich dann endlich erbarmte und eine Reaktion zeigte beruhigte sich das Herz ein wenig. Eigentlich seltsam denn die gewählte Reaktion dieser Schönheit war gar nicht so unaufregend. Nein eher warf es die gesamte Definition des Wortes Kusses durcheinander. Zumindest so wie Yumi es bisher gehandhabt hatte. Diese Reaktion setzte neue Maßstäbe und… es war wunderschön. Yumiko genoß jeden Augenblick, war schon fast ein wenig traurig als es zu ende war. Zu ihrem übermäßigen Glück wurde sie ja allerdings sofort von Ryo auf ihre ganz eigene Art und Weise getröstet. Etwas zu fühlen und zu spüren war an sich eine Sache. Sie aber noch einmal zu hören eine ganz andere. Es gab dem ganzen einen Hauch von Wirklichkeit. Bisher wirkte es eher wie ein schöner Traum, der jeden Moment aus sein könnte, doch nun wo die Weißblonde diese Information auch über ihre Ohren wahrgenommen hatte wirkte alles auf einmal real. Wirklich. Und doch so wunderschön wie nur ein Traum sein konnte. An sich ein Widerspruch in sich, denn wie jeder wusste war ein Traum nicht die Realität und die Realität war auch kein Traum. In diesem ganz besonderen Moment jedoch schien diese Regel die sich schon in den Köpfen aller Menschen verankert hatte nicht mehr zu gelten. Die Realität war ein Traum… der Traum die Realität. Beinahe wäre Yumi vor Glück ohmmächtig geworden. Ihr ganzer Körper verlangte danach aufzuspringen, zu jubeln, zu quietschen, sicht eben zu freuen. In dieser Hinsicht jedoch wusste sie dass sie sich selbst zügeln sollte. Endlich drang auch wieder die Frau die ein wesentlicher Bestandteil des angesprochenen Traums war in das Sichtfeld der ehemaligen Kunoichi aus Kumogakure. Zwar hatten ihre Augen sie die ganze Zeit fixiert und sie blickte weiterhin in die wunderschönen, tiefen Augen von Ryoko, doch bis vor wneigen Millisekunden war das Blickfeld von Yumi durch ihr großes Glück verschwommen. Langsam ja beinahe zögern hob Yumiko eine ihrer Hände und legte sie auf die Wange der schwarzhaarigen jungen Frau die ursprünglich aus Taki stammt. Sie hatte das dringende Bedürfnis sie dort zu berühren. “I-ich…“ begann Yumiko und musste erschrocken feststellen das ihre Stimme zwar anwesend war… sich allerdings nicht dazu bereit erklärte vernünftig zu arbeiten. “Ich mich auch in dich…“ brachte sie dann schlussendlich noch halbwegs vernünftig heraus. Nun war alles perfekt. Nichts könnte den Tag noch irgendwie schlecht werden lassen. Das schrie geradezu nach einer Störung.

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BeitragThema: Re: Bescheidenes Haus der Nanikamis   Mi 08 Dez 2010, 20:43

Ryoko hätte losheulen können vor schierem Glücksgefühl. Da hatte sie etwas gewagt und dieses Wagnis führte doch tatsächlich dazu, dass sie gerade den schönsten Moment ihres bisherigen Lebens erlebte. Sie musste sich Yumis Worte noch einmal auf der Zunge zergehen lassen „ … Ich mich auch in dich ...“. War das zu fassen? Da verließ sie Takigakure um ein wenig in der Weltgeschichte herumzureisen und Abenteuer zu erleben und verliebt sich gleich am Anfang ihrer Reise in eine Frau, die ihre Liebe auch noch erwidert. Manchmal sponn das Rad des Lebens schon seltsame Fäden, nicht das sie sich beschweren wollte … .
Während die zarte Hand der Weißblonden weiter auf ihrer erhitzten Wange lag, fiel der Schwarzhaarigen nichts anderes ein, als diese einfach sanft zu umarmen. Eine innige Umarmung, voller Wärme, Hingabe und ohne dabei ein unnötiges Wort zu verlieren. Ryo atmete ruhig und dabei einfach nur den angenehmen Duft von Yumiko und so vergingen weitere wunderschöne Minuten, des perfekten Augenblickes.
An etwas Schlimmes war nicht zu denken, dazu hatte Ryoko auch viel zu stark die rosarote Brille auf. Yumi war bei ihr, Yumi empfand ebenso wie sie, alles war also gut. Dabei kalkulierte die Dunkelhaarige jedoch einen wichtigen Aspekt nicht mit ein: Und zwar, dass sie hier in Suna war und das sie gerade im Haus ihrer Schwester lag. Ebenso rechnete sie nicht damit, dass diese schon wieder aufgewacht war, bis zu dem Zeitpunkt an dem es harsch an die Tür schlug und eine überaus wütende Stimme in das Zimmer drang. „Du hast genau 5 Minuten, um mir zu erklären, warum Mutter mir schreibt, dass du in Taki als vermisst giltst , wo du diese Mädchen mitgenommen hast und wer deine Begleiterin wirklich ist. Wenn du das nicht tust, muss ich Euch hier behalten und morgen dem Kazekagen ausliefern. Ich würde meine eigene Schwester ungern als Abtrünnige darstellen, aber wenn du mir keine andere Wahl lässt, muss ich wohl meiner Pflicht als Jounin nachkommen und Euch verhaften.“ Als Ryoko Hidekos Stimme vernahm tat sie gar nichts. Sie blieb einfach genau so liegen, wie bisher und hörte sich an, was ihre große Schwester zu sagen hatte.
Ihre Mutter hatte ihr Verschwinden also bemerkt, schön. Das war zu erwarten, früher oder später. Ebenfalls zu erwarten war, dass sie alle ihre Geschwister darüber informieren würde. Doch am vorhersagbarsten war Hidekos Reaktion. Sie war eine korrekte Kunoichi, die sehr für die Einhaltung aller möglichen sinnlosen Regeln kämpfte. Und so gab es auch nur zwei wirkliche Erwiderungen auf diese Drohung, welche bei der Jounin aus Taki so gänzlich auf taube Ohren stieß und das Reden gehörte definitiv nicht dazu – dafür kannte sie ihre Schwester einfach zu gut.
Zuversichtlich erhob sie nun ihren Kopf, nur um Yumiko anzuschauen.
„Magst du kämpfen oder lieber flüchten?“ fragte sie keck. Sie hoffte dabei natürlich auch, dass die Kumokunoichi ebenfalls daran dachte, Niemanden umzubringen, obwohl das selbstverständlich eine der leichteren Wege war, seine Spuren zu verwischen. Denn egal ob sie flüchten würden oder einfach nur ungeschickt kämpften, Hideko würde sie verraten und Suna für sie nicht mehr sicher sein, sowie nach und nach kein anderes Reich mehr. Diese unglücklichen Ereignisse würden selbstverständlich entfallen, wenn sich die gute Hideko an nichts mehr erinnern würde. Ebenso wie sich Minoru an nichts mehr erinnern würde und die kleinen, wie die großen Kinder. Alle würden vergessen, dass Yumi und Ryo je in ihr Leben getreten waren und um ganz sicher zu gehen, würde eine falsche Hideko, einen gefälschten Brief an ihre Mutter schicken, in dem sie beteuern würde, ihre kleine Schwester nie gesehen zu haben. Das alles hörte sich so einfach an, war es aber leider keineswegs.
„Weißt du vielleicht, wie man durch ein Schädel-Hirn-Trauma eine Amnesie auslöst?“ fragte die Schwarzhaarige etwas verlegen. Denn im Zweifelsfall galt für sie: Einfach draufhauen, es wird schon was passieren … .
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BeitragThema: Re: Bescheidenes Haus der Nanikamis   Fr 10 Dez 2010, 21:06

Yumi wurde umarmt und konnte einfach nur die Nähe der Schwarzhaarigen genießen sowie feststellen dass diese auch noch furchtbar angenehm roch. Perfekt war für diesen Augenblick schon beinahe eine Untertreibung. Vielleicht waren es auch Augenblicke. Zeitlos aber auf jeden Fall. So ahnte die arme Weißblonde auch gar nichts von der drohenden Störung… ebenso wenig wohl wie Ryo. Erst als es dann tatsächlich an der Tür klopfte und eine nervtötende und zerstörerische Stimme. Hatte Yumi eigentlich schon erwähnt das sie Hideko nicht mochte? Inzwischen war es blanker Hass. Gerade eben in diesem Moment schlug dies nämlich um. Sie hätte gut, SEHR GUT, darauf verzichten können jetzt aus ihrem wundervollen Traum gerissen zu werden. Blöde stinkende Kuh. Nur ihre Rolle als neue Mutter der beiden leichten Mädchen sorgte dafür das die ehemalige Kunoichi aus Kumogakure nicht daran dachte sie umzubringen. Da erklang auch schon die wunderschöne Stimme ihrer Angebeteten die die Weißblonde innerlich gleich wieder ziemlich beruhigte. Ihre Worte ließen darauf schließen dass ein Reden mit der hässlichen, alten, dummen Frau unnütz war. Großartig. Damit würde Yumiko nur noch 3 Reiche relativ gefahrlos besuchen können. Dabei hatte sie in Suna gar nichts kriminelles getan… wenn man es recht bedachte fiel Konoha auch weg. So ein Mist aber auch. Die nächste Frage war dabei zumindest leichter zu beantworten. “Um genau zu sein: Nein. Aber ich weiß auch dass ich nicht vorhabe gegen deine Schwester zu kämpfen. Noch hat sie gar nichts gegen uns in der Hand, wir sind ganz normale Besucher und haben bisher nichts schlimmes getan. Sprich… wir können ganz gemütlich aus dem Tor rausspazieren.“ sagte Yumi ruhig. Ryo schien schon wieder viel zu wild und aggressiv zu denken. Dabei wunderte sich die Weißblonde auch wie Hideko schon die Nachricht erhalten haben konnte. Immerhin galt die Schwarzhaarige ja laut eigener Aussage seit gestern vermisst und selbst extrem schnelle ausgebildete Jonin brauchten von Konoha, das noch ein wenig dichter am Wüstendorf war als Takigakure, 3 Tage. Etwas genervt seufzte Yumiko. “Ich befürchte nur wenn wir die Tür nehmen wird uns die blöde Kuh auch festhalten ohne das sie das Recht dazu hat… Wie wäre es wenn wir das Fenster nehmen?“ Der Notfallplan war sämtliche Mauern die im Weg waren zu sprengen… nur kämpfen war absolut keine Alternative. Dazu fehlte Yumi die Lust, die Zeit und vor allem die Lust. Wer ständig kämpfen wollte war in dem Käfig den man Shinobi-Dasein nannte eigentlich ganz gut aufgehoben. Yumi eher weniger.

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BeitragThema: Re: Bescheidenes Haus der Nanikamis   Mo 13 Dez 2010, 20:25

Warum nur hatte sie ihrer Mutter etwas versprochen, was sie nicht gehalten hatte, weil sie es schlicht und ergreifend vergessen hatte? Sie war doch so eine närrische Idiotin. Und genau das musste sie jetzt auch der bezaubernden, wenngleich auch noch etwas unwissenden Yumiko mitteilen. „So ganz kann ich Dir noch nicht zustimmen … denn sie hat etwas gegen mich in der Hand … und du wirst meinetwegen da mit hineingezogen. Und ich kenne Hideko … wenn wir einfach so türmen, wird sie alle Hebel in Bewegung setzen, um uns in Suna festzuhalten. Alternativ kann sie natürlich auch Alarm an meine Geschwister in allen Reichen aussenden und uns somit ziemlich vieler Zufluchtsorte berauben … .“ Und genau das wollte Ryoko vermeiden. Wenn schon nicht für sich selbst, dann wenigstens für Yumi. Aus diesem Grund ergriff die auf dem Bett Sitzende die Hände der Weißblonden, schaute sie eindringlich an und begann dann ernst und eigentlich viel zu erwachsen für ihre Verhältnisse, mit ihrer Planbeschreibung.
„Ich möchte das du gehst, … ohne mich. Ich muss Hideko aufhalten, sonst zerstört und nimmt sie alles, was Dir lieb ist und das will ich nicht! Ich habe keine Ahnung, wie lange ich dafür brauche, aber ich verspreche Dir, dass wir uns wiedersehen … auch wenn ich noch nicht weiß, wann das sein wird. Noch kommst du sicher durch das Haupttor, aber nur wenn du dich jetzt auf den Weg machst … Es tut mir Leid Yumi.“ beschämt blickte die nackte Ryo zu Boden. So hatte sie sich den Aufenthalt in Suna ganz und gar nicht vorgestellt und mit einem Mal wurde ihr bewusst, dass der Weg den sie eingeschlagen hatte, nicht unbedingt der mit dem geringsten Widerstand darstellte. Zusätzlich bekam sie einen Vorgeschmack darauf, wie vergänglich doch das Glück sein konnte. In einem Moment lag sie vollkommen selbstvergessen im Arm der Hiruma und im nächsten Moment stand sie kurz davor, von ihrer eigenen Schwester zu einer Abtrünnigen degradiert zu werden.
Aber hey, sie wäre ja nicht so weit in der Shinobi Rangfolge nach oben geklettert, wenn sie nicht zumindest etwas von der Materie verstehen würde … und sie hatte den riesigen Vorteil, dass Hideko genau dort ihre Schwächen hatte, wo sie mehr als glänzen konnte. Was sollte also schiefgehen, außer das Yumi nicht an ihrer Seite sein würde?
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BeitragThema: Re: Bescheidenes Haus der Nanikamis   So 19 Dez 2010, 18:49

Mit einem schwachen Lächeln stand Yumiko auf und ging zu ihrem Rucksack. Sie zog ein Shirt heraus und zog es sich über. “Wahrscheinlich hast du recht…“ sagte sie leise während sie sich weiter anzog. Als sie endlich wieder bekleidet war streckte sie sich und ein, für die meisten Menschen die sie kannte unangenehmes, Knacken ging von ihren Fingern aus. “Dein Plan ist aber trotzdem vollkommen inakzeptabel. Eher gehe ich freiwillig zurück nach Kumogakure. Also du darfst wählen… entweder wir versuchen jetzt die Hals-über-Kopf-Flucht oder ich versuch das ganze Dorf in die Luft zu jagen. Zugegeben unsere Chancen zu überleben sind bei der Flucht weitaus höher.“ Die andere Methode war allerdings weitaus entspannender. Nur der wahrscheinliche Tod war eher unschön. Wenn sie fliehen würden…. War es zwar möglich dass ihnen so ziemlich jeder Rückzugsort so gut wie nicht zugänglich war, aber hey das machte Freiheit doch irgendwie aus. Immer in Gefahr zu laufen sie wieder zu verlieren. Immer in Angst um sie leben. Das alles, so empfand zumindest die Blonde seitdem sie aus Kumo geflohen war, war alles ein Teil der Freiheit. Sie hob ihren Rucksack auf und schulterte ihn. “Und egal wofür du dich entscheidest solltest du dich beeilen, mit der Entscheidung und dem Anziehen. Die 5 Minuten die deine Schwester uns gegeben hat sind gleich rum… die olle Schreckschraube.“ Sie hätten die Kinder einfach töten sollen und ein schönes Leben haben, aber nein sie mussten ja großzügige Samariter spielen. Nun sie konnten die Mädchen noch nachträglich erledigen aber dafür war es zu spät. Viel eher sollten sie die Mutter der jungen Schwarzhaarigen erledigen. Immerhin war diese dafür verantwortlich dass sie sich jetzt in dieser Situation befanden. Ryo hatte mit Verlaub eine echt beschissene Verwandtschaft. Die Eltern der ehemaligen Kunoichi aus dem Reich des Blitzes würden sich wahrscheinlich verdammt wohl in deren Gesellschaft fühlen. Alles das selbe Pack.

(Gott das ist ja noch schlechter als deins >_< Aber du weißt ja warum T_T)

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