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 Wüste

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Arashi Nara
Jou-Nin aus Konoha
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Anzahl der Beiträge : 923
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BeitragThema: Wüste   Sa 21 Aug 2010, 22:32

Die Wüste Sunas.
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BeitragThema: Re: Wüste   Sa 02 Okt 2010, 11:14

Endlich begann die Mission wirklich. Es ging los und sie würden sich auf machen in das Blätterdorf. Doch es war irgendwie nicht wie sonst. Sonst war er immer als Genin los gezogen oder hatte als Chunin sich auf den Weg in fremde Gefilde gemacht, nun war es etwas anderes. Natürlich würde auch er für das Beschützen der Informationen zuständig sein, doch an erster Stelle stand sein Auftrag die Samen und Säatlinge aus Konoha nach Suna zu bringen. Nun in einer vollkommen neuen Funktion. Wie erwähnt: Es war schon etwas neues. Anders eben. Vielleicht war es das was ihn daran hinderte Azarni in Grund und Boden zu quasseln wie er es sonst mit fast jedem Tat. Oder hatte er sich einfach verändert? Nein, das sicherlich nicht. Sie traten durch den Durchgang in der Mauer. Nevio spürte die Blicke der Wachen im Rücken. Suna galt als sehr gut bewacht und doch hatte es in der Vergangenheit Angriffe gegeben. Es war kühl im Schatten, nicht angenehm kühl, sondern nasskalt. Doch als sie in die Wüste traten, über die Grenze des Dorfes, schlug ihnen eine ebenso wenig angenehme Hitze entgegen. Jeder andere Ninja hätte sich beschwert, es sei denn er käme aus Suna und war es gewohnt. Allerdings gab es auch einige Sunanin die sich ab und an über das Klima beschwerten. Das war alles möglich.

Aufgrund der trockenen Hitze welche bedingt durch die Uhrzeit herrschte, verzichtete Nevio darauf einmal dramatisch die Nase in den Himmel zu recken und theatralisch tief durchzuatmen. Sonst etwas was er vor Missionen meistens tat. Doch inzwischen hatte auch bei ihm die Vernunft ein kleines Wörtchen mit zu reden. Stattdessen folgte er Azarni und nun stellte er auch mal eine Frage an sie. »Warst du schon oft in Konoha-Gakure?«. Gespannt auf die Antwort blickte er zu Azarni, neben welcher er nun her lief. Er ließ er jedoch nicht genug Zeit für eine Antwort. »Ich war da bisher nur zwei… nein, drei Mal. Ich finde, das ist ein richtig schönes Dorf. Vielleicht etwas kühl…«, nahm er Azarni die Chance direkt zu antworten. Dann jedoch schwieg er um Azarni Gelegenheit zu geben auf seine Frage auch einmal zu antworten. Das sie nicht den ganzen lieben langen Tag würden quatschen können, war ihm auch klar. Was ihn jedoch selten daran hinderte es immer wieder zu versuchen. Das ließ ihn ab und an sehr unkonzentriert und unachtsam wirken, doch war das nicht ganz richtig. Auch wenn er mit seinen Gedanken nicht ganz bei der Umgebung war konnte er es sich - ohne arrogant dabei zu sein - leisten, da er sehr schnell reagierte. Außerdem war die Landschaft der Wüste sehr, sehr, sehr übersichtlich. Hier gab es keine großartigen Verstecke oder Möglichkeiten Fallen zu stellen. Ein Grund, warum sich viele Sunanin auf den Fernkampf spezialisiert hatten. Hier hatte man fast überall freies Schussfeld.
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BeitragThema: Re: Wüste   Fr 15 Okt 2010, 11:19

Beginnen tat die Mission nun, ja, nachdem Nevio dann auch seine 7 Sachen gepackt hatte. Sie gab sich ja wirklich Mühe sozial zu sein und ihm nicht nur als ebenbürtige Ninja zu begegnen. Dies war ein stetiger Kampf gegen sich selbst. Es kam ihr immer noch seltsam vor, wenn ihr Jemand relativ offen begegnete. Dies machte es nun nicht unbedingt leichter, selber offener zu werden, bedachte man, dass die Sabaku no Kinder nie derlei Dinge erfahren hatten. Besonders Gaara und Azarni. Ihr Vater war keiner der sehr nett und sympathischen Menschen. Ganz im Gegenteil, gut, er ist nicht mehr und manchmal wünschte sie sich, sie hätte ihn selber umlegen können. Ihr eigener Vater hatte etwas in ihr kaputt gehen lassen. Gott, wie sie ihn dafür hasste und doch war es ihr Vater. Wieder so eine gespaltene Sache. Auf der einen Seite vermisste sie die väterliche Zuneigung, doch auf der anderen Seite war sie froh diesen Mann nie wieder sehen zu müssen.
Zurück zur Mission, sie war ganz glücklich nicht zu gequasselt zu werden. Sie würde ihm sein Mäulchen stopfen, würde er damit anfangen. Eine Mission war nicht zum zu quasseln da. Die ersten Meter wurden damit in Schweigen gehüllt. Wo die Mauer weit genug in den Hintergrund gerutscht war, begann sie in den typischen Ninjalauf zu fallen. Dies war schon eine Automatik ohne darüber nachzudenken. Gut, die Hitze war auch heute extrem, wie sonst auch. Wer hier geboren wurde, kannte dies auch nicht anders. Tagsüber war es extrem heiß und Nachts konnte es auch gut kalt werden und dies innerhalb weniger Stunden. Die nächtlichen 15 - 20 Grad fühlten sich dann plötzlich klirrend kalt an. Menschen von außerhalb brauchten zu meist bei ihrer Ankunft zunächst etwas Ruhe, um sich an das Klima zu gewöhnen. Dadurch, dass es in Suna eigentlich nie Wolken gab, erhitzt sich der Boden tagsüber bis auf 70°, die Luft ist trocken. Nachts dafür kühlt es schnell ab, da der Boden die Wärme kaum speichern kann. Reine Gewöhnungsache.

Ihre Begleitung für diese Mission stellte ihr eine Frage. Darüber hatte sich Azarni nicht unbedingt Gedanken gemacht. Sie zählte nicht ihre Ankünfte in Konoha oder der Hauptstadt Konoha Gakure. Wenn man mal da war, war man da und wenn nicht, dann nicht. Doch ehe sie zu einer Antwort ansetzen konnte, brabbelte Wakuro fröhlich drauf los und erzählte der Rothaarigen er sei schon 3- mal in der Stadt gewesen und wie er es fände, ect... sie hörte schon bald nicht mehr richtig hin. „Ich weiß nicht genau wie oft ich dort war. Ich zähle nicht mit.“ Ob es nun dreimal war oder mehr, sie hatte gerade auch keine Lust nach zu zählen. „Es ist nicht wichtig, wie oft man dort war.“
Während sie begann ein wenig schneller zu werden, faltete sich der Stehkragen ihres Mantels etwas nach unten. So kamen wenige Teile von ein paar Narben zum Vorschein. An ihrer Halsbeuge und ihrem Nacken konnte man nun erkennen, was sich unter der Kleidung auf dem größten Teil ihres Körpers verbarg. Azarni achtete darauf, dass ihre Narben Niemand so schnell sah. Sie konnte nicht so viel machen, gegen die wenigen, die an ihrem Hals zu sehen waren, doch der Rest war immer gut verdeckt. Eine große Rednerin war sie nicht, weshalb der letzte Satz dazu führte, dass die Ninja wieder ruhig wurde und einfach ihren Weg Richtung Konoha fortsetzte.
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BeitragThema: Re: Wüste   So 24 Okt 2010, 22:03

Eins war klar, seine Partnerin war keine große Rednerin. Wie sie Konoha fand, teilte sie Nevio nicht mit und alles andere tat sie mit ganzen zwei Sätzen ab. Wenn sie jedoch glaubte, dass Nevio deshalb die Klappe hielt, hatte sie sich getäuscht. Ob er es wollte oder nicht, Nevio konnte nicht wirklich lange seinen Mund halten, da gab es nur wenige Ausnahmen, die die momentane Situationen nun wirklich nicht erfüllte. Dann redete er eben gegen eine Wand. Auch wenn ihm ein gesprächigerer Partner schon lieber gewesen wäre. Ihm kamen die Momente in denen Stille herrschte meist sehr lang vor und Nevio konnte diesen Zustand einfach nicht Leiden. Man hatte ihm einfach zu lange den Mund verboten und er genoss die Redefreiheit sehr. »Warum ist es nicht wichtig wie oft man dort war? Ich weiß, im Grunde ist es einfach nicht wichtig, weil es nichts zur Sache tut. Wenn du es nicht mit zählst ist doch in Ordnung, aber es hätte mich einfach interessiert. Scheint ja so zu sein, als wärst du schon öfter da gewesen. Ich war noch nicht all zu oft außerhalb Kaze no Kunis und für mich ist es eben noch etwas besonderes. Auch wenn ich die Wüste genau so faszinierend finde wie den Wald von Hi no Kuni. Es ist einfach faszinierend, dass ganze Gebirge zu Sand werden und das nur wegen ein paar Temperaturunterschiede. Andererseits ist es auch interessant wie sich auf solchem Untergrund trotzdem Leben befinden kann und sich langsam aber sicher immer weiter vor kämpft. Auch wenn Hi no Kuni und Kaze no Kuni ein Bündnis haben, so kämpft die Natur doch unerbittlich um ihr Territorium und immer mehr Wald wird von der Wüste verschlungen. Ich würde gerne wissen wie lange es wohl dauert und wie der Ausgang ist. Aber so lange lebt kein Mensch, also werde ich es wohl nie erfahren.«, philosophierte er und lief neben Azarni her. Er redete nicht all zu laut, eben in normalem Tonfall und Lautstärke. Bei seinem Team war das kein Problem gewesen, mit denen hatte er sich auf Missionen gut unterhalten können, auch wenn er mit Masa auf Mission war und bei der theoretischen Ausbildung war das alles kein Problem. Und Nevio dachte auch nicht darüber nach, ob es ein Problem sein konnte. Er sah darin kein Problem, er würde Angriffe trotzdem früh genug erkennen, er kannte die Wüste und die war nun einmal ein sehr übersichtliches Gelände. Er schrie auch nicht, so dass man ihn wohl kaum in weiter Entfernung hören würde, vielleicht im Umkreis von 100, maximal 200 Metern. Er war nicht der über vorsichtige Typ. Die Zeit die man hatte sollte man so nutzen, dass man hinterher nicht sagen konnte, man hätte etwas verpasst. Zumindest war das seine Sicht der Dinge.
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BeitragThema: Re: Wüste   Di 26 Okt 2010, 16:31

Man konnte sich nun denken, dass Azarni ein weniger redseliger Partner lieber gewesen wäre. Es dauerte nicht all zu lange bis Wakuro dann doch wieder anfing zu reden.. und zu reden. Himmel, musste er so viel reden? Die Hälfte davon war ihm vom Prinzip her egal. Auch wenn ihre Geschwister ihr dann wieder bei geredet hätten. Im Gegensatz zu Nevio mochte sie die Ruhe durchaus. Dies lag wohl daran, dass sie genug zu tun hatte und zur meisten Zeit irgendwo herum schwirrte. In ihrem Leben gab es nicht sonderlich viele Verschnaufpausen. Von Natur aus wollte sie viel tun, dennoch genoss Azarni die wenigen Momenten der Ruhe. Ohne viel reden, ohne laute Geräusche. Einfach alleine und mit sich selbst. Vorerst sagte sie nichts zu seinem Rededrang. Sie hoffte noch, dass sich dies legen würden, wenn sie länger unterwegs wären. Aber irgendwo wusste sie jetzt schon, dass dem nicht so sein würde. Hätte Gaara sie nicht vor warnen können? Großes Kino. Innerlich seufzte sie und fragte sich doch, wann er mit dem ersten Schwall an Wörtern fertig sein würde. Gut, es stimmte, dass die Wüste größer wurde. Auch, dass beide Seiten darum kämpften sich auszubreiten, aber mal ehrlich? Darüber mochte sie nun nicht nachdenken.
Azarni konzentrierte sich auf das, was ihr aufgetragen wurde. Wenn gleich sie glauben mochte, dass Wakuro dies nicht ganz so ernst nahm. Sie wollte ihm sicher nichts unterstellen, aber bei dem Redeschwall konnte man gerne auf die Idee kommen, ihm wäre die ach so schöne Gegend und das Reden selber wichtiger wie die Mission. Ihr klingelten langsam die Ohren und diesen Umstand mochte die Rothaarige nun so gar nicht. „Redest du immer so viel?“, fragte sie ihn, ihre Stimme dabei ohne Gefühl. Zumindest glaubten die Meisten in ihrer Stimme wäre keinerlei Gefühl zu erkennen. Nun, es war bloß sehr wenig. So schlimm war sie ja nun nicht, als dass sie ein Unmensch wäre. Sie kam nur nicht ganz so zurecht und mittlerweile hatte Azarni es aufgegeben Gefühl in ihre Stimme bringen zu wollen. Auch der Versuch des Lächelns hatte den Ersten und Letzten richtig verschreckt, also lies sie das auch bleiben.

Sie würden auch bald halten müssen. Sie sollten ihre kleine Stelle zum übernachten möglichst vor Einbruch der Nacht gefunden und eingerichtet haben. Sie suchte schon danach, da sie auch recht spät los gegangen waren. Es war schon nicht mehr Morgen gewesen, wo ihr der Auftrag gegeben wurde. Nun erst bemerkte sie ihren Falten schlagenden Kragen und richtete diesen sofort. Im Normalfall lag dieser eng an, kam manchmal vor, dass er sich bei bestimmten Bewegungen zusammen faltete. Es war schlicht weg unangenehm ihren Körper zu zeigen. In Kleidung ja, aber nie im Leben anders. Schneller fraß sie einen Besen quer. An einer Stelle hielt Azarni und sah sich um. Die Felsen waren gar nicht mal so schlecht. Am morgigen Tag würden sie einen Zahn zu legen um ihn 2,5 – 3 Tagen in Konoha Gakure zu sein. „Ich denke, dort machen wir heute Pause.“ Sie sprach immer von Pause und nicht von Nachtlager oder ähnlichem. Sie schlief nie, also wieso davon reden? Sie dachte nicht mal daran, nochmal auszuprobieren ob es mittlerweile gehen würde. Also ging es zu der Felsengruppe. „Die Nachtschichten übernehme ich. Du kannst dich ausruhen.“ Ja, gleich käme die Frage: Alle? Wieso denn das? Aber so konnte sie ihre Ohren ausruhen. Sie verließ sich auch auf diese. Azarni hatte hart an der Schärfung ihres Gehörs gearbeitet, um nicht nur ihre Augen zu haben – und die Nase bei scharfen Gerüchen.
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BeitragThema: Re: Wüste   Fr 29 Okt 2010, 21:49

»Redest du immer so viel?«, das war die einzige Reaktion die Nevio vorerst von Azarni bekam. Na klasse! Nicht nur nicht besonders redseelig, sondern auch noch grimmig. So kam es Nevio nämlich vor. Wo keine Emotionen waren, da spiegelten sich die Menschen nun einmal welche hinein. Vollkommen emotionslos nahm niemand die Welt war, schon gar niemand wie Nevio. So interpretierte er die Äußerung Azarnis nun einmal. Er wirkte etwas getroffen und schüttelte den Kopf. »Kommt nicht wieder vor…«, murmelte er nur und folgte Azarni. Scheinbar schweigend. Doch das gefiel ihm ganz und gar nicht. Die ganze Zeit die Klappe zu halten ging ihm dermaßen gegen den Strich, dass er in Gedanken irgendwann begann mit sich selbst zu reden. Nicht laut, nur in Gedanken. Es war nichts los, nichts was seine Aufmerksamkeit sonst erregen oder benötigen würde und so blieb ihm doch gar nicht erst etwas anders übrig! Egal was er sagen würde, Nevio hatte das Gefühl Azarni fühlte sich sowieso auf den Schlips getreten und noch weniger wollte Nevio, dass sie sich auch noch stritten. Alles würde nämlich nichts an der Tatsache ändern, dass sie die Mission beenden würden müssten und wenn sie auch noch im Streit lagen, dann wäre es die Hölle auf Erden. Den ganzen Weg wirkte es nicht so, als hätte Nevio irgendwelche Probleme das Tempo zu halten, hielt mit Azarni gut Schritt und blieb immer dicht bei ihr. Die Narben hatte er wohl gesehen, doch wollte Nevio nicht jetzt nachfragen. So gern er sich mit anderen unterhielt, so konnte er ahnen, dass dieses Thema entweder sehr schnell abgehackt werden würde oder aber mit Dingen zu tun hatten, die ihn nichts angingen. Am wahrscheinlichsten war wohl, dass sie sich diese Male auf Missionen geholt hatte und das war nicht immer ein Thema über das ein Ninja gerne sprach. In der Pause würde er sie mal fragen, eine feststehende Umgebung ließ sich besser überblicken. Während er sich darüber ein paar Gedanken machten erreichten sie auch schon den Platz den Azarni als Rastplatz auserkoren hatte und Nevio drosselte sein Tempo ebenfalls.

Er blickte sich um. Ein paar Felsen die wirklich etwas Schutz boten, vor allem Sichtschutz und im Notfall auch Deckung. Nevio ließ seinen Rucksack in den Sand fallen und sah sich die Lokalität mal genauer an. Nach ein paar Minuten der stillen Inspektion nickte er. »Okay.«, bestätigte er Azarnis "Vorschlag" hier die Pause einzulegen. Es hatte sich in Nevios Ohren eher wie ein Befehl angehört, aber das hatte er im nächsten Moment auch schon wieder abgehackt. Dann entschied sie sich die Nachtwache zu übernehmen. Moment, nein. Sie entschloss sich nicht eine sondern… alle Nachtschichten zu übernehmen? Das konnte sie doch nicht machen! Jeder brauchte mal etwas Schlaf und außerdem hatte Nevio auch gar nichts dagegen selbst Nachtwache zu schieben, im Gegenteil. So konnte er an seinem Kekkei Gankei noch etwas feilen und außerdem war die Aussicht so genial… von oben. Von dort aus ließ sich die Gebiete besser überwachen, man hatte eben den besten Überblick. »Alle Nachtschichten? Das is aber echt nicht fair. Meinetwegen eins zu drei, aber doch nicht alle.«, meinte Nevio skeptisch und hatte nicht vor, sich davon abbringen zu lassen. Er konnte ja nicht wissen, dass Azarni keinen Schlaf "brauchte", er ging davon aus, dass sie ein normales, menschliches Wesen war, was essen, trinken und schlafen musste um zu wachsen und um zu leben. Das sie doch nicht sooo normal war, würde er ja noch feststellen.
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BeitragThema: Re: Wüste   So 31 Okt 2010, 14:59

Hatte sie etwas falsches gesagt? Azarni sah ihn eine Weile an, versuchte hinter den Gesichtsausdruck zu kommen. So hatte sie dies ja nun auch wieder nicht gemeint. „Es war nur eine Frage. Nichts für ungut.“ Genau das war es, mit dem sie nicht umgehen konnte. Diese Gemütsänderungen. Sie wusste nie, ob sie mit ihrer Einschätzung richtig lag. So wie jetzt. Sie hatte ihn nur gefragt und schon war Nevio ein geschnappt. Sie hatte ihn nicht angehen wollen. Azarni wollte mal etwas wissen, dies war wahrlich selten. Es war nicht ihre Idee gewesen so zu werden. Es war auch nicht ihre Idee gewesen, nun eine gespaltene Persönlichkeit zu haben. Zugegeben, es machte ihr zu schaffen sich selbst manchmal nicht unter Kontrolle zu haben und sich am Ende nur an einen kleinen Teil zu erinnern. Es war, als lebten zwei Personen in einem Körper und kämpften um die Vorherrschaft. Zwischendurch gewann die andere Person und brach hervor. Urplötzlich und ohne Vorwarnung. In diesem Zustand war sie mit Gefühlen überladen und eigentlich schwerer zu handeln wie so. Mit Sicherheit wollte Azarni sich nicht mit ihm streiten. Warum denn auch? Es gab nichts worüber man sich streiten müsste. Zumal sie keinen Sinn im streiten sah. Auf ruhiger Ebene konnte man Dinge genauso regeln. Sie stellte ihren kleinen Rucksack ab und sah sich nochmal kurz um. Eine kleine Wasserflasche zog die Rothaarige aus der Seitentasche und nahm mehrere Schlücke. Kurz darauf sprach Wakuro sie auf die Nachtschichten an. „Nein, alle.“ Was sollte sie sonst auch tun, wenn sie eh nicht schlief und nicht so viel zu tun hatte? „Ich brauche keinen Schlaf.“ Was nicht gelogen war. Sie brauchte wohl auch Zeiten zur Entspannung und zum ausruhen.

Sie fuhr sich durch die Haare und beobachtete die Wüste etwas. Viele meinten hier gäbe es nichts zum beobachten. Dem stimmte nicht ganz. Es gab kleine Krabbeltiere. Die Dünnen wanderten. Nicht im Sinne, dass sie ihre sieben Sachen packten und ein Stück weiter zogen. Durch den Wind wurden sie an einer Stelle kleiner und an der anderen Stelle größer. Dies erweckte den Eindruck als wanderten sie. Dies hatte durchaus etwas, um es zu beobachten. Lange zu beobachten. Es war ein sehr langsamer Prozess bis eine Dünne einen Zentimeter weiter gewandert war. Von den Felsen links kam ein kleiner roter Skorpion an gekrabbelt und blieb unweit von der Sabaku no sitzen. Es schien als würde er sie starrend ansehen. Zuerst bemerkte sie ihn auch nicht und packte die Flasche wieder weg. Erst als das Klopfen einer Schere erklang achtete sie auf den kleinen Besucher. Ja, konnte Niemand anderes sein wie Valcyrion. Er gehörte zu dem Vertrag, den sie mit den Skorpionen geschlossen hatte. Er war eigentlich immer bei ihr. Nur selten verschwand er wieder, um wie jedes Kuchiyosetier wieder gerufen zu werden. Valcyrion half etwas bei der Untersuchung der Umgebung mit. Gut, meistens wollte er auch nicht gehen. „Sag' doch was.“, wurde das Tier leise angefaucht. „Was denn? Hast mich doch bemerkt.“ Azarni rollte ihre Augen, hielt dann ihre Hand hin, damit der Skorpion bis auf ihre Schulter krabbeln sollte. Von dort sah er zu Nevio. „Wer ist das?“, kam gleich die gefiepte Frage. „Das ist mein Partner für diese Mission. Wakuro Nevio- san. Ärger ihn bitte nicht zu sehr.“, denn Valcyrion liebte Streiche und kleine Stichelein.
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BeitragThema: Re: Wüste   Mo 01 Nov 2010, 08:56

Sie wollte tatsächlich alle Nachtschichten übernehmen! Wer zum Henker wollte das? Klar, Nevio brauchte auch ... recht wenig Schlaf. Er ging spät schlafen und stand sehr früh wieder auf, es sei denn er hatte die Nacht zuvor durch gemacht. Dann konnte er auch schon mal länger schlafen. Aber er war bisher überzeugt gewesen, dass jeder Schlaf brauchte. Wirklich jeder! Und anders hatte er es auch nicht gelernt. Also blickte er Azarni, welche ihm gerade bestätigte, dass sie alle Nachtschichten meinte, erst einmal etwa eine komplette Minute skeptisch an. Das KANN sie nicht ernst meinen!, dachte sich Nevio. Erstens konnte er es nicht glauben und zweitens... er wollte doch auch Nachtschichten schieben! »Na... wenn du meinst.«, meinte er dann etwas und ließ sich in den warmen Sand sinken. Wenn das so war... und er auch mit einem Zweitagesrhytmus zurecht kam, hätten sie ja noch eine Möglichkeit schneller weiter zu kommen. Sie konnten auch bei Nacht reisen, zumindest jede zweite. Das war sowieso sicherer, da man mehr Deckung hatte im Schutz der Dunkelheit. Diesen nutzten zwar nicht nur die vertrauenswürdigen Gestallten, aber dennoch war es meist auch angenehmer. Selbst für Sunannin, die es als etwas frisch empfanden. Klar, bis zum Gefrierpunkt sanken dann die Temperaturen ab, für jemanden der 40°C im Schatten gewohnt war, waren 2-5°C doch sehr frisch. Nevio hatte die Hände hinter dem Kopf verschränkt und blickte in den markellos wolkenlosen Himmel. Sie könnten schon innerhalb weniger Stunden, kaum mehr als ein Tag, in Konoha sein. Doch er wusste, dass Azarni mit dem Kazekage sehr eng zusammen arbeitete, die beiden waren... waren sie Geschwister? So sehr interessierte Nevio sich nicht für die Familienverhältnisse des Oberhaupts von Suna, aber die Ähnlichkeit allein war ja schon fast erschreckend. Er wusste, dass man Leute mit einem nützlichen KG nur sehr ungern hinter den Fronten sah, anstatt ganz vorn. Doch da wollte er nicht stehen. Da Azarni nach ihren Angaben keinen Schlaf brauchte und so nicht schlafen würde, bedeutete das, dass Nevio auch Nachts nicht die Gelegenheit haben würde, zu nächtlichen Flügen. Nicht ohne, dass er Kazekage unter Umständen von dem KG erfuhr. Selbst sein Team hatte nur bedingt Ahnung was er konnte, sein ehemaliges Shinobiteam. Er würde sowieso maximal eine Stunde fliegen können, somit wäre der Erfolg nicht sooo sehr gesteigert und auf die Zeit kam es nun auch nicht so sehr an. Es war keine Situation die man auch per pedes lösen konnte. Er blickte zu Azarni und verwarf den Gedanken also schnell wieder. Er wusste einfach nicht, wie er sie einschätzen sollte.

Es war noch recht hell und so stand Nevio auf und begab sich zu Azarni. Gleich, nicht in all zu ferner Zukunft, würde es schlagartig dunkel werden. Eine Dämmerung gab es in der Wüste nicht, bzw. kaum. Er setzte sich neben das Mädchen, den Skorpion bemerkte er dabei nicht. Er befand sich aber auch auf der anderen Seite von Azarni. Sein Stirnband hatte er in der Hand und steckte es in die Hosentasche. Eigentlich etwas was die Vorschrift ihm verbat, das Stirnband musste der Ninja im Dienst tragen, immer! Das galt sogar für Iryonins, zu denen Nevio ja noch nicht ganz zählte. »Meinetwegen können wir in der Nacht auch weiter.«, meinte Nevio dann. Er meinte zu Fuß, ganz normal. Das Azarni keinen Schlaf brauchte, hatte er ja nicht riechen können, obwohl er es immer noch nicht glauben konnte. »Und... du brauchst wirklich keinen Schlaf? Warum?«, fragte er nun doch nach. Konnte sie einfach nicht schlafen? Oder woran lag es dann? Da gab es noch einige Fragen, doch da Nevio auf dem Weg hier her das Gefühl bekommen hatte, dass Azarni sich sowieso nicht gerne unterhielt oder "volllabern" ließ, stellte er erst einmal nur die paar Fragen. Das kostete ihn genug Überwindung und Selbstbeherrschung.
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BeitragThema: Re: Wüste   Di 02 Nov 2010, 18:01

Da war er nun nicht der Einzige mit einem 'geheimen KG'. Wobei es bei Azarni nicht klar war, ob es mehr Zufall oder ein Bluterbe war. Sie konnte mit Geistern kommunizieren, sie konnte diese sehen und spüren, so viel war klar. Jedoch war nicht im Entferntesten klar, wie viel sie damit anstellen konnte. Was für Jutsu sich eventuell daraus entwickeln ließen. Azarni dachte selber darüber nach und probierte in jeder freien Minute herum. Sie hatte eine leere Schriftrolle, Feder und Tinte bei sich. Es gab Etwas, was man machen konnte. Sie hatte nur noch nicht raus was. Sie fuhr sich kurz durch die kurzen roten Haare, sah Nevio an. Was war jetzt verkehrt? Es war in Ordnung so. Zumal es ihr nicht nur darum ging, dass Nevio auch zur Ruhe kam, sie herum probieren konnte sondern auch darum, dass sie eben mehr Erfahrung darin hatte. Dies war keineswegs gegen Nevio selbst. Nun saß die Rothaarige da und holte die eben benannte leere Schriftrolle hervor. Der verstorbene, jedoch nicht ruhende Onkel lungerte unsichtbar auf einem Felsen herum. Hatte nichts zu tun und langweilte sich also. Er musste jedoch dabei sein, wenn Azarni auf des Rätsels Lösung kam, urplötzlich, überraschend oder so. Der benannte Skorpion hatte es sich vorerst auf ihrer linken Schulter gemütlich gemacht. Die Scheren und Metastoma mit Stachel (des Skorpions tödliches Körperende) wurden hängen gelassen. Valcyrion konnte weder Azarni noch Nevio richtig erkennen, jedoch nahm er seine Umgebung umso deutlicher durch die Vibrationen wahr. Ihm verriet im wahrsten Sinne des Wortes sein Bauchgefühl was Sache war.
Sie sah ihn an, als er angab, sie könnten auch in der Nacht weiter. „Wenn dir dies nichts ausmacht in Ordnung.“ Dagegen hatte sie nun wirklich nichts. Danach brütete sie wieder über der noch nicht vorhandenen Lösung. Es konnte nicht so schwer sein. Und ja, der Kazekage war ihr Halbbruder. Sie hatten den gleichen Vater, jedoch verschiedene Mütter. Zu einem Teil war die Ähnlichkeit echt Zufall. Der andere Teil.. nun.. danach fragte Nevio jetzt. Azarni hörte auf die Feder in die Tinte zu tunken und sah ihn dann stumm an. Musste er dies ganz unbedingt wissen?

Azarni sprach darüber nun wirklich nicht gerne. Dieser Teil ihrer Vergangenheit erzeugte noch immer Wut und tiefen Hass, aber auch echte Trauer. Sie sah wieder nach vorne, plötzlich nicht mehr ganz so gut drauf. Ein tiefes Seufzen entrann sich ihrer Kehle. „Ja, ich brauche wirklich keinen Schlaf. Schon lange nicht mehr.“ Geist wie Tier bemerkten ihre Gemütsveränderung, die Innen heftiger ausfiel wie Außen. Sie riss sich zusammen, um nicht einfach los zu brüllen, wieso er ausgerechnet danach fragen musste. Es tat einfach weh darüber nachzudenken, wieso der Schlaf nicht mehr gebraucht wurde. „Mein Vater hat dafür gesorgt, dass ich nie wieder Schlaf brauche.“, erklang dann der harte, erschütternde Satz, der so viel in sich hatte verbarg. Ihr eigener Vater hatte es zustande gebracht seine eigene Tochter zu verunstalten. Einen Teil zu einem Monster zu machen. Valcyrion krabbelte herum und ließ seinen Stachel in Richtung Nevio zeigen. Natürlich wollte er dann zustechen, weil Wakuro seine Meisterin darauf angesprochen hatte. Doch eben Selbige hielt ihn dann am Stachel in die Höhe. „Hör' auf damit.“ Ganz kleinlaut sah er sie an. „Okay... 'tschuldigung.“
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BeitragThema: Re: Wüste   Mi 10 Nov 2010, 14:58

Das Thema schien Azarni gar nicht gut zu finden. Zumindest ließ ihre erste, recht heftige, Reaktion darauf schließen. Zumindest für ihre Verhältnisse. Ihre zweite Äußerung diesbezüglich ließ schon mal darauf schließen, dass der Vater "Schuld" daran war, das Seufzen, dass sie nicht sehr froh darüber war. Wie ihr Vater das bewerkstelligt hatte... nun, es gab mehrere Möglichkeiten und da Azarni nicht gerne über das Thema zu reden schien, beließ es Nevio auch dabei. Weiter darauf eingehen würde er nicht. Er hatte nicht das Recht dazu, solange es den Hergang der Mission nicht beeinflussen würde. Und das tat es nicht. Außerdem gab es da noch etwas was Nevio doch etwas abschreckte überhaupt noch irgendwas zu sagen. Nämlich das kleine Tierchen was Azarni kurz darauf hin der Hand hielt. Ein Skorpion. Was mussten diese Spinnentiere auch in der Wüste leben? Genau wie Schlangen und andere Viecher machten sie ihm nur das Leben schwer. Wirklich gerne traf er mit ihnen nicht zusammen. Und so nahe... wollte er ihnen eigentlich nicht sein. Das Azarni auch noch mit ihm redete, stimmte ihn etwas misstrauisch. »Deiner?«, fragte er nur knapp, noch am Überlegen was es bedeutete hätte, wenn Azarni ihn nicht festgehalten hätte.
Langsam - bzw. für andere Landstriche verhältnismäßig schnell - war es dunkler geworden. Es würde nicht mehr all zu lange dauern, bis es schließlich Nacht war. Kälter wurde es noch nicht, noch hielten die abgestrahlte Wärme vom Boden und die Strahlen der Untergehenden Sonne die Temperaturen auf hohem Niveau. »Ah... 'tschuldige, wenn das gerade nicht so passend war. Du hast ne Antwort gut.«, meinte Nevio dann noch und stand wieder auf. Das er daran scheiterte ein anständiges Gespräch auf die Beine zu stellen war eine beinahe neue Erfahrung für ihn und eine doch so... leidsam vertraute. Aber er dachte über so etwas generell nicht nach und verschob den Gedanken einfach in eine dunkle Ecke, in der alles vor sich hin existierte, bis es einmal verschwand. Nevios Art der Verdrängung und sie klappte ganz gut.

out: Hatte den Post übersehen...
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BeitragThema: Re: Wüste   Do 11 Nov 2010, 15:13

Nun hing der Skorpion namens Valcyrion da und sah ziemlich kleinlaut aus der Wäsche. Gut, er konnte nun keine Mimik einsetzen wie Wesen die ihr Skelett innen tragen, dennoch sah man deutlich, dass ihm seine vorschnelle Reaktion leid tat. Azarni sah ihn prüfend an. „Und jetzt entschuldigst du dich anständig bei Wakuro- san und stichst auch keine anderen Suna- nin.“ Kurz zappelte Valcyrion, landete dann auf dem warmen Sand. Er sollte sich entschuldigen, so eine Scheiße. Und Wakuro schien etwas gegen Spinnentiere zu haben. Hey, war nicht seine Idee gewesen als Skorpion geboren zu werden. Azarni sah ihn kurz amüsiert an. „Könnte man so sagen. Er ist ein Kuchyiose. Ich habe einen Vertrag mit den Skorpionen geschlossen.“ Was würde Nevio tun, wenn er den anderen Skoripn sehen, mit dem Azarni einen Vertrag hat. Nicht nur dieses 'normale' Exemplar kam, wenn sie ihn brauchte. Da kam auch ein wesentlich größeres, giftigeres und kräftigeres Exemplar. Eventuell sollte sie Gàidhlig wirklich nur dann holen, wenn nichts anderes ging. Nicht, dass Nevio ohnmächtig umfiel. Sie hatte nichts gegen Spinnentiere. Diese gehörten eben zu Suna wie der Sand selber. Sich die Wüste ohne diese vorzustellen war schwierig. Die Wüste wäre wohl sehr einsam. Einsamer wie jetzt. Nun, sie war ein Kind der Wüste und konnte sich nicht vorstellen woanders zu leben. Dies gehörte auch zu ihrer Persönlichkeit, die Wüste prägte auch ein wenig.
Sie war ihm keineswegs irgendwie böse. Sie sah ihn eine Weile an. „Wenn wir in der Nacht weiter wollen, wäre es nicht schlecht, wenn wir uns jetzt ausruhen und eine kleine Mahlzeit zu uns nehmen.“ Der Skorpion saß noch auf dem Sand und überlegte wohl, wie er sich entschuldigte. Er war ja nicht von grund auf stechfreudig. Also krabbelte er zu Nevio und einfach auf dessen Schulter. Auf halten ließ sich dieser sowieso nicht. „Ehm.. 'tschuldigung. Kommt nie wieder vor.“ Seine Besitzerin holte etwas Brot hervor. Ein wenig hatte sie eingepackt. Dinge die länger hielten. Dazu kam getrockneter Schinken. Lecker für unterwegs. „Magst du was?“ Ihre Stimme rollte leise rüber, als sie ihm die Lebensmittel hinhielt.

out: Eine Woche. Das ist Rekord mein Lieber. *lach*
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BeitragThema: Re: Wüste   Di 16 Nov 2010, 14:32

ooc: Sry, momentan ist alles über 400Wörter utopisch.

Als sich der Scorpion in Azarnis Hand als beinahe zahm erwies war Nevio wieder etwas ruhiger. An sich konnte er die Viecher ja leiden, aus der Ferne. Ungesehen in sie hineinsetzten wollte er sich aber definitiv nicht! Und zu nahe wollte er ihnen auch nicht unbedingt kommen, wenn es nicht unbedingt sein musste. Im Kampf waren die Tiere aber wahrscheinlich auch noch sehr nützlich. Selbst diese kleine Ausgabe war höchstwahrscheinlich in der Lage aus dem Nichts heraus eine große Hilfe zu sein. Eine sehr große Hilfe, wenn man das ganze Mal in Relation zur Körpermasse sah. Nevio legte den Kopf leicht schief und betrachtete den Skorpion bei der Erklärung Azarnis. »Cool. Naja, is ja nix passiert.«, erklärte er dann grinsend. Dann sah er wieder Azarni an und ließ das kleine Spinnentier aus den Augen. Sie hatte Recht. Etwas zu Futtern und ein bisschen Ruhe wären wirklich nicht schlecht. »Hab übrigends auch nen kleines Geheimnis. Aber das verrate ich dir erst wenn es dunkel ist.«, meinte Nevio grinsend zu Azarni. »Also... nix versautes oder so. Wir kommen so nur schneller nach Konoha.«, erklärte er dann verlegen und mit hochroten Kopf. Das hatte man jetzt falsch verstehen können.... Dann hörte er eine Stimme und sah die Augen des Skorpions... keinen Dezimeter von sich entfernt. Er krabbelte auf allen Vieren erste mal einen Meter vor Schreck zurück und schrie erschrocken auf. »ALTA! Mach das nie wieder und wir sind quitt!«, meinte Nevio dann nachdem er einige Male tief durch geatmet hatte. Dann nahm Nevio sich dankend ein Stückchen Brot und etwas Schinken. »Dankesehr.«, meinte er zu Azarni. Dann fiel ihm etwas ein. Er fasste in eine seiner Hosentaschen und holte eine Papiertüte heraus und faltete diese auseinander. Darin waren einige getrocknete Früchte, mal was süßes für Zwischendurch. »Ach as?«, fragte er und hielt zwischen den Zähnen das Brot noch fest, damit er es nicht in den Sand ablegen musste.
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BeitragThema: Re: Wüste   Do 25 Nov 2010, 10:20

Natürlich war Valcyrion beinah zahm. Schließlich hatte er Azarni am Schwanz. Er hatte nicht vor als roter Matsch zu enden. Er hing an seinem kleinen Skorpionleben. Aus den, nun.. Knopfaugen sah er Wakuro an und entschuldigte sich nochmal, doch dann erschreckte sich der Iryonin so sehr, dass auch der Skorpion von dessen Schulter purzelte. Drei Meter weiter bekam er dann auch endlich eine Antwort. Nicht mehr machen und okay. Gut, das bekam er hin. „Alles klar. Kapiert.“ Man hätte schwören können Valcyrion würde schief grinsen und sich dann herum drehen und zurück krabbeln. Als hätte er daran so richtig seinen Fez. Auf einem Felsen ließ er sich nieder und genoss die letzten Sonnenstrahlen. Ein Skorpion war ein Wechselwarmes Tier. Er war so warm wie seine Umgebung. Mit der Sonne konnte er Wärme auftanken und diese kurzzeitig halten doch danach verlor er dieses wieder. Es war also manchmal kein Wunder, dass er sich in Azarnis warmer Kleidung verkroch, wenn gleich ihm auch die Außenwelt nichts ausmachte. Je kälter es war desto inaktiver war der Skorpion. Dies glatt blöder weise auch für seine großen Verwandten. Azarni konnte sie nicht überall einsetzen. Kirigakure wäre zum Beispiel nichts für das kleine Tier. Dies wäre wahrscheinlich ein Land, wo er dann auch wieder verschwinden würde, wie es Kuchiyose eigentlich immer tun.
Azarni sah ihre Begleitung mit hoch gezogener Augenbraue an. „Nichts versautes, so so.“ Und das sollte dann was sein? Es gab ein paar Möglichkeiten. A) Wakuro hatte verborgene Talente und konnte zaubern. B) Er hatte ein Kekkei Genkai verborgen. Dies müsste sie dann natürlich auch Gaara mitteilen. Es war ihr im Grunde unmöglich solche Sachen vor ihm geheim zu halten. Falsch wäre es auch. Und er wollte dies erst im Dunkeln verraten. Das konnte ja was werden.
Sie lehnte sich zurück und legte ein Stück Brot auf ihre Oberschenkel. Der Schinken wurde in Streifen geschnitten, so war es einfacher sich etwas zu nehmen, was Wakuro gleich in die Tat umsetzte. Die Rothaarige legte ein paar Schinkenstreifen auf das Brotstück, danach biss sie herzhaft ab. Kaum kaute sie, wurde ihr getrocknete Früchte hingehalten. „Nein, danke.“ Süßes aß Azarni nur selten. Sie war eher der Salzliebhaber. Es wurde etwas ruhiger, wenn gleich man immer ein wenig auf die Umgebung achtete. Ihre Augen wanderten kurz zu dem vor sich hin denkenden -eigentlich toten- Onkel. Scheinbar beschäftigte ihn etwas. Doch jetzt fragen wollte sie nicht. Es würde doch echt seltsam herüber kommen, wenn sie die Luft nach ihrem Befinden fragen würde.

Die Sonne ging dann auch unter, doch erst nach einer weiteren halben Stunden begann Azarni wieder sich zu bewegen. Sie packte Brot und Schinken wieder weg. Die Schriftrollen prüfte sie kurz und gab Valcyrion dann ein Zeichen. Der Skorpion krabbelte sofort auf ihre Schulter und hielt sich dort am Saum etwas fest. „Gut, eventuell wäre jetzt die Zeit mir zu zeigen, von was du gesprochen hast, Wakuro- san.“ Das klang total kalt und gefühllos, dabei war sie ehrlich neugierig auf das, was er ihr zeigen wollte. Sie rechnete ja mit vielem. Da wurde sogar ein Geist neugierig. Gut, er wiegte eh nichts und könnte hinterher schweben, aber so war es eben.. luxuriöser. Yashamaru lunzte über die andere Schulter, was für Azarni alleine irgendwie seltsam war. Kein anderer wusste, wie dies aussah, wenn ein halb durchsichtiger, blonder Mann ohne Füße über ihre Schulter lunzte wie ein kleines Kind, dass gerade zu sah wie die Mama Kekse backte. Er war, als er noch lebte, 32 Jahre alt, da erwartete man doch ein wenig mehr des Erwachsen sein. „Hey.“, raunzte sie ihm sehr leise zu, „Könntest du dich vielleicht wie ein toter, aber erwachsener Mann verhalten?“ Ha, erwischt! Sie sah den angehenden 'Medizinmann' neugierig an.
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BeitragThema: Re: Wüste   Di 30 Nov 2010, 20:08

Nachdem Nevio seine Mahlzeit verspeist hatte legte er sich auf den Rücken und verschränkte die Hände hinter dem Kopf. Der Boden war schön warm, es war wirklich eine sehr angenehme Wärme. Und auch die Sonne, die noch von der Seite her ihre letzten Strahlen an die Erde sendete wärmte immernoch. Nevio schloss halb die Augen und entspannte sich einfach mal für den Moment. Den Himmel blieb er dabei immer im Blick. Warum sich hetzen oder sich beobachtet fühlen? Dafür gab es keinen Grund. Und wenn er gleich vorhatte sich seiner zweiten Gestalt zu bedienen brauchte er die Kraft einfach. Zudem... die abendliche Wärme war im Gegensatz zu der täglichen Hitze einfach Überredung genug sich ein paar Minuten Zeit zu nehmen. Als nur noch wenige Sonnenstrahlen die Wüste in einem üppigen Rot erstrahlen ließen stand Nevio wieder auf und ging zu seinem Rucksack, den er auch wieder verschloss und auf den Rücken setzte. Kurz darauf sprach Azarni ihn direkt darauf an. Ja, solangsam würde es Zeit werden. Zeit fürs Bett war es auf jedenfall für die meisten Kinder in Suna, denn nun brach schlagartig eine Dunkelheit herein die für Hinterhalte einfach einladend war. Und Nevio war sicherlich nicht derjenige der davon Gebrauch machen würde. Nein, das wären die anderen und einem Hinterhalt wollte Nevio nicht erliegen. Er stapfte zurück zu Azarni und machte sich derweil an den Riehmen des Rucksacks zu schaffen. Diese waren schön eng, damit der Rucksack ihm nicht in den Kniekehlen scheuerte. So stellte er diese jedoch weiter, so dass der Rucksack immer tiefer rutschte. Er hatte einmal den Fehler gemacht das zu vergessen, wenn er sein KG nutzte war das mehr als unangenehm sondern hätte ihm beinahe beide Arme aus den Gelenken gehoben. MEHR als unangenehm. »So, ich würd mal sagen... los gehts. Ach ja... kleine Information vorweg: Mir wärs lieb wenn die Sache unter uns bleibt. Falls nicht ändert das eh nichts. Mich kriegt niemand mehr in den Ninjadienst.«, stellte er mit ungewohnt ernster Miene klar. Dann ging er ein paar Schritte weiter, von Azarni weg.

Den Rucksack stellte er nicht ab, es war nicht notwendig. Die Dunkelheit verschlang den schmächtigen jungen Mann schnell und so waren für Azarni nur noch Schemen zu erkennen. Das reichte auch vollkommen. Mehr brauchte - und Nevio war sich sicher - und wollte Azarni auch nicht sehen. Nevio atmete zuerst einmal tief durch und konzentrierte sich dann auf sein Chakra. Das brauchte er um die zweite Gestalt zu aktivieren. Zuerst war es ein Kribbeln was sich über den ganzen Körper ausbreitete. Bedingt durch das Drachenelement des Donners. Für Azarni waren diese sogar auch sichtbar, als kleine, kaum wahrnehmbare Funken. Viel sichtbaerer für Azarni wären kleine, undefinierbare Lichtflecken in der Luft, aktivierte Photonen. Die für Azarni unsichtbaren Veränderungen waren die Verfärbung der Haut und Veränderung der Oberfläche. Folgendes war auch bei dem Schema welches ihr Sichtbar war sehr gut zu erkennen. Die Musekln zogen sich zusammen und der Körper zog sich in die Länge. Schuppen bildeten sich und legten sich über Nevios Kleidung, schlossen den Rucksack jedoch nur an den Riemen ein. Die Haare zogen sich in die Länge und verfärbten sich blond, fast weiß. Langsam verwandelte sich Nevio in den zwei Meter langen Drachen, der er nun einmal war. Auf allen Vieren stand er dort, zwischen Vorder und Hinterbeinen etwa eine normale Körperlänge Platz und den Kopf auf Azarni gerichtet. Der Schweif fuhr ungeduldig hin und her und dann bäumte sich sein Kreuz kurz auf, ehe er auf Azarni zuschoss, ganz dicht an ihr vorbei flog und ihr die Möglichkeit gab sich an der langezogenen Mähne festzuhalten. Die Chance erhielt sie ganze zwei mal, wobei Nevio beim zweiten Mal ihr keine andere Wahl ließ, da er sie fast umflog.
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BeitragThema: Re: Wüste   Do 09 Dez 2010, 18:17

„So? Kein Ninjadienst.“ Azarni legte ihren Kopf schief und sah Wakuro eine Weile lang an. „Dann verrate mir mal, wieso du Iryonin wirst. Damit bist du auf eine Weise im Ninjadienst. Zwar kämpfst du nicht wie ich an der Front, aber du versorgst verletzte Kameraden. Ist das kein Dienst?“ Aber gut, wer nicht vorne kämpfen wollte musste auch nicht. Nevio war sicherlich auch in seinem jetzigen Fachgebiet gut und durchaus gebraucht. Ihr Blick wanderte dann neben sie, eigentlich schielte Azarni hinter sich und flüsterte zu ihrem toten, mehr oder weniger, Onkel. „Muss das sein? Das wirkt total lächerlich.“ Der brauchte nicht mal so etwas zu tun, denn ihn störten solche Dinge nur wenig. Manchmal.. manchmal wünschte sie sich, sie könnte ihm eine kleben. Es gab Situationen, da half dies echt eine Menge. Aber nein, natürlich hatte sie das Glück, dass er schon tot war und damit auf Schläge nicht reagierte. Klasse Sache. Anders herum konnte er aber gut ärgern, wenn sich Yashamaru denn anstrengte und nicht auf Azarni verließ.
Die Rothaarige brauchte ihre Augen nicht anzustrengen. Sie konnte auch sehr gut hören was geschah. Zumal Nevio gleich Irgendetwas tun würde, was sie wahrscheinlich erstaunen dürfte. Azarni ahnte nicht im mindesten was kommen sollte. Sie hatte allerlei Kekkei Genkais gesehen, von einige außergewöhnlichen gelesen, aber sicherlich noch nicht von Drachen. Fliegenden Echsen. Es gab Dinge, die hielt sie für Märchen. So Drachen, da sie noch nie einen gesehen hatte. Ihre Arme verschränkte die androgyne junge Frau vor der, nun, schmächtigen Brust. Ein A Körbchen, gerade so. Die Natur hatte sie nicht unbedingt mit ausfallenden weiblichen Rundungen gesegnet. Scheinbar gab es für sie andere Pläne, die solche einfachen Dinge nicht beinhalteten.
Nevio wurde nicht aus den Augen gelassen. Die jüngste Sabaku no war höchst neugierig auf das was kommen sollte. Er hatte ja echt ein riesiges Geheimnis daraus gemacht. Es musste etwas 'Großes' sein, wenn Nevio sie bat stillschweigen zu bewahren. In der Luft tanzten kleine leuchtende Photonen. Himmel, was tat der da? Zuerst dachte sie, Nevio hätte doch das Raitonelement, dafür wäre dies aber zu drum herum geredet. Sie erkannte nicht, wie Nevio sich von Mensch zu fliegender Echse wandelte. Sie sah bloß, da geschah mehr wie ein bisschen herum spielen. Nach etwa einer Minute stand Tatsache ein Drachen vor ihr. Ihre blauen Augen wurden kurzzeitig groß vor Verwunderung. „Steht da ein Drache?“, wurde ihr von der Schulter zugeflüstert auf der Valcyrion saß. „Ja, mit allem was dazu gehört.“, kam es von der anderen Seite. Azarni sah Nevio an, dann schüttelte sie ihren Kopf. Das sollte sie Gaara erklären? Sie sollte ihrem Bruder sagen, dass sie im Dorf einen Drachen hatten, der aber absolut nicht im Kampf sein wollte? Gut, am besten sie dachte jetzt schon darüber nach wie sie ihm dies hier erklären wollte. Gaara würde sie wohl nicht für völlig irre erklären, aber dies ernsthaft und ohne blöde Sprüche erklären waren echt nicht einfach. Kurz fuhr sie sich über ihr Gesicht, ehe Nevio ohne Vorwarnung an ihr vorbei zosch. Dies hieß wohl, sie sollte aufsteigen. Das glaubt mir im ersten Moment Niemand. Sie griff in die Mähne dieser fliegenden Echse und setzte sich auf Wakuros Rücken. Natürlich flog Yashamaru nicht selber sondern setzte sich gemütlich hinter sie. Valcyrion verzog sich in ihren Mantel – zu hoch für kleine Spinnentiere. „Kannst du mir verraten, wie ich dem Kazekage das erkläre?“, wurde der 2 Meter lange Mensch unter ihrem Hintern gefragt. „Nii- san köpft erst dich und dann mich.“, bauschte sie das Ganze mehr auf, als dies wirklich nötig war.
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BeitragThema: Re: Wüste   Do 09 Dez 2010, 20:03

Nein, dem Kommentar Anzarnis würdigte Nevio wirklich nur einen leicht beleidigten, irritierten Blick. Er wusste was sie meinte, doch hätte er im Falle, dass er ihren Onkel sehen könnte, ihm voll und ganz zugestimmt. Es wirkte wirklich überflüssig. Sie sollte froh sein, dass Nevio sie überhaupt in sein Geheimnis einweihte. Ach er war einfach zu offen. Er durfte sich das von Masa des öfteren anhören und auch der Familienvater der Benjiros schüttelte manchmal über die Freizügigkeit des Jungen den Kopf. Aber es war auch ein Segen, dass er sich diese kindlichen Attribute erhalten hatte. Heiterkeit, Offenheit und Ehrlichkeit zu fast jeder Zeit. Der erwachsene Nevio war nicht all zu oft anwesend, doch wenn, dann meist zur richtigen Zeit. Ob es diesmal die richtige Zeit für Offenheit gewesen war? Falls doch, würde er es wohl noch bereuen. Doch das konnte man erst wissen, wenn man es versucht hatte!

Azarni hatte den Wink verstanden und war aufgestiegen. Sie schien allerdings sich Gedanken darüber zu machen WIE sie es Gaara beibringen sollte. Würde sie es ihm sagen, würde Nevio höchstwahrscheinlich mit einigen unangenehmen Fragen und Anliegen konfrontiert werden. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Moment oder vielleicht auch die Person eine falsche gewesen war stieg. Doch Nevio würde es jetzt nicht mehr ändern können. »Ehrlich gesagt, solltest du dir Gedanken darüber machen, ob du es nicht auslassen möchtest.«, brachte es Nevio auf den Punkt. Seine vorher recht - wie nicht anders zu erwarten - kindlich und für einen Mann recht hohe Stimme (nicht weiblich, nur etwas höher) war nicht wieder zu erkennen. Es war mehr ein Knurren und tiefes Brummen als ein Sprechen. So ein Brüllen eines Drachen konnte schon ganz schön Eindruck schinden, dem war Nevio sich inzwischen sehr sicher und er hatte es ja auch schon bewiesen. Er legte nun einen Zahn zu und ging ins Tempo. Der Rucksack den er immer noch auf dem Rücken hatte - die Riemen nun genau passend und stramm - diente quasi als Stopper für Azarni, damit sie nach hinten nicht abrutschte, für vorn hatte Nevio seine Mähne, die nicht all zu empfindlich war. An Höhe legte Nevio auch etwas zu, etwa drei Meter lagen nun zwischen ihnen und der dunklen Wüste. Was Nevio Azarni nicht verraten würde: Er besaß leicht Höhenangst. »Nur um das klar zustellen: Ich werde nicht mehr aktiv an der Front stehen und kämpfen. Ich weiß, ich erwähnte es schon.«, wiederholte er seinen Appell von vorhin, doch diesmal mit klaren Definitionen. Bei dem Bewegungswind war schon klar, dass Azarni sich schwer tun würde, bei der Kommentierung dieser Aussage. »Aber ich hab keine Ahnung wie man das jemanden beibringen soll, der auf die Maximierung der Leistungsfähigkeit von Streitkräften aus ist.«, gab er dann etwas kleinlaut zu und flog weiter. Azarni zuliebe verzichtete er auf Flugkunststücke. Vorerst zumindest. Man konnte seine Meinung ja noch ändern. Und Azarni würde eines einsehen müssen: Sie wären auf jeden Fall schneller dar, denn die Wüste sauste nur unter ihnen hinweg.
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BeitragThema: Re: Wüste   Mo 13 Dez 2010, 17:00

Klar, es hieß gleich wieder „Azarni Azarni, was bist du für eine kalte Person“. Als ob sie ihm gerade den Magen mit ihren eigenen Händen heraus gerissen hätte, nur weil sie ihm gesagt hat, er wäre auf seine Weise ein Ninja. Wieso zum Geier machte er diese Ausbildung, wenn er gar keiner sein wollte? Wieso hatte er der Mission zugestimmt, wenn er keiner sein wollte? Es war doch völlig daneben zuzustimmen, wenn man so etwas eben nicht haben wollte. Aber gut, man sah sie als das Arschloch an, damit war alles wie immer. Nichts hatte sich an der Umgebung oder den Menschen geändert. Menschen waren doch alle gleich. Ignorant und egoistisch. Jeder einzelne sah sie an, stellte sich automatisch Gaara vor und ging davon aus, dass sie wie sein altes, vergangenes Selbst war. Warum gab sie eigentlich ihre Meinung preis? Es brachte nichts ein, außer vermehrten misstrauischen Blicken und Furcht ihr gegenüber, die völlig unbegründet war. Die Rothaarige seufzte leise und nahm sich vor einfach zu vergessen was passierte. Wenn gleich Gaara ihr eine Standpauke halten dürfte, wenn er dies anderweitig heraus findet. Sie war dann die Erste, die ordentlich eins drüber bekam. Klasse Sache, sie konnte dies nur falsch angehen, egal in welche Richtung sie sich entschied. Es war und blieb verkehrt. Vielen Dank auch. Entweder hälst du mich dann erst recht für die kälteste Person aller Zeiten oder aber mein Bruder verpasst mir Hausarrest bis ich alt und grau bin. Man sah ihr sofort an, dass sie darüber nun schwer nachdachte und keinen guten Ausweg wusste.
„Klar, entweder sprichst du nie wieder mit mir, weil ich es ihm sage oder ich kriege Hausarrest bis ich 80 bin.“, war ihr mehr als nur trockener Kommentar dazu. Sie hielt sich also etwas in seiner Mähne fest, lehnte sich auch etwas nach vorne und durfte nun warten bis sie ankamen. Bei dieser Geschwindigkeit war antworten so gut wie unmöglich. Ihre blauen Augen wirkten nun sehr dunkle, während sie die vorbei rauschende Landschaft betrachtete. Für Außenstehende sah Suna immer gleich aus. Doch wer länger hier war oder hier lebte erkannte irgendwann die feinen Unterschiede der Wüste. Zumal man lernte mit den Sternen zu gehen. Sterne halfen einem immer um sich zurecht zu finden. Also...
Herr Gott, ich bin doch nicht vollends dämlich. So viel habe ich auch auf dem Schirm. Kurz sah sie ihn Tatsache verletzt an. Das kam rüber, als hätte sie ihn vorhin nicht schon verstanden. Es kam wieder heraus, dass Gaara immer noch für recht kalt gehalten wurde. Ihr Bruder wollte natürlich das Dorf so gut es ging beschützen. Ja bitte, wer denn nicht? Dennoch wollte er nicht einfach nur die Truppen vergrößern, stärkere Ninja haben und diese dann in den Kampf schicken. Damit war es nicht getan. Gaara kämpfte auch selber, so viel stand fest. Er tat sehr viel, wenn es darum ging sein Dorf zu beschützen. Viele sahen nicht, was er alles in seinem Büro tat. Er würde Nevio nun auch nicht einfach wieder an die Front schicken ala sei es drum, dass du nicht willst und wenn du drauf gehst für einen guten Zweck. Also bitte... Gaara war auch ein Mensch und er wusste wie sehr die Verurteilung, das Zwingen in eine Rolle weh tun konnte. Sie sagte jedoch nichts dazu. Sie hatte noch etwas Zeit um sich zu entscheiden, ob sie ihm von diesem KG erzählte oder nicht.

>>> Waldweg Richtung Westen
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BeitragThema: Re: Wüste   Di 15 März 2011, 20:46

cf: Dach des Anwesens

Nachdem die Mission erfolgreich abgeschlossen war und der Blondschopf auf seinem Lehmvogel das Dorf verlassen hatte,erreichte dieser nun die unendliche Wüste Sunas.Er bezweifelte zwar,dass jemand so lebensmüde war und ihm folgen würde,trotzdem blieb er den Weg über aufmerksam auf der Hut.Bis jetzt stellte sich keine Gefahr heraus und auch der Blick nach hinten verriet,dass ihn der Jinchuuriki vorerst in Ruhe lassen würde. Wie es Tobi wohl erging? Vielleicht hatte er sich übernommen und wurde doch von einigen Sunanins erledigt.Irgendwie amüsierte Deidara dieser Gedanke und er hoffte natürlich,dass dem so war.
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BeitragThema: Re: Wüste   Mi 16 März 2011, 16:26

Wow...du hast ihn doch tatsächlich eingefangen Deidara-Sempai So leise und vorsichtig wie möglich, hatte sich Tobi auf Deidaras Vogel geschlichen, um ihn wegen seines plötzlichen auftauchens zu erschrecken. Wie ein Zirkusbesucher musterte er den halbtoten Kazekage und kicherte wie ein kleines Kind. Da zerbröselt der Sand! Oh! Sempai, du scheinst einen Arm verloren zu haben. Hat Gaara ihn zu Sandstaub verarbeitet? Oder hast du ihn selbst in die Luft gesprengt Dass er den Arm des blonden unter seinem Akatsuki-Mantel versteckt hielt, behielt Tobi vorerst für sich. Schließlich wollte er den blonden an seiner Einarmigkeit verzweifeln sehen, um dann den Retter in der Not spielen zu können. Deidara hätte sich ruhig noch etwas Zeit mit dem Kampf lassen können. Tobi hatte sich prächtig amüsiert, als er sich um die kleinen Hibari und die Tunte gekümmert hatte.
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BeitragThema: Re: Wüste   Di 22 März 2011, 16:43

Es war doch zu schön um war zu sein,so schnell würde der Künstler sein Anhängsel nicht los werden..Wie aus dem Nichts tauchte Tobi wieder einmal auf und löste in Deidara nicht wirklich so etwas wie Schrecken aus - immerhin war dieser langsam an das plötzliche Auftauchen seines Partners gewöhnt,was nicht hieß,dass es weniger nervig war.Und dieser überraschte Tonfall,der in der Feststellung des Maskierten lag,stimmte den Blonden auch nicht gerade friedlich. "Als ob es daran einen Zweifel gab,un.." Murrte er nur und sah genervt zu seinem Partner.Natürlich hatte er diese Mission erfolgreich abgeschlossen,das lag doch auf der Hand.Da gabs auch nicht weiter zu staunen,als wäre es das achte Weltwunder schlechthin..
Dass ihn Tobi nun auch wegen seines verlorenen Armes ansprechen musste,hätte ihn nur halb so viel gestört,wenn er dabei seine Fähigkeiten nicht so ins Lächerliche gezogen hätte.Ob er ihn selbst in die Luft gesprengt hatte..Ha,was für eine lustige Frage!Dementsprechend schenkte er Tobi auch erst einmal einen Blick,den man wohl mit den Worten 'Wenn Blicke töten könnten' am besten beschreiben konnte. Der maskierte Junge konnte nur von Glück sprechen,dass Deidara nach diesem Kampf kaum noch Lehm übrig hatte und diesen Rest nicht an ihn verschwenden wollte.Den Arm würde er später wohl nochmals suchen gehen,nachdem sich das Dorf einwenig beruhigt hatte.Zu Not käme er auch noch gut mit einem Arm zurecht.Doch wirklich weiter darauf eingehen wollte er nicht und würde stattdessen mit der nächsten Frage einen Themenwechsel einleiten. "Und du hattest wohl deinen 'Spaß'?" Zwar musste er mit dieser Frage riskieren,dass Tobi in einen Redefluss ausbrach,doch interessieren tat ihn die Sache schon.So stark konnten die Suna-Nins auch gar nicht sein,wenn Tobi noch völlig unbeschadet war - auch wenn sich der Junge als ziemlich zäh erwies.Vermutlich hatte er seine Gegner einfach zur Weißglut getrieben und sie zu Tode genervt.
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BeitragThema: Re: Wüste   Sa 26 März 2011, 09:32

Tobi war ein guter Junge Antwortete er ihm kichernd. Diese Hibari hatte ihn zumindest nicht gelangweilt und das Mädchen schien auch nicht auf seine Tricks reingefallen zu sein. Aber das war alles im Augenblick nicht weiter interessant. Sie hatten nun endlich was sie wollten. Und Sunagakure würde nun einen neuen Kage benötigen. Deidara-Sempai! Ich habe übrigens was für dich aufgegabelt. Blitzschnell zog er den Arm aus seinem Umhang und hielt ihn wie ein Geschenk Gottes hoch. Dabei wedelte er mit dem teil fast schon aufgeregt hin und her. Wie hast du es geschafft den Arm zu verlieren? Und dann auch noch den falschen! An dem war leider kein Ring dran, also ist er unbrauchbar. Meinte er von jetzt auf gleich enttäuscht und warf den Arm über die Schulter. Dieser drohte nun runter zu fallen und irgendwo im Sand zu versinken. Ups..
Scheinbar war diese Aktion nicht geplant gewesen. Zumindest ließ es Tobi so aussehen, als hätte er den >Armwurf< nicht geplant.
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BeitragThema: Re: Wüste   So 03 Apr 2011, 08:47

Tobi antwortete einfach mit seinem Lieblingssatz - von wegen er wäre ein guter Junge und so weiter - und brach unerwarteter Weise doch nicht in einen Redeschwall aus. Was er nun genau gemacht hatte,ließ sich mit dieser Antwort natürlich nicht herausfinden,aber er schien die Suna Nins gut in Schacht gehalten zu haben und das war ja die Hauptsache. So erwies er sich als nützlicher als gedacht und dieser Gedanke fand gleich noch mehr Bestätigung,als der maskierte Junge doch tatsächlich den verlorenen Arm des Blonden herauszog.Gerade wollte Deidara seinen Partner für diese Aktion loben - immerhin hatte er ihm so viele Umstände erspart - da vergaß der Junge wohl ganz,in wessen Gegenwart er sich befand und laberte irgendeinen Mist,während er mit dem Arm des Künstlers nur so herumwedelte.Und als ob dies nicht genug wäre,schmiss er ihn im nächsten Moment wie ein Stück Müll weg! Doch noch bevor sein kostbarer Arm im Sand versinken konnte,steuerte der Blondschopf mit seinem Kunstwerk auf diesen zu und fing ihn in der Luft auf.Jetzt da er ihn wieder in Sicherheit wusste,brauchte er nur noch die Hilfe des geldgeilen Sacks Kakuzu und alles wäre wieder neu. Nun konnte sich getrost der Nervensäge gewidmet werden..
"DU..!!" Weitere nicht gerade harmlose Schimpfwörter ersparte sich der Akatsuki an der Stelle lieber mal,die Wut in seiner Stimme kam trotzdem ganz deutlich zum Ausdruck und im nächsten Augenblick verpasste er Tobi einen ordentlichen Tritt,in der Hoffnung er würde vom Vogel fliegen.
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BeitragThema: Re: Wüste   Sa 09 Apr 2011, 08:53

Der versteckte Uchiha bekam nach dem übereilten Sturzflug einen Tritt verpasst und kam ins Stolpern. Mit >UOOOh< und>AAAA< Rufen humpelte er mal nach lonks und rechts und manchmal auch nach vorne und hinten, bis er sein Gleichgewicht wieder gefunden hatte. Mit einem erleichterten Seufzer fur er sich über die nicht schwitzende oder überhaupt zu sehende Stirn. Das war knapp! Beinahe wäre ich auch runtergefallen. Das war gefährlich Sempai! Tobi klang jedoch nicht gerade wie jemand, der vor kurzem noch in Lebensgefahr schwebte. Er wie jemand, der jemanden spielen wollte, welcher noch vor kurzem in Lebensgefahr schwebte. Sein blonder Sempai hatte sich seinen Arm noch rechtzeitig zurück erobert. Man sah Tobi an dass er mit dem gedanken spielte, das Ding wieder in die Tiefe zu stürzen, doch er schien es sich im letzten Moment noch anders entschieden zu haben. Augenscheinlich sollte es so wirken, dass er einfach nur weiteren Ärger vermeiden wollte. Sempai. Du hast den Jinchuuriki doch nicht umgebracht oder? Wenn er tot ist, hast du ein ganz schön großes Problem.

out: SAg doch das ich dran bin! XD
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Fuji Syusuke
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BeitragThema: Re: Wüste   So 08 Mai 2011, 20:25

Für einen Bewohner Sunas war es mehr oder weniger ein leichtes, solche kleinen Wesen wie den gelben Vogel nicht aus dem Augen zu verlieren. Im Grunde wehten heute auch keine wirklich starken Sandstürme. Das erleichterte die Sache noch etwas. Fuji war sich nicht wirklich sicher, ob sie das Duo noch rechtzeitig erreichen würden, doch aufgeben kam jetzt nicht mehr in frage. Zumindest nicht so lange sie nicht Gaaras Leichnam zu Gesicht bekommen hatten. Wie er mit Hibari verfahren würde, wusste Syusuke bereits. Yamamoto könnte ihm auch hilfreich sein aber das dritte Mitglied bereitete ihm sorgen. Er hätte ihm vermutlich lieber verbieten sollen mitzukommen.
Besonders begeistert schien der Kleine auch nicht zu sein. Der Kleine konnte von Glück reden, wenn er überhaupt die Reise überstand. Zumindest kames dem Jo-Nin so vor. Mit seiner rechten hand hielt er den griff seines Schwertes fest umklammert.
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Yamamoto Takeshi
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BeitragThema: Re: Wüste   Mi 18 Mai 2011, 17:36

Fuji schien Hibari wirklich zu mögen. Obwohl sie kein Ninja mehr war und eigentlich nicht mitspielen durfte, nahm er sie bei dieser Reise trotzdem mit. Yamamoto selbst war ebenfalls erfreut darüber. Sie waren schließlich ein Team. Zumindest für kurze Zeit. Aber vielleicht konnte man da noch was machen, wenn sie sich bei dieser Aufgabe nicht ungeschickt anstellte. Notfalls würde Yamamoto ihr zur Hand gehen. Kurz sah er in Kyoyas Richtung und hob grinsend den rechten Daumen. >Du kannst mich immer um Hilfe bitten< sagten seine Augen, ehe er etwas an geschwindigkeit nachließ, um mit dem neuen auf gleiche höhe zu kommen. Kurz musterte der Genin den recht fremden rothaarigen, ehe er auch diesen angrinste. Die Aufgabe haben wir so gut wie gelöst. Nur nicht nervös werden. Ihm kurz auf den rücken klopfend, eroberte er seinen Platz dicht neben Fuji wieder. Sollte es zu einem Angriff kommen, wollte er einer der ersten sein. Die Hand am Griff seines merkwürdigen Katanas klammernd, wartete er auf das unvermeidliche.
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