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 Waldweg Richtung Westen

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BeitragThema: Re: Waldweg Richtung Westen   Mi 15 Dez 2010, 09:44

Hey, immerhin war es ein Gespräch was hier zustande kam und Nevio war... langsam reichlich verwirrt. Doch blendete er die schlechte Laune einfach aus. Eine einfach grandiose Eigenschaft. Egal welches Gefühl, Nevio konnte ein anderes damit einfach überlagern. Das war kein Bluterbe, sondern ein ganz natürlicher Charakterzug von ihm. Er konnte sich nicht nur an kleinen Dingen erfreuen, er konnte sich auch auf ein einziges Gefühl und eine einzige Empfindung konzentrieren und diese bündeln. Im Kampf brachte ihm das nichts, aber im zwischenmenschlichen Bereich war es eine tolle Eigenschaft. Auf die ersten... vielen Fragen, musste Nevio kurz überlegen, bevor er eine Antwort geben konnte, schwieg jedoch erst einmal seinerseits, da es sich so anhörte, als wäre Azarni noch in Fahrt. Er wollte sie nicht unterbrechen, wenn schon mal ein Gespräch von ihr ausging. Ehrlich gesagt hätte er damit nach dem Marsch durch die Wüste nicht gerechnet. Zuerst wirkte es jedoch so, als wäre sie vorerst fertig. Sie sagte nur noch, was ihr Auftrag war und das sie die Mission wirklich schnell hinter sich bringen sollten. Nevio zuckte nur kurz mit der Schulter und holte Luft um seine Antworten zu geben, als Azarni wieder ansetzte. Nevio ließ sich nichts anmerken und hörte weiter zu, ehe er seine zuvor gesammelten Antworten... wieder vergaß. Es erstaunte ihn schon leicht, das Azarni dann ankündigte, dem Kazekage davon nichts zu erzählen. Falls noch irgendein Wort der Antwort auf seiner Festplatte war, so hatte Nevio auch dies vor Erstaunen vergessen. Er blieb stehen. »Eh...hä?«, war fürs erste das einzige was Azarni als Antwort bekam, und ein reichlich verdutzten Gesichtsausdruck seitens Nevio. Er hatte jetzt die Wahl sie anzumotzen, warum sie denn jetzt so patzig war oder aber... was anderes. Er entschied sich auf jeden Fall für das andere.

»Naja... ich hab dir davon erzählt, weil mein erster Gedanke eben nicht war, dass es ein Fehler wäre. Es war eben eine Möglichkeit die Mission schneller zu beenden und... dafür etwas länger in Konoha bleiben zu können. So ist die Chance geringer, dass wir angegriffen werden, da 90% der Überfälle auf dem Transportweg passieren. Und ich dachte... dass ein bisschen Freizeit dir auch ganz recht käme. Diese Verknüpfung zwischen Kampf und meinem Bluterbe und dann zum Kazekage habe ich eigentlich erst später gezogen.«, erklärte er dann leicht verlegen. Im Grunde hatte ihn das Gespräch in der Wüste gar nicht mal so missfallen und vielleicht konnte man sich etwas länger unterhalten wenn man in Konoha war und sich nicht Sorgen darüber machen musste angegriffen zu werden. Naja, im Grunde sie etwas besser kennen zu lernen. Das er das gerade... nicht frei heraus, gesagt hatte, während einer Mission... najaaaa. »Und... naja, eigentlich weil ich jedem vertraue, der aus Suna kommt.Hey: Ich nehme es einem sprechenden Skorpion aus Suna ab, wenn er mir verspricht mich nicht zu stechen, das beweist ja wohl alles.«, versuchte Nevio das Thema zu wechseln, drehte sich um und ging weiter. Wie gut, dass es dunkel war und man den minimalen Wechsel seines Hauttons nicht sah.
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BeitragThema: Re: Waldweg Richtung Westen   Do 16 Dez 2010, 05:28

„Ja, ich werde nichts sagen. Verrate es meinem Bruder selber, denn ein Kekkei Genkai muss nicht zwangsläufig zum töten da sein. Nicht wahr? Wenn du mal darüber nachdenkst, was du werden möchtest und dass du zu einem Drachen werden kannst, ergibt sich daraus andere Möglichkeiten.“ Und zugegeben war er als Drache auch nicht hässlich. So gesehen war dies schon ein schönes, nun, Tier. Es war in Ordnung, wenn er keinen Menschen töten wollte, aber dennoch diese Möglichkeit gewählt hatte. Wieso auch nicht? „Damit könntest du eines Tages eine sehr große Hilfe sein. Meinst du nicht?“ Ganz langsam hatte sich die rothaarige Kunoichi wieder beruhigt. Der meiste Ärger war verflogen, jetzt wo sie es heraus gelassen hatte anstatt wie so häufig hinunter zu schlucken. Azarni hatte es sich angewöhnt viel Gefühl nicht zu zu lassen. Sie wollte zwanghaft damit nichts am Hut haben. Seitdem sie im Keller des Waisenheims misshandelt wurde, war für Azarni klar, dass tiefgehende Gefühle nicht gut sein konnten. Dennoch hatte sie lange nach Anerkennung gesucht und gehofft eines Tages ihre Familie zu treffen. Dies war nun, also brauchte sie danach nicht mehr suchen. Das Einzige was sie noch verstehen wollte, war die Frage nach dem Warum. Warum musste sie herhalten? Warum die eigene Tochter und wieso hatte man ihre Mutter getötet? Ehrlich, wer eine so schöne Kette wie ihre Mutter heimlich versteckte, damit die Tochter diese haben kann, konnte kein Mensch sein, der diese Welt mit einem Selbstmord verlässt. Ganz bestimmt nicht. Aber ob die Warum Frage jemals beantwortet werden würde? Nur, wenn Tote wieder auferstehen können.
Azarni sah Nevio doch ein klein wenig überrascht an. Zumindest sprachen ihre Augen die Verwunderung aus. Ebenso wie sie keine tiefgehenden Gefühle zu lassen wollte, spiegelte sich wenig Gefühl in ihrer Mimik wieder. „Freizeit?“ Wahrlich die hatte sie nur sehr wenig. Azarni arbeitete sehr viel und gönnte sich meist nur kleine Pausen. Sie überarbeitete sich recht gern und glaubte zwischendurch an Hunger zu sterben, weil dies dann und wann nicht in den Zeitplan passte. Ein Grund, weshalb sie so androgyn wirkte – der Rest war Schuld der Gene. Man musste sie manchmal zwingen eine lange Pause einzulegen und etwas anderes wie arbeiten zu tun, in Ruhe zu essen und sich einem guten Buch oder ähnlichem zu widmen. „Keine dumme Idee.“ Wie gut, dass der Weg so gesehen nicht mehr all zu weit war. Ein wenig mehr Nähe konnte sie nun auch wieder zulassen, wo sie sich wieder unter Kontrolle hatte und keiner fürchten musste ihre andere Seite kennen zu lernen. „Dann lass uns einen Zahn zu legen. Die Hokage will ich auch nicht ewig warten lassen.“ Damit sprang sie auf den nächsten Ast und nahm mit dem nächsten Sprung an Geschwindigkeit zu. „Ich hoffe doch, du kannst mithalten.“
Kurz hätte man schwören können Azarni brach in Gelächter aus. „Valcyrion weiß was ihm geschieht, wenn er sich nicht daran hält. Zumal er gar nicht so wild drauf ist, wie er immer angibt. Valcyrion ist sehr zuverlässig.“ Selbiger sah den Iryonin an und nickte, als wollte er die Worte nochmal unterstreichen. Die Nacht war nicht mehr so jung, aber sie würden noch vor dem Anbruch des Tages ankommen. So konnten sie sich erst ein Zimmerchen nehmen, bevor sie ihren Aufgaben nachgingen. Im Wald war es lauter wie in der Wüste. Hier gab es noch andere nachtaktive Tiere. Uhus, kleine Säugetiere. Man konnte zum Teil deren Rufen hören. Azarni fand es zwischendurch als schwierig die korrekte Richtung einzuhalten, denn hier konnte man die Sterne nicht so verfolgen wie in Suna, die Baumkronen waren im Weg.
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BeitragThema: Re: Waldweg Richtung Westen   Mo 03 Jan 2011, 01:50

out: Ja, ich weiß, dauert lange momentan bei mir... tut mich auch sry, aber das geht momentan einfach nicht anders. Alternative wäre, dass ich gar nix mehr schreib... Hoffe das tbc passt.

Sie waren sich also einig, dass sie schnell nach Konoha kommen wollten um dann dort etwas mehr Zeit zu haben. Also Stress um keinen Stress zu haben. Aber unter Strich hatte jeder Mensch immer gleich viel davon, nur wie lange er sich diesem aussetzte, war jedem selbst überlassen. Nevio tat das so gut wie nie. Das war eine kleine Ausnahmesituation. Und so viel Stress war es ja nun auch nicht. Er zog ein Kunai, um sich evtl. doch verteidigen zu können und lief los. Er war diese Umgebung nicht all zu sehr gewöhnt, doch nutzte er die Äste und Bäume dennoch als Weg. Ihm gefiel das Gefühl nicht, dass nur über ihm noch Feinde sein konnten. So war er selbst auch auf einer höheren Position und konnte unbemerkt sich durch den Wald bewegen. Die Orientierung ... nun, Nevio hatte von Haus aus eine gute Orientierung. Er verlief sich selten und ab und zu brach der durch die Baumkronen hervor um sich doch noch die Sterne eigen zu machen. Auf den Vorschlag Azarnis reagierte er zuerst jedoch erst einmal mit Schweigen. Er würde es dem Kazekage dann wohl sagen müssen. Ansonsten bekäme Azarni sicherlich auch Schwierigkeiten, wenn es einmal anders heraus kommen sollte. Trotzdem war Nevio der Meinung es war besser, dass der Kerl es niemals rausbekam. Probleme mit zu halten hatte Nevio sicherlich nicht. Er war flink und wendig, da machte die ungewohnte Umgebung ihm auch keinen Strich durch die Rechnung mehr. In der Ferne sah er schon die Lichter Konohas auftauchen.

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Arashi Nara
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BeitragThema: Re: Waldweg Richtung Westen   Mi 05 Jan 2011, 00:45

geskippt

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