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 Waldweg Richtung Westen

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Nanikami Ryoko
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BeitragThema: Re: Waldweg Richtung Westen   Di 09 Nov 2010, 21:10

Heute noch in Suna ankommen? Mit den beiden Mädchen? Ja würden sie denn fliegen oder was? Schnell verwarf Ryoko diesen Gedanken wieder. Denn mit was sollten sie denn hier fliegen können? Das die Antwort manchmal so einfach war, konnte die Schwarzhaarige ja nicht ahnen.
Überaus zuvorkommend fand sie auch Yumis Angebot, dass sie Sachen von ihr anziehen konnte. Das sie sich dabei aus dem Rucksack bedienen konnte, überhörte sie dabei ganz gekonnt. Die Chance auf so eine recht komfortable Unterkunft würde sicher nicht besser werden, also war ihre nächste Aktion eigentlich nur mehr als verständlich. Selbstbewusst griff sie jetzt also nach dem unteren Saum von Yumis rotem Shirt und zog es ihr unverblümt über den Kopf. „Wenn es Dir nichts ausmacht … dann hätte ich gern dieses hier!“ Unachtsam warf sie das Kleidungsstück auf das Bett oder zumindest in dessen Richtung. Mit ihrer nicht verletzten Hand streichelte sie Yumi über die Wange, trat einen Schritt näher an sie heran und küsste sie ganz sanft auf die Stirn. Dabei musste sie sich durchaus ein wenig anstrengen, denn die Weißblonde war ja immer hin ein Stückchen größer als sie selbst. Es folgten ein eindringlicher Augenkontakt, bei welchem die Hiruma feststellen konnte, dass Ryoko wieder vom Fieber befreit und ihre hübschen grauen Augen sie wieder klar anschauen konnten. Ein unendlich kurzer Moment des Schweigens umgab die beiden Kunoichis, bis die Schwarzhaarige diese Ruhe durchbrach und Yumikos Gesicht mit beiden Händen leicht umfasste.“Ich würde gern noch ein wenig hier bleiben, mit Dir … wenn du nichts dagegen hast.“ So vorsichtig verhielt sich die Nanikami in diesen Dingen sonst nicht, doch dieser Moment unterschied sich sehr von allen Anderen, die sie bisher erlebt hatte, dass hier war ihr wichtig. Wichtiger als alles woran sie gerade denken konnte und das wollte sie nicht mit ihrer plumben Art zerstören. Aus diesem Grund folgte diesen Worten auch nur ein zart gehauchter Kuss auf Yumis wunderschön weiche und köstliche Lippen.
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Hiruma Yumiko
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BeitragThema: Re: Waldweg Richtung Westen   Mi 10 Nov 2010, 19:47

Nun eigentlich hätte Yumi damit gerechnet das Ryo kein Problem mit den Sachen der Weißblonden hatte. Das erwies sich als nicht ganz richtig. Sie zu tragen… nun Yumiko wusste immer noch nicht ob die schwarzhaarige Schönheit etwas dagegen hatte… mit der Kleidung die die junge Frau aus Kumogakure dagegen im Moment trug sah es scheinbar ganz anders aus. Dieses zeigte sie allerdings auf eine überaus angenehme Weise. Nun stand auch die etwas größere Yumi ohne ein Shirt da. Damit jedoch immer noch bekleideter als Ryo es irgendwann im bisherigen Verlauf des Tages war. Dann erst begann das was von der ehemaligen Kunoichi aus dem Reich des Blitzes als wirklich angenehm empfunden wurde. Sie spürte die warme Hand Ryos an ihrer Wange und kurz danach berührten die Lippen der Schwarzhaarigen beinahe mehr als sanft die Stirn von Yumiko. Kurz danach durfte sie in die wunderschönen grauen Augen von Ryo blicken. Sie mochte ihre Augen deren Farbe noch niemand klar definiert hatte, doch dieses Grau der Iriden die sie ansah… lud einfach dazu ein sie stundenlang anzusehen. Dementsprechend hatte sie natürlich auch keinerlei Einwände als Ryoko, nach einiger Zeit, erwähnte dass sie noch gerne ein wenig hier bleiben würde. Mit Yumi. Der folgende Kuss war nur gehaucht, beinahe schon nicht wirklich existent, nur angedeutet. Trotzdem konnte sich die Weißblonde ein glückliches Lächeln nicht verkneifen. Gedanken an die beiden Mädchen im Nebenzimmer gab es gar nicht mehr. Sie waren komplett vergessen. Im Moment gab es für die junge Frau nur sich selbst und dieses wunderschöne Wesen vor ihr. Sie beugte sich nur ein kleines Stück hervor und in dem Moment in dem sich die Lippenpaare der beiden jungen Frauen berühren Taucht der berühmt berüchtigte Rosa-Vorhang mit roten rüschen und weißen Häschen auf!

Einige Zeit später lag die ehemalige Jonin, eng gekuschelt an die ehemalige Alphard, im Bett… dorthin hatte es sie nämlich verschlagen. Restliche Kleidungsstücke fand man, wenn man sie denn aus irgendwelchen Gründen suchen sollte, nicht mehr an den Körpern der jungen Frauen sondern nur auf dem Boden. Nun genoss Suzuna den warmen Körper von Ryo. Nun das nicht direkt, denn das hatte sie vorher schon zur Genüge getan. Was sie genoss war dieses Gefühl der Nähe, etwas was sie am vorherigen Morgen nicht hatte und das Gefühl das sie einfach so liegen bleiben konnte und nichts schlimmes würde passieren. Das war zwar nicht komplett korrekt, doch daran dachte sie jetzt im Moment überhaupt nicht. Noch weniger dachte sie nur an die Mädchen welche immer noch im Nebenzimmer warteten.

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Nanikami Ryoko
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BeitragThema: Re: Waldweg Richtung Westen   Sa 13 Nov 2010, 09:44

Ryoko war niemals glücklicher, denn Yumi ging ohne ein Widerwort auf ihren Vorschlag ein. Und nichts konnte schöner sein, als ein Moment mit der Schönsten aller Frauen, gar nichts.
Während sie so an der Kumo-Nin lag und gedankenverloren mit einer blonden Strähne ihres Haares spielte, fiel Ryo ihre Frage vom gestrigen Abend wieder ein und mit einem Mal wusste sie nicht, ob es jetzt der richtige Augenblick dafür war, sie zu stellen. Dieser Zeitpunkt war wunderschön, nein er war perfekt, doch die Schwarzhaarige wirkte etwas befangen, beinahe schon ein wenig betrübt. Die Glanzpunkte wichen aus ihren grauen Augen und die flüchtige Dame wusste wohl zum ersten Mal in ihrem Leben nicht, wie sie weiter agieren sollte. Sie dachte ernsthaft darüber nach, wie sie sich am besten verhalten konnte, damit sie Yumiko nicht in irgendeiner Art und Weise missfiel und weiter interessant blieb. Die Nanikami und sich Gedanken um andere machen? Das passte irgendwie nicht so recht zusammen. Demzufolge gab es auch nur einen Grund, der eine solche Emotionalität überhaupt zuließ: Ryoko war hoffnungslos in Yumi verknallt. Sie war haargenau das wonach sie immer gesucht hatte, auch wenn sie vielleicht einen etwas schwierigen Start hatten, für die Taki-Nin überwiegten die positiven Aspekte mehr als deutlich. Leider kannten sie sich erst etwas mehr als einen ganzen Tag und so konnte sie als Alphard Bekannte natürlich nicht mit der Tür ins Haus fallen, sondern sich zusammenreißen und abwarten. Zumindest bis sie in Suna waren, dann würde sie weiter sehen. Für weitere Gedankengänge reichte es leider nicht mehr, denn aus dem Nebenzimmer drangen unerträgliche Weingeräusche in ihr Ohr. Die Nanikami verdrehte die Augen, seufzte kurz und dachte sich: „Warum eigentlich immer ich?“, bevor sie Yumiko noch einen kleinen Kuss auf die Wange gab und aus dem Bett entstieg. Nackt wie sie war durchquerte sie das Zimmer und kam gar nicht erst auf die Idee sich etwas anzuziehen. Im Nachbarzimmer angelangt wurde sie selbstverständlich mit mehr als großen, verheulten Augen von den beiden Mädchen angeschaut, denn so etwas hinreißendes wie die Schwarzhaarige bekamen auch sie nicht jeden Tag zu sehen. Da die zwei Minderjährigen immer noch auf dem Fußboden saßen, kniete sich Ryoko vor sie und begann sie über die weitere Vorgehensweise aufzuklären. „Wir werden Euch mitnehmen, jedoch nur unter einer Bedingung!“ Die Mädchen nickten begierig, so als würden sie alles nur Erdenkliche dafür tun, um hier wegzukommen. „Auf dem Weg nach Suna werdet ihr Euch zusammenreißen und keine hysterischen Anfälle bekommen, egal was passiert. Andernfalls werde ich Euch eigenhändig töten und das wollt ihr doch nicht oder?“ Ein bösartiges Lächeln verdunkelte das hübsche Gesicht und genügte vollkommen um den Mädchen hinreichend Angst einzuflößen. Als sie sich wieder erhob, fiel ihr noch etwas viel wichtigeres ein. „Bevor ich es vergesse … Yumiko ist tabu für Euch. Sprecht sie am Besten gar nicht an, dass ist besser für Eure Gesundheit!“ fügte sie barsch hinzu. Immerhin konnte sie doch nicht zulassen, dass diese beiden Gören die gottgleiche Hiruma nervten.
Wieder bei der Weißblonden, schritt sie auf das Bett zu, krabbelte hinein und legte sich wieder neben Yumiko. Ihr nun etwas kühlerer Körper konnte etwas menschliche Wärme durchaus gut vertragen. So an die andere Missing gekuschelt fragte sie nonchalant: „Wann wollen wir aufbrechen?“ Nichts davon erinnerte noch an die überschwängliche und energetische Ryo, denn das gefiel der Blonden nicht, also bemühte sie sich das auch nicht heraushängen zu lassen.
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Hiruma Yumiko
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BeitragThema: Re: Waldweg Richtung Westen   Mo 15 Nov 2010, 13:37

Schöne Momente wie dieser hatten leider die Angewohnheit vollkommen zerstört zu werden. So auch diese. Auch wenn zumindest Yumiko für einige Zeit in der Lage war Geräusche aus dem Nebenzimmer vollkommen zu ignorieren und sich statt der Kinder auf Ryo zu konzentrieren. Nun drangen zwar auch in ihr Bewusstsein die lauten Schluchzer und ähnlich erbärmliche Geräusche, doch das reichte der jungen Frau noch lange nicht um die schwarzhaarige Schönheit allein zu lassen. Diese jedoch bewies in diesem Moment das sie ein weitaus größeres Herz hatte… oder einfach viel leichter zu nerven war. Sie hinterließ noch einen kleinen Kuss auf der Wange der Weißblonden und stand dann auf. Yumiko blieb hierbei zurück und drehte sich auf den Rücken. Die zurzeit golden schimmernden Augen blickten das Holz der Decke an. Ihr Zimmer bei ihren Eltern, das mehr eine Wohnung im Haus ihrer Eltern war, hatte auch eine hölzerne Decke. Dort hatte sie sich immer eingesperrt gefühlt. Bildlich gesprochen. Das Zimmer erinnerte sie immer an ihren Status, daran das sie ein Werkzeug der höherrangigen Shinobi war. Dies war schlussendlich auch der Tropfen der das Fass zum Überlaufen brachte und Yumi zum Verschwinden bewegte. Nun war sie schon ein gutes Jahr unterwegs in Freiheit und ironischerweise fühlte sie sich erst wirklich frei und glücklich an dem Ort der auf ihren bisherigen Reisen am Meisten an ihr Leben in Kumogakure erinnerte. Leise seufzte die ehemalige Jonin. Menschen waren kompliziert und außerordentlich schwer zu verstehen. Sie selbst bildete da scheinbar nicht im Geringsten eine Ausnahme. In diesem Moment stand auch schon wieder Ryoko im Raum und allein ihre Anwesenheit vertrieb die nachdenkliche Miene und sorgte für ein Lächeln im Gesicht der noch im Bett Liegenden. Die junge Frau mit den vielen Namen, von denen ihr richtiger noch der Schönste war, krabbelte wieder ins Bett und war kurz darauf auch schon an Suzuna gekuschelt. Diese störte sich daran natürlich nicht. Eher im Gegenteil. Dann jedoch rief sie auch sogleich Yumi in die Realität zurück. Sie konnten nicht ewig hier bleiben. Wieder seufzte Yumiko leise. “Jetzt sofort“ meinte sie beinahe schon betrübt. Sie hatte ehrlich gesagt überhaupt keine Lust dazu jetzt nach Suna zu reisen und die Mädchen abzuliefern. Allein deshalb mussten sie jetzt los während Yumi sich noch halbwegs dazu aufraffen konnte. Sie löste sich also von der Schwarzhaarigen und begann sich wieder anzuziehen. “Sag den Mädchen Bescheid und… das Angebot mit den Sachen steht noch“ sagte sie mit einem Grinsen. “Danach bring den Rucksack aber bitte mit runter… oder lass ihn herunterbringen!“ ging es weiter und dabei ahnte sie schon das bestimmt nicht Ryo selbst die Sachen tragen würde. Nun stürmte sie aber vorerst aus dem Raum und die Treppen hinunter. Einen besonderen Grund zur Eile hatte sie zwar nicht, aber je früher sie hier loskamen desto früher würden sie mit dem unangenehmen Teil durch sein. Es gab also doch einen Grund zur Eile. Unten angekommen zog sie ein Kunai aus einer ihrer Tasche, nahm den Armstofffetzen ab, umfasste die Klinge mit der Hand und zog das Kunai schnell aus der geschlossenen Faust. Das Kunai fiel zu Boden und obwohl es durchaus irgendwo schmerzte lag dieser Schmerz noch im Bereich des kaum bemerkbaren Schmerzes für einen Shinobi. Nun wurden Fingerzeichen geformt. Die blutende Hand wurde auf den Boden gedrückt und… eine riesige Rauchwolke gab nach und nach den Blick auf eine stattliche Adler-Dame frei. Zufrieden grinste Yumiko und legte das rote Stoffding wieder an. “Hey Akui. Heute hab ich gleich noch drei Gäste die mitfliegen dürfen!“ kicherte sie und drehte sich zur Tür um die erwartete Gäste zu empfangen. Dass der Adler sie dabei mit Blicken töten wollte wusste sie. “Ich hasse dich Yumiko Suzuna“ verkündete der Adler genervt und durchaus nicht so extrem gemeint wie gesagt. Das wusste die Angesprochene natürlich auch.

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Nanikami Ryoko
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BeitragThema: Re: Waldweg Richtung Westen   Mo 15 Nov 2010, 20:18

Wie schade. Jetzt sofort, war nicht gerade eine Antwort welche die Nanikami hören wollte. Wenn es nach ihr gegangen wäre, hätte sie noch Stunden neben Yumiko liegen können, … aber gut. Irgendwann mussten sie ja und in diesem speziellen Fall, war früher sicher deutlich besser, als später. Wehmütig schaute sie also der Weißblonden beim Anziehen zu und speicherte ihre Instruktionen ab.
Als sie aus dem Raum trat, stand auch Ryoko auf und machte sich daran, sich anzuziehen. Es war äußerst verlockend, Yumis Sachen überzuziehen, doch sie wollte nicht wie eine Kopie von ihr in Suna ankommen. Ihre Schwester würde sie erbarmungslos auslachen. So entschied sie sich dafür, ihre dunkle Hose, ihre Stiefel und als Zugeständnis eines von den roten Oberteilen Yumikos zu tragen. Da die Hiruma jedoch im Oberkörperbereich etwas zarter gebaut war, als die wohl proportionierte Schwarzhaarige, saß das Teil auch wirklich hauteng und betonte so alles, was es nur zu betonen gab. Es muss eigentlich nicht erwähnt werden, dass ihre definierten Bauchmuskeln nicht die volle Aufmerksamkeit alleine auf sich zogen … . Nachdem sie alles zurecht gerückt hatte, schnallte sie sich noch ihr Katana um die Hüfte, legte ihren Mantel um ihren Arm und nahm Yumis Rucksack auf die Schulter. Ohne das Zimmer eines weiteren Blickes zu würdigen, stolzierte sie zu den beiden Mädchen. „Hier, nimm den Rucksack und mach dich nützlich.“ Gelangweilt warf sie Anzu den Tornister zu. „Wir machen jetzt eine kleine Reise, also folgt mir … Moment ...“ unterbrach sie sich selbst. Die Dunkelhaarige konnte sich nicht vorstellen, dass sie die zwei Gören so ohne weiteres an ihrer toten Stiefmutter vorbei bewegen konnte, also blieb … nur das Fenster. Ohne die Minderjährigen vor zuwarnen, schritt sie auf sie zu und warf sich beide unter nicht wirklich vorhandenen Protest über die Schulter. Zum Glück hatte Anzu noch geistesgegenwärtig den Rucksack in der Hand behalten, sonst hätte sich Ryoko jetzt auch noch bücken müssen. Und das hätte eine unnötige Kraftanstrengung werden müssen, so mit zwei Mädchen als Gepäck. Die großen Fenster standen einem guten Gelingen dieses Unterfangens ebenfalls nicht im Weg und ehe sie sich versahen, waren sie auch schon draußen und wurden von der Schwerkraft vom ersten Stock auf den Boden der Tatsachen gezogen. Zeit zum Schreien blieb den Schwestern dabei kaum und letztlich drangen nur ein paar zum Großteil erstickte Laute aus ihren Kehlen. Ryoko landete ein paar Meter entfernt von dem großen Adler auf dem sandigen Waldboden und war nicht gerade unglücklich über diesen kleinen Puffer. Denn ganz offenbar hatte sie sich bereits wieder ein wenig überschätzt, denn ihr Körper strafte sie sofort mit Schwindel und einem stechenden Schmerz in der Brust. Diese Symptome zwangen die Missing ebenfalls dazu, die Mädchen unsanfter als eigentlich gewollt, von sich herunter zustoßen. Doch sie versuchte sich nichts wirklich davon anmerken zu lassen, vor den Anderen als schwächlich dazustehen, war für sie etwas furchtbares. Deshalb versuchte sie mit dem Staunen über das große Flugtier ihre körperliche Entkräftung zu überspielen.
„Nette Art zu reisen … los rauf´ mit Euch!“ befahl sie den Mädchen, bevor diese noch länger die Möglichkeit hatten, darüber nachzudenken, dass sie gleich auf einem Adler die Wüste überqueren würden. Chizu tat auch brav wie ihr geheißen, doch Anzu weigerte sich vehement auf dieses Tier zu klettern.“Nein, nein, nein … keiner bekommt mich auf dieses Vieh!“ schrie sie und rannte einfach in Richtung Wald. Ryoko schaute Yumiko mit einem überraschten Blick an und war gespannt, ob sie ihren Vorsatz, sie nicht zu töten, vielleicht in diesem Moment über den Haufen warf. Die ehemalige Jounin würde vorerst nichts unternehmen. Zumindest wollte sie dem frechen Weib gerade nicht hinter herlaufen. Nicht in der Verfassung, in der sie sich gerade befand.
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Hiruma Yumiko
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BeitragThema: Re: Waldweg Richtung Westen   Di 16 Nov 2010, 18:36

Yumiko konnte lange warten bis ihre Gäste aus der Tür traten. Sie konnte ja gar nicht ahnen das Ryo an die Seelen der armen Kinder dachte und nicht an der Leiche vorbeigehen würde. Immerhin handelte es sich um Ryo. Das sie Rücksicht auf die Gemüter von zwei nervenden Kindern nahm klang nicht nach ihr. Besonders nachdem sie die Kinder lieber töten wollte als sie durch die Wüste zu schleppen. Wie sehr sich die Weißblonde da allerdings täuschte wurde eindeutig als das Trio aus dem Fenster flog. Mehr oder weniger. Natürlich war es nur ein Sprung… Die Kunoichi aus Kumogakure beobachtete wie die Dreiergruppe landete und Ryo die beiden Mädchen wieder ziemlich unsanft von ihren Schultern warf. Das Oberteil das die schwarzhaarige Frau nun trug fiel natürlich sofort auf. Nicht nur da es relativ eng saß und damit wunderschön die Bauchmuskeln der jungen Missing Nin aus Takigakure betonte, nein es fiel zumindest Yumiko besonders deshalb auf weil es ihr eigenes Oberteil war. Ebenfalls stellte sie erfreut fest dass eines der Kinder auch ihren Rucksack mit nach unten gebracht hatte. So musste sich wenigstens keiner mehr nach oben begeben. Yumi drehte sich den Drei nun komplett zu und machte ihren ersten Schritt in die Richtung der Drei, als sie sich aufrichteten und die schwarzhaarige Ryo den beiden Mädchen befahl aufzusteigen. Eine hielt sich auch brav daran und krabbelte auf den Rücken des Vogels. Die Andere, ob es nun Anzu oder Chizu war konnte Yumi nicht sagen… es war das Mädchen das bis vor kurzem noch den Rucksack der Weißblonden tragen musste, jedoch weigerte sich und bezeichnete Akui sogar als Vieh. Eine Aktion die selbst von dem angesprochenen Vogel mit einem bösen Blick quittiert wurde. Eigentlich hätte man dem Mädchen noch in Ruhe verständlich machen können das sie dann laufen hätte müssen. Leider jedoch rannte sie weg. Yumiko seufzte und ließ sich sogar noch Zeit in den Himmel zu blicken und jegliche übernatürliche Macht für ihr Leben zu verdammen. Denn schnell konnte man das Mädchen, zumindest mit den Augen eines Shinobis gesehen, nicht bezeichnen. Und dann gehörte die große junge Frau auch noch zu den Schnelleren ihrer ehemaligen Berufsgruppe. Sie gab dem Mädchen noch etwas Vorsprung und legte dann einen kurzen Sprint ein um Anzu mit offenen Armen am Rande des Waldes zu empfangen. Das Mädchen tat dabei etwas sehr dummes und versuchte Suzuna aus dem Weg zu stoßen. Selbst eine körperlich eher schwache war noch in der Lage ein Mädchen festzuhalten… das stellten beide im gleichen Moment fest. Im selben Moment verlor Akui, die das Geschehen bisher verfolgt hatte, das Interesse daran und drehte den Kopf zu Ryo. “Mein Name ist im übrigen Akui. Ich bin ein Adler und kein… Vieh“ stellte sie sich vor und korrigierte gleich Anzus vorherige falsche Aussage. Nicht das jemand noch glauben würde sie wäre ein… Vieh. Was auch immer das sein sollte. Wer nun seinen Blick wieder zu Yumi und Anzu richtete konnte sehen dass die ehemalige Einwohnerin von Kumogakure noch relativ sanft mit der kleinen Ausreißerin umging. Um zu verhindern von den Fäusten des Mädchens getroffen zu werden hatte man nämlich nur die Arme derselben in die Luft gerissen. “Du dummes Mädchen! Ist dir eigentlich bewusst in was für einer Situation ihr beide, du und deine Schwester, seid? Ihr wurdet gerade aus einer Hölle befreit die eure eigenen Eltern für euch geschaffen hatten und du undankbares Stück Dreck machst nur Probleme!“ zischte Yumiko leise und drohend. “Außerdem könntest du auch mal an was anderes denken als dich. Da drüben auf dem Adler sitzt deine Schwester. Sie hat ihre Eltern verloren, auch wenn es nur Arschlöcher waren ist das sicher ein Schock, außerdem wird sie aus ihrer gewohnten Umgebung gerissen und soll bei einer fremden Person ein neues Leben anfangen. Und nur weil DIR ein Flug auf einen Adler nicht passt willst du sie alleine lassen? Du gottverdammtes egoistisches Wesen!“ Für einen Moment überlegte Yumi ob sie dem Mädchen freistellte mitzukommen, aber sie befürchtete beinahe dass dieses Wesen tatsächlich in der Lage war ihre eigene Schwester im Stich zu lassen. Darum wurden die Arme des Kindes losgelassen und sie einfach, mal wieder, über die Schulter geworfen. Mit einem fröhlichen Lächeln begab sich die Missing nun also wieder zurück zu Akui. Ob das Mädchen protestierte oder nicht war ihr relativ egal. Sie hatte im wahrsten Sinne des Wortes auf Durchzug gestellt. Neben dem Vogel setzte sie Anzu ab und wartete dass diese aufstieg. Tat sie glücklicherweise auch. Sie musste wohl eingesehen haben dass eine Flucht unnütz war. Oder die Worte von Yumiko hatten doch ihre Wirkung erzielt. Dann sprang, und das ist durchaus wörtlich zu verstehen, Yumiko ebenfalls auf und nahm den Platz ganz vorne beinahe schon am Hals des Adlers ein. Als dann auch Ryoko ihren Platz gefunden hatte, gab es das Startsignal. “Los Aki! Wir wollen noch heute Abend in Suna sein!“ instruierte Yumi den Adler der darauf auch anfing mit den gewaltigen Schwingen zu schlagen und sich in die Lüfte hoch. Es ging höher… höher… noch höher… bis Akui endlich ihre Flughöhe erreicht hatte und mit einer unglaublichen Geschwindigkeit Richtung des Wüstendorfes flog.

Tbc: sunas tor… oder so

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BeitragThema: Re: Waldweg Richtung Westen   Di 14 Dez 2010, 15:21

cf: Die Wüste

Azarni sagte noch etwas und dann schwieg Nevio auch. Es war ungewohnt in dieser Gestalt zu sprechen, um nicht zu sagen unangenehm. Außerdem hatte er ein ungutes Gefühl, er hatte das Gefühl, dass es nicht gut gewesen war ausgerechnet Azarni von seinem Kekkei Genkei zu erzählen. Er hätte es nicht machen sollen. Gaara kannte sie schon ihr Leben lang, ihn mal gerade ein paar Stunden. Die Entscheidung für wen man sich da entschied war nicht sehr schwer zu fällen und wahrscheinlich durfte er sich dann demnächst mit ihrem Bruder auseinander setzten. Doch daran ließ sich nun auch nichts mehr ändern. Wenn er sich jetzt zurück verwandelte dann brauchte das auch nichts. So kamen sie wenigstens schnell in Konoha an und konnten die Mission beginnen bzw. konnten die Mission schnell hinter sich bringen. Je schneller sie die Mission erledigt hatten, desto geringer war die Chance, dass sie angegriffen wurden.

Sie erreichten die Steppe und dann die ersten Ausläufer des Waldes. Die Sträucher und Bäume und Büsche waren nicht all zu hoch, so dass Nevio sehr gut über die ersten Bäume hinweg fliegen konnte und dann sich langsam über dem Weg senkte. Langsam näherte er sich weiter dem Boden und drosselte das Tempo. Im Schutz der Bäume landete er dann endgültig und gab Azarni kurz Zeit abzusteigen. Viel länger als diese lange stille Stunde hätte Nevio sowieso nicht fliegen können. Er war es nicht gewohnt und so gesehen war dieser Ausflug sogar noch gutes Training. Momentan war das das einzige was Nevio gutes an der Situation sehen konnte. Nevio nahm wieder seine normale Gestalt an, was damit einher ging, dass ein paar Funken, in Form von Schuppen durch die Gegend wirbelten. Nein, alles was er konnte, hatte er Azarni wirklich noch nicht bewiesen. Aber das hatte er ja auch nie vorgehabt. Schnell zog er noch die Riemen des Rucksacks enger, schnappte sich seine Tüte mit getrockneten Früchten und streckte sich erst einmal. Diese andere Gestalt konnte er einfach zu selten annehmen, dass er sich kaum daran gewöhnen konnte. »Naja, sehen wir es positiv: Wir hacken die Mission in knapp 2 Tagen damit ab.«, meinte Nevio fröhlich grinsend. So gut gelaunt wie er tat war er jedoch nicht ganz. Doch es brauchte ja auch nichts Azarni jetzt die ganze Zeit reinzureden. Sie würden schon wissen was sie tat.
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BeitragThema: Re: Waldweg Richtung Westen   Mi 15 Dez 2010, 17:03

>>> Wüste

Diese Partnerschaft wurde zusehends schwieriger. Azarni wusste nicht, wie sie mit ihm umgehen sollte. Die Entscheidung war keinesfalls einfach. Ihre Familie kannte sie nicht seit ihrer Geburt. Aus dem Heim, in dem sie aufgewachsen war, kam Azarni erst vor 2 Jahren heraus. Dies war keine lange Zeit, um die eigene Familie wirklich gut kennen zu lernen. Natürlich, sie hatte seit 2 Jahren drei ältere Geschwister. Dennoch waren sie noch immer in der Kennenlern Phase. Es hatte gedauert bis sie wirklich als Geschwister zueinander gefunden hatten. Anfangs hatte es genug Streit zwischen ihnen gegeben, besonders zwischen den Mädchen. Zumal Azarni nicht sofort von ihrer Vergangenheit erzählt hatte. Sicherlich hatten sie schon einiges gewusst, doch nicht die Einzelheiten. Es gab auch jetzt noch Dinge, die die Rothaarige nicht mal Gaara erzählte. Okay, sie saß nun auf Nevio, dem Drachen, und sah weiterhin zu, wie die Wüste an ihr vorbei zog. Ein Gespräch war nun nur sehr schwer möglich. Wie lange sie so zusah wusste Azarni nicht so genau, jedoch kamen sie in Konoha an und später auch dem Wald.
Sie waren wesentlich eher hier, wie sie gedacht hatte. Die Welt schien nun grün. Die Wüste hatte hier keine Macht oder... extrem wenig. Azarni fand jedoch auch, dass es in Konoha kälter war. Manchmal zu kalt am Tag. Man sah ein paar Tiere, die zum Teil neugierig hoch schauten, als das unbekannte fliegende Tier ankam und scheinbar mitten im Wald landen wollte. Sie blieb noch still, so wie sie war, bis Nevio sicher stand und sie hinunter ließ. Mit einem kleinen Satz stand sie endlich wieder auf Erdboden. Eins stand fest, dies würde nicht ihre Lieblingsbeschäftigung. Die Ninja richtete ihre Haare und Kleidung während Nevio wieder zum Mensch wurde. Sie sah ihn an, zuerst kam gar nichts. „Für was hälst du mich? Glaubst allen Ernstes, dass ich mich sofort entscheide? Sehe ich aus, als wäre das eine simple Entscheidung für mich?“ Ja doch, sie war sauer. „Ich habe schon verstanden, dass du nicht an der Front sein willst, falls es zu einem erneuten Krieg kommen sollte. Ich bin doch nicht bescheuert.“ Den kleinen Skorpion fischte sie nun aus ihrer Kleidung und setzte ihn auf ihre Schulter. Valcyrion sah sie verwirrt an. Oft reagierte Azarni nicht so heftig. „Mein Gott, muss ich ein kalter Mensch sein, wenn Jeder gleich meint, ich würde ihn sofort in die Pfanne hauen nur weil Gaara mein Halbbruder ist, den ich im Übrigen erst seit 2 Jahren richtig kenne.“ Sie gab ihm kein Zeichen, dass es nun weiter ging, Azarni ging einfach den restlichen Weg in Richtung Konohagakure. Ein paar letzte Stunden in der Nacht hatten sie nun noch vor sich. Sie spielte aus der Wut heraus mit ihrem Raitonchakra herum und ließ kleine Blitze von Finger zu Finger hüpfen.
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BeitragThema: Re: Waldweg Richtung Westen   Mi 15 Dez 2010, 18:17

Damit hatte Nevio nun wirklich nicht gerechnet. Noch bevor Nevio einen Schritt getan hatte, begann Azarni zu sprechen. Dabei war sie es anfangs gewesen die doch kaum ein Wort mit ihm gewechselt hatte. Und nun beschwerte sie sich über sein Schweigen? Oder was hatte er sonst schlimmes gesagt? Er hatte nur gesagt, dass es ihre Entscheidung war und dass er froh war die Mission schnell zu erledigen. Abgesehen davon hatte er sie weder gedrängt noch irgendwie beleidigt. Er gab sich sogar mühe nicht all zu geknickt zu wirken, auch wenn er dies durchaus war. Aber er wusste, dass dies weder die richtige Zeit, noch der richtige Ort dafür war und das Azarni dafür nun einmal nichts konnte. Daher war es nun Nevio der sie ratlos und sonst kühl anblinzelte. »Hab ich doch gar nicht gefordert. Meinetwegen kannst du es ihm auch sagen, ich weiß mich schon zu rechtfertigen. Es war eine simple Bitte, weder eine Drohung noch eine Forderung.«, antwortete Nevio nur schulterzuckend und wollte dann eigentlich los gehen, ehe Azarni sich dann abermals zu beschweren schien. »Kann es sein, dass das dein Problem ist? Das du glaubst, alle behandeln dich so wegen deiner Herkunft oder deinem Verwandtschaftsgrad? Ich hab dich nur darauf hingewiesen, weil ich davon ausgegangen bin, dass du einem Verwandten mehr erzählst als du über einen Fremden verschweigen würdest. Und nur um das klar zu stellen: Es ist mir egal wo ich meinen Dienst tue, ich will einzig und allein nur keine Menschen mehr töten müssen. Die paar Male haben mir gezeigt, dass ich so für dieses Dorf einfach keine Hilfe bin! Es bringt nichts, wenn ich an der Front stehe und zwei Gegner abmetzel und danach das Schlachtfeld vollkotze!«, gut, zugegeben, bei den letzten Worten wurde Nevio etwas lauter, als er gewollt hatte. Und er sagte etwas mehr, als er sagen wollte. Es war nicht so, dass Nevio nie so etwas wie die Lust zum Töten verspürte... natürlich tat er so etwas, wenn es darum ging Verbündete zu schützen. Doch der Gedanke, Menschen töten zu WOLLEN vertrug sich einfach nicht mit dem Rest seiner Persönlichkeit. Aber das war selbst für Nevio etwas, was zu privat war, etwas worüber er höchstens mit Masa oder sosntigen engen Freunden besprach, wenn das Thema darauf kam. »Aber ist auch egal. Können wir dann weiter? Ich glaub wir beide wären froh wenn dieser... Auftrag vorbei ist.«, knurrte der Junge dann. Es war wirklich schwer, aber es war vollbracht. Nevio hatte so etwas wie leicht schlechte Laune.
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BeitragThema: Re: Waldweg Richtung Westen   Mi 15 Dez 2010, 20:18

Das Alles wurde immer unverständlicher. Gut, Azarni war kein Mensch der sehr sozial war und gleich Freunde fand wo sie hinkam. Sie war auch nicht die einfühlsamste Person auf Erden, ganz im Gegenteil. Azarni hatte erhebliche Probleme mit diesen Dingen. Sie wusste selten sofort wie sie mit dem vor sich umgehen sollte. Wie sie ihm was sagen konnte und wie nahe man sich wirklich stand. Sie konnte in der Hälfte der Zeit nicht mal sonderlich gut mit ihrer eigenen Familie umgehen.Trotzdem, sie war wütend. Sie rauchte schon fast und bekam jetzt auch noch zu hören, dass er froh war sie wieder los zu werden. War klar. So viel zu 'alle behandeln dich so wegen Herkunft': Natürlich taten sie das. Schon immer war dem so. Wer sie sah wich drei Schritte zurück und wirkte gezwungen höflich. Die Wenigsten waren wirklich ehrlich und trotzdem wollte sie ihr Dorf beschützen. Auf keinen Fall ließ sie ihr Dorf, ihre Familie im Stich. Azarni wollte zeigen, dass sie nicht aus Egoismus und einem mörderischen Komplex bestand. „Wieso zum Teufel erzählst du mir dann von deinem Bluterbe?“, fragte sie ihn leise. „Warum zeigst du es mir? Kannst du mir das verraten? Wieso, wenn du mir nicht vertraust? Wieso, wenn dein erste Gedanke ist, dass es ein Fehler ist?“
Azarni versuchte verzweifelt die andere Persönlichkeit im Zaum zu halten. Sie konnte zu einem Monster werden, wenn die Wut zu groß wurde. Die Rothaarige hatte nicht vor Irgendjemandem diese Azarni anzutun. Gut, er wollte möglichst schnell zurück. Er wollte möglichst schnell wieder die Irre los werden. „Also, dann solltest du schnell in das Dorf, die Kräuter holen und zurück nach Suna. Du weißt ja welche wir brauchen.“ Ihre Schritte waren zwar leise, aber sonderlich präzise war etwas anderes. Sie war einfach zu wütend. „Ich werde es für mich behalten, dann kannst du selber entscheiden, ob du dein Bluterbe dem Kazekage selbst vorstellst oder nicht. Aber behellige mich nie wieder damit!“ Den Abstand zu Wakuro hielt sie vorsätzlich ein, um für sich die Gefühle wieder hinunter zu schrauben. In diesen Momenten kam die Frage wieder auf, warum sie überhaupt geboren wurde. Wieso sie in einem Heim aufwachsen musste und all den Mist über sich ergehen. Wozu... wozu, wenn sie mit Niemandem richtig klar kam.
Naja, sie war hier um Informationen zu überbringen und zu holen. Nichts weiter. Danach würde sie gemütlich nach Hause gehen und einfach verheimlichen, dass sie mal wieder ausgerastet ist und es in Suna ein Bluterbe gibt, das Leben retten könnte. Scheiß drauf. „Hey, Azarni- chan... vielleicht sollte du.. also..“, kam plötzlich Yashamaru an, nachdem ein paar Minuten des eisigen Schweigens eingetreten waren, „Versuchen mehr kennen zu lernen.?“ Azarni funkelte ihn nur an. Man wollte sie auch nicht kennen lernen, also nein. Nichts da. Sie gab es einfach auf, jemals anders gesehen zu werden. Nichts daraus machen. Ist halt so und wird sehr wahrscheinlich immer so sein. Du solltest echt daran gewöhnt sein. Ihr kam die Idee, den Auftrag selber zu übernehmen gerade verdammt dumm vor. Sie hätte es abgeben sollen, aber an wen?
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BeitragThema: Re: Waldweg Richtung Westen   Mi 15 Dez 2010, 20:44

Hey, immerhin war es ein Gespräch was hier zustande kam und Nevio war... langsam reichlich verwirrt. Doch blendete er die schlechte Laune einfach aus. Eine einfach grandiose Eigenschaft. Egal welches Gefühl, Nevio konnte ein anderes damit einfach überlagern. Das war kein Bluterbe, sondern ein ganz natürlicher Charakterzug von ihm. Er konnte sich nicht nur an kleinen Dingen erfreuen, er konnte sich auch auf ein einziges Gefühl und eine einzige Empfindung konzentrieren und diese bündeln. Im Kampf brachte ihm das nichts, aber im zwischenmenschlichen Bereich war es eine tolle Eigenschaft. Auf die ersten... vielen Fragen, musste Nevio kurz überlegen, bevor er eine Antwort geben konnte, schwieg jedoch erst einmal seinerseits, da es sich so anhörte, als wäre Azarni noch in Fahrt. Er wollte sie nicht unterbrechen, wenn schon mal ein Gespräch von ihr ausging. Ehrlich gesagt hätte er damit nach dem Marsch durch die Wüste nicht gerechnet. Zuerst wirkte es jedoch so, als wäre sie vorerst fertig. Sie sagte nur noch, was ihr Auftrag war und das sie die Mission wirklich schnell hinter sich bringen sollten. Nevio zuckte nur kurz mit der Schulter und holte Luft um seine Antworten zu geben, als Azarni wieder ansetzte. Nevio ließ sich nichts anmerken und hörte weiter zu, ehe er seine zuvor gesammelten Antworten... wieder vergaß. Es erstaunte ihn schon leicht, das Azarni dann ankündigte, dem Kazekage davon nichts zu erzählen. Falls noch irgendein Wort der Antwort auf seiner Festplatte war, so hatte Nevio auch dies vor Erstaunen vergessen. Er blieb stehen. »Eh...hä?«, war fürs erste das einzige was Azarni als Antwort bekam, und ein reichlich verdutzten Gesichtsausdruck seitens Nevio. Er hatte jetzt die Wahl sie anzumotzen, warum sie denn jetzt so patzig war oder aber... was anderes. Er entschied sich auf jeden Fall für das andere.

»Naja... ich hab dir davon erzählt, weil mein erster Gedanke eben nicht war, dass es ein Fehler wäre. Es war eben eine Möglichkeit die Mission schneller zu beenden und... dafür etwas länger in Konoha bleiben zu können. So ist die Chance geringer, dass wir angegriffen werden, da 90% der Überfälle auf dem Transportweg passieren. Und ich dachte... dass ein bisschen Freizeit dir auch ganz recht käme. Diese Verknüpfung zwischen Kampf und meinem Bluterbe und dann zum Kazekage habe ich eigentlich erst später gezogen.«, erklärte er dann leicht verlegen. Im Grunde hatte ihn das Gespräch in der Wüste gar nicht mal so missfallen und vielleicht konnte man sich etwas länger unterhalten wenn man in Konoha war und sich nicht Sorgen darüber machen musste angegriffen zu werden. Naja, im Grunde sie etwas besser kennen zu lernen. Das er das gerade... nicht frei heraus, gesagt hatte, während einer Mission... najaaaa. »Und... naja, eigentlich weil ich jedem vertraue, der aus Suna kommt.Hey: Ich nehme es einem sprechenden Skorpion aus Suna ab, wenn er mir verspricht mich nicht zu stechen, das beweist ja wohl alles.«, versuchte Nevio das Thema zu wechseln, drehte sich um und ging weiter. Wie gut, dass es dunkel war und man den minimalen Wechsel seines Hauttons nicht sah.
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BeitragThema: Re: Waldweg Richtung Westen   Do 16 Dez 2010, 16:28

„Ja, ich werde nichts sagen. Verrate es meinem Bruder selber, denn ein Kekkei Genkai muss nicht zwangsläufig zum töten da sein. Nicht wahr? Wenn du mal darüber nachdenkst, was du werden möchtest und dass du zu einem Drachen werden kannst, ergibt sich daraus andere Möglichkeiten.“ Und zugegeben war er als Drache auch nicht hässlich. So gesehen war dies schon ein schönes, nun, Tier. Es war in Ordnung, wenn er keinen Menschen töten wollte, aber dennoch diese Möglichkeit gewählt hatte. Wieso auch nicht? „Damit könntest du eines Tages eine sehr große Hilfe sein. Meinst du nicht?“ Ganz langsam hatte sich die rothaarige Kunoichi wieder beruhigt. Der meiste Ärger war verflogen, jetzt wo sie es heraus gelassen hatte anstatt wie so häufig hinunter zu schlucken. Azarni hatte es sich angewöhnt viel Gefühl nicht zu zu lassen. Sie wollte zwanghaft damit nichts am Hut haben. Seitdem sie im Keller des Waisenheims misshandelt wurde, war für Azarni klar, dass tiefgehende Gefühle nicht gut sein konnten. Dennoch hatte sie lange nach Anerkennung gesucht und gehofft eines Tages ihre Familie zu treffen. Dies war nun, also brauchte sie danach nicht mehr suchen. Das Einzige was sie noch verstehen wollte, war die Frage nach dem Warum. Warum musste sie herhalten? Warum die eigene Tochter und wieso hatte man ihre Mutter getötet? Ehrlich, wer eine so schöne Kette wie ihre Mutter heimlich versteckte, damit die Tochter diese haben kann, konnte kein Mensch sein, der diese Welt mit einem Selbstmord verlässt. Ganz bestimmt nicht. Aber ob die Warum Frage jemals beantwortet werden würde? Nur, wenn Tote wieder auferstehen können.
Azarni sah Nevio doch ein klein wenig überrascht an. Zumindest sprachen ihre Augen die Verwunderung aus. Ebenso wie sie keine tiefgehenden Gefühle zu lassen wollte, spiegelte sich wenig Gefühl in ihrer Mimik wieder. „Freizeit?“ Wahrlich die hatte sie nur sehr wenig. Azarni arbeitete sehr viel und gönnte sich meist nur kleine Pausen. Sie überarbeitete sich recht gern und glaubte zwischendurch an Hunger zu sterben, weil dies dann und wann nicht in den Zeitplan passte. Ein Grund, weshalb sie so androgyn wirkte – der Rest war Schuld der Gene. Man musste sie manchmal zwingen eine lange Pause einzulegen und etwas anderes wie arbeiten zu tun, in Ruhe zu essen und sich einem guten Buch oder ähnlichem zu widmen. „Keine dumme Idee.“ Wie gut, dass der Weg so gesehen nicht mehr all zu weit war. Ein wenig mehr Nähe konnte sie nun auch wieder zulassen, wo sie sich wieder unter Kontrolle hatte und keiner fürchten musste ihre andere Seite kennen zu lernen. „Dann lass uns einen Zahn zu legen. Die Hokage will ich auch nicht ewig warten lassen.“ Damit sprang sie auf den nächsten Ast und nahm mit dem nächsten Sprung an Geschwindigkeit zu. „Ich hoffe doch, du kannst mithalten.“
Kurz hätte man schwören können Azarni brach in Gelächter aus. „Valcyrion weiß was ihm geschieht, wenn er sich nicht daran hält. Zumal er gar nicht so wild drauf ist, wie er immer angibt. Valcyrion ist sehr zuverlässig.“ Selbiger sah den Iryonin an und nickte, als wollte er die Worte nochmal unterstreichen. Die Nacht war nicht mehr so jung, aber sie würden noch vor dem Anbruch des Tages ankommen. So konnten sie sich erst ein Zimmerchen nehmen, bevor sie ihren Aufgaben nachgingen. Im Wald war es lauter wie in der Wüste. Hier gab es noch andere nachtaktive Tiere. Uhus, kleine Säugetiere. Man konnte zum Teil deren Rufen hören. Azarni fand es zwischendurch als schwierig die korrekte Richtung einzuhalten, denn hier konnte man die Sterne nicht so verfolgen wie in Suna, die Baumkronen waren im Weg.
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BeitragThema: Re: Waldweg Richtung Westen   Mo 03 Jan 2011, 12:50

out: Ja, ich weiß, dauert lange momentan bei mir... tut mich auch sry, aber das geht momentan einfach nicht anders. Alternative wäre, dass ich gar nix mehr schreib... Hoffe das tbc passt.

Sie waren sich also einig, dass sie schnell nach Konoha kommen wollten um dann dort etwas mehr Zeit zu haben. Also Stress um keinen Stress zu haben. Aber unter Strich hatte jeder Mensch immer gleich viel davon, nur wie lange er sich diesem aussetzte, war jedem selbst überlassen. Nevio tat das so gut wie nie. Das war eine kleine Ausnahmesituation. Und so viel Stress war es ja nun auch nicht. Er zog ein Kunai, um sich evtl. doch verteidigen zu können und lief los. Er war diese Umgebung nicht all zu sehr gewöhnt, doch nutzte er die Äste und Bäume dennoch als Weg. Ihm gefiel das Gefühl nicht, dass nur über ihm noch Feinde sein konnten. So war er selbst auch auf einer höheren Position und konnte unbemerkt sich durch den Wald bewegen. Die Orientierung ... nun, Nevio hatte von Haus aus eine gute Orientierung. Er verlief sich selten und ab und zu brach der durch die Baumkronen hervor um sich doch noch die Sterne eigen zu machen. Auf den Vorschlag Azarnis reagierte er zuerst jedoch erst einmal mit Schweigen. Er würde es dem Kazekage dann wohl sagen müssen. Ansonsten bekäme Azarni sicherlich auch Schwierigkeiten, wenn es einmal anders heraus kommen sollte. Trotzdem war Nevio der Meinung es war besser, dass der Kerl es niemals rausbekam. Probleme mit zu halten hatte Nevio sicherlich nicht. Er war flink und wendig, da machte die ungewohnte Umgebung ihm auch keinen Strich durch die Rechnung mehr. In der Ferne sah er schon die Lichter Konohas auftauchen.

tbc: Straßen Konoha
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Arashi Nara
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BeitragThema: Re: Waldweg Richtung Westen   Mi 05 Jan 2011, 11:45

geskippt

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