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 Trainingsplatz #3

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Sekaí Tsúmi
Ge-Nin aus Konoha
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz #3   So 21 Nov 2010, 09:29

„Warum sollte ich mich zwischen Euch entscheiden Tsúmi? Schon bald werden wir eine große Familie sein, denn ich werde Yatsu in den nächsten Tagen heiraten. Dann hast du endlich wieder eine Mutter und bekommst sogar eine Schwester. Alles wird wie früher sein … ich habe diese Entscheidung also auch in deinem Interesse getroffen.“ erklärte Yusaku seiner Tochter ganz sachlich. Für ihn gab es keine Probleme, ob er sie nicht sehen konnte oder nicht wollte, lässt sich nur schwer vermuten. „Und nun sei wieder ein gutes Mädchen und lass uns nicht mehr miteinander streiten, ja?“ Nun versuchte der ehemalige Anbu auch noch einen auf gut Freund zu machen, einfach nur ätzend. Aller spätestens jetzt wusste die Genin, dass sie in diesem Kampf nur noch eine Niederlage erringen konnte. Diese Tussi schien ihren Vater so schlimm verhext zu haben, dass er nicht einmal mehr klar denken konnte! Wenn sie sich vorstellte, ihn jetzt noch einen weiteren Tag so erleben zu müssen, wollte sie diesen Gedankengang am liebsten ganz schnell abbrechen. Ihr Vater war also keine Bastion mehr für sie und wenn man so wollte, auch Konoha nicht. Tsúmi wollte sich auf keinen Fall dem Wunsch ihres Vaters nach heiler Familienidyille beugen, warum hatte sie diese dann schon einmal zerstört? Sicher nicht, weil sie soviel Spaß daran hatte, ihrer Mutter und ihren Brüdern ein wenig Gift ins Essen zu mischen, ok etwas Freude war wohl auch dabei, aber diese Aktion war nur ein Verteidigungsmechanismus der kleinen Braunhaarigen gewesen. Niemand sollte ihr noch länger Schaden zufügen und jetzt kam Yusaku auf die absurde Idee, dass er alles mit einer noch viel schlimmeren neuen „Mama“ wieder kitten konnte. So ein Blödmann. Die Sekaí hatte ihre Entscheidung jedoch schon getroffen und diese waren endgültig und unumstößlich. Wenn er sie nicht mehr haben wollte, dann würde sie eben gehen und dem Glück der jungen Familie nicht im Wege stehen. Ein unglaublicher Rückschritt, doch manchmal musste man einfach nachgeben um weiterzukommen, zumindest hoffte Tsúmi das.
Finster sah sie ihren Vater an und erhielt einen weiteren Motivationsschub von der bloßen Existenz Hebis neben ihr.
„Hör mir jetzt genau zu, denn diese Worte sage ich nur ein einziges Mal.“ Yusaku schaute zwar etwas überrascht, doch er hatte ja auch noch keine Ahnung was er gleich zu hören bekommen würde. Ihre Stimme war zwar ruhig, doch sie wusste nicht, wie lange sie diese Gefasstheit noch kontrollieren konnte.
„Ich werde jetzt meine Sachen holen und mich von Obaa-san verabschieden. Danach wirst du nie mehr genötigt sein, mich sehen zu müssen. Vielleicht wirst du an mich zurück denken, wenn du mit dieser Schabracke nicht glücklich geworden bist, vielleicht verschwendest du aber auch gar keinen Gedanken mehr an deine einzige Tochter.“ Eine kurze Pause entstand, in der sie Yusaku mit Nachdruck musterte und hoffte das Aufblitzen von irgendeiner Emotion wahrnehmen zu können … doch da war keine. Sein Gesicht war versteinert, die alte ANBU Schule machte sich also doch noch bemerkbar. Die kleine Genin konnte sich nicht vorstellen, dass ihn ihre Worte so absolut kalt ließen, er sperrte sie nur alle hinter eine große Mauer der Gleichgültigkeit. Und genau dieser Umstand machte es Tsúmi schon fast wieder möglich ihm zu verzeihen … schließlich konnte er ja nicht anders. Doch diese Erkenntnis änderte nichts an ihrem Beschluss. Sie würde gehen … irgendwohin. Wohin genau, darüber konnte sie ja noch eine zeitlang nachdenken. Zum Abschied wurden ihre Worte wirklich etwas brüchig. „Vergiss nicht deinen Müll mitzunehmen und sag ihnen, dass sie hier nichts zu suchen haben. Dieses Areal ist für Shinobi, nicht für unbedeutende Zivilisten.“ Das war also ihre Art „Tschüß“ zu sagen, nach welcher sie sich schließlich auch umdrehte und langsam den Platz verließ, ohne ein Zeichen von Trauer zu zeigen. Heulen konnte sie auch später noch, jetzt musste sie erst mal weg von hier.
Nachdem sich Tsúmi schon ein paar Meter von ihnen entfernt hatte, regte sich Yusaku plötzlich wieder. „Sie war schon immer ein seltsames Mädchen.“ Mehr sagte er nicht, mehr tat er nicht. Er stand einfach nur da und schaute seiner verlorenen Tochter hinterher.
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Samezaki Hebi
Jo-Nin aus Konoha
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz #3   So 21 Nov 2010, 12:16

Eine Frage die sich Hebi im Moment stellte war ob der alte Mann einfach dumm war oder blöd. Da sollte noch jemand sagen der Chuunin wäre im Umgang mit Menschen nicht unbedingt geschickt. Yusaku übertraf sie alle. Da erklärte er seiner eigenen Tochter doch tatsächlich dass er dieses Wesen da heiraten würde und sie alle eine glückliche Familie werden würde. Man könnte meinen jemand habe sein Paviangehirn durch einen Quietschehamburger ersetzt. Beinahe war der Junge versucht dies auszuprobieren. Yusaku würde der Freund aller streunenden Hunde Konohas werden können. Dann hielt Tsumi die finale Ansprache. Das nicht entscheiden für eine von Beiden war eine Entscheidung des alten Kerls gegen seine Tochter gewesen… und der Kerl zeigte weiter keine Reaktion. Als Tsumi sich umdrehte und ging verweilte der schwarzhaarige Junge noch ein wenig. Eigentlich um eine erhoffte Reaktion des Mannes abzuwarten. Nun wo seine Tochter nicht mehr da war konnte ja auch die gekünstelte Emotionslosigkeit ablegen. Tat er aber nicht. Das erste was er sagte als er es wieder wagte den Mund aufzumachen war tatsächlich die Behauptung Tsumi sei schon immer ein seltsames Mädchen gewesen. Da mochte er zwar durchaus recht haben, aber das es das und NUR das war was er sagte störte den Jungen ungemein. Er mochte mit der ganzen Sache recht herzlich wenig zu tun haben, aber das Yusaku sich hier so verhielt war einfach inakzeptabel. Nicht menschlich. “Und sie waren schon immer menschlicher Abschaum“ informierte er den alten Mann sachlich und drehte sich dann um und blickte in die Richtung in die Tsumi verschwunden war. Dabei nahm er auch wieder seine leicht gebeugte Haltung ein. Er musste darauf achten das das Mädchen keine Dummheiten machte. Zum einen zu ihrem eigenen Schutz, zum anderen weil er sie doch noch als Testobjekt gebrauchen konnte. Ganz hinten in seinem Kopf war natürlich auch noch der Gedanke dass das Mädchen in Zukunft eine Bedrohung für das Dorf darstellen würde wenn sie nun komplett abhauen würde. Deswegen rannte er nun auch los und hatte die kleine Genin nach kurzer Zeit auch eingeholt. Nur ungefähr einen Schritt hinter ihr nahm er sich wieder die Zeit langsam zu gehen, was beim abrupten Ende des Sprintes doch recht amüsant aussah. “Was hast du nun vor?“ fragte er Akemi.
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Sekaí Tsúmi
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz #3   So 21 Nov 2010, 14:45

Tsúmi war bei Weitem nicht so aufgebracht, wie sie eigentlich sein sollte. Es war ihr nicht egal was gerade passiert war, aber es kam doch noch nicht so ganz bei der kleinen Genin an. Sie marschierte einfach schnurrstracks vom Trainingsplatzgelände und versuchte ihren Kopf so gut es ging leer zu halten. Erst als Hebi unmittelbar hinter ihr lief und sie fragte, was sie denn jetzt tun würde, erwachte sie auch ihrer kleinen Trance. Natürlich hatte Tsúmi keine Ahnung, was sie jetzt machen sollte, dennoch antwortete sie dem Chuunin. Und zwar einfach mit dem, dass ihr gerade in den Sinn kam. „Ich hole meine Sachen und verlasse das Dorf. Vielleicht hat ja Jemand Mitleid mit mir und lässt mich gegen Arbeit bei sich wohnen.“ meinte sie ganz nüchtern, fast so, als hätte sie schon längst damit abgeschlossen, eine starke Kunoichi werden zu wollen. Was sollte sie auch mit diesem Titel, in einem Dorf, dass ihren größten Feind beherbergte und den sie nicht einmal was an tuen durfte. Da lief sie doch lieber davon und passte sich irgendeiner fremden Umgebung an, egal was das für sie bedeuten würde. Ihre Reaktion war eine ganz klare Mischung aus Naivität, Zorn und Trotz … also genau die eines 14 jährigen Mädchens, dass nicht wusste wie es weiter gehen sollte.
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Samezaki Hebi
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz #3   So 21 Nov 2010, 19:15

Innerlich seufzte der Junge. Genau so eine Reaktion hatte er erwartet. Deswegen waren menschliche Bindungen schlecht. Man wurde enttäuscht und tat dumme Sachen. Wie das Mädchen vor ihm gerade es vorhatte. Deswegen… war er froh dass er dieses Problem auf ein Minimum reduziert hatte. Von seinen eigenen Eltern so behandelt zu werden… das hätte wohl selbst den sonst so gefühlslosen Hebi vom Hocker gerissen. Obwohl es natürlich unwahrscheinlich war dass eines seiner Elternteile in nächster Zeit vorhatte jemanden zu heiraten um den fehlenden Partner zu ersetzen. Es gab nämlich nicht einmal einen fehlenden Partner. Glück für den Chuunin. “Du weißt hoffentlich das ich dich nicht so ohne weiteres gehen lassen werde“ erklärte er der kleinen Genin. Selbst wenn er wollen würde, und er wusste das er das nicht wollte, konnte er es sich nicht erlauben sie einfach verschwinden zu lassen. Nachher sagte man ihm noch nach er habe geholfen und er würde sich im Gefängnis wieder finden. Darauf konnte er doch wirklich sehr gut verzichten. “Wie wäre es wenn du erst einmal mit zu mir kommst?“ bot er, schwach lächelnd an. Da hätte er sie zusätzlich auch noch einigermaßen im Blick und musste nicht darauf vertrauen dass andere sie aufhielten. Was seine Eltern dazu sagen würden war ihm relativ egal. Es war ihr Haus und ihr Laden, doch Hebi stand streng genommen in der Befehlshierarchie noch über ihnen… und das hier würde sogar zum Teil mit seinem Beruf zusammenhängen. Natürlich nur wenn Tsumi überhaupt mitkommen würde.
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Nanikami Ryoko
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz #3   Mo 22 Nov 2010, 21:00

(out: Das ist natürlich nicht Ryoko, sondern Tsúmi Razz)

Abrupt blieb die Genin stehen und riskierte damit, dass der Chuunin einfach in sie hineinlief. Den Blick gerade ausgerichtet, antwortete sie ihm monoton. Sie würde jetzt auf nichts eingehen, da war sie eigen und verflucht stur. Was sich Tsúmi einmal in den Kopf gesetzt hatte, dass sollte auch für sie gelten.
"Vielen Dank für dein Angebot Hebi. Ich fürchte ich kann es nicht annehmen, denn ich kann nicht länger hier bleiben." So unerwartet wie sie stehen geblieben war, lief sie auch wieder weiter. Sollte er wirklich vorhaben, sie am gehen zu hindern, müsste er sie schon bewusstlos schlagen. Freiwillig würde sie keine Minute länger hierbleiben als unbedingt nötig. Ein kraser Gegensatz zu dieser Aussage waren ihre fast schon gemächlichen Schritte. Ganz so, als hätte sie es gar nicht so eilig hier weg zu kommen. So als würde sie noch mit sich selbst hadern, ob sie wirklich gehen sollte oder nicht. Ohne zu übertreiben konnte man sagen, dass dies die schwerste Entscheidung in ihrem bisherigen Leben war und die Brünette hatte sie eigentlich schon beschlossen.


Zuletzt von Nanikami Ryoko am Di 23 Nov 2010, 05:17 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Samezaki Hebi
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz #3   Mo 22 Nov 2010, 21:36

Dummes stures Mädchen. Mehr konnte man zu der, inzwischen wieder Gehenden nicht sagen. Zumal es kein Angebot war das sie einfach so ablehnen konnte. Dass sie nicht bei ihrem Vater sein mochte, soviel konnte er ja noch verstehen. Im Gegenzug erwartete der Chuunin ja nur das SIE verstand das sie nicht einfach aus dem Dorf verschwinden konnte. Das schien ihr nur nicht richtig klar zu werden. Zeit zum ausdenken von weiteren Alternativen gab sie ihm natürlich auch nicht. Mochte der Junge noch so ein schneller Denker sein und normalerweise innerhalb von wenigen Sekunden eine Masse von Plänen zur Verfügung, so gab es eben Situationen die aufgrund der Seltenheit ihres Vorkommens nicht zum Repertoire des Keksliebhabers gehörten. Diese zum Beispiel. Natürlich gab es Möglichkeiten sich etwas mehr Zeit zu verschaffen. Ganz oben, als einfachste Methode, stand natürlich die bloße Gewalt. Nichts was Hebi gern anwandte. Also blieb es erst einmal dabei an den Verstand des Mädchens zu appellieren. Damit er überhaupt Beachtung fand stellte sich der Junge Tsumi in den Weg. “Du kannst nicht einfach gehen… wenn du einfach verschwindest wird man nach dir suchen lassen und wenn du genau nachdenkst…dein Vater ist bei den ANBU, bei seinen Kontakten werden die nach dir suchen und die werden dich zu deinem Vater zurückbringen und dann musst du mit deiner Keiko und der seltsamen Frau auskommen“ versuchte er ihr das ganze deutlich zu machen. “Komm erstmal mit zu mir und dann können wir von da aus planen wie es für dich weitergeht“ warum er selbst darauf beharrte das Tsumi zu IHM kam war dem Jungen auch nicht wirklich bewusst. Er schob es einfach mal darauf das er davon ausging das er in Moment die größte Hilfe für das kleine Mädchen sein könnte.
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Sekaí Tsúmi
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz #3   Di 23 Nov 2010, 19:58

Als der schwarzhaarige Junge sich ihr plötzlich in den Weg stellte, musste sie natürlich auch unweigerlich stehenbleiben. Und je mehr er mit seinen Worten an ihren Verstand appellierte, desto ruhiger wurde die Genin. Nicht das sie sich bisher wirklich aufgeregt hatte … äußerlich. Im ersten Augenblick wollte sie den Chuunin auch ganz dreist aus dem Weg stoßen und sich aus dem Staub machen, doch im zweiten wenige Sekunden nachfolgenden Moment, besann sie sich. Zumindest ein wenig. Denn Hebi hatte ja recht. Ihr Vater, auch wenn es schwer vorstellbar war, würde nach ihr suchen lassen. Und selbst wenn er daran nicht persönlich teilnehmen würde, so konnte er doch von den Fortschritten in Kenntnis gesetzt werden. Wenn man sie also irgendwo in der Pampa finden würde, so war es sehr wahrscheinlich, dass sie Yusaku auf direktem Wege wieder zugeführt wurde. Dazu noch die Vorstellung von Yatsu und Keiko und die kleine Tsúmi musste einen starken Brechreiz unterdrücken. Ok, mit diesem Argument hatte er sie dann doch überzeugt, noch nicht gleich abzuhauen und das sagte sie ihm auch direkt. „Ja du hast recht … beinahe hätte ich mich von meinen Gefühlen leiten lassen.“ meinte sie bissig und rollte genervt ihre Augen nach oben. „Ich brauche nichts mehr, wir können gleich zu Dir gehen.“ legte die heute etwas wankelmütige Person in einem Befehlston fest, der dem eines höheen Shinobi gleichkam. Das Hebi vielleicht vorher gar noch wo anders hin gehen wollte oder sonstige Bedürfnisse hatte, blendete sie einfach mal geschickt aus. Sie war jetzt wichtig. Um sie müsste man sich kümmern. Das war alles was zählte.
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Samezaki Hebi
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz #3   Di 23 Nov 2010, 20:44

Da war also doch noch etwas Verstand in dem kleinen Trotzkopf drin. Besser gesagt… sie ließ also noch etwas davon zu. Das Tsumi Verstand hatte das hatte sich schon mehrmals unter Beweis gestellt. Allein die Tatsache das Hebi sie irgendwie mochte war ein guter Hinweis darauf das die kleine Brünette nicht ganz dumm war. Sondern eher das Gegenteil. Dass sie nun aber so eine komplette Kehrtwendung machte… das überraschte ja sogar den schwarzhaarigen Chuunin. Eben wollte sie noch ihre Sachen packen und wütend aus dem Dorf stiefeln und nun brauchte sie auf einmal nichts mehr und wollte sofort losgehen. Mädchen. Auch wenn es oft nach einem Vorurteil klang… Hebi musste die Erfahrung machen das sie einfach wirklich schwerer zu verstehen waren als seine Geschlechtsgenossen. Vielleicht war es auch nur Tsumi die so kompliziert war… zugegebenermaßen hatte der keksliebende Junge nicht unbedingt viel Kontakt zu anderen Mädchen. Sprich gar keinen. Ihm sollte es schlussendlich aber egal sein. Nachdem er sich selbst einen Bonbon in den Mund gestopft hatte und Akemi auch einen angeboten hatte drehte der Chuunin der kleinen Genin den Rücken zu und trottete langsam in Richtung des Haus der Samezakis. Ihm war es nämlich, bei genauerem Überlegen, nur Recht wenn sie nicht erst noch zu Tsumi gingen wo sich bestimmt auch schon Yusaku eingefunden hatte… oder bald einfinden würde. Jede Gelegenheit wo sie dieser Person aus dem Weg gehen konnten sollte zur Zeit genutzt werden. Insbesondere in Hinblick auf den Zustand von der kleinen Tsumi. Was einen Schlafplatz für eben diese „kleine Tsumi“ betraf… das war es viel mehr was den Schwarzhaarigen beschäftigte.

Tbc: Haus der Samezakis…
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Samezaki Hebi
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz #3   Mi 27 Apr 2011, 01:19

Endlich waren sie angekommen. Sie hatte etwas länger gebraucht als es wohl nötig gewesen wäre denn zumindest solange sie auf Wegen waren, wo viele Menschen ihn sehen konnten, ging Beyond sehr gemächlich. Nun waren sie jedoch da. Trainingsplatz Nummer 3. Relativ abgelegen und zumindest zurzeit war auch niemand hier. Die feierten wohl noch immer alle diese lausige Entschuldigung von Nationalheld. Beyond musste sich erst einmal strecken. Für ihn persönlich war dieses dauerhafte Buckellaufen nichts. “Da wären wir also, dein Training beginnt…“ meinte der Junge während er sich zu Tsumi umdrehte und wieder hatte er ein Grinsen aufgelegt, dass selbst einem Blinden sofort verraten hätte „DER ist der Böse!“ “Ich könnte dich jetzt Liegestützen machen lassen oder dir sagen dass du um den Platz laufen sollst, aber das scheint mir doch ein wenig zu langweilig… und überhaupt nicht angemessen. Immerhin ist das hier in erster Linie ein Straftraining. Du wirst etwas tun, bei dem dein Leben auf dem Spiel steht“ Er ließ sich sogar die Zeit für eine Kunstpause. “Du wirst gegen mich kämpfen. Alles ist erlaubt. Verloren hat wer kampfunfähig ist oder aufgibt…“ Das Grinsen, welches immer breiter zu werden schien, zeigte nun auch schon Vorfreude. Genauso wie das angehauchte Zittern von Beyonds Pupillen. “Das heißt aber natürlich nicht das ich aufhören werde nur weil du aufgibst…“ stellte er gleich klar dass er klare Vorstellungen davon hatte wer gewinnen würde. Und vor allem machte er auch gleich klar, dass er erst aufhören würde wenn sein Drang zum Spielen gestillt war. Danach würde er entscheiden ob er sein neues Spielzeug wirklich behalten wollte.
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Sekaí Tsúmi
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz #3   Mi 27 Apr 2011, 09:46

CF: Haus der Samezakis

Natürlich gingen sie schnurstracks auf den Trainingsplatz 3 zu und fast nirgendwo zeigte sich ihr Hass stärker, als auf diesem Gelände. Die zurückliegenden Ereignisse hatten tiefe Wunden in Tsúmi gekränkter Seele hinterlassen und würden mit Sicherheit nicht so schnell abheilen, wie körperliche Zipperlein. So mit sich selbst beschäftigt, nahm sie den Ersatz Hebi auch nur am Rande wahr, hörte ab und an etwas von seinen Sätzen, horchte allerdings bei dem Wort Straftraining auf. Das war eigentlich eine ziemlich linke Nummer, wenn man bedenkt, dass sie sich doch letztendlich seinem Willen gebeugt hatte. Aber gut, mit so etwas hatte sie eigentlich auch schon gerechnet. Dazu noch ein wirklich realistischer Kampf. Wie nett. Früher, also als die Brünette noch etwas besser im Training stand, versuchte sie ihren Vater immer wieder dazu zu überreden, doch er lehnte das stets ab, der Feigling. Jetzt, nachdem sie schon etwas aus der Übung war, verlangte das Beyond von ihr. Die Welt war doch schlecht. Naja, wenn sie sterben sollte, dann wenigstens … im Kampf, so unfair er auch sein mochte. Denn nun wusste sie, was Yusaku schon immer gewusst hatte: Sie war einfach nicht stark genug, um wirklich auf Leben und Tod gegen einen höherrangigen Shinobi anzutreten. Wenn Beyond sich also nicht gerade absichtlich unfähig anstellte, hatte sie einfach keine Chance. Nur, was sollte sie jetzt tun? Weglaufen? Ihn anflehen nicht so hart zu ihr zu sein? Fair mit ihr zu kämpfen? Tsúmi hatte die dumpfe Ahnung, dass all diese Optionen nicht den gewünschten Erfolg bringen würden. Deshalb versuchte sie da irgendwie auf ihre Art durchzukommen: Frech und selbstbewusst.
„Ja, dass du mich nicht verschonst wenn ich aufgebe, kennen wir ja schon, aber auch ich werde dir gern noch ein paar unnötige Schmerzen zufügen, wenn ich dazu komme. Ach und falls es nötig werden sollte, wo soll ich dich verscharren?Hast du einen Wunsch? Also ich würde ja den See vorziehen, wenn du mir diese letzte Ehre noch erweisen könntest. Und nun, los!“ diese Sätze waren an Spott und Sarkasmus kaum noch zu überbieten, doch was sollte man auch schon tun, wenn man vor solch einer aussichtslosen Situation stand?
Das Kasumi Jūsha no Jutsu war noch eines ihrer stärksten Jutsus, aber es war sicher nur eine Frage von Sekunden, bis ihr Gegner diese Illusion aus dunklen, wabernden Doppelgängern aufgelöst hatte. Doch es verschaffte ihr ein kleines Zeitfenster, um an seinem Rücken ein Explosionstag zu befestigen und sich selbst auf den nächsten, höhergelegenen Ast zu retten, damit sie diesen auch zünden konnte. Lächerlich dieser Versuch, aber was sollte sie sonst schon machen, denn unmittelbar nach dieser Aktion würden beißen, kratzen und vielleicht auch treten kommen und das half ihr noch weniger. Achso, KABUUM!
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Samezaki Hebi
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz #3   Mi 27 Apr 2011, 12:45

Das war wohl etwas was sich Galgenhumor nannte. Beyond war aber gespannt darauf was Tsumi so aus ihrem Hütchen zaubern würde. Das sollte auch nicht lange auf sich warten lassen. Kaum hatte sie nämlich angekündigt dass es losging fand der junge Jonin sich auch schon in einer Menge von Tsumi-Doppelgängern wieder. Genjutsu. Außer natürlich sie hatte wider erwarten neue Tricks gelernt. Was dieses recht ineffektive Jutsu bringen sollte… darauf war der Schwarzhaarige jedoch gespannt. Er war gespannt darauf was für einen Trick sich das Mädchen ausdachte. Er wäre wohl nicht so entspannt geblieben und wäre den wenigen Angriffen der falschen Doppelgänger ausgewichen, wenn er gewusst hätte dass jene Tsumi die sich hinter ihn stahl eben die Echte war. Das sollte sich jedoch nicht lange danach auflösen. In jenem Moment wo alle falschen Tsumis verschwanden und der Schmerz auf Hebis Rücken regelrecht und wörtlich explodierte. Der Junge wurde nach vorne geschleudert und überschlug sich sogar, bevor er wieder auf die Beine kam. Dieses kleine Monster. Hatte Hebi jemals wirklich sie gekämpft? Es würde zumindest ein wenig seine Faszination erklären. Sie kämpfte herrlich rücksichtlos. Es schmerzte zwar und er konnte sich vorstellen, dass sein Rücken deswegen Verbrennungen erleiden musste, aber es gefiel ihm. Nicht direkt der Umstand Schmerzen zu haben, sondern die Tatsache das er jemanden hatte der verstand was “Alles ist erlaubt“ bedeutete. Damit das kaputte Kleidungsstück nicht hinderlich wurde, zog er sich kurzerhand sein Shirt aus. Vielleicht sollte er die Bluse der Kleinen auch in die Luft jagen. Mit etwas Glück könnte sie dann ähnlich reagieren. Aber nein. Für sie war etwas anderes vorgesehen. Langsam suchte er mit den Augen die Umgebung ab. “Na komm schon Tsumi-chan! Das war ja noch nicht alles, oder?“ versuchte er sie dazu zu provozieren nicht besonders auf ihre Lautstärke zu achten. Immerhin konnte er sie notfalls ja immer noch hören. Ein Ninja musste nicht sehen.
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Sekaí Tsúmi
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz #3   Do 28 Apr 2011, 11:01

Ja! Der erste Angriff war ein Erfolg, es stand 1 zu 0 für sie. Und das war auch sicher einer der wenigen Punkte die sie erreichen würde. Jetzt da das Überraschungsmoment verflogen war, war es anzunehmen, dass Beyond etwas vorsichtiger geworden war, schließlich war sie das ebenfalls. Wie nun weiter? Während Tsúmi versuchte weiter unauffällig in dem Ast zu hocken, versuchte sie einen Schlachtplan zu erstellen. Ihre lächerlichen Genjutsus konnte sie vergessen, immerhin war ihr Gegner ein Jonin und würde, auch wenn er nicht besonders begabt in diesen Künsten war, alles innerhalb kurzer Zeit auflösen. Und in den anderen Techniken war die Brünette leider nicht so bewandert. Warum musste sie auch nur so faul werden? Noch vor ein paar Monaten hätte sie anhand ihrer Fähigkeiten locker eine Chuunin werden können und nun fühlte sie sich schon für eine Genin viel zu schwach. Man brachte ihnen auf der Akademie aber auch gar nichts bei, nicht einmal wie man sich anständig zu verteidigen hatte. Diese Schwachköpfe.
Für Tsúmi war jetzt allerdings klar, dass sie sich weiter etwas bedeckt halten sollte, vielleicht sogar versuchen sollte, ihn zu einem mächtigeren Angriff zu provozieren. Diese Angriff sollte natürlich nicht sie treffen, sondern nur ihren Doppelgänger. Mit ein paar Fingerbewegungen erschuf sie einen solchen und ließ diesen auch gleich auf einen anderen Baum übersetzen, während sie sich selbst tief im Laubwerk des ersten versteckte. Das der Jonin diese Bewegung mitbekommen würde, war vollkommen beabsichtigt und sein Blick würde ihn zu einer auf dem Ast sitzenden, die Beine baumelnden Genin führen, welche ein durchaus abzuwehrendes glühendes Kunai auf seinen Kopf zuwarf. Mal sehen, wie es weitergehen würde.
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Samezaki Hebi
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz #3   Do 28 Apr 2011, 12:23

Und da war das Mäuschen auch schon. Wie offensichtlicher konnte man eine Falle noch gestalten? Dass hier mit Doppelgängern gearbeitet wurde, das konnte selbst ein Blinder sehen. Das Problem leider an dieser Sache war… der Junge wusste nicht wie weit das Mädchen dachte. Die simpelste und doch zugleich sehr effektive Strategie wäre von zwei Seiten anzugreifen. Eine direkt vor seiner Nase, die andere aus dem toten Winkel. Er hielt Tsumi ehrlicherweise für schlau genug einen solchen Plan zu entwickeln. Beyond brauchte jedoch nicht einmal Sekundenbruchteile um so viele Wege zu finden ihren Plan zunichte zu machen. Leider machte nur einer von diesen Plänen dabei auch noch möglichst viel Schaden. Als nun dieses langweilige Etwas von Kunai auf ihn zugeflogen kam formte er bereits Fingerzeichen und wich auf eine Art aus die wohl auch nur er so meisterlich beherrschte. Er ging vollkommen in die Hocke. Als er wieder aufstand war sein Jutsu auch schon gewirkt. Der Ball in seiner linken Hand machte sich auch prompt auf in Richtung Tsumi. Dann drehte er sich nach links und schleuderte den zweiten Ball in die Richtung wo er einen Angriff einer weiteren Tsumi erwartete. Und wie es nun sein sollte. Es erwischte wohl die Richtige. Wie sollte er auch ahnen, dass diese Amateurin scheinbar gar nicht so weit gedacht hatte.



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Sekaí Tsúmi
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz #3   Do 28 Apr 2011, 13:28

Natürlich musste das schief gehen, aber damit musste man leben, wenn man sich eigentlich keine Chance ausrechnete und vielleicht war auch gerade das Tsúmis Problem. Sie hatte keine Lust sich anzustrengen, weil es sowieso zu keinem anderen Ergebnis führen würde. Das dachte sie zumindest. In dem Moment als sie schon wieder diese verdammte Blitzkugel traf, wünschte sie sich, ihre dämliche Tür niemals geöffnet zu haben, sondern einfach ihren schnulzigen Roman weiter gelesen hätte. Das wäre so entspannt gewesen und es hätte vor allen Dingen auch nicht weh getan, wie diese verfluchten Blitze! Wer hatte das eigentlich erfunden? Scheiß Elektrizität. So kämpft doch kein ehrenhafter Shinobi! Alles fauler Zauber! Das zetern ging weiter, allerdings nur in ihren Gedanken. Was sie allerdings wunderte, war folgendes: Sie fiel nicht vom Baum. Der Ast war so groß und sie so betäubt, dass sie einfach darauf liegen blieb. Liegen bleiben musste sie wohl auch noch ein Weilchen länger, aber die Genin konnte bei der Gelegenheit ja auch die wunderbare Aussicht und Beyond genießen, denn der würde sie sicher gleich nochmal beehren kommen.
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Samezaki Hebi
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz #3   Do 28 Apr 2011, 15:00

Das war es doch nicht wirklich schon oder? Beyond war enttäuscht. Er wollte doch jemanden der sich wehren konnte. Und jetzt sollte da nach dem ersten interessanten Angriff gar nichts mehr kommen? Eine unglaubliche Dreistigkeit die sich dieses Mädchen erlaubte. Beyond sprang auf den nächstgelegenen Baum und von da an schnell zu seiner kleinen Trainingspartnerin. “Wie langweilig, gerade als ich dachte du wärst interessant!“ er trat gegen den Körper der Kleinen und stieß sie somit hinunter vom Baum. Nett wie er war folgte er der Kleinen auf dem Fuß. “Zum Schluss hast du also außer einem netten Körper nichts zu bieten. Wir gehen nach hause“ Sie war es nicht einmal wert im offenen Kampf getötet zu werden. Dementsprechend genervt und enttäuscht klang der Größere auch. Er hatte nicht nur ganz umsonst ein Shirt verloren sondern sich auch noch verletzt. Tsumi konnte es sich ja vielleicht nicht denken, aber wie zur Hölle sollte er so etwas dem idiotischen Keksliebhaber erklären. “Beeil dich also!“
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz #3   Sa 30 Apr 2011, 07:35

Noch im Fallen fragte sich Tsúmi, wieviel Spaß es wohl brachte, wenn man einen wehrlosen Gegner von einem Ast hinunterstieß. Sie kam zu dem Ergebnis, dass sie es sich nicht entgehen lassen durfte, es einmal selbst zu versuchen. Leider fanden diese Gedanken ein jähes Ende, als sie mit voller Wucht der Schwerkraft auf den harten Boden aufschlug. Es nahm ihr erneut für ein paar endlos lange Sekunden die Möglichkeit zu atmen, gerade wo sie sich diese so mühsam wiedererkämpft hatte und ein lautes Krachen in ihrer linken Schulter verhieß auch nichts Gutes. Sicher war das Gelenk aus der Pfanne gesprungen, doch den Schmerz spürte sie nur leicht, dass Adrenalin in ihrem Körper verhinderte zeitweilig eine zuverlässige Weiterleitung an die Rezeptoren. Nebenbei plapperte Beyond noch etwas abfällig, doch damit das er schon aufgeben wollte, hatte sie nicht gerechnet. Hatte er nicht erst noch getönt, dass es ein Kampf um Leben und Tod sein würde und das er sie sicher nicht verschonen würde? Wenn sie ihn enttäuscht hatte, tat ihr das ja wirklich leid, doch im Moment konnte sie nun mal nichts anderes tun, außer daliegen, zuhören und denken. Was will man auch schon tun, wenn ausnahmslos jeder Muskel im Körper gelähmt war? Wenn das der Fall war, konnte man natürlich nicht sprechen oder sich so wehren wie der Herr es gerne gehabt hätte. Diese Ignoranz und die Tatsache, dass sie uninteressant für den Schwarzhaarigen zu werden drohte, stachelte ihren Kampfgeist an und nun wollte sie ganz bestimmt noch nicht nach Hause gehen. Langsam kehrte auch wieder etwas Gefühl in ihren Körper zurück und der zwingende Wunsch kam auf, sich des Blutes, welches sich in der Lunge sammelte, zu entledigen. Gerade noch rechtzeitig konnte die Genin sich schwach auf die Seite rollen und sich das halbe Atmungsorgan aus dem Leib husten. Frisches rotes Blut verteilte sich vor ihr im kurzen Gras, langsam schmeckte sie den fabelhaften Metallgeschmack und musste unweigerlich lächeln.
Jetzt wusste sie endlich wieder ganz genau, was ihr gefehlt hatte, die vielen Wochen, in denen sie nur in dem stillen Kämmerlein gelesen hatte. Den Nervenkitzel hatte sie vermisst, doch es durch nichts außer einem Kampf ersetzen können. Mühsam versuchte sie ihren wackeligen Körper vom Boden zu erheben und schaffte es erst einmal nur bis zum aufrechten Sitzen. Beyond war schon weit von ihr entfernt, doch sie würde ihn schon noch einholen. Weiterhin lächelnd kramte sie in ihrer Hüfttasche und zog eine kleine Ampulle, sowie ein Kunai hervor und bemerkte dabei, dass ihr linker Arm gar nicht mehr zu gebrauchen war, also packte sie die kleine Waffe wieder weg. Zwar hatte sich die Brünette körperlich nicht wirklich weiterentwickelt, aber ihre Studien in der Giftpflanzenkunde hatte sie beharrlich fortgeführt. Ächzend stand Tsúmi auf und war überrascht, dass sie auch stehen blieb. Etwas ungeschickt folgte sie Beyond und achtete darauf schneller zu werden – schließlich wollte sie ihn einholen und nicht hinter ihm hertrotten. Als sie nahe genug war, um seinen geschundenen Rücken zu sehen, öffnete sie die halbvolle Ampulle und nahm sie behutsam zwischen ihre Zähne, damit sie nicht zerplatzte und sie noch eine Hand für ihr kleines Ablenkungsmanöver übrig hatte, dass sie sogleich einleitete. Unbarmherzig drückte sie sich an seinen Rücken und hielt sich mit ihrer rechten Hand an seiner rechten Schulter fest. Diesen sicher etwas schmerzhaften Moment für den Jonin nutzte das Mädchen, um geschickt das Tollkirschengift in seine offenen Wunden zu träufeln. Nicht einmal zwei Sekunden dauerte dieses Unterfangen und sie simulierte einen Hustenanfall um die Ampulle im Gras loszuwerden. „Warte!“ forderte die Kleine mit einem festen Griff und spielte die schwer Atmende. „Straftraining … alles ist erlaubt, du kannst jetzt nicht aufhören … denn … du hast mich noch nicht bestraft!“ brachte sie mühsam hervor. Das es ihr bei weitem nicht so schlecht ging, wie sie es vorgab, konnte der Junge ja nicht wissen. Doch das Gift würde durch die schnelle Aufnahme ins sein Blut bald anfangen seine Wirkung zu entfalten. Zuerst würde ihm vielleicht ein bisschen warm werden, sein Herz würde schneller schlagen, er würde schwerer atmen, danach würde er vielleicht etwas durcheinander sein, bevor er sich mit unschönen Halluzinationen herumschlagen müsste. Vielleicht würde er sogar vermuten, dass es ein neues Genjutsu wäre, aber er wird erkennen müssen, dass Kai ihm dabei keine gute Hilfe sein wird. Tsúmi war schon sehr gespannt, wie der Schwarzhaarige reagieren würde und ob es sie in die glückliche Lage bringen konnte, die Oberhand zu gewinnen.
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Samezaki Hebi
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz #3   So 01 Mai 2011, 02:41

Auf einmal kam diese Wahnsinnige von Hinten an. Okay das sollte sie ja auch. Immerhin sollte sie mitkommen. Aber sie musste sich nicht gegen seinen verdammten Rücken drücken. Das tat scheiße weh. Dann forderte sie tatsächlich auch noch dass weitergekämpft wurde. Vielleicht war diese Kleine, doch wenigstens es wert getötet zu werden. Wer riss sich denn nicht darum das erste Opfer von Beyond Birthday, dem größten kriminellen Genie aller Zeiten zu werden? Wahrscheinlich ziemlich viele… tatsächlich wollten wahrscheinlich noch weniger sein Opfer werden, als er potenzielle Opfer ausgesucht hatte. Neben Tsumi gab es da nicht so vieles. Vorerst… riss er mit purer Körperkraft seine Schulter frei und nutzte diese Energie gleich auch noch um sich zu drehen und ihr mit dem Handrücken gegen die Wange zu schlagen. “Dann mach dich bereit!“ sagte er drohend und… unerwartetes Herzrasen, brachte den Jungen etwas aus dem Konzept. Sein Atem ging schwer. Das war definitiv nicht mit Anstrengung verbunden. Bis jetzt hatte er ja noch nicht einmal gespielt. Klar er hatte eins… viel mehr zwei Jutsus abgefeuert aber das war Routine. Dieses Monster von kleinem Mädchen. Was hatte sie getan? Die Antwort kam prompt als Dinge zu existieren begannen die nicht existierten. Ein Genjutsu. Tsumi war für Hebi immer der einzige potentielle Trainingspartner. Darüber war Beyond ganz glücklich… ansonsten hätte der Junge wohl nicht so emsig an seinem größtem Schwachpunkt gearbeitet. Trotz besseren Wissens dem Jutsu vollkommen ausgesetzt zu sein, das hatte sogar einen Jungen wie den Keksliebhaber beinahe an den Rang des Wahnsinns getrieben. Mit einem Siegesgrinsen machte er das Fingerzeichen für das altbekannte Kai und… es geschah nichts. Für einen Moment stoppte er seinen eigenen Chakrafluss, aber nichts verschwand. Alles blieb. Nein es wurde sogar noch schlimmer. Beyond hatte einen Fehler getan. Er hatte sich auf das Niveau von Hebi herab begeben. Er hatte sich nicht auf seinen Instinkt verlassen. Das Mädchen war definitiv interessant. Leider half ihm das mit seinen Halluzinationen nicht wirklich weiter. Sein eigener Wahnsinn und das Gift schienen sich übertreffen zu wollen. Wer machte wahnsinniger. “RAAAAH!“ entfuhr dem sonst so gelassenen Körper ein lauter Schrei als er auf die Knie ging. Er wollte eigentlich nur was sagen. Seine Hände knallten ihm vor die Augen. Jene Augen welche sich bewegten und zitterten ohne Ende. Beyond Birthday vergiften ja?
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Sekaí Tsúmi
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz #3   So 01 Mai 2011, 12:17

Nachdem sich die Genin das Blut, das aus ihrer Nase lief, aus ihrem Gesicht wischte, genoss sie diesen köstlichen Anblick, ihn immer nervöser und unkonzentrierter zu sehen. Das Gift wirkte wirklich unglaublich schnell, dass sollte sie sich für spätere Kämpfe merken und es möglichst noch perfektionieren, damit sie selbst nicht soviel Schaden nahm, wie bei dem aktuellen Geschehen. Doch so sehr ihre ausgekugelte Schulter und ihre blutende Nase aus schmerzten, dass überraschte Gesicht des Schwarzhaarigen, als sein Kai ihn nicht aus dem vermutenden Genjutsu brachte, war einfach unbezahlbar und es trieb der Brünetten ein hämisches Grinsen ins Gesicht. Als er schließlich verzweifelt aufschrie und auf die Knie sank, konnte sie ihr bösartiges Lachen nicht mehr unterdrücken. Der Jonin hatte sie meisterhaft unterschätzt und musste sich nun erniedrigen lassen! Das Tsúmi vor ein paar Minuten auch an nichts anderes gedacht hatte, muss ihr wohl just in diesem Moment entfallen sein. Aber das war ja schließlich auch nicht mehr wichtig.
Mit ihrer rechten Hand nahm sie nun schon zum zweiten Mal innerhalb kurzer Zeit ihr Kunai heraus, war jedoch diesmal der festen Überzeugung es auch einzusetzen. Nicht gerade sanft trat sie dem Jungen, der ihrem Freund so ähnlich sah, gegen den Oberkörper, so dass er wie ein kleiner Maikäfer auf den Rücken fallen musste. Etwas mühsam, aber dennoch schnell genug bevor er den Versuch wagen konnte aufzustehen, ließ sich die Genin förmlich auf ihn fallen und drückte ihn somit die ohnehin schon knappe Luft aus den Lungen. Was wollte er mit ihr tun, wenn er sie foltern wollte? Den Augapfel herausreißen? Nett, aber nicht so ganz Tsúmis Art. Sie wollte ihn lieber schnell bewegungsunfähig machen. Sie saß so auf seinem Bauch, dass sie ihm in die Augen schauen konnte, wenn er denn seine Hände entfernte. Immerhin wollte sie nicht unnötig unvorsichtig werden. Spöttisch lächelnd besah sie ihn sich und rammte den Schwarzhaarigen das Kunai zuerst in den rechten Oberschenkel und zog es ganz langsam wieder zu sich, damit eine unschöne Wunde entstehen konnte. Das dunkle, eher mäßig herausfließende Blut deutete darauf hin, dass die Kleine eine Vene getroffen hatte, also erst einmal nichts, was ihn umbrachte, nur etwas, dass weh tat. Die wieder entfernte, vor dunklem Blut tropfende Waffe, führte sie zu ihrem Mund und leckte sie ab. Ein herrliches Gefühl, für die ein klein wenig verrückte Tsúmi, bevor sie, deutlich kraftloser, dass Kunai auch in seinen linken Schenkel trieb und ihn stecken ließ. Trotz der ganzen Aufregung durfte der Kampf nicht mehr allzu lang dauern, denn ihrer Kraftreserven neigten sich dem Ende zu. „Enttäusche ich Dich jetzt immer noch?“ fragte sie bissig und kramte einen Wurfstern aus ihrem Täschchen, welches sie Beyond schließlich sacht an die Halsschlagader drückte. Irgendwie kam ihr diese Situation seltsam bekannt vor …
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Samezaki Hebi
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz #3   So 01 Mai 2011, 21:07

Es dauerte nicht lange da tauchte ein neuer Schmerz auf und Beyond wurde auf den Rücken geschmissen. Das schmerzte. Das war gut. Genau auf so was hatte er gehofft. Kaum lag er auf dem Rücken verließen seine Hände die Position in seinem Gesicht. Nicht, dass er sich noch auf seine Augen verlassen konnte… diese waren auch geschlossen, aber er brauchte definitiv noch seine Hände. Dieser schnelle Entschluss stellte sich als ein vernünftiger heraus, denn auch wenn er es nicht sah… er spürte es. Mit dem ganzen Körper. Das interessante war… er nahm es nicht einmal deshalb war weil ihm die verdammte Luft wegblieb. Nein. Er erfasste seine nahe Umgebung halbwegs durch seinen Schmerz war. Zumindest die wichtigsten Objekte. Sprich… sich selbst… Tsumi und… “Argh!“ presste er heraus als ihm ein Schmerz durchs Bein zog. Ein nicht unbedingt angenehmer. Sie hatte ihn ein Kunai oder Dolch in den Schenkel gerammt. Ein interessantes Gefühl. DAS war wirklicher Schmerz. Kurz danach gab es das gleiche Spiel auf der anderen Seite. Es tat weh. Es war immer noch gut. Aber es tat nicht so weh wie vorher. Er hatte sich also tatsächlich von einem Genin am Rande ihrer Kräfte vollkommen besiegen lassen? Nein. Eher wurde er in einen Patt gedrängt. Für die Entdeckung dieses Mädchens… ein angemessener Preis. Außerdem hatte sie ihn Schmerz gezeigt. WIRKLICHEN Schmerz. Er spürte immer noch das Metall in seinem linken Bein und nicht minder aktuell war der Schmerz in seinem rechten. Zurzeit kümmerte ihn nicht einmal mehr wie er die Beschädigung des gemeinsamen Körpers Hebi plausibel erklären konnte. “Aber nein du bist wunderbar!“ antwortete er dem Mädchen, das ihm irgendwas an den Hals drückte. Irgendwas was schnellen Tot bedeuten könnte. Also die Sache mit dem man nicht konfrontiert werden wollte. Vor allem nicht wenn diese sonderbare, aber geniale Mischung von Empfindungen durch den Körper pulsierten. Ihm war warm, höllischer Schmerz zog durch seinen ganzen Körper… er konnte sich nur auf Tast und Hörsinn verlassen um die Umgebung wahrzunehmen. “Aber wenn du jetzt nicht aufgibst, fährst du alleine zur Hölle!“ drohte er, schwächelnd, aber wie vorher ohne Anzeichen einer Lüge oder eines Bluffs. Nein es war eine Information. Etwas was wohl niemanden abhanden kam, egal wer im Körper steckte… die Fähigkeit rein informativ sprechen zu können. Auch unter Schmerzen. Er probierte gleichzeitig mit diesen Worten auch die Augen zu öffnen und dem Blick der Kleinen zu begegnen. Bis zum Öffnen war das auch eher weniger ein Problem. Leider nur wollten seine Augen nicht wirklich irgendwas ausmachen und zitterten wie verrückt. Besser gehorchte ihm da schon sein linker Zeigefinger der sich langsam, aber doch deutlich krümmte und ein wenig der weichen Erde aufschob.
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Sekaí Tsúmi
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz #3   Mo 02 Mai 2011, 15:14

Tsúmi war stolz auf sich, war sie doch scheinbar in seiner Gunst wieder gestiegen und ihrer eigenen gleich mit. So könnte es doch immer laufen, dass der Schwächere den Stärkeren zu Boden zwingt. Doch die Genin wusste nur zu gut, dass es zwar schon etwas mehr als bloßer Zufall war, der sie gerettet hatte, aber auch dieser gehörte nicht in den Lauf des normalen Lebens. Wie überaus schade.
Dennoch geschah wieder etwas unerwartetes, als Beyond ihr drohte mit ihrem kleinen Spielchen fortzufahren. Wenn man es sich nämlich genau besah, so war er mindestens für die nächsten 2 Stunden kampfunfähig, es sei denn, irgendwas stimmte nicht mit ihm, was auch nichts verwunderliches mehr wäre. Zuerst machte die Brünette ein erstauntes Gesicht, dann musste sie lächeln. Auch wenn er hier beinahe wehrlos unter ihr lag, so misstraute sie ihm wie keinem Anderen. Kurz gesagt: Seine Drohung konnte er sich sonst wo hinstecken. „Oh, ich werde ganz sicher nicht aufgeben. Du musst dieses Training beenden, also gibst gefälligst du auf!“ ihre Worte klangen nicht mehr nach einer freundlichen Bitte und das obwohl sie den Wurfstern von seinem Hals entfernte und auf das Gras neben seinem Ohr fallen ließ. Sie beugte sich nach vorn, umfasste mit ihrer rechten Hand sein Handgelenk und schob es durch den Dreck, bis sie ihn mit ihren Gesicht sehr gut in die Augen sehen konnte. „Du hast mein Wort, dass ich dich nach deiner Aufgabe nicht mehr angreifen werde. Und großherzig wie ich bin, werde ich dich dann sogar ins Krankenhaus bringen … du musst es nur sagen.“ sagte sie in einem aufrichtigen, weich klingenden Ton während sie ihm unerschrocken in die Augen sah.
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Samezaki Hebi
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz #3   Mo 02 Mai 2011, 20:36

Sie wollte nicht aufgeben? Wie schade, wie schade. Nein im Gegenteil sie verlangte sogar das Beyond aufgab. Sie bat nicht einmal darum… nein sie verlangte. Wie lächerlich. Und was für eine lächerliche Vorstellung. Da half es ihr auch nichts das Metall an seinem Hals wegzulegen und stattdessen nach seinem Handgelenkt greifen. Nein im Gegenteil. Damit hatte sie neue Schmerzen freigesetzt und er konnte sagen was passiert war. Undeutlich konnte er zwar auch erkennen, was sie getan hatte aber diese Aktionen machten es eindeutig klarer. Damit… waren linkes Bein, rechtes Bein und linke Hand ausgeschaltet. Übrig blieb ihm die rechte Hand. Und diese war für sein Vorhaben mehr als genug. Was sollte er denn mit ihrem Wort? Sie war in seinem Spiel. Hier galten seine Regeln. Und seine Regeln ließen ihn gar nicht verlieren… egal wie sehr die Kleine im Vorteil war er hatte immer noch diese eine Möglichkeit. Etwas von dem er nicht dachte dass er es einsetzen musste, aber… es bedeutete für Tsumi, nein viel mehr für jeden Gegner den sofortigen Tod. Auf seine eigene Art und Weise. Hätte er den Blick der Kleinen überhaupt so bewusst wahrgenommen, wäre er ihm nur zu gern begegnet. “Ich kann noch einen Arm bewegen und habe zwei Möglichkeiten.“ meinte er grinsend. Stellte jedoch fest… das Schmerzen langsam begannen unangenehm zu werden. Er musste sich bald entscheiden. “Entweder bringe ich dich zur Vernunft und du gibst auf oder ich muss ein interessantes Subjekt wie dich sofort auslöschen – was sehr bedauerlich wäre!“ obwohl nun deutlich an seiner Stimme zu hören war das die Schmerzen ihn erreichten und er sehr konzentriert sprach… so kam doch jedes Wort mit der eiskalten Aufrichtigkeit eines überlegenen Killers heraus der nur mit seinem Opfer gespielt hatte. Aufgeben war definitiv KEINE Alternative.
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz #3   Di 03 Mai 2011, 06:18

Für den Bruchteil einer Sekunde sah man, wie sich die Unsicherheit in ihrem Gesicht zeigte, die jedoch sehr schnell in eine eher nachdenkliche Mine umschlug. Dieser Junge. Er wusste wirklich wie man spielte. Doch so sehr es Tsúmi auch freute, so Jemanden gefunden zu haben, es kränkte sie auch. Denn ganz offensichtlich hatte er schon bedeutend mehr Erfahrung in diesen Dingen, wohingegen sie noch eine Menge lernen musste, vor allem wenn es darum ging, Gegner zu voreilig zu unterschätzen. Das würde immer ihre Schwachstelle bleiben, die Überheblichkeit, die viel zu schnell auch in ein gewisses Mitleid überging. Damals als sie ihre Familie um drei Mitglieder verkleinerte, setzte sie ihre ganze, sie beseelende Grausamkeit ein, um zu ihrem Ziel zu gelangen. In dieser Situation war sie ein richtiger Spieler. Und nun machte ihr zusehends diese kleine Akemi zu schaffen, welche immer fordernder wurde und am liebsten alles dafür tun würde, wieder zu ihrem Vater zurückkehren zu können. Als zweite Persönlichkeit hatte man es schon nicht leicht, obwohl Tsúmi in diesem Fall die Erste war.
Nachdem sie etwas abgeschweift war, fixierte sie nun wieder den schwarzhaarigen Jungen und kam zu dem Entschluss, dass egal was er mit seinen einem Arm tun könnte, um sie zu töten, sie es sicher nicht am eigenen Leib erfahren wollte. Denn schon ein weiteren Angriff konnte sie wohl nicht ohne wirklich Spätfolgen überstehen. Zu ihrem weiteren Unglück sank auch noch ihr Adrenalinspiegel und der stechende Schmerz in ihrer Schulter irritierte doch ein wenig. Allerdings würde er nicht so leicht die Worte aus ihrem Mund hören, welche sich um das aufgeben drehten. Sie würde es umschreiben und das musste genügen. „Tz, dann ist das Spiel also vorbei … .“ sagte sie monoton, nahm ihren Wurfstern und verstaute ihn in ihrer Tasche und zog danach das Kunai aus seinem linken Oberschenkel. Nur ein schwaches Rinnsal lief aus der Wunde, dass bedeutete dass sie entweder seinen Knochen oder seine Nervenstränge getroffen hatte. Beides nicht sonderlich schöne Verletzungen. Als auch diese Waffe verstaut war, stütze sich die Genin an seiner Brust ab um aufzustehen, was auch langsam Zeit wurde, da ihre Muskeln begannen, sich unschön zu verkrampfen. Scheiß Blitzzeug. Bis zu einem Arzt würde sie es schon noch schaffen, doch wohin konnte sie dann gehen? Einfach wieder zurück zu den Samezakis? Ein kalter Schauer begleitete diese Überlegung, die sie wohl erst noch überdenken musste. Und was sollte jetzt mit dem Jonin passieren? Sie konnte sich gut vorstellen, dass er einfach gegangen wäre, wenn sie sich in dieser Situation befunden hätte. Doch vor ihr lag auch zumindest der Körper ihres Freundes Hebi und diese Tatsache ließ sie schon wieder schwach werden. Außerdem sah der Himmel schwer nach einem Sommergewitter aus. Obwohl die aufgebrachte Tsúmi in ihrem Inneren tobte, war es die freundliche Akemi, welche Beyond ihren rechten Arm zum Aufstehen anbot, egal was das für Konsequenzen haben würde und Tsúmi konnte einfach nicht verstehen, wie sie es schaffte einfach so die Kontrolle über IHREN Körper zu übernehmen, denn das sollte eigentlich unmöglich sein. „Lass uns ins Krankenhaus gehen, dort gibt es ein Gegenmittel für das Gift.“ sagte sie mit erschöpfter, höflicher Stimme, zu dem Kerl, der überhaupt keine Freundlichkeit zu kennen schien.
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz #3   Di 03 Mai 2011, 21:55

Es verging Zeit. Wie viel Zeit genau konnte Beyond nicht sagen. Es war keine angenehme Zeit. Immer mehr nahm die unschöne Seite von Schmerz Formen an. Er war versucht zu schreien. Aber er konnte nicht. Er musste ja selbst seinen Körper so gut es ging unter Kontrolle halten. Und das schmerze auch. Dann endlich vernahm er die indirekte Aufgabe des Mädchens. Gut die Worte konnte er nicht sofort so klar zuordnen, dazu konnte er sich nun wirklich nicht mehr genug konzentrieren, doch seine zweite Hand wurde losgelassen. Es gab ja nur insgesamt drei Möglichkeiten. Beyond gab auf, sie gab auf oder sie brachte ihn um. Da es eine äußerst dumme Idee wäre seine Hand loszulassen, wenn man ihn umbringen wollte und er auch nicht aufgegeben hatte. Hatte das Mädchen sich wohl also ihre Niederlage eingestanden. Seine Regeln hatten gegriffen. Seine Möglichkeit funktioniert. Auf seine Brust wurde starker Druck ausgeübt und vor Schmerz sog der Junge zischend Luft ein. Das Kunai das aus seinem Bein gezogen wurde war nicht annähernd so schlimm. Aber nun konnte er wieder etwas freier atmen, auch wenn sein Herz immer noch raste. Das Dumme war nur… er hatte zwar gewonnen, aber das änderte nichts daran das er hier allein so gut wie gar nicht wegkam. Gut er könnte versuchen zu robben, aber wie weit würde er kommen? Im besten Fall 50 Meter und das auch nur wenn seine Zustände nicht schlimmer wurden als sie jetzt schon waren. Was bei dieser Art der Fortbewegung jedoch stark anzuzweifeln war. Er konnte jedoch den Arm von Tsumi sehen. Und ihre Worte hören. Viel mehr war es Akemi… oder doch Tsumi? Wenn man von beiden wusste und sich zum teil gar nicht in einer SO unähnlichen Situation befand war das schwer auszumachen. Er wusste von sich das er Tsumi geholfen hätte. Allerdings auch nur um sie weiter zu testen… zumindest vorerst. War das Mädchen dafür überhaupt experimentierfreudig genug? Hatte sie tatsächlich Angst man könnte sie fertig machen, wenn sie nicht half… oder war es ganz simpel die liebe Akemi? Was auch immer es war… Beyond zögerte nicht den Arm zu greifen und sich hochzuziehen. “Danke“ meinte er mit einem schwachen Grinsen und klang nun auch endlich angemessen erschöpft und angeschlagen. Tsumi war auf jeden Fall kein Gegner den er in einem Kampf noch einmal zu nah an sich heranlassen kommen würde. Er musste alles ausspielen was er hatte. Zugeben das er ihr wohl nicht einmal mehr einen harten Faustschlag verpassen hätte können tat er lieber nicht. Viel lieber würde er sich ins Krankenhaus helfen lassen.

Tbc: Krankenhaus
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