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 Trainingsplatz #3

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Arashi Nara
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BeitragThema: Trainingsplatz #3   Sa 21 Aug 2010, 22:06

Trainingsplatz 3 (3 von 3)
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Sekaí Tsúmi
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz #3   Sa 23 Okt 2010, 14:28

Wieder einmal hatte sich die freche Tsúmi unbemerkt an ihrem Vater aus dem Haus geschlichen. Es war aber auch gar keine Herausforderung mehr, seitdem er diese andere Frau in regelmäßigen Abständen traf. Keine Verbote für Tsúmi, kein übermäßiges Bevatern, nichts. Auch wenn gerade dieses Verhalten die junge Genin immer extrem abgenervt hatte, so war es doch sehr ungewohnt, wenn er ihr auf einmal nicht so viel Aufmerksamkeit entgegen brachte. Yatsu hier, Yatsu da. Überall nur dieses Weib. Und dann verlangte Yusaku auch noch, dass sie nett zu ihr war. Sie! Tsúmi! Da hätte er genauso gut einen Vulkan darum bitten können, nicht auszubrechen. Unglaublich dieser Mann. Ließ sich doch einfach so von einer Frau um den Finger wickeln und wollte es ihr so recht wie nur möglich machen und dann war sie nicht mal ein Ninja, nein sie war nur eine Apothekerin. Was für ein überaus sinnloser Beruf das war, würde sie bemerken, wenn sie etwas Gift ihn ihrem Essen wiederfinden würde. Leider würde sie dann nicht mehr so ausgiebig drüber nachdenken können. Tja, man musste eben manchmal auch Opfer bringen, so schwer das auch fiel. Tsúmi glaubte sich zu erinnern, dass sie bald einmal zum Abendessen bleiben wollte, dieses Miststück. Sollte sie erst einmal versuchen, ihr den Vater zu entreißen. Sie würde schon sehen, was sie davon hatte. Ein dämonisches Kichern überschattete ihre unschuldige Erscheinung und glücklicherweise war gerade Niemand in Sicht oder Hörbarer Nähe. Vermutlich. Schnell fing sie sich wieder und ging still weiter. Trainingsplatz Nummer drei war Erfahrungsgemäß eher wenig besucht, obwohl er wohl der schönste der drei Anlagen war. Viele Bäume, demzufolge viel Schatten und ein kleiner, klarer See in dessen Mitte. Genau das richtige um zu lesen. So suchte sich Tsúmi ein schönes, halbschattiges Plätzchen, setzte sich und nahm sich ihr Buch was da hieß „Pflanzen. Dein Freund UND Feind. Mit einem kleinen Seufzer machte sie es sich bequem und begann einige der feindlichen Flora Exemplare genauer unter die Lupe zu nehmen. Innerhalb weniger Minuten war sie so in ihre Lektüre vertieft, dass sie nicht mehr so aufmerksam ihre Umgebung analysierte. Ein A und O im Ninjadasein.
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Samezaki Hebi
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz #3   Sa 23 Okt 2010, 16:27

Es war ein herrlicher Tag in Konohagakure. Nun es war zumindest sonnig während nur wenige Wolken den Himmel bedeckten. Gemeinhin also etwas das man als herrliches Wetter bezeichnen würde. Wenn man denn diese Kombination von Sonne und Wolken mochte. Hebi war da etwas zwiegespalten. Einerseits mochte er die Wolken, andererseits… hätte er auf die Sonne gut verzichten können. Nicht das er sie hasste, ihm war bewusst das er sie zum überleben brauchte, doch irgendwie war die Sonne nicht sein Freund. Das Wetter allerdings war heute auch zweirangig für den schwarzhaarigen Jungen, denn heute war sein bester Freund im Dorf gewesen. Sein bester Freund, die einzige Person die er seit er sie kannte guten Gewissens als Freund bezeichnete, war der alte Mann aus Getsugakure der Hebis geliebte Cookies verkaufte. DESWEGEN war heute ein herrlicher Tag. Und um den Tag noch besser zu machen hatte Hebi heute noch ein zweites Beutelchen bekommen. Ein guter Kunde zu sein hatte eben doch seine Vorteile. Besonders wenn man eine Sucht für teure Kekse entwickelt hatte. Nun galt es aber erst einmal zumindest einen der Kekse zu vernichten. Und genau das war der Grund warum Hebi zurzeit mitten auf dem Trainingsplatz auf einem Baum hockte… oder saß. Er definierte es als sitzen, viele andere als hocken. Wenn man ihn aus der Ferne sah konnte man auch denken er sei ein Eichhörnchen… ein sehr großes Eichhörnchen mit einem Menschenkostüm um genauer zu sein. So knabberte und genoß er den ersten Keks aus seinem Extrabeutel als ihm jemand ins Auge fiel. Erst einmal war es nur irgendjemand. Dann stellte sich dieser Jemand als Tsumi heraus. Eine von Zwei Personen die er seinen Freundeskreis schimpfte. Die letzten Überreste seines Kekses verschwanden in seinem Mund während sich das Mädchen schon einen Platz gesucht hatte. Passenderweise wendete sie dem Jungen damit den Rücken zu. Dieser erhob sich ganz gemächlich von seinem Platz und schlenderte im wahrsten Sinne des Wortes den Baum hinunter. Runterspringen war nicht seine Art… es erregte nur Aufmerksamkeit. Ebenso langsam ging, man konnte schon beinahe sagen schlich, der Chuunin hinüber zu der kleinen Genin und da sie scheinbar in ihr Buch vertief war, hockte er sich ebenso stillschweigend neben sie und begann mitzulesen. Ein durchaus interessantes Thema… wenn man sich dafür interessierte. Aber das Buch schien ihm veraltet. “Das ist falsch!“ sagte er deshalb vollkommen wahrheitsgemäß und plötzlich. Gleichzeitig passierten zwei weitere Dinge. Zum einen stopfte Hebi sich einen seiner normalen BonBons in den Mund und zum anderen griff er mit einer einzelnen Handbewegung nach der Buchseite die den Fehler beinhalt und riss sie hinaus. Nachdem er sich noch einmal vergewissert hatte das er Recht hatte zerknüllte er das Papier und stopfte es in eine Tasche. Danach konzentrierte er sich wieder auf das Buch um eventuelle weitere Fehler zu entfernen.
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Sekaí Tsúmi
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz #3   Sa 23 Okt 2010, 18:34

Tsúmi blieb fast das Herz stehen, als Hebi vollkommen unerwartet etwas sagte und eine Seite aus ihrem Buch riss. Der Schwarzhaarige war ja bekannt für seine überraschenden Aktionen, aber manchmal schwebte er dadurch deutlich mehr in Lebensgefahr, als andere Shinobi. Besonders in der Gegenwart Tsúmis. Doch die Genin war heute nicht in Stimmung, dem Samezaki nach dem Leben zu trachten, eigentlich hatte sie diese Bedürfnisse schon lange nicht mehr, zumindest nicht wenn es um ihn ging. Sie ärgerte den Chuunin gern mal ein wenig, aber wirklich ernsthaft verletzen würde sie ihn nie. Dazu mochte sie ihn zu gern, war er doch auch einer ihrer einzigen Freunde. Nein, er war ihr einziger Freund. Tsúmi war über diese Tatsache nicht sonderlich betrübt, schien es doch in ganz Konoha keine viel versprechenden Anwärter für diesen Titel zu geben. Aber zum Glück war Hebi ja mehr als genug. Obwohl ihr Herz bis zum Hals und da auch mehr als deutlich pochte, blieb sie ruhig mit ihrem Buch genau da sitzen wo sie war. Auch blickte sie auf die Seiten, als sie den Schwarzhaarigen ansprach. „Ich bin für deine Ideen offen Hebi, ich will nur dieses Flittchen loswerden, wenn du verstehst.“ Die Genin zog ihre in kurzen schwarzen Hosen steckenden Beine an und verfiel in einen Schneidersitz. Nach dieser Aktion drehte sie lediglich ihren Kopf in Hebis Richtung und sofort zeichnete sich ein schmunzeln auf ihren Lippen ab. „Die Krümel verraten dich. Hast du wieder Kekse gegessen und dich vor der Arbeit gedrückt?“ Fast schon liebevoll entfernte sie ihm ein Krümelchen vom Mundwinkel und das sogar ohne Hintergedanken. Die hatte sie bei dem Keksverrückten nämlich aufgeben, weil sie damit einfach nicht das bekam was sie wollte. Schöne Augen machen zog bei ihm nicht, also musste man mit schwereren Geschützen aufwarten: Intelligenz zum Beispiel oder alternativ auch Süßigkeiten.
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Samezaki Hebi
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz #3   So 24 Okt 2010, 00:01

So wie Hebi das sah… würde sie wohl jetzt nicht mehr weiterlesen. So wie er Tsumi jedoch kannte schätzte er das es nicht daran lag das das Buch wahrscheinlich mit veralteten Informationen voll gestopft war sondern das sie eine interessante Möglichkeit zum Zeit totschlagen gefunden hatte. Nun ja… oder weil sie sich tatsächlich Ideen von Hebi erhoffte wie sie die Frau los werden konnte die Gefallen an ihrem Vater gefunden hatte. Oder andersherum. Persönlich hätte Hebi früher sein Leben verwettet das sie sich freuen würde wenn ihr Vater öfter und vor allem intensiver abgelenkt wird, doch inzwischen hatte er schon eine geringe Ahnung warum dem nicht war. Das Mädchen brauchte Aufmerksamkeit… viel davon. Und die gab ihr der Vater jetzt nicht mehr. Das ärgerte sie scheinbar maßlos. Tatsächlich drehte sie jedoch erstmal ihren Kopf und schmunzelte. Beinahe wie aus einem Reflex bekam Hebi bei einer solchen Aktion das Gefühl Grund zur Sorgen zu haben, doch das hatte eigentlich aufgehört…. Eigentlich hieß leider nur bei Tsumi nichts. Ihr Vorwurf dagegen war jedoch lächerlich. Er sollte sich vor der Arbeit gedrückt haben? Man könnte meinen dass die Genin es besser wusste. Hebi würde sich doch nicht vor Arbeit drücken. Auch wenn er immer noch keine Ahnung hatte wie er ein gesundes Verhältnis von Akemi und Tsumi herstellte. “Eigentlich habe ich gerade nur eine Pause eingelegt um zu sehen ob meine Kekse heute verkauft werden… ich drücke mich nicht vor irgendeiner Arbeit… willst du einen?“ Mit letzten Worten tat er etwas was man wohl nur einmal in seinem Leben beobachten konnte. Hebi hielt Tsumi eines seiner Beutelchen hin, jedoch nicht das mit den Bonbons sondern das mit den Keksen. “Und besorg dir eine aktualisierte Version von dem Buch!“ meinte der schwarzhaarige Chuunin beinahe schon bestimmend. Zu Tsumis Glück hatte eine der nächtlichen Studien ein ganz ähnliches Thema was der Grund warum weshalb der Keksliebhaber überhaupt einen Fehler finden konnte.
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Sekaí Tsúmi
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz #3   So 24 Okt 2010, 10:31

Natürlich hatte sich Hebi nicht vor etwaiger Arbeit gedrückt, wie hatte sie sowas nur aussprechen können? Wie unverschämt sie da wieder war, aber es war auch nicht so einfach ihre Sticheleien, welche sie zuhause begonnen hatte, plötzlich einzustellen.Wie auch immer, darüber musste sie sich jetzt keine Gedanken machen, denn der Chuunin tat etwas sehr erstaunliches. Er bot ihr einen Keks an. Nicht irgendeinen beliebigen Keks, nein, einen von seinen Cookies, die er dem Händler aus Getsagakure immer abkaufte. Leider hatte Tsúmi im Moment überhaupt keinen Nerv irgendwas zu sich zu nehmen. Gewisse Dinge wollten geplant sein und verdorben ihr den Appetit solange sie nicht erfolgreich durchgeführt werden konnten. Wenn man das zierliche Mädchen so ansah, hoffte man, dass die Planungsphase nicht allzu lang dauern würde. Andernfalls musste man Angst haben, dass sie noch dünner wurde, als sie ohnehin schon war und noch abgekämpfter. Schlafen war nämlich ebenfalls nur für wenige Minuten überhaupt vorgesehen – da musste man nehmen was man kriegen konnte. „Danke. Keinen Keks heute, genieß sie lieber selbst. Und du meinst, ich soll das Buch aktualisieren?“ Mit einem erschöpften, aber durchaus als Lächeln zu bezeichnenden Gesichtsausdruck blickte sie den Schwarzhaarigen an und leitete etwas Katonchakra in ihre Hände. Da sie das Buch immer noch in den Händen hielt und vornehmlich darauf achtete, dass sie die Papierseiten festhielt, dauerte es nur wenige Sekunden, bis sich ein paar kleine Flammen an ihnen entlangzüngelten. Tsúmi legte das noch schwach brennende Buch auf einen großen Stein, der wie zufällig neben ihrem ausgesuchten Platz lag. „Anders geht das wohl nicht … und trotzdem dreh ich gleich frei, wenn ich nicht bald eine gute Idee habe!“ Die Zorn welchen sie ausstrahlte war nur schwer übersehbar und wenn sie nicht bald etwas milder stimmte, dann musste sie diesen auch an irgendjemanden ablassen.

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Samezaki Hebi
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz #3   Mo 25 Okt 2010, 15:07

Was hieß keinen Keks HEUTE? Das klang beinahe so als hätte sie irgendwann mal die Gelegenheit wieder einen von Hebis Cookies zu ergattern. Besonders Gratis Cookies schmeckten hervorragend. Aber sie sollte bekommen was sie wollte und Hebi zog sein Keksbeutelchen wieder an sich. Er würde ihr die Kekse sicher nicht aufzwängen. Wer sie nicht zu schätzen wusste bekam sie eben nicht. So lief das Leben. Und das mit der aktualisierten Version hatte sie auch falsch verstanden. Nicht sie sollte das Buch aktualisieren sondern sich eine neue Version beschaffen. Nun gut die Ansammlung von gedruckten Fehlern zu verbrennen war vielleicht aber auch gar keine schlechte Idee. So würde keiner mehr die Gelegenheit bekommen falsches Wissen daraus zu schöpfen. Zumindest nicht aus speziell diesem Buch, welches wohl nicht das einzige seiner Art war. Was ihr Problem anging… so lag die einfache Lösung doch so offensichtlich auf der Hand. Bisher schien das Mädchen jedoch nicht darauf gekommen zu sein. Seltsam eigentlich. Vielleicht war sie aber auch einfach blind vor Zorn. Vollkommen ausdruckslos löste Hebi ein weiteres Beutelchen und sah hinein. Er kümmerte sich sekundenlang nur um diese Sache bevor er mit scheinbar unglaublicher Konzentration einen roten Bonbon herausfischte und sich ihn in den Mund steckte. In Wirklichkeit dachte er nur über weitere Möglichkeiten nach. Nach weniger radikalen Methoden. Das tat er auch noch während er den Beutel an seinen Platz zurückhängte und die rote Süßigkeit lutschte. “Wenn die Frau dich so sehr stört denn solltest du dafür sorgen, das sie das Interesse an deinem Vater verliert… oder, was mir einfacher erscheint, dein Vater das Interesse an ihr verliert. Das er sofort aufhören würde sie zu treffen wenn du nörgelst und ein wenig auf die Tränendrüse drückst ist dir wahrscheinlich auch klar oder?“ Alles andere war undurchführbar… oder einfach in den Augen des Chuunins zum derzeitigen Zeitpunkt noch extrem.
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Sekaí Tsúmi
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz #3   Sa 30 Okt 2010, 10:46

Es war schon faszinierend wie viel Energie Hebi auf seine Süßigkeiten legte. Wirklich äußerst erstaunlich. Doch für wie dumm hielt der Junge sie eigentlich? Dachte er wirklich, sie hatte noch nicht zu den „sanfteren“ Methoden gegriffen? Das war das allererste was zu getan hatte: Ihrem Vater in den Ohren gelegen, wie bescheiden sie diese Frau fand, wie erbärmlich sie sein Verhalten fand. Das einzige was er dazu gesagt hatte war: „Eine neue Mutter würde Dir nicht schaden Tsúmi!“ Er hatte sicher nicht einmal im Ansatz eine Ahnung davon, wie gut die Genin darauf verzichten konnte, eine „neue Mutter“ zu bekommen. Doch er war blind für ihre Bedürfnisse – blind für das einzige was ihn zu interessieren hatte.Ihr Vater ließ sich nur noch von seinen Trieben steuern, davon war die Brünette überzeugt.
„Stell Dir vor, er beachtet mich nicht mehr, MICH! Er hat nur noch Augen für SIE!“ echauffierte sie sich vor dem bonbonlutschenden Chuunin. „Er sagt, ich brauche wieder eine Mutter und ich solle mich nicht so anstellen, aber ich brauche keine und ich brauche auch keinen Vater wenn es sein muss. Ich sollte einfach verschwinden, vielleicht rüttelt ihn das wach ...“ meinte sie bitter.
„Und wie geht es Dir so Hebi? Gibt’s irgendwas Neues?“ fragte sie ohne wirklich eine Antwort zu erwarten. Im Moment war ihr alles gleich, sie wollte nur diese Tussi loswerden.
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz #3   So 31 Okt 2010, 21:34

Das der alte Mann tatsächlich keine Augen mehr für seine Tochter haben sollte war wirklich eine schockierende Nachricht. Wieder zerbrach eine ganze Welt für Hebi. Etwas was man ihm inzwischen aber nicht mehr anmerkte. Und was ihn auch nicht wirklich erschütterte. Die Welt bestand aus Veränderungen. Soviel hatte er inzwischen verstanden und es war im Nachhinein betrachtet eines der logischsten Dinge die es gab. Auch das er so etwas sagte das Tsumi eine neue Mutter bräuchte war eher unvorstellbar. Die Vorstellung das sich Akemi aus dem Staub machen würde hingegen klang wahrscheinlicher. Theoretisch. Praktisch gesehen waren alle Möglichkeiten gleich Wahrscheinlich und man durfte keine außer Acht lassen bis alles dagegen sprach. Kurz danach wechselte sie das Thema ohne sich wirklich dafür zu interessieren. Zumindest glaubte der Chuunin nicht daran das das braunhaarige Mädchen irgendwas außer ihr eigenes Problem interessierte. Irgendwo war dies auch verständlich. “Nun ich denke mir geht es recht gut…“ begann der Schwarzhaarige und schien dabei wirklich darüber nachzudenken. Allein die Tatsache dass er sich jedoch noch ein Bonbon in den Mund schob deutete daraufhin das er über wichtige Dinge nachdachte. Wenn man diese Macke von ihm kannte. Leider war Hebi mit diesem Wissen ziemlich allein. Oder glücklicherweise. “Und neues… nun ja ich habe Geburtstag, beginne zurzeit damit mir die Grundlagen eines neuen Jutsus anzusehen, wobei du in der kritischen Phase wieder helfen musst, und ich habe einen Cookiebeutel gratis bekommen!“ Das erste war nur eine sachliche Information, das zweite eine versteckte Bitte… nur die Sache mit dem Beutel war in den Augen des Jungen mit den schwarzen Haaren wirklich erwähnenswert. “Hast du denn schon einmal versucht das andere Ende das Interesse verlieren zu lassen… sprich die Frau zu manipulieren?“ Je nachdem was sie nun nämlich für Ergebnisse präsentierte hatte Hebi einige Ideen parat ihr mit der Lösung des Problems zu helfen.
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Sekaí Tsúmi
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz #3   Mo 01 Nov 2010, 16:39

„Natürlich weiß ich das du Geburtstag hast und ich habe auch ein Geschenk für dich!“ förmlich von einer Sekunde auf die andere wurden die dunklen Wolken über ihrem Gemüt von einer hell leuchtenden Sonne überstrahlt. Eilig kramte sie in ihrer kleinen Tasche herum und zauberte ein in dunkelblaues Geschenkpapier und mit einer weißen Schleife versehenen Würfel aus. Die Farbgestaltung erfolgte ganz nach dem Vorbild des extravaganten Kleidergeschmackes des Chuunins. „Alles Gute zum Geburtstag Hebi! Es ist nichts Besonderes, aber bei deinem richtigen Geschenk war ich mir nicht ganz sicher, deshalb darfst du selbst darüber entscheiden.“ meinte sie fröhlich und hielt es ihm entgegen. In dieser süßen kleinen Schachtel befanden sich sechs unterschiedliche Pralinen, nicht etwa gekauft, sondern von Tsúmi in fast nächtelanger Arbeit allein zusammengestellt Wie lange sie probiert hatte und wenigstens sechs Pralinen einigermaßen annehmbar fand, entzog sich gerade ihrer Erinnerung. Nur das sie dabei wahnsinnig oft geflucht hatte, dass konnte sie nicht vergessen und ihre Großmutter sicher auch nicht. Aber sie war fest entschlossen sich alle Mühe damit zu geben und jetzt fand sie, dass sich der ganze Ärger doch mehr als gelohnt hatte, zumindest wenn Hebi denn die Schokolade auch schmeckte. Eine heikle Angelegenheit, aber die kleine Genin liebte Herausforderungen. Vielleicht würde der Schwarzhaarige ja sofort eine probieren und ihre Neugier nicht länger auf die Probe stellen.
„Dieses Jutsu von dem du sprichst ...“ wechselte sie erneut das Thema „was für eines ist es denn?“ Unschöne Gedanken drängten sich an die Oberfläche und sie hoffte inständig, dass es nicht wieder ein Raiton Jutsu war. Und auch eine andere Sache fand noch Beachtung, etwas das viele Andere wohl einfach so überhört hätten, doch Tsúmi wusste wie viel sie Hebi bedeutete. „Du hast einen zusätzlichen Beutel Kekse bekommen? Das ist ja wirklich ein Ding. Der Händler scheint ja richtig nett zu sein.“ bemerkte sie im Zuge ihres Monologes und streckte ihre Beine auf der Wiese aus.
„Und was diese unschöne Sache betrifft … an diese Frau kann man nicht so einfach herantreten, zumindest ich kann es nicht. Zu meinem Vater mag sie lieb und nett sein, doch ich bin Luft für sie. In ihrer Welt existiere ich nicht einmal … und jetzt verrat' mir doch bitte wie ich sie in irgendeiner Form manipulieren soll!“ Eine vertrackte Situation in der sie sich da befand … warum auch sonst dachte sie bereits darüber nach, sie los zuwerden?
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Samezaki Hebi
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz #3   Di 02 Nov 2010, 21:51

Der schwarzhaarige Junge hatte auch nicht nur eine Sekunde daran gedacht dass sie seinen Geburtstag vergessen hatte. Er hatte es ihr auch nicht unterstellen wollen, auch wenn er zugeben musste dass es eventuell so klingen könnte wenn man nicht wie er wusste dass es eine rein sachliche Information war. Und das es ihn absolut nicht interessierte ob man seinen Geburtstag vergaß oder nicht. Wieder musste er sich selbst allerdings eingestehen das es ihn in geringem Maße erfreute das jemand anders als seine Eltern daran gedacht hatte. Und sie hatte sogar ein Geschenk für ihn. Das war… überraschend. Als Tsumi das kleine Würfelchen dann heraus kramte war betrachtete er das Kästchen neugierig bevor sie es ihm überreichte. Bevor er es öffnete, beschloss er jedoch noch dem Mädchen aufmerksam zuzuhören. Das würde er sowieso tun, allerdings fühlte er sich verantwortlich es ihr auch zu zeigen. Damit sie sich daran erfreuen konnte das man ihr zuhörte und es auch tatsächlich so aussah. Über die Frage zum Jutsu musste er ja nicht weiter nachdenken. Immerhin wusste er es ja… es würde nur noch eine Weile dauern bis er in der Lage sein würde es wirklich in der Praxis zu probieren. Vor allem mit Tsumi. Er hatte kein Problem damit ein unperfektioniertes Jutsu auf sie abzufeuern, doch musste man ihre körperliche Gesundheit ja nicht dadurch riskieren das man es auch mit einem persönlich unerprobten Jutsu tat. Das der Händler nett war konnte durchaus stimmen. Wobei Hebi sich fragte ob das ganze auch mit seinem Geburtstag zusammenhing. Immerhin wusste der alte Mann auch davon. Für einen Moment huschte ein dankbares Grinsen über sein Gesicht. War allerdings verdammt schnell wieder verschwunden. Während Tsumi ihre Beine nun auf der Wiese ausstreckte verzichtete er darauf und blieb unbewegt dort hocken wo er hockte. Die letzten Worte die dann ihren Mund verließen um endlich den Jungen zu Wort kommen zu lassen behandelten Hebis Lösungsansatz. Sie war also immer noch nicht darauf gekommen. Leise, eigentlich beinahe unhörbar, seufzte der Junge bevor er sich an seine Antworten machte. “Es ist ganz einfach… sofern ich weiß handelt es sich um eine einfache Zivilistin, und selbst wenn du in den Rängen der Shinobi noch auf der untersten Sprosse stehst solltest du durchaus in der Lage sein deine Kraft zu missbrauchen... du kannst sie ganz einfach zwingen. Und so lang du deine Drohungen erstmal nicht wahr werden lässt hinterlässt du auch keine Spuren… was dich schützt. Denn allein wegen ihren Worten wird niemand glauben das du so etwas tust.“ erklärte er ruhig und als wäre es das normalste auf der Welt die bessere Kampfausbildung zu nutzen um Zivilisten zu bedrohen und unter Druck zu setzen nur weil sie mit Leuten verkehren die man für sich selbst haben wollte. “Ja das ist er in der Tat“ dies war selbstverständlich auf den Händler bezogen. “Bei dem Jutsu handelt es sich um das Raiton: Mure no Haoto Tori no Jutsu… aber ich denke es wird noch eine Weile dauern bis ich mich darum weiter kümmern werden“ sagte er weiterhin ohne sich auch nur einmal darum zu bemühen irgendwelche Anzeichen von Emotionen in seine Stimme zu legen. Dann endlich öffnete er ohne eine Pause oder weitere Worte sein Geschenk. Wobei er relativ vorsichtig und trotzdem zügig voranging. Er öffnete das kleine Schächtelchen und sah… Pralinen.“Schokolade… Danke!“ sagte er… ebenfalls vollkommen Monoton. Trotzdem ließ er es nicht im Ansatz abfällig klingen. Es war schon seltsam… trotz vollkommener Monotonie war es dem Chuunin möglich die Dankbarkeit glaubwürdig auszudrücken. Etwas was wohl außer ihm niemand konnte. Einen Moment starrte er in die Schachtel und nahm dann eine der Pralinen heraus um sie sich in den Mund zu stecken… und zu genießen. “Schmecken gut“ informierte er seine Gönnerin und stopfte das Päckchen anschließend in den Cookiebeutel dem schon ein Keks entnommen wurde. Danach sah er Tsumi an. Nichts weiter. Keine Erwartung in den Augen, denn eigentlich war ja schon Alles gesagt. Kein Hass, denn dazu hatte er keinen Grund… er sah sie einfach an und musterte sie.
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Sekaí Tsúmi
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz #3   So 07 Nov 2010, 08:28

Hebi saß einfach nur da und beobachtete sie. Würde er das jetzt zum ersten Mal tun, wäre er ihr sicher sehr viel unheimlicher, aber so war sie daran gewöhnt, dass er des öfteren mit seiner stoischen Art Jemanden musterte. Es war also das Normalste der Welt für die kleine Genin.
Das es allerdings so verflucht schwer war, an die blöde Tussi heranzukommen, dass musste sie ihm noch etwas begreiflicher machen. „Egal wo sie ist, mein Vater hängt an ihr wie eine Zecke und du müsstest diese Frau mal sehen! Die ist RIESIG! Fast so groß wie mein Vater und eine richtige Frau.“ Mit den Händen in der Luft formte sie eine mehr als gut gemeinte Birnenform. „Ach und beinahe hätte ichs vergessen … sie hat eine Tochter, in meinem Alter und sie ist ihr Ein und Alles. Und sie ist ja sooo hübsch, so klug, so lieb und nett und was das Beste ist: Sie will keine Kunoichi werden und ihr Leben einfach so wegwerfen, wie ich ich es tue. Überhaupt ist sie nicht so eine verzogenene, unhöfliche und impertinente Person wie ich es bin. Ihre kleine Keiko dagegen ist in allem absolut perfekt und ich habe auch bei ihr den Drang, sie auf brutale Weise … das ist es! Hebi du bist ein Genie!“ Freudestrahlend warf sie sich dem Hockenden um den Hals, gab ihm einen Kuss auf die Wange und riss ihn mit ihrem zarten Gewicht von den Beinen. Das er eben wieder von einem Raiton Jutsu gesprochen hatte, verdrängte sie gekommt, dass er ihre Pralinen gut fand ebenso. Endlich hatte sie einen Weg gefunden, wie sie diese Frau angreifen konnte … das musste fast gefeiert werden.
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Samezaki Hebi
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz #3   So 07 Nov 2010, 20:56

Tsumi… schien nicht wirklich nachzudenken solange sie sprach. Selbst ihr Vater trennte sich mal von dieser Frau und sollte es nur aus Anstand in der Nacht sein. Das sie nicht einmal soweit dachte verwunderte den schwarzhaarigen Chuunin etwas, vielleicht lag es aber auch daran das sie zu früh aufgegeben hatte da sie sich durch das ständige aufregen nicht richtig konzentrieren konnte. Da hatte er als Außenstehender natürlich einen Vorteil. Ihm selbst machte diese Frau nichts aus. Ihm war es egal was Tsumis Vater trieb. Inzwischen war er nicht einmal mehr ein hilfreicher Trainingspartner. Nur noch der Vater einer Freundin. Was die Firm dieser Frau anging… sie sah ihm mehr wie eine Frucht aus wie das was andere männliche Wesen als eine richtige Frau beschrieben hätten. Die Tochter hingegen… klang langweilig. Wie ein hübsches Anziehpüppchen. In dieser Hinsicht war Hebi etwas seltsam… mochte er doch alles logische, war es ihm lieber wenn Menschen unberechenbar waren. Zumindest zum kleinen Teil und solche die er als „Engere Bekannte“ und „Freunde“ definierte. Sie waren weitaus interessanter. Eine Herausforderung. Dann jedoch schien bei Tsumi etwas geklingelt zu haben während sie schon so viele Worte über dieses Anziehpüppchen Keiko geredet hatte. Relativ spät zwar, doch immerhin kam sie allein drauf und man musste nicht ihr hübsches Gesicht geradezu hineindrücken. Deswegen versuchte Hebi gar nicht erst sie davon zu überzeugen es doch direkt über die Mutter versuchen und nicht ein Kind hineinzuziehen das keine Ahnung hatte. Dazu diesen Gedanken wenigstens vor sich selbst zu rechtfertigen kam er gar nicht, da er angesprungen wurde und zu Boden gerissen. Der Kuss auf der Wange ließ ihn natürlich vollkommen kalt. Trotzdem legte er locker einen Arm um das Mädchen. Ohne irgendwelche Anstalten zu machen aufzustehen oder sich weiterhin zu bewegen blickte er an ihr vorbei, oder durch sie durch, in den Himmel. “Ich weiß… also was hast du genau vor und wie kann ich dir helfen?“ Das er ihr ihre Hilfe anbot hing natürlich nicht nur mit seiner Freundlichkeit zusammen. Im Großen und Ganzen hatte es mehr mit „Eine Hand wäscht die Andere“ zu tun.
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz #3   Di 09 Nov 2010, 16:00

Weiterhin auf Hebi liegend überlegte die leicht gewichtige Tsúmi was sie ihm antworten sollte. Zwar hatte sie vor der Kleinen etwas anzutun, doch was genau es sein würde, dass hatte sich noch zu keiner fixen Idee gemausert. Sollte sie es wieder mit Gift versuchen?Nein dazu war sie noch zu unerfahren und brachte sie womöglich gleich um. Das war nicht ihre Absicht – zumindest vorerst nicht. Vielleicht musste sie der kleinen Göre einfach so richtig das Leben schwer machen. So schwer, dass sie aus Konoha weg wollte. Doch die Genin hatte kaum gute Möglichkeiten an sie heran zu kommen, schließlich wurde sie ja von ihrer Glucken Mutter beschützt. Dummerweise kannte sie Keiko zu schlecht, um zu wissen, was sie richtig treffen würde. Sie drehte sich also schon wieder im Kreis. Aber der junge Mann der unter ihr lag hatte teilweise auch die absurdesten Einfälle und warum sich nicht einfach auf ihn verlassen?
„Ich weiß dass ich dieser blöden Kuh gern eins auswischen würde … doch ich weiß noch nicht wie. Wie würdest du die Sache denn angehen?“ ernsthaft interessiert und ohne jegliche Hintergedanken, lag die Brünette auf dem Schwarzhaarigen und ein Beobachter würde diese Position mit Sicherheit nicht mit Training verbinden.
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz #3   Di 09 Nov 2010, 19:27

Sie wollte ihr also etwas auswischen und hatte keine Ahnung wie. Das war immer ein hervorragender Ansatz. Aus Nichts einiges zu machen war immer ein besonders leichtes Unterfangen. Vor allem wenn man so gut wie gar keine Ahnung von dem potentiellen Opfer hatte. Oder deren Umstände, Familie… ewig konnte man die Liste so fortsetzen. Deswegen konnte Hebi sich auch nicht einfach so was überlegen. Ohne zu hocken UND ohne Süßigkeiten einen funktionierenden Plan ausdenken bei so wenig Informationen? Nein das ging einfach nicht. Deswegen griff er mit der freien Hand an seinen Beutel mit den Bonbons und fischte zwei heraus. Einen stopfte er sich selbst in den Mund und den anderen bot er Tsumi an indem er das Ding das extrem süß war vor ihren Mund hielt. Natürlich weiterhin ohne sie anzusehen… oder irgendwas anzusehen… eigentlich starrte er nur in den Himmel. “Nun erstmal bräuchte ich mehr Informationen über das Ziel. Ihre Vorlieben und Abneigungen. Ihr Tages und Wochenplan. All solche Dinge. Vorher würde ich gar nichts machen… sobald man die Informationen dann hat kann man dann langsam damit beginnen sie zu terrorisieren bis sie langsam ahnt das sie einen unsichtbaren Feind hat…“ erklärte er vollkommen ohne ein Anzeichen von Emotionen. Den Rest konnte sich Tsumi in diesem Fall wohl aber auch endlich selbst denken. Ansonsten war sie es auch nicht wert geholfen zu werden. So empfand es zumindest der schwarzhaarige Chuunin.
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz #3   Di 09 Nov 2010, 20:24

Als Hebi ihr ein Bonbon anbot nahm sie es dankbar an. Das hieß, dass sie es keck mit den Zähnen aus seinen Fingern klaute. Süß. So süß, dass es beinahe schon wieder unangenehm war. Gespannt lauschte sie Hebis, wie immer sehr logischen Schlussfolgerungen. Im Prinzip schlug er ihr damit auch nichts vor, was sie nicht bereits wusste, doch es war ausgesprochen hilfreich, es noch mal aus seinem Mund hören zu können. Der Chuunin half ihr dabei, selbst wieder etwas klarer denken zu können. Der kleinen Sekaí kam es vor, die ganze Zeit vorher im Nebel ihres eigenes Verstandes herumgelaufen zu sein. Ihre Emotionen beeinträchtigten diese unter Normalen Umständen sehr gut funktionierende Maschinerie offenbar sehr stark. Etwas, dass sie unbedingt optimieren musste.
Sonst würde sie sich vollends für schwächlich und unzurechnungsfähig abstempeln. Das waren noch rudimentäre Akemirestbestände, welche dringend getilgt werden mussten.
Der sie nicht beachtende Hebi blickte in den Himmel und sie auf ihn herab. „Würdest du mir bei den Nachforschungen helfen? Etwas weiß ich immerhin schon … Und zwar wo sie wohnt.“ ein selbstgefälliges Grinsen erleuchtete ihr hübsches Gesicht, während sie das Bonbon lutschte und nebenbei noch feststellte, wie gut es sich doch auf Hebi lag.
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Samezaki Hebi
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz #3   Di 09 Nov 2010, 20:41

Bei den Nachforschungen helfen. Das würde seinen gesamten Zeitplan durcheinander werfen. Deswegen musste er einen Moment darüber nachdenken ob er es sich leisten konnte ihr damit zu helfen. Immerhin war das der Großteil einer solchen Arbeit… und er konnte sich nicht wirklich darauf verlassen das Tsumi überhaupt etwas tat außer das verbreiten was sie schon wusste. Nun wenigstens konnte er den Arm herunternehmen und musste das Bonbon nicht weiter vor Tsumis Schnute halten bis sie endlich verstanden hätte das es eine Aufforderung war und kein Angebot. Diese beinahe schon widerliche Süße half, zumindest war es beim Chuunin so, nämlich ungemein beim Denken. “Wenn du weißt wo sie wohnt…“ setzte er an ohne vorher irgendwelche Zeichen gegeben zu haben sprechen zu wollen. “Dann ist das schon einmal ein großer Teil. Den Rest müsste man wohl durch ein Gespräch heraus bekommen… zumindest einen großen Teil. Man kann im Gespräch von ihren Freunden erfahren und diese dann über die Person ausfragen. Zumindest das direkte Gespräch werde ich wohl übernehmen…“ erklärte er der Genin und blickte sie nun endlich auch an. “Denn wenn DU dich an sie dann wird selbst ein Anziehpüppchen 1 und 1 zusammenzählen können…“ damit war alles geplant und gesagt was geplant werden konnte. Nun musste nur noch der richtige Zeitpunkt zum Anfangen gefunden werden. Ein möglichst später.
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Sekaí Tsúmi
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz #3   Mi 10 Nov 2010, 05:41

Hebi wollte ein so großes Opfer für sie bringen? Das war wirklich erstaunlich. Er war der Einzige den sie nicht manipulieren konnte und es auch nicht brauchte. Der Chuunin war so ein cleverer Junge, dass es ihr sehr viel Vergnügen bereitete seinen Gedanken zu lauschen. Sie fragte sich nur ab und an, wie es denn sein konnte, dass sie Beide keine weiteren Freunde außer sich selbst hatten. Es war schon ein wenig kurios. Vielleicht lag es wirklich einfach daran, dass viele ihrer Altersgenossen noch nicht annähernd über eine ähnliche Skrupellosig-, und Rücksichtslosigkeit wie der Samezaki und die Sekaí verfügten. Schade eigentlich, dass würde ihrem Leben deutlich mehr Pep verleihen.
Was Keiko anging: Tsúmi hatte einmal sie und ihre „Freundinnen“ gesehen und mit so etwas wollte man eigentlich nicht freiwillig reden, zumal sich das Gespräch sowieso nur um Schminke, Jungs, Diäten und den neuesten Klatsch und Tratsch drehen würden. Sie bewunderte Hebi für soviel Mut und hoffte inständig für diese Tussen, dass keine von ihnen auch nur auf die Idee kam, sich den Süßigkeitenliebhaber näher anzusehen. Hatte Tsúmi eigentlich schon erwähnt, dass sie extrem eifersüchtig war? Sie glaubte es nicht. Und auch wenn sie keine Beziehung mit dem Schwarzhaarigen hatte, so betrachtete sie ihn doch schon als ihr kleines Eigentum und darauf hatte sie ein Anrecht, welches sie auch gnadenlos durchsetzte. Nicht vor Hebi, sondern nur vor derjenigen die es wagen sollte ihn anzufassen.
„Ein exzellenter Vorschlag. Ich hoffe Dir machen überschminkte und überaus hohle Geschöpfe nicht allzu viel aus … Nimm Dir am besten noch eine Maske mit, sonst wirst du noch in ihren Parfümwolken ersticken.“ Um ein hämisches Lachen zu unterdrücken, räusperte sich die Genin kurz. „Wann fangen wir damit an?“ Die Frage nach der Zeit war eine überaus essentielle. Immerhin wollte sie nicht mehr Zeit als unbedingt nötig verlieren.
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Samezaki Hebi
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz #3   Mi 10 Nov 2010, 20:15

Warum sollte sich Hebi an solchen Dingen stören? Geruch, Aussehen… alles an diesem Menschen war ihm schlichtweg egal. Auch wie weit es mit der geistigen Entwicklung der entsprechenden Personen war, interessierte ihn relativ wenig. Immerhin hatte er nicht vor sich jemals wieder mit Ihnen zu beschäftigen nachdem er die Informationen hatte die er haben wollte. Deswegen machte er sich darüber keine Gedanken. Was viel interessanter war… war die Zeitfrage über die er ja auch schon nachgedacht hatte. So wie er Tsumi kannte wollte diese so bald wie möglich beginnen. Wahrscheinlich sogar sofort. Sofort war nur nicht möglich. Hebi war ja nicht einmal in der Lage aufzustehen. Zumindest nicht wenn er nicht vor hatte Tsumi unsanft zur Seite zu stoßen. Außerdem musste er zugeben dass er noch nicht wirklich motiviert war loszulegen. Dazu lag das ganze einfach zu sehr absolut außerhalb seines persönlichen Interesses. Er hatte ja nicht einmal etwas davon dass er dem Mädchen mit den braunen Haaren half. “Nun… bevor wir anfangen möchte ich wirklich ALLES wissen was du bisher über dieses Mädchen weißt… was du SICHER weißt. Immerhin muss ich anhand dieser Aussagen erkennen können inwiefern sie selbst die Wahrheit sagt“ Und was er danach noch wissen musste konnte er sich während des Zuhörens überlegen. Manchmal musste sein Genie eben auch angewendet werden um Arbeit vor sich herzu schieben. Besonders wenn man so von grober Unlust wie der Chuunin geplagt wurde. Das Schlimmste war das er in Gedanken schon das eventuelle Gespräch simulierte, anhand seiner vorhandenen Daten. Seine Ohren klingelten jetzt schon von der schrillen Stimme und die Kopfschmerzen von den hohlen Phrasen des Mädchens waren schon so gut wie spürbar. Einen Vorteil jedoch hatte es… er selber konnte wohl das was er wissen wollte einfach direkt fragen ohne, wie bei einer halbwegs intelligenten Person, über Umwege gehen zu müssen. Trotzdem… so ganz ohne persönliches Ziel fühlte er sich alles andere als bereit es jetzt zu tun. Oder in den nächsten Wochen. Nicht solange noch etwas anstand.
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz #3   Sa 13 Nov 2010, 20:11

Alles was sie wusste? Nun, das war nicht gerade viel, wenn sie es sich so recht überlegte. Aber sie wollte dem Chuunin so gut es ging behilflich sein, wenn er ihr schon so uneigennützig half. Etwas das eigentlich so ganz und gar nicht seiner Art entsprach. Ob er es tat, weil sie es war, die ihn darum gebeten hatte? Wer weiß. Bevor sie mit ihrem Monolog begann, legte sie ihren Kopf auf Hebis Brust ab und ließ ihren linken Arm über seine Schulter nach unten ins Gras hängen.
„Ich weiß das sie 15 ist, dass sie eine elendige Streberin ist, dass sie aussieht wie eine Modepuppe und ganz viele Freundinnen hat, die auch so aussehen. Und das war es auch schon. Wo sie wohnt zeig ich dir noch.“ Und das war auch schon alles was sie zu sagen hatte. Wie nebenbei bemerkte sie, dass sie nicht mehr ganz alleine waren, doch sie war zu bequem um nachzusehen, wer sich hierhin verirrt hatte. Sicher nur ein harmloser Spaziergänger. Damit das es ein Spaziergänger war hatte Tsúmi ja noch Recht, doch harmlos war dieser ganz und gar nicht, handelte es sich bei diesem Exemplar doch um Yatsu, ihre baldige Schwiegermutter und zu allem Überfluss auch noch Keiko. Die wunderschöne, puppenhafte Keiko. Manchmal war die Welt schon ungerecht. Noch bevor die Genin die Möglichkeit hatte etwas davon mit zubekommen, wurde sie ziemlich unsanft von der Schulter aus, von Hebi weggezogen. Kaum das sie so etwas wie stand, bekam sie auch schon eine Ohrfeige. „Hier drückst du dich also vor der Arbeit! Was erlaubst du Gör Dir eigentlich!Ich werde das sofort deinem Vater erzählen und dann kannst du dich auf was gefasst machen! Komm Keiko, sowas musst du dir nicht länger mit anschauen mein Schätzchen!“ So schnell und bedrohlich wie sich diese riesige Frau vor der kleinen Tsúmi aufgebaut hatte, so flink war sie mit ihrer Tochter auch schon wieder verschwunden, nicht ohne jedoch dem Chuunin noch einen bitterbösen Blick zuzuwerfen. Die Brünette stand demzufolge auch vollkommen verloren da und hielt sich ihre schmerzende Wange. Unfähig etwas zu sagen oder zu tun, paralysiert von diesem Überraschungsangriff, vergaß sie sogar für einen Moment das Hebi ja auch noch da war.
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz #3   So 14 Nov 2010, 15:15

15 Jahre also. Damit also älter als Tsumi und jünger als der Chuunin. Nicht weiter interessant. Elendige Streberin… war auch eher uninteressant. Das half nämlich nicht besonders weiter. Das sie aussah wie ein Modepüppchen hatte Hebi ja sowieso schon selbst an Tsumis bisherigen Beschreibungen festgemacht. Also war auch diese Information eher unbedeutend. Das die Freundinnen auch so aussahen war an Unwichtigkeit beinahe nicht zu übertreffen. Davon abgesehen das man bei einer Puppe immer auch die Anderen fand. Damit war klar dass es leider noch keine brauchbaren Informationen abgesehen vom Namen und Wohnort gab Das würde natürlich dafür sorgen das die ganze Arbeit noch anstrengender sein würde. Das sorgte nicht gerade für einen Motivationsschub bei dem schwarzhaarigen Jungen. Zum Glück schien es die kleine Genin allerdings auch nicht sooo eilig zu haben. Das jemand in der Nähe war. Interessierte den Jungen auch eher wenig. Woher sollte er auch ahnen das dieser Person ihn gleich stören würde. Wenige Momente später wurde Tsumi auch schon weggerissen. Für die meisten wohl erschreckend wenn man nicht damit rechnete. Für Hebi weniger. Er setzte sich auf und saß zum ersten Mal seit einigen Monaten wirklich. Er entdeckte eine Frau und ihre Puppe. Zumindest konnte man zuerst denken das es eine Puppe war… es stellte sie schließlich jedoch heraus das es ein Mädchen war. Etwas was schon eher „erschreckend“ war, war die Tatsache dass die Frau Tsumi ohrfeigte. Damit hatte sie sich einen Feind gemacht den die Frau sicher nicht haben wollte. Tsumi war seine einzige Freundin und Testobjekt. Niemand durfte sie ohne seine Erlaubnis verletzen. Während die dreiste Frau Tsumi anmeckerte, und die Puppe sich dezent zurückhielt, stand Hebi langsam auf und zog, wenig begeistert sein Stirnband aus der Tasche. Die Frau machte Anstalten zu verschwinden… den bösen Blick bekam Hebi gar nicht mit denn in dem Moment war er damit beschäftigt sich das lästige Stirnband um den Arm zu binden. Er trat an Tsumi heran die ein wenig abwesend aussah. “… Ich werfe eben unsere Pläne über den Haufen!“ informierte er sie seelenruhig und… eilte der Frau hinterher. Einer der wenigen Momente in denen Hebi so aussah als wäre er ein ganz normaler Junge. Einer in dem er sich normal bewegte. Da die Frau nur eine Zivilistin war dauerte es nicht lange bis Hebi vor ihr landete und sich wieder aufrichtete. Zum Teil. Mit schwarzen Augen in denen keine Emotion lag musterte er die Beiden. “Ich hoffe ihnen ist bewusst das sie eben eine Straftat begangen haben. Weiterhin sollten sie sich im Klaren sein das ich durch meinen Rang befugt bin sie vorläufig festzunehmen. Auch wenn sie nur eine Zivilistin sind.“ belehrte er sie monoton und fuhr auch ebenso weiter. “Außerdem rate ich ihnen sich von Tsumi und Yusaku fernzuhalten weil selbst wenn die unverletzt bleiben könnten Menschen die ihnen nachstehen etwas passieren.“ Ganz eindeutig sah er nun die kleine Keiko an und setzte ein Grinsen auf. Einfach um seinem Schauspiel mehr Glaubwürdigkeit zu verleihen. “Und die einzige Person die in diesem Dorf befugt ist mich aufgrund von Aussagen irgendwie beeinträchtigen kann wird IHNEN sicher nicht mehr glauben als zwei ausgebildeten Shinobi. Wenn sie nun also verstanden haben in was für einer Situation sie sich befinden dürfen sie gerne weitergehen und hoffen das ich nie wieder ein Wort über sie hören muss.“ schloss er ruhig und sah wieder zur Frau. Das Grinsen war verschwunden. Hebi war in diesem Moment nur noch ausdruckslos. Nur eine gewisse Kälte aufgrund des Fehlens jeglicher Emotionen lag in seinen Augen.
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz #3   Mo 15 Nov 2010, 17:34

„Was soll ich denn für eine Straftat begannen haben, du Neunmal kluges Kind? Denkst du wirklich, mit deinen Worten schüchterst du MICH ein? Von Dir muss ich mir gar nichts sagen lassen. Zudem sind Yusaku und ich verlobt und ich werde einen Dreck tun, ihn zu verlassen! Das er sich so eine ungehorsame Göre herangezogen hat, ist tragisch, aber das werde ich schon wieder ausbügeln! ….“ Die stämmige Frau hörte gar nicht mehr damit auf Hebi vollzuquatschen. Während ihm also das Ohr abfiel, besann sich Tsúmi wieder ein wenig. Der Handabdruck auf ihrer Wange war immer noch mehr als deutlich zu sehen und bereitete auch nicht zu verachtende Schmerzen, doch das war für den Moment nebensächlich. Diese Schnepfe hatte sie geohrfeigt. Sie hatte es wirklich gewagt Hand an sie zu legen. Etwas, dass seit dem Tod ihrer richtigen Mutter Niemand mehr gewagt hatte. Und dieses Vergehen musste jetzt umgehend gesühnt werden, auch wenn sie nur Zivilisten waren.
So ein kleines Genjutsu konnte dabei nie schaden. Etwas, dass sie mit ihren schlimmsten und kaum vorstellbaren Ängsten konfrontierte und sie dadurch brechen würde. Wie zufällig hatte die kleine Genin ebenso ein Jutsu in ihrem Repertoire. Langsam schritt sie also auf ihre wild gestikulierende Stiefmutter und die unbewegliche Keiko zu und formte dabei schon ein paar Fingerzeichen. Hinter ihnen zum Stillstand gekommen, murmelte die Brünette etwas vor sich her und schwupps, schon waren ihre beiden wirklich wehrlosen Opfer in ihrer schlimmsten Illusion gefangen, schrien auf und fielen auf die Knie. Die Sekai konnte es sich in diesem Moment auch nicht verkneifen, Yatsu einen kräftigen Tritt in die Magengrube zu verpassen. Etwas Genugtuung musste schließlich auch sein und so fand sie auch ihr Lächeln wieder. Ein sachtes Lächeln, denn durch den Schlag war ihre rechte Gesichtshälfte immer noch ein wenig betäubt und würde sicher grün-balu-lila werden, wenn sie nicht bald etwas zum kühlen finden würde. Mit eben diesem Ausdruck blickte sie den Shinobi Hebi an, sie glaubte sich zu erinnern, dass sie noch nie seinen Stirnprotektor an ihm gesehen hatte.
„Was machen wir jetzt mit den beiden, Samezaki-senpai?“ Trotz der respektvollen Ansprache, konnte man deutlich ihre spöttische Absicht hinter den Worten erkennen.
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz #3   Di 16 Nov 2010, 09:47

Wenn die Frau wenigstens erkennen würde das Hebi es gar nicht nötig hatte zu bluffen oder sie einzuschüchtern. Außerdem war er sicher um einiges mehr als nur neunmal klüger als diese Frau. ER wäre nämlich nicht dumm genug gewesen zu versuchen jemanden zu provozieren der weitaus stärker war als er selbst. Die Frau tat das gerade. Sie konnte eigentlich nur von Glück reden das Temperament so gut wie gar nicht bei dem Jungen vorhanden war. Ein Grund weshalb er nur gelangweilt gähnte. Im Moment dachte er tatsächlich darüber nach ob er die beiden nicht einfach umbringen und ihre Leichen irgendwo verscharren sollte. Eine durchaus befriedigende Vorstellung. Hin und wieder überprüfte er ob die Frau noch redete und begann sie dann wieder bis zur nächsten Prüfung zu ignorieren. Alles was sie sagte war unwichtig. Belanglos. Jemand Gemeines könnte dabei Parallelen zu ihrer gesamten Existenz ziehen. Zum Glück war der Chuunin nicht gemein… nur ehrlich. Ihre Existenz war unwichtig. Und wenn niemand Hebi von seinem Plan abbringen würde auch in sehr naher Zukunft beendet. Beim nächsten Mal überprüfen ob die Frau immer noch versuchte Hebi zu Tode zu langweilen, hatte sich etwas verändert. Frau samt Kind lagen am Boden und Tsumi war aufgetaucht. Das wurde aber auch Zeit. Der Junge mit den schwarzen Haaren war sich beinahe sicher dass diese Frau ohne diese Unterbrechung erst aufgehört hätte zu reden bis einer von Ihnen tot am Boden lag. Eine seltsame Vorstellung. Hebi konnte sich nicht vorstellen wie jemand am eigenen Redeschwall starb… dies wäre auf Dauer wohl aber passiert. Nun galt es aber sich um die Frage von Tsumi zu kümmern. Und ihre durchaus unpassende Anrede. “Senpai“ wiederholte er und trotz der normalen Monotonie seiner Stimme lag ein Hauch Verachtung in diesem Wort. Ihm behagte eine solche Anrede nicht und mochte noch soviel Spott dabei in der Stimme liegen. Um genau zu sein gefiel sie ihm dann erst recht nicht. Trotzdem hockte er sich hin und betrachtete die beiden Zivilisten. Diese Situation war tatsächlich schwierig. Sie konnten die beiden, ganz nüchtern betrachtet, nicht einfach umbringen. Einfach gehen lassen ging auch nicht… wer wusste schon was die beiden erzählen würden. “Es war dumm von dir die beiden anzugreifen…“ schloss er und achtete nicht einmal darauf ob Tsumi sich beschwerte. “Nun musst DU entscheiden ob du sie gehen lassen willst und darauf hoffst das die beiden sich ruhig verhalten, im besten Fall sogar verschwinden oder ob DU sie umbringst und ihre Leichen verschwinden lässt“ Damit durfte sich das Mädchen mit dieser unangenehmen Sache beschäftigen
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz #3   Mi 17 Nov 2010, 19:26

Ja, es war ihr Problem und ja, sie musste jetzt allein entscheiden, was sie tun würde. Eigentlich war ihre Entscheidung bereits getroffen, nur wie sie die leblosen Körper von hier weg transportieren sollte, war ihr noch schleierhaft. Ob Hebi ihr in dieser Angelegenheit helfe würde? Bestimmt, immerhin war er unter seine fast emotionslosen Schale, doch ein liebenswerter Junge, manchmal zumindest. Während sie so auf ihre Opfer blickte, hörte sie auf einmal Jemanden rufen. Und diese Stimme kam ihr verdächtig bekannt vor. Viel zu bekannt. „Yatsu, …. Keiko …?“ Konnte das denn wahr sein? Hatte sich diese kleine „neue“ Familie tatsächlich hier nahe des Trainingsplatzes verabredet? Ihr Vater ging sonst nie hier her, doch wahrscheinlich fanden sie die Vorzüge der Natur hier so schön. Tsúmi würde sich selbst verfluchen, hätte es denn etwas gebracht. Und leider konnte sie auch gar nicht so schnell verschwinden, wie Yusaku sie entdeckt hatte. Mit entsetztem Gesichtsausdruck lief er auf sie zu und kümmerte sich, wie zu erwarten war, natürlich erst einmal um seine neuen Lieblinge. Am Boden hocken, brachte er die Bewusstlosen in eine sicherere Lage und blickte dann zu seiner Tochter hinauf. „Was ist hier los Tsúmi?“ fragte er streng, aber doch sichtlich ratlos. Er konnte sich nicht vorstellen, was hier vorgefallen sein sollte und was Hebi und Tsúmi für eine Rolle darin spielen konnten. Die Brünette erkannte sofort, dass dies hier ihre wohl letzte Chance sein würde, ihren Vater wieder für sich zu gewinnen. Genau aus diesem Grund hielt sie auch nicht mit dem Vorgefallenen hinter dem Berg, sondern erzählte alles etwas zu ihren Gunsten.
„Yatsu hat mich einfach so beschimpft und mich geschlagen. Ich jonnte mich nicht einmal wehren! Ich glaub sie hat mir auch die Schulter ausgekugelt ...“ Eine leidene Miene und ein erstklassiger Hundeblick lasteten jetzt auf Yusaku und schauten ihn immer eindringlicher an. Um ihren ganzen Auftritt noch ausdrucksstärker zu gestalten, hielt sie sich den Arm und hoffte, dass der Handabdruck auf ihrer Wange immer noch gut sichtbar war. „Hätte mir Hebi nicht geholfen, wäre bestimmt noch etwas viel Schlimmeres passiert!“ Mit Tränen in den Augen versuchte sie dem Knienden klar zu machen, wie gefährlich diese Frau doch war.
„Aber Tsúmi, ich kann mir gar nicht vorstellen, was du da sagst. Yatsu ist so liebevoll und ihr habt euch doch immer so gut verstanden. Außerdem hat sie ...“ Yusaku erhob sich wieder und nun blickte er auf die beiden Jugendlichen herab.
„LIEBEVOLL? BIST DU BLIND? SIE HÄTTE MICH FAST UMGEBRACHT! SIE HASST MICH, OBWOHL ICH IHR NICHTS GETAN HABE!“ Wild gestikulierend und nicht gerade leise, schrie die kleine Genin ihren Vater unverblümt an. Er wollte es eben auf die harte Tour und die konnte er bekommen. Die Arme in die Hüfte gestemmt signalisierte sie, dass sie gern bereit war, hier eine längere Diskussion zu führen.
„Entscheide dich … Sie oder ich!“ Das „ansonsten bin ich weg!“ verkniff sie sich erst einmal. Man musste ja nicht gleich mit der ganzen Tür ins Haus fallen, aber sie liebte einfach das Drama. Und vielleicht würde Hebi sich auch noch ein wenig für sie einsetzen wollen … .
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz #3   Mi 17 Nov 2010, 21:40

Manchmal… konnte man sich wirklich denken dass es so etwas wie einen Gott gab. Und das dieses Wesen nichts besserer in seinem allmächtigen ewigen Leben zu tun hatte als seine kleine Spielfiguren, genannt Menschen, zu verarschen. Selbst Hebi ließ sich manchmal dazu hinreißen diese These in Betracht zu ziehen. Meistens zerschmetterte er sie allerdings auch gleich wieder. Für ihn war die Welt etwas in der man sich alles erklären konnte. Und wenn man soviel Pech hintereinander hatte dann war es eben Zufall. Kein göttliches Foulspiel. So auch in diesem Fall wo Yusaku auftauchte. Was wollte der hier? Was wollten überhaupt all diese Menschen hier. Keiko und die Frau waren Zivilisten, Yusaku im Ruhestand. Sie sollten gar nicht hier sein. Es gab Zeiten da trainierte man auf dem Trainingsplatz und er wurde nicht einfach als öffentlicher Park genutzt. Das schien inzwischen anders zu sein. Mit eher mäßigen Interesse verfolgte Hebi das Gespräch zwischen Vater und Tochter. Ihm konnte Tsumis Lügengeschichten egal sein, vor allem deswegen weil sie sich gegen diese schreckliche Frau richteten… und ebenso konnte das Gefasel des alten Mannes ihm egal sein. Der war ja vor Liebe scheinbar wirklich blind wie sonst was. Als er erwähnte wie Liebevoll die Frau war und wie gut sie sich mit Tsumi verstand hätte ja sogar beinahe der schwarzhaarige Chuunin laut aufgelacht. Akemi machte nun allerdings mehr als deutlich das dem bestimmt nicht so war. Auch wenn sie nie besonders nett zu ihrem Vater war, eher scheinfreundlich, hatte Hebi sie den alten Kerl noch nie so anschreien sehen. Ein Zeichen wie abgrundtief sie diese Frau doch hasste… und ihren Vater scheinbar doch irgendwo liebte. Anders konnte sich der Junge nicht erklären warum ihr soviel daran lag das ihr Vater sie beachtete. Dann stellte sie ihren Vater vor die Entscheidung. Er sollte sich entweder für die Tochter oder seine Geliebte entscheiden. Noch vor wenigen Wochen, ja sogar Minuten, hätte Hebi vermutet das sich Yusaku ohne langes Nachdenken oder Grübeln für seine Tochter, ja sein ein und alles, entschieden hätte. Aber sein Verhalten seitdem er hier angekommen war und auch seine Worte hatten dem schwarzhaarigen Jungen gezeigt das er sich in dieser Hinsicht wirklich einmal gründlich geirrt hatte. Der alte Mann war doch nicht so leicht durchschaubar wie Hebi bisher dachte… und das musste nicht unbedingt etwas gutes sein. Nein in diesem Fall war es sogar etwas Schlechtes. Hebi selbst indes beschloss zu beweisen dass er ein guter Freund war. Wenn man es denn so nenne wollte. Deswegen erhob er sich auch aus seiner hockenden Person und stellte sich vollkommen aufrecht neben Tsumi und fixierte ihren Vater. Ein leichter Hauch von Vorwurf lag in den sonst so emotionslosen Augen… aber was sie vor allem füllte war Interesse. Wie würde sich der seltsame Kerl entscheiden. Für das Ein und Alles seines bisherigen Lebens oder für das was sein Leben seit kurzer Zeit bestimmt hatte? Für die durchtriebene, hinterhältige und intelligente Tsumi oder für die nervende quietschende Frau mit dem Anziehpüppchen… Zumindest Hebi war sich ganz sicher wen er in diesem Fall nehmen würde.... und wen er einem langsamen qualvollen Tod aussetzen würde.
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